Vorbereitungen

Die Vorbereitungen für meine Januar-Kuse live und online sind fast abgeschlossen. Zu Hause herrscht immer noch Ferienstimmung. Um mich wieder einzutakten, habe ich meinen Sohn um 7.00 zur Arbeit gefahren und so per Liebesdienst meinen Lieblingsrhythmus hergestellt. Morgens bin ich viel konzentrierter, je später der Tag, desto langsamer werde ich. Da kann ich abends lieber chillen.

Heute gibts zweierlei Essen. Die Frauen mögen gerne vegetarisch, die Männer nicht. Euch verrate ich nur das vegetarische Rezept…auf ALLER FRAUEN WUNSCH Hirtenpfannekuchen. Rezept steht im Lebe leichter für Vielbeschäftigte. Wenn ich mal ein Rezept gefunden habe, dass einfach funktioniert, wird es gnadenlos abgewandelt.

Für 4 Frauen nehme ich heute 150g  Dinkelvollkornmehl, 4 Eier, Wasser zum Glattrühren und Salz. Den recht flüssigen Teig gebe ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Belegt wird heute mit 500g Blattspinat, Tomaten, 125g Schafskäse, Salz, Pfeffer, bisschen Parmesan. Dazu einen Salat. Ein absolutes Lieblingsessen.

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Ein-norden

So hat das eine Teilnehmerin genannt, die eine Wiederholungsrunde in meinem Kurs drehen wollte. Naja, einnordstranden muss ich mich nun auch wieder. Mein Tag-Nacht-Rhythmus ist ein aus dem Tritt geraten. War heute nach den Feiertagen das erste Mal wieder auf der Waage und hatte wegen der Rocherkugelschachtel ein mulmiges Gefühl. Was ich sah, war ok und so beginne ich heute meinen ersten Tag im eigenen Jahresplaner.

Frühstück: 1 großer Becher heißes Wasser. Mustermüsli mit dem gestern gewogenen Apfel, 2 Tassen Kaffee mit bisschen Milch. Danach mein obligatorischer 300ml Becher Wasser mit einer Magnesium-Sprudeltablette…und nun sitze ich am Schreibtisch und neben mir steht ein Becher orientalischer Gewürztee.

Zum Mittagessen: 2 Frikadellen, Kartoffeln mit Bechamelsoße und Salat.

Für Frikadellen verwende ich Rinderhackfleisch, dass ich mit eingeweichten Vollkornbrotresten und 1 Ei strecke. Ich forme sie immer ziemlich klein, denn das gibt fürs Auge mehr her und meine fleischliebenden Männer sind eher mit 4 kleinen Frikadellen zufrieden als mit 2 großen, auch wenn die Menge die gleiche ist. Und gare sie immer auf Backpapier auf dem Backblech. Auch bei Rinderhack tritt so noch eine Menge Fett aus und ich spare das Fett für die Pfanne.

Dazu trinke ich eine Sprite Light, denn wir haben noch Limoreste vom Feste. Ich trinke nicht oft Lightgetränke, aber zur Mahlzeit darfs schon mal sein.

Heute wartet Büroarbeit auf mich und was ich zum Abendessen esse, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich 2 überbackene Vollkornbrote mit Forellenfilet. Ich toaste die beiden Scheiben (ok…ich wiege sie mal…zusammen 70-80 g.) zermuse 125g Forellenfilet mit 1 EL. Frischkäse und Pfeffer, Salz und Chilli und überbacke die belegten Brote kurz im Ofen. Dazu den Rest Rucola-Salat und die zwei übriggebliebenen Paprikas…

Zwischen den Mahlzeiten und abends viel Tee. Habe dank meiner Adventskalenderaktion noch die tollsten Sorten, wobei der Chaitee nun leer ist…Und wenn ich das Haus verlasse, sind meine Tupperlinchen, gefüllt mit zusammen 1 Liter Leitungswasser immer dabei.

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Bitte frag mich heute nicht nach Sport, den macht Heike im Moment für mich…

Das Fest mit dem Rest

Der häusliche Kühlschrank war dank der Reste vom Büffett übervoll – obwohl wir alle Gäste geimpft hatten, ihre Ladung wieder mitzunehmen. Tragischerweise war eine Schachtel Rocherkugeln übriggeblieben. Mit der habe ich mich um 3.00 Uhr gemütlich zu Hause hingesetzt und Neujahrsgrüße gelesen.

So fängt das neue Jahr damit an, dass ich HEUTE KEIN VORBILD BIN. DAFÜR EHRLICH. MERKE: ABNEHMEN FÄNGT MIT EHRLICHKEIT AN.

Zu lange geschlafen. Nicht gefrühstückt. Wegen dem vollen Kühlschrank nicht gekocht, sondern ein Fest mit dem Rest gefeiert, in meinem Fall 2 Bratäpfel mit Vanilleeis und später Kuchenreste, später Kuchenreste, später…

Den Apfel fürs Müsli habe ich übrigens gewogen. Mein Musterapfel wog 250 Gramm. Diese Portion Obst im Frühstücksmüsli ist für mich persönlich ausreichend. 250-300 g Obst darf es ruhig sein.

Wenn ich Dich ab morgen regelmäßig auf meinen Teller gucken lasse, dann nicht wegen meiner raffinierten Rezepte, sondern um Dir ein Gefühl für passende Portionen zu geben. Nach 30 Jahre Hausfrausein mit täglich warmer Küche, abgesehen von den Norwegenurlauben bei der bestbekochendsten Schwiegermutter der Welt und den Neujahrstagen habe ich meine Methode gefunden, in kürzester Zeit gesunde Mahlzeiten für meine Familie zu kochen, die möglichst allen schmecken. Also nicht mit Gourmet-Rezepten rechnen, sondern mit Blitzrezepten für normale Leute. Und für Dich gibts davon immer…einen Teller voll. Einfach.

2013 ticken die Uhren anders

Die Bedeutung der Zeit ist schon seit Jahren mein Thema. Als ich am Sonntag zum Gottesdienst fuhr, merkte ich, dass ich meine Uhr vergessen hatte. Sehr untypisch, denn ich gehe nie ohne Uhr aus dem Haus. Sofort fiel mir ein, dass das Wort Uhr auf englisch watch heißt, aber auch: pass auf, beobachte, merk dir – und ich merke mir hiermit und bin davon überzeugt, dass die Uhren für mich 2013 anders ticken.

Dass ich noch mehr Zeit für das haben werde, was wirklich zählt, was langfristig einen Unterschied macht…für mich oder andere –  und immer mehr Zeitfresser rausfallen. Immer weniger unwichtige Bücher…immer mehr Zeit für das wichtigste Buch. Immer weniger nutzlos verbrachte Zeit. Stattdessen mehr Zeit für persönliche Audienz bei dem, der mir wirklich was zu sagen hat. Der die Geschicke der Welt lenkt und trotzdem darauf brennt, mit mir zu kommunizieren! Fing schon verheißungsvoll an, der erste Tag.

Zusage beim Start

Nach einer schönen, langen Silvesterfeier mit 70 Leuten aus der Gemeinde, Bergen leckeren Essens, Spielen, Gebeten  und Geböller haben wir erst mal ausgeschlafen…

Am späten Vormittag fuhr mein Mann kurz mit dem Auto weg. Als er die Zündschlüssel des Wagens rumdrehte, schaltete sich sein CD-Player genau da ein, wo er gestern stehen geblieben war. Der erste Satz, den er hörte, war Lindell Cooley, der exakt diese Zeile sang: THIS IS THE YEAR OF THE FAVOR OF THE LORD

Das Video ist eher unprofessionell, aber das Lied UND DIE ZUSAGE zum Jahresstart großartig. 2013 WIRD EIN JAHR DER GUNST GOTTES.

Ich wünsche Dir Gottes Segen und Seine Gunst für das Jahr 2013

Gute Gewohnheiten

Wenn ich Euch nun ab Januar auf meinen Teller gucken lasse, werde ich Euch aber nicht weiter mit meinem Gewohnheitsmüsli langweilen. Regelmäßige Blogleser kennen es in- und auswendig: 1 kleiner Apfel, 1/2 Banane, ca. 2 Walnüsse, 200-250 g Joghurt und evt. 1 El. Haferflocken. Das esse ich zwischen 6.45-7.15 und dann nichts mehr bis zum Mittagessen gegen 14.00 Uhr. Dann hab ich HUNGER!

Vielleicht werde ich mal die Menge Obst wiegen, die in meiner Schüssel landet. Denn es gibt verschieden große Müslischüsseln und ein verschieden weites Verständnis, wie viel Gesundheit sein muss Obst im Müsli einen Teller darstellt.

Ab und zu habe ich schon Teilnehmer darauf aufmerksam gemacht, dass NIEMAND SKORBUT, also Vitamin C-Mangel bekommt, der das Lebe leichter Programm macht. Immerhin raten wir zu 1/3 Obst oder Gemüse pro Teller.

Du brauchst also weder zusätzlich gläserweise Orangensaft trinken, noch 3 oder 4 Stücke Obst in Dein Müsli schneiden. Diese Fruchtzuckerflut, will sagen, so viel Gesundheit, brauchst Du gar nicht. Also werde ich morgen mal eine Batterie für meine olle Küchenwaage kaufen und wiegen, was ich als Gesamtobstmenge empfehle.

Die Teilnehmer meiner Live-Gruppen kennen schon mein Statement zum Thema Banane, die ein genialer Einfall Gottes bei der Erschaffung der ganzen Obstsorten war…und erst mal diese Verpackung! Trotzdem rate ich zur Abwechslung.

Bananen enthalten viel Fruchtzucker, weshalb es nicht jeden Tag eine im Müsli sein muss, manche sind Riesentrums. Auf jeden Fall nicht, wenn Du gerne gut abnehmen willst. Und wir wollen uns doch an passende Portionen gewöhnen… Fangen wir grade mal hier an. Wie wäre es mit einer halben? Im Moment verwende ich Boskopäpfel in meinem Müsli, einen größeren (der morgen gewogen wird) und keine Banane, aber ein paar ganz klein gehackte Nüsse müssen sein. Erhellendes über die Nussmenge findest Du hier!

UND DASS VORHER DER GROßE BECHER HEIßES WASSER KOMMT, WAR JA EH KLAR…

Weihnachtsgeschenk des Verlags

Am letzten Tag im November schrieb unser Verlag uns an. Ob Heike und ich wohl eine Drei-Tage-Lebe-leichter-Wohlfühl-Kur zusammenstellen könnten – für Ihre Leser, die gerade nach Weihnachten vielleicht froh wären, einige der Speckröllchen wieder abzubauen.

Nun schwimmen wir ja geradezu in Rezepten, leben selber bewusst leichter. Da war das für uns ein Kinderspiel.

Was wir aber nicht wussten: dass einige Leser nicht nur unsere drei Beispieltage ausprobieren würden, SONDERN VIER WOCHEN LANG LEBE LEICHTER FÜR VIELBESCHÄFTIGTE TESTEN WERDEN UND IN DIESER ZEIT ÜBER IHRE ERFAHRUNGEN  BLOGGEN 8)

Ist das Weihnachtsgeschenk des Verlags an uns, obwohl wir uns auch sehr über das Buchgeschenk gefreut haben. Aber einen 4-Wochen-Blog über Lebe leichter für Vielbeschäftigte ist ja wohl noch viel krasser.

Deshalb wollen Heike und ich Euch den ganzen Januar mit Lebe leichter Input versorgen, Euch auf unsere eigenen Teller gucken lassen und unsere besten Ideen posten. Da profitieren alle. Die Leser unseres Verlags, unserer Blogs, meine Onliner, meine ehemaligen und immerschlanken Teilnehmer und meine Neuen, die zwischen dem 8.-10. Januar starten, unsere 100 Lebe leichter Coachs…Und wer profitiert mal wieder am meisten? Heike und ich 8)

Habe Heike heute schon wieder ein neues Schätzchen zugemailt….Sie wird die zweite Hälfte schreiben und Ihr könnt Euch freuen. Und wer freut sich am meisten? Heike und ich!

Überzeugungsarbeit

Sitze beim Frühstück und bin satt und zufrieden. Habe mir ein Morgenritual angewöhnt, dass mir so gut tut, dass ich es am liebsten allen Teilnehmern verschreiben würde. Werfe morgens als erstes den Heißwasserkocher an und schenke mir einen großen Becher heißes Wasser ein. Dann koch ich den Frühstückskaffee, schnippel mein Müsli und decke den Tisch für alle.

Bis der Kaffee durchgelaufen und alles bereitgestellt ist, ist mein Wasser etwas abgekühlt…und JETZT KOMMTS: Ich zelebriere trinke zuerst und vor dem Kaffee und vor jedem Löffel Müsli mit kleinen Schlücken und so heiß wie möglich den kompletten Becher Wasser. Also nicht ein kleines Schnapsglas, sondern einen richtigen Pott, mindestens 250 ml. Erst wenn der Becher getrunken ist, heute habe ich mir sogar zwei hingestellt, gibts den Kaffee und mein Müsli.

Ich habe immer Diskussionen mit meinen Teilnehmern, wenn ich sie von der Wirksamkeit von heißem Wasser auf die Verdauung und überhaupt überzeugen will.  „Warum soll das Wasser heiß sein?“ Dann frage ich zurück, wie sie eine verschmutzte Herdplatte am besten sauber kriegen. Mit kaltem, lauwarmen oder heißen Wasser? Natürlich mit heißem. Weil dass am besten das Fett löst. Heißes Wasser gleich als erstes am Morgen putzt Dich durch, bringt die Verdauung in Schwung, und wenn Du Dich jetzt noch an die drei Mahlzeiten hältst UND NICHTS ZWISCHENDURCH ISST, AUCH NICHT NACH DEM ABENDESSEN, wirst Du Dich wundern, wie rund Dein Stoffwechsel läuft und alle Verdauungs- und Gewichtsprobleme sich innerhalb von 3 Wochen in Luft auflösen. Würde mal locker zwei bis drei Kilo weniger versprechen, wenn Du das ausprobierst.

ABER DU MUSST EHRLICH SEIN! AUCH, WAS DU NACHTS, AUS VERSEHEN, ÜBER DER SPÜLE, IM AUTO, BEIM FERNSEHGUCKEN, BEIM KÜHLSCHRANKEINRÄUMEN ISST, ZÄHLT ALS ZWISCHENDURCHESSEN, UND DAS GILT ES, SICH ABZUGEWÖHNEN.

P.S. OBST ZWISCHENDURCH GILT AUCH ALS ZWISCHENDURCH!

Lust auf Gesundes

Mein Mann lobt das Essen über den grünen Klee. Nach den üppigen Feiertagen mit Gemüsestrudel, Raclette mit allen Schikanen und Ragout fin…ist die heutige GEMÜSESUPPE für ihn die Krönung.

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Eigenlich mögen die bei uns alle.. Aber gerade jetzt macht eine gesunde Mahlzeit mit viel Gemüse einen wohltuenden Unterschied. Heißwasserkocher an. Einen Beutel Tiefkühlsuppengemüse mit heißem Wasser und etwas Gemüsebrühe in einem weiten Topf zum Kochen bringen, Kartoffeln klein würfeln und zugeben… und heute hatte ich noch ein bisschen Kassler, dass ich kleingewürfelt und mitgekocht habe. Ca. 20 Minuten köcheln. Abschmecken… Davon darfs auch ein bisschen mehr als ein Teller sein. Aber wirklich nur ein bisschen. Ich hab mich so an die kleineren Portionen gewöhnt, dass mein Magen aufgrund der Dehnung sagt, wenn es genug ist. Nicht, weil ich vorher den Kaloriengehalt bestimmt habe.

P.S. Das Bild ist von meiner Webseite. In meiner Suppe waren Kartoffeln, ehrlich. Und keine Petersilie.

2 Bleche Dinkelbrötchen

und was ich sonst noch am 2.Weihnachtsfeiertag so mache.

Das erste Blech Dinkelbrötchen entstand aus Notfall. Es ging am Samstag beim Großeinkauf für 6 Tage und 7 Erwachsene inklusive der Getränke einfach nichts mehr in meinen Einkaufswagen. Statt die mitleiderregenden Nahrungsmittelberge ein älterer Herr eilte mir beim Auflegen zur Hilfe, weil er den Anblick nicht ertragen konnte und  fragte, warum in aller Welt eine Frau solche Massen ALLEINE einkaufen muss durch weitere Tiefkühlbrötchenladungen oder Brote zu erhöhen, beschloss ich, im Notfall Brötchen zu backen..und heute um 8.30 war es dann so weit.

Alle freuten sich über frische, warme Dinkelhefebrötchen, während ich meinem Standartmüsli treu blieb. Danach verzog ich mich mit meinen neuen Büchern  (Quitter, ein Wall Street Bestseller und Traumkultur – Deine Träume zum Leben erwecken) in den Lieblingssessel, während der Rest der Familie spielte.

Unseren Stargast und Fastfamilienmitglied S. zum Essen abholen…weiterspielen…..same procedure as every year….abgelöst von Ragout fin in Königinpastetchen as every year am 2. Feiertag. Das zweite Blech Dinkelbrötchen ohne Notfall, aber doch im Vorausblick backen.Danach ins Kino… und jetzt weiterlesen… Das nenn ich schöne Feiertage! War leider gar nicht draußen. Das hol ich dann morgen nach.