Ich trau mich kaum

… mit den Worten beginnen die meisten Emails oder Whatsapps, die ich in den letzten Tagen bekomme… Wenn du wüsstest, wie sehr jede Nachricht, jedes Nachfragen, jede Zusicherung, dass du mitbetest eine Liebesspritze ist!

Vielleicht hat man das Gefühl, man darf nicht stören…Aber versetz dich mal in eine junge Mutter, die nach 3 Stunden auf der Intensivstation auf ihr Handy schaut… Glaubst du, es stört sie, wenn da 20 Nachrichten sind? No, never… Sie wird auch nicht das Gefühl haben, sofort antworten zu müssen. Aber ihr Herz wird warm.

MEIN HERZ WURDE WARM

Wie fühlt sie sich, wenn KEINE Nachricht da ist. Niemand scheint es zu interessieren, wie es dem kleinen Schatz geht….

Soweit die Vorrede! Jetzt zum Update. Die letzten 11 Tage waren die emotionalsten meines Lebens. Noch nie stand der Tod so dicht vor unserer Haustür.

Wir erleben ein Wechselbad der Gefühle… Nach guten Nachrichten kamen wieder schlechte.  Gestern musste Kamil am Darm operiert werden. Dann in der Nacht die gute Nachricht: Er hat die OP gut überstanden, es war nur ein kleiner Eingriff nötig, was man vorher nicht hatte sehen können. Heute wieder eine gute Nachricht: Der Kreislauf ist erstaunlich stabil für die Strapazen, die er durchgemacht hat. Wir beten für einen kompletten Gutenachrichtentag!

Noch hängt sein kleines Leben am seidenen Faden und es ist nicht überstanden.

Aber wie gut, dass Bekannte und Unbekannte beten… Menschen, die uns gar nicht persönlich kennen, lassen uns wissen, dass sie beten. Erzählen von ihren eigenen Erfahrungen…Ermutigen mit Beispielen von Kindern, die es geschafft haben.

Jeder weiß, dass auch jeder Fall anders liegt. Aber diese Mails tun so gut!

Normalerweise würde ich so persönliche Dinge nicht im Blog ausbreiten. Aber meine Tochter hat selbst alle Gebetschats aktiviert, die sie finden konnte. Und hat mich angefeuert, aber wirklich auch jeden um Gebet zu bitten, den ich finden kann.

Und da fand ich dich! Danke dass du mitfühlst, an den kleinen Kämpfer denkst und betest! Wir glauben, er hat die Chance zum Miracle Baby 2020!!!!

Kamil-Update

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Danke für jeden, der für unseren Enkel Kamil betet. Die Diagnose der Ärzte nach dem MRT war ernüchternd, was seine Chancen betrifft.

Aber wer hat eigentlich das letzte Wort?

Wenn Ärztekunst nicht weiterkann, fängt die Allmacht Gottes an.
Wenn alles sowieso glatt geht, brauchen wir nicht um Wunder beten.

Darf ich dich bitten, weiter mit für ein Wunder zu beten?

 

Nicht allein

Es macht mich so dankbar, wie viel Gebetsunterstützung wir gerade erfahren. Nachdem ich geschrieben habe, dass DU vielleicht zufällig vorbeigesurft bist, habe ich tatsächlich so viele Mutmachernachrichten bekommen, wo Menschen nun mitbeten.

Hier ein Bild der Eltern, genau eine Woche vor der Geburt aufgenommen.

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In dieser Nacht war der kleine Kämpfer stabil, hat sogar die Augen geöffnet und sich bewegt, das sind sehr hoffnungsvolle Zeichen. Bitte bete heute und morgen für weitere Gesundung und Stärkung seines Körpers. Ich danke euch allen so sehr! Du ahnst nicht, wie gut das tut, so viele Mitbeter um sich zu haben! DANKE

Gebetssturm

Am Sonntag, dem 15.11. kam unser 3. Enkelkind zur Welt, der kleine Kamil.
Er braucht im Moment jede Gebetsunterstützung, die er bekommen kann.

Er kam zu früh, wiegt 1830 g und kämpft gerade um sein Leben.

Vielleicht bist du gerade zufällig vorbei-gesurft. Vielleicht doch kein Zufall.

Schließ doch einfach kurz die Augen und bete für ihn!

Ganz besonders wichtig ist diese Nacht und morgen, der 18.11.
und die Nacht auf den 19.11. Danke für jede Gebetsunterstützung!!!

Ich meine dich

Heute musste ich jemanden trösten. Eigentlich ist sie eine Kämpferin, aber sie ist grade so müde! Für den Fall, dass du auch ein gutes Wort brauchst: Gib nicht auf!

Wer kämpft, kann zwar mal eine Runde verlieren
aber wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Gerade wenn du kämpfst:

SORGE FÜR DICH, ALS WÄREST DU DIE LIEBE DEINES LEBENS

Der Liebe deines Lebens stellst du ein Glas Wasser hin.
Kochst ihr einen Tee
Kochst eine liebevolle frische Mahlzeit
Legst ihr was Schickes zum Anziehen raus… da fühlt sie sich gleich besser

Gehst mit ihr spazieren
Führst freundliche Gespräche, wenn sie niedergeschlagen ist
Hast immer wieder mal eine Überraschung parat
Ermutigst sie, dass sie es schafft.
Lädst nette Menschen ein, die ihr gut tun
Erinnerst sie daran, was sie schon alles im Leben geschafft hat

Was tut man nicht alles für seine Liebe!

TU ES FÜR DICH TU ES FÜR DICH TU ES FÜR DICH

Dabei, mich zu verlieben…

“Ich bin dabei, mich zu verlieben”, schreibt eine Leserin, die Kirstins Geschichte in Buchform gelesen hat… Kirstin Kreuzritter könnte auch Kirstin Mutmacher heißen.
Sie ermutigt Menschen, die in einer Krise sind, die Trauer zuzulassen und zu umarmen.

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Mit 43 Jahren wird Kirstin Kreuzritter Witwe. Wie sieht ihr Leben 10 Jahre später aus?

“Heute bin ich wirklich die zerbrochene Schale in neuem Glanz” erzählt sie.
Vieles ist intensiver, besonders meine Beziehung zu Gott und anderen Menschen”.

“Zerbrochene Schale in neuem Glanz” heißt auch das Buch, das sie über ihre Erfahrungen geschrieben hat.

Mutig ist Kirstin durch die Trauerphasen gegangen. Heute weiß sie: “Menschen ohne Krisenerfahrungen sind niemals glücklicher als jene, die eine durchgestanden haben”. Kirstin ist heute eine glückliche Frau.

Das Interview haben wir per Telefon aufgenommen, eine Premiere für mich! Einen kleinen Patzer gab es am Schluss, aber da waren wir schon fast fertig – und dachten uns: Passt! Die Abschlussmelodie kennst du ja inzwischen schon auswendig, oder?

Das Buch “Zerbrochene Schale in neuem Glanz” von Kirstin Kreuzritter erschien erstmalig im Oktober 2020 im Elpida-Verlag.

http://www.elpida-verlag.de

Wer mit der Autorin Kontakt aufnehmen will, kann das über Ihre Emailadresse tun:

kirstin@kreuzritter.family

Leserstimme: Kirstin, ich hab dein Buch gelesen und wünschte, du hättest noch mehr fesselnde Berichte geschrieben. Es war sehr bewegend und ich bin dabei, mich zu verlieben, mein Leben in SEINE Hände zu geben. Es fühlt sich sicher und geborgen an.

13 – mein Blog wird Teenager

Übermorgen wird mein Blog Teenager! Beim Scrollen durch den November 2007 las ich, dass ich damals 7 Weight Watchers Treffen geleitet habe, auf einem Frauentag in Achern gesprochen habe und wir als Gemeinde einen Eheabend mit 40 Ehepaaren gefeiert haben.

Sofort fallen mir Menschen ein, die dabei waren und heute nicht mehr leben.

Mein größter Wunsch damals war ein Sack voll Zeit. Heute, wo ich mehr Zeit habe, darf ich schön achtsam sein, dass ich sie nicht verplempere!

Falls ich in 13 Jahren nicht mehr da bin, will ich die verbleibenden Jährchen richtig gut genutzt haben.

 

Das Mädchen mit dem Handy

Ein modernes Gleichnis ohne Auflösung – von mir :-)

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Es war einmal ein Mädchen, das vom Vater auf eine Wanderung geschickt worden war, um zu lernen, zu lieben und um Besorgungen zu machen.

Der Weg war weit, aber das Wetter war schön und der Vater hatte den Weg gut beschrieben. Und so war das Mädchen sicher auf dem Hof angekommen, wurde freundlich begrüßt und mit allem Nötigen versorgt. Sie verstaute alles in ihren Rucksack und machte sich wieder auf den Heimweg.

Inzwischen war es dunkel geworden. Die ersten hundert Meter waren einfach. Hier war sie ja vor kurzem erst entlanggelaufen, sie erinnerte sich gut. Aber je dunkler es draußen wurde, desto unsicherer und langsamer wurden ihre Schritte.

War sie noch richtig? Musste sie nicht hier abbiegen? Sollte sie schneller laufen? Würde sie das Tempo durchhalten können? Oder langsamer laufen? Sollte sie sich lieber im Wald schlafen legen und auf den nächsten Morgen warten?

Aber vielleicht gab es ja dort wilde Tiere, die ihr in der Nacht gefährlich werden konnten.

Verwirrt und ängstlich blieb sie mitten in der Dunkelheit stehen – und setzte sich  schließlich auf den harten Boden, um ein wenig auszuruhen.

Da fiel ihr ein: Der Vater hatte ihr doch sein Handy mitgegeben. Dort waren sowohl der Hinweg als auch den Rückweg eingespeichert. Warum war sie nicht früher darauf gekommen? Das Mädchen war so sicher gewesen, den Weg zu finden, dass sie auf dem Hinweg komplett auf die Wegbeschreibung verzichtet hatte.

Aber nun wollte sie nichts anderes als wohlbehalten nach Hause kommen. Sie schaltete den Routenplaner ein und schaute angestrengt auf das Display. Wenn sie sich nur vorher ein bisschen mit der Funktion beschäftigt hätte. Auf jeden Fall konnte sie erkennen, das die Richtung stimmte.

Wenn es nur nicht so dunkel wäre. Plötzlich hatte sie eine Erleuchtung: Die Taschenlampe! Sie schaltete die Taschenlampe auf dem Handy ein und ihre Schritte wurden sicherer. Sie konnte den Weg sehen und kam wohlbehalten zu Hause an.

Wer ist das Mädchen?
Was ist der Bauernhof?
Wofür steht das Handy?
Wofür steht die Taschenlampe?

Es gibt viele Wege in die Irre, aber nur einen Weg nach Hause (Lewis)

Ooops, she did it again

Schon wieder im Briefkasten…

Ein anonymer Umschlag mit der Post gekommen, mit einer Spende für JAM, damit ein Kind an unserer Schule in Angola für ein ganzes Jahr mit  Essen versorgt wird..

Das Geld habe ich sofort in die Spendendose in meinem Kurs gesteckt, die ist schon richtig gut gefüllt. Am 10. Dezember wird überwiesen…

DANKE AN DEN UNBEKANNTEN SPENDER!

JAM

Brain Clicks

Brain Clicks sind die kleinen Gedächtnisstützen, die mich an das erinnern, was wichtig für mich ist und bis jetzt noch nicht richtig sitzt!  Unseren Lebe leichter Teilnehmern empfehlen wir Brain Clicks, um sich daran zu erinnern, genug zu trinken:

Ich setz morgens den Kaffee auf (da brauch ich keinen zu erinnern…Klick – und ich verknüpfe die Gewohnheit mit meinem Vorsatz: Wasserkocher an, einen Becher heißes Wasser trinken… Bis auch das heiße Wasser eine Gewohnheit ist!

Ich steige ins Auto…und klick, verknüpfe es mit dem Vorsatz, mir eine Wasserflasche mitzunehmen und schon auf der Fahrt “nachzugießen” um auf meine gewünschte Trinkmenge von 2-3 Litern zu kommen.

Als ich mich besonders an die Wichtigkeit der LIEBE erinnern wollte, habe ich mir “Merkzettel” gemacht…und an verschiedenen Stellen “LIEBE” hingehängt…

Dieses Bild hat meine Mutter kurze Zeit vor ihrem Tod gemalt und ihren “Freunden” im Malkurs des Seniorenheims hinterlassen…

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Mein jetziger Brain Click heißt. LICHT SEIN in einer dunklen Zeit. Der kleine Herrnhuter Stern am Fenster meines Arbeitszimmers erinnert mich gerade an mein LICHTSEIN.

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Die Liebe hängt auch noch…. und im Flur steht ein brennendes Teelicht und im Wohnzimmer und der Küche hab ich ein paar Extralichter installiert.

ICH MERK ES MIR: ICH BIN EIN LICHT! UND DU AUCH! SOLANGE WIR SCHEINEN, KANN ES GAR NICHT DUNKEL WERDEN!