7 Bücher später

Die erste Urlaubswoche in Norwegen war wundervoll. Der Hinflug war zwar hindernisreich. Aufgrund einer satten Flugverspätung haben wir unseren Anschlussflug verpasst und das Holyday In in Helsinki kennengelernt, natürlich auf Kosten der Fluggesellschaft, die uns auch für den entgangenen Urlaubstag entschädigen wird.

Entgegen der miesesten Wetterprognosen hatten wir jeden Tag strahlendes Sommerwetter, haben die gesamte Verwandtschaft getroffen, sind x-mal mit der Fähre nach Bergen und zurück gefahren und ich habe 7 Bücher gelesen.

Mein Mann kann nicht glauben, dass ich so schnell lesen kann, aber gelernt ist gelernt.

Die drei Biografien der Holocaust-Überlebenden waren zugegebenermaßen schwere Kost, dann folgte ein Sommerroman – und weil es so schön war hab ich mir noch 3 Bücher auf meinen Tolino runtergeladen. Jetzt bin ich auf den letzten Seiten eines Krimis und werde auf Balkonien weiterlesen. Und bald gehts zum nächsten Ziel, wo ich sicher nicht mehr so viel lesen werde. Der Buchstabenhunger ist aber auch schon gut gestillt.

Schlaraffenland

Bei unseren Abschlusstreffen könnte man meinen, man wäre im Schlaraffenland. Jeder trägt etwas zum Büffet bei. R. kam mit einem Nachtisch – und in Sekundenschnelle wurde ich um glatte 40 Jahre zurückversetzt. Da wohnte ich noch bei Mama, hatte mein erstes Norwegischkochbuch und genau dieses Rezept habe ich x-mal ausprobiert – weil zutiefst skandinavisch, gesund, lecker, leicht – und der Verdoppelungseffekt ist der Knüller

Finnischer Himbeerschaum

Himbi

500 g Himbeeren
100 ml Wasser
150 g feinen Gries (Weichweizengries)
150 g Zucker

1. Himbeeren in 100 ml Wasser pürieren, mit 1 l Wasser zum Kochen bringen

2. Hitzezufuhr der Beeren verringern, Grieß und Zucker vermengen und unter ständigem Rühren den Beeren hinzufügen.

3. Masse erneut aufkochen und bei geringer Hitze 5-10 Min. köcheln lassen, anschließend den Topf vom Herd nehmen und im Wasserbad kühlen.

4. Wenn die Masse handwarme Temperatur erreicht, diese mit einem Rührgerät aufschlagen (mind. 5 Min.)

Beachte: Die Masse wächst um die Hälfte, wenn sie aufgeschlagen wird.

Toppen kann man den Himbeerschaum mit Vanillesosse, Quark- oder Joghurtcreme, Joghurt, Sahne.

Ferien können kommen

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Bin in der Stadtbücherei gleich in der Zeitzeugenabteilung hängengeblieben, weil ich das Buch “Die Tänzerin von Auschwitz” gesucht hatte…tja, und nun fahre ich mit vier schweren Zeitzeugen-Autobiografien in den Urlaub; fast hätte ich noch Schindlers Liste mitgenommen. Zwei leichte Bücher haben sich auch reingeschmuggelt, aber mehr konnte ich nicht tragen!

Anfang

Und dann haben wir die Ferien mit einem wunderschönen Abend eingeläutet; ehrlich gesagt, Würzburg ist so schön, ich könnte hier sitzen bleiben.

Fürs Paradies gemacht

Feel good – feel God  war gestern mein Thema. Ich hätte es auch nennen können: Du bist fürs Paradies gemacht; falls du reinhören willst, kannst du das hier gerne tun.

Fazit: Eigentlich sind wir fürs Paradies geschaffen, wo jeder von uns seine Bestimmung kennt. Du bist geschaffen für ein Leben mit sinnvollen Aufgaben und dem immerwährenden heißen Draht zu Gott.

Als ich heimkam, schnappte ich mir den 400-Seiten-Schmöker “Der falsche Amerikaner” – vom Doppelleben eines deutschen KGB-Spions, das unser Verlag uns beim letzten Besuch geschenkt hatte und las ihn in einem Rutsch durch. Um 23 Uhr war ich fertig.

So fühlen sich für mich die Ferien von meinen sinnvollen Aufgaben an, die ich alle extrem liebe: Lesen mit bestem Gewissen.

Und jetzt reserviere ich uns ein Plätzchen in einem Lieblingslokal am Main…Vorher noch in die Bücherei. Dienstag, Mittwoch 5 x Anstoßen mit meinen erfolgreichen Lebe leichter Teilnehmern… 5 Feedbackrunden, 5 Abschlussreden, 5 Abschlussbüffets… und wenn der letzten Teller gespült ist, fahren wir paar Stündchen später an den Flughafen…Norway is calling..

Kein Geheimnis

“Guck mal, die Schuhe”, höre ich, wie ein junges Mädchen aus meinem Kurs ihrer Mutter zuraunt, als ich vorbeigehe und muss grinsen. Die Schuhe sind wirklich der Hammer und genialerweise saßen sie fest an meinen Füßen. Nun habe ich Mails von Blogleserinnen bekommen, Nachfragen von Teilnehmerinnen und etliche Freundinnen haben mir verraten, dass sie sich in den Anblick meiner Summer-Pumps schockverliebt haben und seitdem auf der Suche nach ihnen sind.

Also ich finde, da kann man doch fragen, oder?

Als mich das tannengrüne Kleid von I. neulich vom Hocker riss, widerstand ich der Versuchung, es ihr vom Leib zu reißen, nur um das Ettiket zu sehen, sondern machte ihr ein Kompliment und fragte! Leider leider… auch mit Markennamen nichts zu machen, es taucht bei keiner Internetrecherche auf.

Aber meine Schuhe sind nach wie vor in der Sommerkollektion von Paul Green erhältlich; ich habe mir – komplett unüblich für mich – direkt dassselbe Paar nochmal bestellt, es war kein Geheimnis und falls du dich nicht getraut hast zu fragen: Hier!

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Ich hab sie den ganzen Sommer rauf und runter getragen, sie passen zu jedem Kleid, man läuft super drin und tja… fürs nächste Jahr hab ich dann auch schon welche…

Meine beiden Winterstiefeletten waren auch von Paul Green; da fing die Liebe zu schönen Schuhen an. Schuh-Liebe ist neu für mich! Vorher hätte ich wohl auch nicht das Kleingeld dafür gehabt.

Erlaubt

Ich hab nichts mehr vorzubereiten außer meinen 5 laufenden Lebe leichter Kursen und lese mich durch alle Bücher, die seit Monaten auf mich warten.

Die letzte Jüdin von Würzburg
Eine Biographie von Arthur Blessit
Diverse Zeitschriften, zu denen ich bisher noch nicht gekommen war

Durchwühle die Stadtbücherei nach neuer Lektüre

Erlaube mir, was mir nicht 100%ig gefällt sofort wieder zuzuklappen und erlebe Vorferien auf unserem Balkon. Sogar mein Thema für den Themengottesdienst am 5. August hab ich rund. Ich geh mal wieder raus.

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Unmöglich ist auch nur eine Meinung

Mein Blog teilt mir per Suchfunktion mit, dass ich schon 14 x über Kerstin Hack geschrieben habe.

Vor 10 Jahren habe ich sie anlässlich eines Würzburgbesuchs zum Essen eingeladen und weiß noch, wie fasziniert ich war und dass ich einen Monat später eine Putzfee hatte.

Wow. Die Frau konnte coachen, obwohl ich sie ja einfach nur kennenlernen wollte.

Ich habe mit Gewinn viele ihrer Bücher gelesen und liebe ihre Quadros.

Als ich auf ihrem Blog las, dass sie ein Hausboot umbauen wollte, gratulierte ich zu ihrem Mut. Bei der Rechnung über 20.000 € war ich schockiert und verfasste einen  Blogeintrag.

Auf Facebook konnte ich verfolgen, was das Schiff mit ihr machte und sie mit dem Schiff.

Am 1. August erscheint ihr Buch „Leinen los“  wo Kerstin erzählt, wie sie sich ihren Traum vom Leben und Coachen auf einem Hausboot mitten in Berlin erfüllt hat.

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Fasziniert tauchte ich heute in die ganze Wahrheit ein.

„Einen Traum zu leben kostet etwas. Du ahnst aber auch, dass es noch viel mehr kostet, es nicht zu tun – letztlich das Leben“. Spätestens bei diesem Satz holte ich mein Notizbuch, um ihn aufzuschreiben. Dabei war ich erst bei der Einleitung.

Das gefühlt am häufigsten benutzte Wort war Bootsbauer und stand für die Tatsache, dass Kerstin diesen Traum nicht allein verwirklichen konnte. Sie brauchte Bootsbauer, unzählige Helfer, Freunde und vor allen Dingen Gott.

Ihre Geschichte ist authentisch, berührend, dramatisch, menschlich und hat ein Happy End. Mitten in Berlin gibt’s jetzt einen Ort, wo Menschen von Kerstin professionelle Hilfe bekommen können. Einen Ort, mit dem sie sich ihren Traum von einem freien, unabhängigen Lebensstil erfüllt hat.

„Kein Traum, so schön er auch ist, macht uns glücklich“, schreibt sie auf den letzten Seiten. Glücklich oder unglücklich machen wir uns selbst. Mit unserer Fähigkeit oder Unfähigkeit, das, was das Leben aktuell bietet, zu genießen und zu bewältigen“.

Und: „Mein nächster Traum bist du“.

Mein Notizbuch hat viele neue Lieblingssätze.

Einer lautet: Unmöglich ist auch nur eine Meinung.

Wenn du eine spannende, unterhaltsame Urlaubslektüre + unzählige neue Lieblingssätze möchtest: Klare Leseempfehlung… und möglichst über Kerstins Verlag bestellen.

  • ISBN: 978-3-86270-974-8 (bene!: 978-3-96340-028-5)
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Verlag: Bene!
  • Format: Klappenbroschur, ca. 192 Seiten mit zahlreichen farbigen Fotos, Format 13,5 cm x 21 cm
  • Serie: Nein
  • Mehr über den Autor: Kerstin Hack

Website: Kerstin Hack

       Www.kerstinhack.de

Feel good

Wenn man morgens an den Schreibtisch kommt und feststellt,
dass man im gestrigen Fleißanfall

die Quartalsabrechnungen erledigt hat
das Manuskript ans Lektorat zurückgeschickt hat
alle unbeantworteten Emails beantwortet hat
die Motivationsmails für die Woche bereits verschickt hat
und den ausstehenden Artikel für “Lydia” fertiggestellt hat…

dann hat das was!!!

Dann setz ich mich tatsächlich an die Predigt, die ich am 5. August bei uns in der Gemeinde halte: “Feel good, feel God”…

Today I feel good and I feel God.

 

Weit gekommen

“Jetzt sind deine Kurse bestimmt bald vorbei”, vermuten meine Freundinnen.

Aber weil ich den April und die erste Maihälfte frei hatte, laufen meine Kurse noch bis in die 2.Augustwoche.

Gerade sitze ich über Buchungen, suche Denkfehler und auch wenn Buchhaltung nicht meine Hauptbegabung ist, sind Heike und ich inzwischen so weit gekommen, das wir eine Sekräterin haben, die uns enorm viel Sacharbeit abnimmt und 80% meiner/unserer möglichen Denkfehler kraft ihrer Existenz vermeidet.

Wie schön, wenn wir uns mehr unsen Hauptstärken widmen können.

Fast täglich kommen Anmeldungen für meine Herbstkurse rein, denn mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass die Kurse Würzburg & Helmstadt Herbst 2018 schon Wochen vor Beginn belegt sind.

Fast täglich kommen Anmeldung Nov. Vorlage  für den nächsten Multiplikatorentag am 24. November rein und bewegende Rückmeldungen von Frauen, die beim BSS-Geburtstag am 7.7. dabei waren.

Entzückt halte ich das Kursheft für das Wintersemester der Kleingruppen unserer Kirche in der Hand und freu mich, dass im Oktober zwei neue BSS-Kurse starten.

Das ist meiner

BSS-Anmeldungsbild

und das ist Melanies Kurs.

Unsere erste Multiplikatorin geht an den Start

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Kritik

Es war das perfekte Mädelswochenende. Kurze Anfahrt, eine überschaubare Gruppengröße und zwischen den Wellnesseinheiten genug Zeit zum Abhängen, Kennenlernen und Erzählen und …. bestes Sommerwetter!

26 Frauen zwischen 28-72 und drei ungeborene Babys on Tour.

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Am freien Nachmittag gingen einige schwimmen, andere ins Städtchen, ins Kurkonzert, wandern. Ich bestieg mit einigen Ladies den Wittelsbacherturm, danach belohnten wir uns mit einem Stück Kuchen.

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Unsere Ideen für die Wellnesseinheiten kamen bei allen gut an.
Es gab viel zu lachen, viele tolle Gespräche, einiges ging unter die Haut…
Mit der Unterkunft und Verpflegung waren wir auch völlig zufrieden.

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In der Feedbackrunde am Sonntagmittag gab es nur begeisterte Rückmeldungen, bis sich S. zu Wort meldete: Sie fand es auch sensationell, wollte aber auch mal eine berechtigte Kritik loswerden: Warum wir das Bestefreundinnenwochenende nur 1x im Jahr machen.

Wir möchten möglichst nicht mehr als 25 mitnehmen und die Anmeldeliste ist bei uns immer schnell voll…Schöne Probleme ham wir!