Gelegenheiten

Seit drei Tagen sitze ich an einem Artikel zum Thema “Wie finde ich eine Freundin”. Schreibe, lösche und überlege, worin für Frauen ohne Freundin die Schwierigkeit besteht.

Mein Fazit jetzt schon: Du kannst in jedem Alter Freundschaften schließen. Aber du musst dir dazu auch die Zeit nehmen. Sie kommen nicht ungefragt in dein Leben spaziert.

Verpasse nie die Gelegenheit, Freundschaften aufzubauen, zu pflegen, zu beleben oder zu knüpfen.

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Freundinnen tun der Seele gut und damit auch gleich der Gesundheit!
Du erinnerst dich: Körper, Seele, Geist.. Freundinnen sollten auf der Rangliste mindestens so weit oben stehen wie Sport, Brokkoli und Leinöl.

Als B. schrieb, sie wäre für zwei Tage in Würzburg, machten wir spontan aus, uns zu treffen. Nein, mein Artikel ist noch lange nicht fertig, dabei muss ich ihn am Wochenende abgeben, aber ich spüre, mit Vitamin B wird er schneller fertig.

Spazierengehen, in der Sonne sitzen, Erfahrungen austauschen. Zwei Stunden haben genügt, um uns richtig anzufreunden. Dabei kenne ich noch nicht mal ihren Geburtstag.

Ein Tag verändert alles

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Es vergeht kein Karfreitag, ohne dass ich daran denke:

Wir kamen aus dem Karfreitags-Gottesdienst und das Telefon klingelte. Meine Mutter war am Apparat und überbrachte uns eine schlimme Nachricht. Mein Bruder war verunglückt und soeben mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen worden.

Dieser Karfreitag hat sein Leben für immer verändert.
Seit diesem Tag lebt mein Bruder mit einer Querschnittslähmung.

Jeden Karfreitag wird mir schmerzlich bewusst, wie eng Leben und Sterben zusammenliegen und aus einem unbeschwerten Leben ein Schicksal werden kann.

In dieser Woche erfuhren wir in den Nachrichten, dass 29 deutsche Urlauber bei einem Busunglück auf Madeira ums Leben gekommen sind. Heute noch Urlaub – im nächsten Moment stehen sie vor ihrem Schöpfer.

Wird ihr Leben nun geprüft?
Was wird ihr Schöpfer sie fragen?
Wenn sie dann mit jemandem im Reinen sein müssen, dann mit Gott.

Es gab einen Tag, der das Schicksal der Welt verändert hat.
Der Tag, an dem Jesus am Kreuz für unsere Sünden starb.

Wer das glaubt, wird selig, auch wenn er stirbt.

Mein Leben hat sich am 9. März 1978 für immer verändert.
Als ich begriff, was Jesus für mich getan hat und ich ihn zum Dreh- und Angelpunkt meines Lebens gemacht habe.

Manche Entscheidungen kann man nur zu Lebzeiten treffen.

In ein, zwei, drei

In einer Woche
bin ich beim Spring-Festival in Willingen und gebe zwischen Dienstag und Donnerstag je 3 Lebe leichter Workshops und drei Body Spirit Soul Workshops

In zwei Wochen
bin ich von Donnerstag bis Sonntag mit einem Körper-Seele-Geist, Beate Nordstrand 2
- Seminar in Vandsburg. Es sind sogar noch ein paar Plätze frei.

In drei Wochen
beginnen meine Frühjahrskurse Lebe leichter. Es sind noch Plätze frei.

FRühjahr LL

Und sowas nennt man Ferien!

Alltagskrimi

Mein letzter Gedanke, bevor ich mein Notizbuch heute morgen zuklappe ist der Vers aus Markus 9, 24: “Ich glaube, hilf meinem Unglauben”; übrigens die Jahreslosung 2020

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Um 8.15 sitze ich mit den Requisiten für meinen Body Spirit Soul-Kurs im Auto.
“Spirit, was wird?” ist dran. Ich habe Bibeln dabei, Andachtsbücher. Postkarten. Blumen.

Beim Altglascontainer halte ich an:
Im Kofferraum liegen noch die leeren Piccoloflaschen vom Freundinnenwochenende.

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Mit Schwung steige ich aus dem Auto und werfe schnell die Flaschen ein.

Und dann passiert es:

Mit der letzten Flasche fliegen meineSchlüssel in den Container. Autoschlüssel, Wohnungsschlüssel, Gemeindeschlüssel, alles an einem feinem Schlüsselring.

Ich schaue in den halbleeren Container und kann den Schlüssel noch nicht mal sehen, so weit unten liegen die Flaschen. Aus meinen Andachtsbüchern und Bibeln baue ich mir ein Treppchen, damit ich höher stehe und weiter nach unten greifen könnte, wenn ich nur wüsste, wohin.

Sorry, Herr! Es ging nicht anders!

Leute gehen an mir vorbei, ein netter Mann mit langem Arm möchte helfen, aber auch er sieht den Schlüssel noch nicht mal. Wieder besteige ich mein Bibeltreppchen und greife vorsichtig in die Tiefe. Erspüre mit meiner Fingerspitze die oberste Schicht Flaschen.

Es rasselt,  ich höre meinen Schlüsselbund tiefer rutschen. Mein Herz rutscht gleich mit. Ich stecke bis zum Schultergelenk im Container, sehe nichts, natürlich nicht – und bete:

Ich glaube – hilf meinem Unglauben.

Plötzlich ertastet mein Zeigefinger einen Zacken meines dünnsten Schlüssels, des Briefkastenschlüssels. Ich wage kaum, meinen Finger zu bewegen, hole einen zweiten Finger zur Hilfe und ziehe gaaaaanz vorsichtig mit langen, spitzen Fingern meinen Schlüsselbund an dem einen Zacken Briefkastenschlüssel aus dem Container…

…und steige von meinem Bibeltreppchen runter.

Mein Herz klopft wie wild und ich fange hysterisch erleichtert an zu lachen…
So viel Adrenalin habe ich um 8.25 selten im Blut.

Natürlich könnte dir sowas nie passieren – mir ist es passiert. Heute! Als ich nach dem Krimi im Auto sitze und zu meinem Kurs fahre, wird mir bewusst, dass ich ein perfektes Beispiel dafür erlebt habe, wie wichtig es ist, sich immer auf das Wort Gottes zu stellen.

Tschuldigung nochmal fürs Bibeltreppchen, Herr, aber sie sieht noch gut aus und ich hab sie jetzt noch ein Stück lieber!

Selig die nicht sehen und doch glauben und denen Gott in ihrem Unglauben hilft!

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“Wenn ich einen Tipp für unsere Mädelsabende möchte, geh ich erst mal auf deinen Blog” verriet mir R. Ich war ein bisschen verdutzt, aber gerade kommt eine frische Idee von unserem Freundinnenwochenende herein; bedien dich!

Dieses Jahr machen wir gleich zwei Freundinnen-Wochenenden, weil sie immer so schnell ausgebucht sind. Dieses war der “erste Streich” mit 18 Ladies, im Juli gibts noch eins, das auch schon wieder ausgebucht ist.

Das Thema ist gleich, nur die Location und die Zusammensetzung ist jedesmal neu.

Für die Vorstellrunde der genial zusammengestellten Runde aus alten Bekannten und neuen Gesichtern gabs Hausaufgaben, jene Fragen, bei denen die Teilnehmer meiner Lebe leichter Kurse beim Thema Lebe mit Leidenschaft immer ins Träumen kommen.

Was für Begabungen stecken in dir?
Worauf hättest du mal so richtig Lust?
Was wolltest du schon immer mal machen?
Was lässt dein Herz höher schlagen?

“Wenn du darüber nachdenkst, denkst du wahrscheinlich nicht an einen Amarena-Eisbecher”, vermute ich. Allerdings hat doch eine an ein Steak und eine andere an Hähnchenschlegel gedacht…

Die zweite Hausaufgabe betraf das Thema des Wochenendes. Jeder sollte sich auf einen 12-Minuten-Input zum Thema “Vorbilder” vorbereiten. Hast du eins? Wenn ja, wer ist es und warum? oder: Bist du eins? Was verbindest du persönlich mit dem Thema „Vorbild“?

Obwohl keine der Frauen sonderlich begeistert über die Hausaufgaben war, hatten sich alle Gedanken gemacht – bei jeder Einheit kamen 6 Frauen zu Wort – haben wir ausgelost – und deshalb war das Wochenende so spannend, dass die Ladies sich fast nicht aufs Klo getraut haben, aus Angst, sie könnten was verpassen.

Als wir Samstagnachmittag vom Ausflug zurückkommen, sehe ich einen verpassten Anruf auf dem Handy. Meine Tochter hatte angerufen. Während ich in Seelenruhe ein Stück  Mandarinentorte gegessen habe, kam in absoluter Rekordzeit ihr erstes Baby auf die Welt und so bin ich seit einem Tag schockverliebt in ein bezauberndes kleines Mädchen, unsere erste Enkeltochter.

Gut, dass wir so viele Piccoloflaschen Sekt dabei hatten…
Wir haben dieses Wunder am Abend würdig gefeiert…

Du darfst alle Ideen klauen, die Fragen mit der Leidenschaft, die Idee mit dem Thema Vorbild, die ich übrigens von meiner anderen Tochter habe, Piccoloflaschen, Wunderkerzen, nimm alles, was du an Ideen auf meinem Blog findest…

Für Wunder allerdings ist Gott zuständig.
Wunder haben wir am Wochenende übrigens noch mehr erlebt.

Suchen statt sitzen

Neulich habe ich eine echte Sucher-Woche hingelegt. Es fing damit an, dass der Navi meines Handys sich in die Fußgängerversion verliebt hatte und sich partout nicht auf Straße stellen ließ. Ich war zwar in der richtigen Stadt angekommen, aber ab da wollte mein Handy zu Fuß weiter. Irgendwann ließ ich mich von der herbeitelefonierten I. zu ihrem Haus lotsen. Aber ich hatte mir schon einen schönen ersten Eindruck von Cham gemacht und die Stadthalle bestaunt, in der ich am nächsten Tag sprechen sollte.

Ohne Zweifel erhöhen Umwege die Ortskenntnis -und ab und zu darf man sich vor Ort auch helfen lassen.

Zwei Tage später suchte ich mein komplettes Büro (überschaubar, aber immerhin) nach meinem USB-Stick ab. Telefonierte ihm hinterher; unauffindbar: Einen Tag später fällt mein Blick während des Autofahrens in die Ablage vor dem Steuerknüppel und da lag er! Mein Auto ist auch mein Büro. Ihr erinnert euch.

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Als letztes die Suche nach meinen Aufstellern, sie sollten unbedingt mit.

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Bis ich sie genau da fand, wo sie stehen sollten: Im Büro meines Mannes.

Und während des ganzen Suchens und Findens durchströmt mich eine tiefe Dankbarkeit, dass meine Beine mich so schön weit tragen, mein Horizont sich bei jedem Ausflug weitet und ich manchmal sogar das Gefühl habe zu fliegen.

Suchen statt sitzen. Fliegen statt liegen.

Lebensgeschichten

Wenn ich heute rein gar nichts erlebe, weil ich zu bequem bin, hab ich später rein gar nichts zu erzählen. Alltag ist super, doch an den erinnere ich mich später mal nicht.

Dann kann ich meinen Enkeln höchstens ein paar Selfies zeigen oder den 100. Teller, den ich fotografiert habe, wo ich lecker Essen war. Nicht dass ich nicht gerne Essen gehe, aber das wird meine Enkel null interessieren, die Selfies von Oma auch nicht.

Wenn ich mich nichts traue, weil es schiefgehen könnte, bleibe ich mutlos.
Dann schaue ich später auf ein Fließband von verpassten Möglichkeiten zurück.

An was ich mich 100% erinnere, wenn ich zurückschaue, ist Beyond 2019. Abenteuer

Mehr als 600 erwartungsvolle Ladies und während ich auf der Toilette das Kabel des Headsets delikat an der Strumpfhose befestige, spricht mich schon die erste Blogleserin an, die durch unsere Blogs auf die Konferenz aufmerksam geworden war…Es kamen noch sooooo viele, die sich für unsere Blog bedankten. Jede von euch hat mich/uns ermutigt, weiter zu schreiben, auch wenn wir manchmal denken, wen das wohl interessiert… Dich… So schön, dass wir uns kennengelernt haben!

Zum Glück war ich mutig genug, beim Eröffnungsabend zu sprechen. Der Timer lag neben mir, damit ich die Zeitvorgabe einhielt. Heike und ich hatten zusammen eine Stunde… jeder 30 Minuten – und nicht nur die Zeitvorgabe hat gepasst; das Feedback im Laufe der Tage hat gezeigt, dass wir die Ladies dort abgeholt haben, wo sie standen.

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Freitag und Samstag sind wir in unseren Workshops quer durch unsere Lebe leichter und Body Spirit Soul Formate getingelt, damit die Frauen sich einen Eindruck von unseren Kursen machen konnten.

Samstagabend White dinner… wir haben so viel gelacht, so viel gegessen und hatten einen unvergesslichen Abend… meine Würzburg-Sisters waren ja auch dabei.

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Noch ein Foto, damit ich mich mit 80 leichter erinnere, wer noch entscheidend zum Gelingen der Konferenz beigetragen hat…Mia Friesen war der Knaller!!! Das Vorbereitungsteam unter Heike Otparlik der Oberknaller. Und die Band der oberoberober…

Lady

Sonntagmittag war zwar Schluss, aber weil es so schön war, fuhr ich 500 Kilometer weiter durch nach Stuttgart – eine mir völlig unbekannte Mitfahrerin hat mich dabei komplette drei Stunden mit ihrer Lebensgeschichte fasziniert  – um in Stuttgart mit meinen Töchtern “Monsieur claude 2″ zu schauen… Tränen mit 2 meiner Lieblingsgirls zu lachen… und dann fuhr ich von Stuttgart nach Würzburg zurück. Um 24.00 Uhr war ich bei meinem Schatz und Fastenzeit hin oder her, wir haben ein Glas Rotwein zusammen getrunken…Der Tag hat sich gelohnt..

Lucky me

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Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten müssen. Ist natürlich ein bisschen übertrieben, denn 5x Tischleindeckdich für 5 Abschlüsse und hinterher Küchleinreinigedich ist trotzdem ein bisschen Arbeit… Aber wenn ich mir dann die Feedbacks anhöre, die tollen Abnahmen bestaune und in die glücklichen Gesicher sehe, zählt auch das nicht.
“Kommt in eurem Wunschkleidungsstück”, hatte ich meinen Teilnehmern geschrieben, “nur bitte nicht im Binkini”.

D schrieb: “Deine lockere, spritzige Haltung dem Thema und den Frauen gegenüber ist einfach genial und doch hinter den Worten den Tiefgang zu spüren, das ist das, was mich an deinen Kursen begeistert. Und wie oft musste ich lachen über deine Anekdoten in den Mails. Ich bin dankbar, dass ich Dir und Deinen Kursen begegnet bin. Jeden Morgen, wenn ich meine Tasse heißes Wasser trinke, werde ich an Dich denken. Hab keine Angst, dass jemand im Bikini kommt, heute ist es viel zu kalt.

Im Bikini kam wirklich keine, wohl aber ein paar mit Bikinifigur!

Nun hab ich 4 Wochen Pause. Ab jetzt könnte unser erstes Enkelkind kommen und ich hab das Gefühl, ich bin aufgeregter als meine Tochter!

Heute gehts ans Auto beladen für die Beyond-Konferenz in Willingen und ich bin voller Erwartung. Auszeit bis Sonntag, außer es kommt der entscheidende Anruf.

Spannung und Entspannung

Spannung und Entspannung müssen sich die Waage halten.

Gestern morgen Spannung, wie es gelingen würde, den Funken überspringen zu lassen. Als ich gegen 8.00 vor unser Gebäude vorfuhr, waren schon die ersten Gäste da, so erwartungsvoll und gespannt, dass ich gar keine Zeit hatte, Lampenfieber zu bekommen. Pünktlich um 9.30 ging es los und exakt um 17.30 waren wir fertig, inklusive Funken, Gänsehaut, Teilnehmerbescheinigungen und Gebet. IMG_20190330_202112_246

Dank meiner liebsten Unterstützer vor Ort waren um 18.30 alle Spuren beseitigt..

Und heute wurden die Balkonmöbel vorgeholt und das erste Sonnenbad genossen.
Ich liebe es, Sonntags wirklich zu entspannen. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist mein Glück perfekt!

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