Immer was Neues

“Ich guck immer mal auf deinen Blog, ob du was Neues geschrieben hast”, meint Andrea neulich. “Wenn da nix Neues ist, guck ich bei Heike  Die ist im Urlaub, gell? Und wenn da auch nix Neues ist, geh ich auf den Body Spirit Soul Blog. Da ist immer was Neues”.

Na also…Lohnt sich doch immer irgendwie.

Mein Tag neben der Spur ging gestern noch munter so weiter. Die Sache mit dem Kauf der Urlaubsschuhe kommt dann am Montag auf Bodyspiritsoul.

Mein Mann hatte sich für eine Besprechung einen VON MIR SELBSTGEBACKENEN KUCHEN gewünscht, wahrscheinlich hat er in einem Ehebuch gelesen, dass das Frauen schmeichelt…

Ich habe seit Monaten keinen Kuchen gebacken, aber meinen legendären Himbeerblechkuchen, den ich seit 10 Jahren als Familienlieblingskuchen rauf- und runterbacke, (steht in unserem vor 10 Jahren erschienen ersten Lebe leichter Buch, Heike) müsste ich eigentlich im Schlaf können.

Erst mal im Keller die Kuchenformen suchen. War leicht. Das erste Ei für den Bisquit gleich vergessen zu trennen, dann war ich wach und konzentrierte mich.

Der Bisquit war im Ofen und ich begann, die Puddingcreme zu rühren, da merke ich, dass ich beim Einkauf NUR FÜR DIESEN KUCHEN die 3 Becher saure Sahne vergessen habe.

Es war zwei Minuten nach 20.00… und so habe ich zum ersten Mal in meinem Leben den Lieblingskuchen mit Quark gemacht, ein echter Lebe leichter Kuchen halt.

Ob er geschmeckt hat, werde ich im Laufe des Abends erfahren.

Mal gespannt, wann meine alte Konzentration zurückkehrt oder ob das so bleibt.

Zu gechillt

Wenn ich nicht grade so mega gechillt wäre, würde ich jetzt denken, ich brauch Ferien. Aber das kann es definitiv nicht sein.

Der Tag, an dem ich meine Geschäfts-EC-Karte zerschnitten habe, statt der doppelten Krankenversicherungskarte war der vor dem Tag, an dem ich zum ersten Mal den Reis mit Zucker statt Salz kochte – und nein, es sollte keinen Milchreis geben, sondern Chilli.

Erst als ich zum dritten Mal Zucker nachgab, ohne nur ein Fitzelchen Salz zu schmecken, fiel bei mir der Groschen. Ich chill mal weiter.

Hugo

Meine Tochter schrieb mir, ich hätte meinen Kindern doch beigebracht, jeden Tag etwas zum ersten Mal zum machen, bzw. zu lernen. Sie könne auf jeden Fall jetzt bei Whatsapp fettgedruckt schreiben.

Besonders beeindruckt hat mich das jetzt nicht, obwohl ich diese Fähigkeit noch nicht beherrsche. Aber es hat mich daran erinnert, dass ich diese Maxime wirklich mal rausgegeben habe.

Ich war gerade auf der Fahrt zum XxxL-Möbelhaus, um zum ersten Mal in meinem Leben im Warenlager dort etwas abzuholen. Ich musste ein bisschen warten, bis meine Bestellung an der Warenausgabe war und kam mit einem ebenfalls wartenden Ehepaar in ein Hammergespräch über die Endlichkeit unseres Lebens, eine regelrechte Philosophiestunde. Der Mitarbeiter an der Ausgabe lauschte fasziniert und fragte, ob wir gerne “Hugo” trinken… Und weil ich noch nie in meinem Leben Hugo getrunken habe, ließ ich mir GERNE von XxxL ein Fläschchen Hugo schenken.

So trank ich an diesem Abend meinen ersten Hugo. Bestellte am Dienstag, als wir mit Freunden ausgingen, meinen ersten Hugo und war entsetzt über den Preis und kaufte gestern zum ersten Mal Hugo für meine abendliche Lesestunde auf dem Balkon. Ich würde sagen, die ganze Hugorei beherrsche ich jetzt… Jetzt übe ich mal wieder KEINEN HUGO trinken.

Macht noch schöner und ist noch preiswerter. Aber die Erfahrung war es wert.

Ich Glückspilz

Ich schwelge im Leseglück. Morgens aufzuwachen und zu wissen, dass ich Zeit habe, so lange zu lesen wie ich will, ist für mich Luxus pur.

Gestern kam der Historienroman “Exodus” mit seinen 844 Seiten und schon der Anblick macht mich glücklich. Wenn ich dann mal anfange, muss ich aufpassen, dass ich nicht die Nächte durchmache – die ersten Nacht ging aber gut!

Auch in den Ferien stehe ich früh, zumindest um 7.00 Uhr auf. Ich mag es, den Ferientag KOMPLETT genießen zu können.

Meinen Vorsatz, die ersten Gäste in unsere Ferienwohnung einzuladen, habe ich auch bereits umgesetzt und dafür schon gutes Wetter bestellt, damit wir auch auf dem Balkon sitzen können, mit Falafel, Hummus, Fladenbrot und einem Glas Wein und natürlich Gemüserohkost…

Eine Freundin schrieb mir gestern: Du GLÜCKSPILZ! Jetzt musst du schon nie mehr arbeiten, weil du dein Hobby zum Beruf gemacht hast und nun kannst du auch noch 365 Tage Urlaub machen, weil du dein Zuhause zur Ferienwohnung erklärt hast.

ECHT CLEVER…

Geständnisse

“Na, hast du dir schon Lesestoff besorgt?”, fragt mich eine Teilnehmerin beim Abschluss-Treffen, die meine Urlaubsliste auf dem Bodyspiritsoulblog gelesen hat. Seit Donnerstag bin ich “durch” mit den Kursen, dann kam noch das lektorierte Buch dazwischen, das Heike und ich ein letztes Mal durchsehen sollten, jede von uns hat nochmal zwei Tage dran gesessen, aber nun haben wir fertig.

Erledige noch Kleinigkeiten am Laptop, den ich wie ein rohes Ei behandle. Im neuen Buch, das Weihnachten zur Welt kommt, erzähle ich vom August letzten Jahres, wo mir genau an dem Tag, ab dem ich mir Urlaub genehmigt habe, der Laptop mitsamt meinen gesammelten Werken verunglückt ist und was ich alles daraus lernen konnte…

Schreibe Imulse für den Bodyspiritsoulblog, in einem ist sogar ein Geständnis versteckt.

Habe soeben das erste Buch von der Urlaubsliste gelesen… “Der Angst keine Chance” von Christine Caine und das zweite bestellt, Exodus, ein Historienroman über die Gründung Israels. Nicht dass ich Häckchen an meiner Urlaubsliste mache, aber das hätten wir schon mal…

Mehr Geständnisse? Das viele Sitzen am Laptop, die herrliche Ruhe in unserer beschaulichen Ferienwohnung wie ich unser neues Dominizil nenne, hat mich EIN BISSCHEN FAUL GEMACHT. AB MONTAG GEHTS WIEDER REGELMÄßIG IN DIE FITNNESS!

Meinen Teilnehmern sag ich immer eiskalt: Wenn du eine Ausrede haben könnest, benutz sie einfach nicht!

Sobald der nächste Punkt von der Ferienliste abgehakt ist, melde ich mich!

Aufatmen

Wenn ich seit gestern auf den Blog klicke, fällt mein Blick auf das neue Bild in der Kopfzeile. Das ist nicht irgendein Urlaubsfoto, sondern ein See, der nur fünf Gehminuten vom Haus meiner Schwiegermutter entfernt ist und in dem man im Sommer wunderbar baden kann. Eine Oase, die den Augen und der Seele gut tut.

Wer die Schönheit der Natur auf sich wirken lässt, fängt fast automatisch an zu beten.

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Besser als schöne Bilder ist natürlich, sich selber auf die Suche nach Schönheit zu machen und sie auf dich wirken zu lassen.

Wenn gar nichts geht: Kopf nach oben und in den Himmel gucken.

#Nach oben ist der Blick immer frei#

Sinnfrei

Ich habe Verkehrtrumtag und kaufe in einem Laden ein, in dem ich noch nie war, ein türkischer Laden mit ziemlich großer Auswahl. Ich brauche Kichererbsennachschub für meinen selbstgemachten Humus, Tahin und türkisches Brot für meine Gäste am Abend.

An der Kasse stehe ich in der Warteschlange und lächele der Frau hinter mir freundlich zu, die soeben eine Riesenmelone aufs Band legt.

Plötzlich zischt sie mir im gebrochenen Deutsch zu: “Mach dich nicht zum Affen. Du bist keine Deutsche”. Völlig verblüfft meine ich: “Klar bin ich Deutsche”…womit unsere kleine Unterhaltung auch schon beendet ist.

Falls jemand eine Deutung hat, was sie gemeint haben könnte, wäre ich interessiert.

War sie für oder gegen Ausländer? Macht man sich zum Affen, wenn man einen unbekannten Menschen mit Riesenmelone anlächelt?

Wie mögen sich Ausländer fühlen, wenn sie mit sinnfreien Sätzen angepöbelt werden?

Außerdem plädiere ich für Lächel-Pflicht im Kassenbereich! Das ist schon länger fällig.

Ich liebe blonde Männer

Ich dachte, T. freut sich über die Überschrift. Widme ich  dir mal einen Blogeintrag.

Sie hat früher mal einen Lebe leichter Kurs bei mir gemacht, auch einen Bleibe leichter Kurs… und ich hatte schon mitgekriegt, dass Nachwuchs jetzt sehr willkommen wäre.

Einige ihrer Sätze aus der “Bleibeleichterzeit” hatten sich so in mein Gedächtnis geschraubt, dass sie es ohne zu wissen in unser nächstes Buch geschafft hat.

Und da kam sie mir heute strahlend schön entgegen und im Einkaufswagen die Krönung: ein quietschvergnügter strohblonder 1-Jähriger. “Ich liebe blonde Männer”, meinte sie… und “es ist echt krass, wie manche Dinge nebensächlich werden, wenn so ein kleiner Mensch da ist. Um was man sich früher einen Kopf gemacht hat”.

Beim Abschied zeige ich ihr noch mein Auto, worauf sie meint: “Ich liebe Opel”…”Ehrlich, T., genau das hast du gesagt”.

Laut “Words can change your brain” nehmen Wörter wie  „Liebe“ und „Frieden“  Einfluss darauf, wie unser Gehirn funktioniert und können unser logisches Denken verbessern.

Das gilt sowohl für Worte, die wir zu uns selbst sagen als auch zu anderen Menschen.

Die Neurowissenschaftler Newberg und Waldman schreiben: „Nutzen wir mehr positive Wörter als negative, aktivieren wir die Teile des Gehirns, die für die Motivation verantwortlich sind und sogar die für die motorischen Abläufe, also jene, die uns in Bewegung bringen, handeln lassen. Je länger wir uns auf positive Wörter konzentrieren, umso mehr werden davon auch andere Hirnregionen beeinflusst.

Sehr geehrter Herr Newberg und Herr Waldman, megainterssant und doch längst bekannt.

So einfach drückt es die Bibel aus: “Wer glückliche Tage sehen will, der nehme seine Zunge gut in Acht, dass er nichts Schlechtes und Hinterhältiges sagt” 1. Petrus 3, 10

N. hat mir heute erzählt, was er alles hasst. Die Arbeit, bestimmtes Essen, bestimmte Leute. N. tut mir leid – und ich befürchte, dass das viele “Hassen” ihm gar nicht gut tut. Seine Liste wird immer länger.

Nehmen wir uns ein Beispiel an T oder an diesem Glamour-Girl:

Andere Denke

Geschenke- und Gutscheinkauftag. Habe ein paar Anlässe und freu mich, dass ich gute Verschenk-Ideen habe. Zuletzt gehts noch zu Isabella, 4 Parfümgutscheine für meine Lebe leichter Kurse kaufen. Nicht für den, der am Ende am meisten abgenommen hat, sondern der am genausten den Betrag schätzt, der in der gut gefüllten JAM-Spendendose ist.

Gutscheine

Meine Teilnehmer sind total großzügig und da leg ich gern noch eins drauf. Für die letzten drei Kurs-Wochen stecke ich für jedes weitere Minus-Pfund 0,50€ in die Spendendose.eurocent50vorderseite

Komme leider leider eine halbe Stunde zu spät zu meinem Auto zurück und habe KEINEN STRAFZETTEL. “Ich hätte einen verdient”, denke ich, boa…10 € geschenkt bekommen.

Mir fällt der gestrige Abend auf dem Heuchelhof ein, wo ich geparkt und 100% kein Verbotsschild gesehen habe – als ich zurückkomme, steht eine FREUNDLICHE POLITESSE an meinem Auto, die mir erklärt, dass sie gerade erst gekommen ist…

und ich hier leider niemals parken darf, aber wenn ich jetzt wegfahre, dann ist es völlig in Ordnung. Ansonsten müsste sie mir 10,-€ berechnen…”Ich hätte ein Knöllchen verdient”, denke ich.. und habe schon wieder 10,-€ gespart.

20,-€ gespart = können meine Teilnehmer ruhig nochmal 10 Kilo abnehmen…

Letzte Woche regte sich ein Bekannter fürchterlich über einen verdienten Strafzettel auf. Mich spornen sie eher an, mich zu ändern. Mein Gott, hab ich ein Glück mit mir!

Und dann bekomm ich keine, obwohl ich sie verdient hätte..

Das nennt man GNADE VOR RECHT… UND DAS KOMMT MIR BEKANNT VOR!