Aufgetankt

Die Woche ist so schnell vergangen, dass ich ganz vergessen habe, Blog zu schreiben.

Meine vier laufenden Kurse sind mittlerweile in der Woche 9, hatte Bleibe leichter Kurs, hab mich mit verschiedenen Leuten getroffen, mich auf meine Predigt für den 5. Juli vorbereitet, am Wochenende gabs Tochterbesuch inklusive Schnäppchentour + Equivalenza + Kino (die Frau in Gold) und heute war ich den ganzen Tag im wunderschönen Bamberg. Wenn ich in 5 Jahren aus purer Langeweile mal meinen Blog lese, weiß ich wenigstens, was ich in dieser Woche meines Lebens so getan habe.

Schaue grade mal nach, was ich vor 5 Jahren so gemacht habe natürlich nicht aus Langeweile und lese, dass ich da meine erste Predigt  vorbereitet und am 4.Juli 2010 gehalten habe. Hatte bis dato zwar schon auf vielen Frauenevents gepredigt, aber fast nie in unseren eigenen Gottesdiensten. Das hat sich also seitdem geändert und nächsten Sonntag, am 5.7. ziemlich genau 5 Jahre nach meiner ersten Predigt spreche ich wieder in unserem Gästegottesdienst zum Thema: “Die glücklichsten Menschen auf der Erde”.

Und wenn Du wissen willst, warum ich ein superkitschiges Puzzle mit 300 Teilen gekauft habe – das meine Töchter nach dem Kino rubbeldikatz zusammengepuzzelt haben und was ich zum Thema “Glück” zu sagen habe, lade ich Dich ganz herzlich ein. Immer sehr gute Musik bei uns, dann meine “Predigt” und anschließend Kaffee und Kuchen..

Puzzle

Und wie ich schon vor 5 Jahren geschrieben habe:
Würde mich so freuen, wenn ein paar Blogleser zum Zuhören kommen.

puz

Aufgetischt

Die Kirschen sind reif und zum Frühstück gabs bei mir eine Schale Süßkirschen. Blank. Ich verknüpfe damit eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen, als unsere Mutter jedem Kind zum Frühstück einen Suppenteller Kirschen hinstellte. Natürlich haben wir uns auch noch welche an die Ohren gehängt.

Kirsche

Bei Kindheitsessen denke ich an Blaubeerpfannekuchen, Schnippelbohnensuppe, Bauernfrühstück, an frisch gepressten Möhrensaft und Mandarinentorte.

Ich geh mal meine Kinder fragen, an was sie denken….Dampfnudeln mit Vanillesoße,  Milchreis mit Erdbeeren, Ungarisch (Reis/Tomatensoße/Hackfleisch)? Meine Tochter, wie aus der Pistole geschossen: “Pfannekuchen & Bauernfrühstück”.

Ich scheine Traditionsbewahrerin zu sein und sollte jetzt mal frische Kirschen holen… einen Suppenteller voll für jeden. Zum Frühstück.

Beruf aus Leidenschaft

Es fasziniert mich, wenn Menschen ihren Beruf mit Leidenschaft und Hingabe ausüben – und an diesem Wochenende habe ich es selbst mal wieder krachen lassen. Habe 9 Lebe leichter Coachs ausgebildet, Bauklötze gestaunt, auf welchen Wegen wer uns wie gefunden hat… A. mit ihrem Kosmetikstudio, eine Lehrkraft, zwei Ärztinnen und weitere Fachkräfte in Pflegeberufen u.v.m. allesamt Persönlichkeiten, denen die Ganzheitlichkeit von Lebe leichter so gefällt, dass sie selber damit arbeiten wollen.

Hatten also ein hochinteressantes, intensives Seminar, waren voll “im Fluss” und wurden nur von der gemeinsamen Mahlzeit in einem nahen Lokal unterbrochen…

Mihaly Csikszentmihaly (aussprechen könnte ich den Namen natürlich nicht) hat den Begriff “Flow” geprägt. Er definiert ihn wie folgt:

-Wir sind der Aktivität gewachsen
-Wir sind völlig auf unser Tun konzentriert und gehen darin auf
-Die Aktivität hat deutliche Ziele
-Die Aktivität hat unmittelbare Rückwirkung
-Unsere Sorge um uns selbst ist verschwunden…

Als wir zum Essen in ein Lokal in der Nähe kamen, wurde ich mit Handschlag vom Chef begrüßt. Der reservierte Tisch war vorbereitet und zwei Kellner bedienten uns.

Am zweiten Tag war ein größerer Tisch reserviert, wieder Begrüßung durch den Chef und als wir den Kaffee nach dem Essen ausschlugen wurden wir gefragt, ob wir denn für einen Kaffee “aufs Haus” Zeit hätten… Leider nein… Aber dem Chef lag so offensichtlich die Zufriedenheit seiner 10 Kundinnen am Herzen…und auch wenn ich nachmittags keinen Kaffee mehr trinke…Zum Abschied (mit Handschlag) sagte ich natürlich: Gerne wieder….

Das wünsche ich jedem: In seiner Tätigkeit, bezahlt oder nicht, dieses Flow zu verspüren. Bezahlen könnte man das sowieso nicht

Fast ohne Worte

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Zurück von einem im wahrsten Sinne des Wortes wunder-vollen Freundinnenwochenende

Hoher Spaßfaktor und die perfekte Mischung für Körper, Seele und Geist.

Mit dem Fettnäpfchenabend fing es so richtig heiß an. Wir haben von den schier unglaublichsten Fettnäpfchen gehört, die man KEINER VON UNS ZUGETRAUT HÄTTE UND DOCH SIND SIE PASSIERT… Haben nun tonnenschwere Geheimnisse miteinander und wissen besser als je zuvor, dass es nichts macht, wenn du unperfekt bist.

Das Leben ist weit weniger anstrengend, wenn du das jetzt schon checkst…

An der Kreuzung

Im Laufe meines Erwachsenenlebens habe ich öfters Situationen erlebt, die mir wie Kreuzungen vorgekommen sind. Als 14jähriges Mädchen hatte ich mal für ein Jahr Magersucht…War nicht gerade eine einfache Zeit, weder für meine Eltern, noch für mich.

Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran. Und besonders an den Tag, als meine Cousine mir eine Laugenstange hinhielt und ich dachte: “Warum eigentlich nicht?” Und von diesem Tag an fing ich wieder an, “normal” zu essen… eine unvergessliche Kreuzung für mich.

Eine andere Kreuzung war ein Besuch bei Freunden in meiner ersten Schwangerschaft. Sie hatten ein paar Monate vorher ihr erstes Baby bekommen – und die Frau sah immer noch hochschwanger aus…Ich hatte erst ein Mini-Bäuchlein… und mir wurde kreuzungsmäßig bewusst, dass mir die Schwangerschaft keinen Freibrief für unkontrollierten Süßkonsum geben konnte… sondern dass ich jedes überflüssige Pfund irgendwann auch wieder abnehmen müsste. Ziemlich praktisch, dass ich bei der ersten meiner fünf Schwangerschaften an dieser Kreuzung gleich richtig abgebogen bin.

Um die 50 fand ich mich aufgrund von hormonellen Turbulenzen öfters an der Zunamikreuzung, wo Wegmarkierungen standen wie. “Akzeptier einfach, dass das Gewicht in diesem Alter hochgeht” – inklusive aller Kollateralschäden wie diese blöde Schwere, Trägheit und enger werdender Klamotten…Denn leider bin ich nicht mit dem Turbostoffwechsel gesegnet, bei dem ich essen kann was ich will und soviel ich will.

Oder geh ich die andere Richtung, auf der steht, dass sich das Gegensteuern lohnt, es zwar stimmt, dass der Mensch mit zunehmendem Alter einen geringeren Kalorienverbrauch hat – der Zunami hat also nix mit den Wechseljahren zu tun – und der Körper mit zunehmendem Alter Muskeln ab- und dafür, leider, Speckröllchen (schönere Bezeichnung Love Handles) aufbaut…- aber dass es sich IMMER LOHNT, AUF SICH ZU ACHTEN, WEIL DU DER REGIERUNGSCHEF ÜBER DEINE GESUNDHEIT, DEINEN KÖRPER UND DEINE SEELE BIST….UND WER SICH GEHEN LÄSST GERÄT NUN MAL LEICHTER AUS DER FASSUNG…

Was ich eigentlich nur sagen will: Es lohnt sich, an der Kreuzung den richtigen Weg einzuschlagen. Und wenn Du mal falsch abgebogen bist, kannst Du jederzeit wieder umdrehen…Dem Körper gehts dann besser, Dein Energielevel steigt, Deine Stimmung… und Du brauchst kein Geld für neue Klamotten, weil die Sachen vom letzten Sommer und vorletzten und vorvorletztem immer noch passen.

Das waren jetzt mal ein paar ernährungsmäßige Kreuzungen, die darüber entscheiden, wie der Weg weitergeht…Dann gibts noch jede Menge anderer Kreuzungen, die über die Gesundheit des Herzens entscheiden… und hier meine ich mal nicht das pysische Herz… und hier den richtigen Weg zu nehmen ist genauso wichtig…

Fettnäpfchengala

Meine einzige Aufgabe bei unserem Sisterhoodwochenende vom nächsten Donnerstag bis Sonntag besteht in der Moderation der Fettnäpfchengala.

Auszug aus unserem Programm der mit 30 Teilnehmerinnen ausgebuchten Freizeit:

“Eine Fettnäpfchengala ist eine Aneinanderreihung unserer bestgehüteten Pleiten-Pech-und-Pannenerlebnisse, die uns furchtbar peinlich waren, als sie passierten – und wenn Du ein paar Wochen, Monate oder Jahre später dran denkst, musst Du wirklich lachen…Als ich sonntags mal mit zwei verschiedenen Schuhen zum Gottesdienst kam, fand ich das NICHT komisch, heute schon! Vielleicht passieren mir auch überdurchschnittlich mehr solche Sachen, aber das ist unser Auftakt, da haben wir gleich alle was zu lachen und das wäre nicht der schlechteste Anfang unseres „Holy Weekends“.

Das Bild

Eine Frau, die seit Jahren eine Essstörung hat, schrieb mir neulich: “Diese Woche musste ich so kämpfen, dass es mir nicht den Boden unter den Füßen wegzieht”.

Vielleicht kennst Du das Gefühl. Da habe ich das getan, was in solchen Situationen das Beste ist, besser als schlaue Antworten und habe für sie gebetet. Da kam mir das Bild von einer Stierkampfarena, in der sie sich befand – wo ein wütender Stier sie durch die Arena trieb, bis sie erschöpft zu Boden fallen und ein leichtes Opfer sein würde.

Stier

Dieser Stier hatte nicht nur ihre Angst auf dem Kieker, auch nicht nur ihr blankes Leben, sondern ihre ganze Bestimmung, all das was sie eigentlich sein sollte und könnte!

Da sah ich, wie sie stehn blieb und sich umdrehte. Wie sie dem Stier Einhalt gebot, ihm
in die Augen sah, ihn bei den Hörnern packte und ihn entschlossen Richtung Ausgang drängte. Als ich mich über die enorme Kraft wunderte, die plötzlich vorhanden war, sah ich

An jeder Seite stand ein Engel. Zwei Engel, die sie von hinten anschoben..

Vielleicht hast Du auch einen Stier in Deinem Leben. Der Dich regelmäßig aggressiv angreift. Der schafft, dass Du erschöpft Runde um Runde drehst, ohne zu wissen, wie Du diesem Agressor entkommen kannst.

Du bist nicht allein. Wenn Du Gott bittest, kannst Du mit Seiner Hilfe “den Bösen” überwinden (Römer 12.21)

DER KAMPF lohnt sich! Der Kampf gegen Depressionen lohnt sich. Der Kampf  gegen schlechte Gewohnheiten lohnt sich. Der Kampf gegen eine Sucht lohnt sich. Der Kampf gegen eine vernichtende Diagnose lohnt sich! Du bist nicht allein. Dreh Dich um. Schau dem Stier in die Augen und er verliert seine Macht!

Gebiete dem Stier Einhalt. Pack ihn bei den Hörnern. Und schieb ihn aus der Arena!
Wenn Du Dich entschließt, Gott um Hilfe zu bitten, wirst Du merken: Es ist nicht Deine Kraft, die Du dafür brauchst. Es kommt Hilfe vom Himmel.

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Ansteckend

Unsere Freundschaften beeinflussen unser Gewicht, und zwar stärker als unsere Herkunftsfamilie und unsere DNA.

Menschen neigen eher zu Übergewicht, wenn ihre Freunde ebenfalls übergewichtig sind

Führen unsere Freunde ein gesundes Leben, leben wir auch selbst gesünder. Sind unsere Freunde sportlich aktiv sind, steckt das an.

Mein Umkehrschluß: Auch wir sind ansteckend… in beide Richtungen.

Als G. mir schrieb, dass sie heute morgen um 7.00 Uhr ALLEIN IM FREIBAD IHRE BAHNEN GESCHWOMMEN IST, FLOGEN MIR EIN PAAR ANSTECKENDE MOLEKÜLE UM DIE OHREN. WENN SIE SO WEITERMACHT IST SIE DA BALD NICHT MEHR ALLEIN

 

Mein Traum in Farbe

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich einen Impuls, ein inneres Bild, einen prophetischen Eindruck… wie Du es nennst, spielt keine Rolle, aber der Inhalt hat mich stark beschäftigt. Hat was mit einer Art Stierkampf zu tun, falls Du das Gefühl kennst und wo die Frage im Raum stand, wer diesen ungleichen Kampf wohl gewinnt.

Stier

Das Bild war so krass und lebendig, dass ich es von einer befreundeten Malerin habe malen lassen. Heute war ich zum Anschauen in ihr Atelier eingeladen. Den Stier oben auf dem Bild hat sie auch gemalt, aber da hat sie nur Anlauf genommen…

Constanze Hochmuth Simonetti ist akademische Malerin und hat ihr sehenswertes Atelier und ihre Einzimmergalerie in der Frankfurter Straße 87 in der Zellerau…

Atelier 2

Atelier 3

Und dann sah ich ihn, auf einer Staffelei, neben hunderten Farbflaschen: Meinen Traum in Farbe. In jedem Kopf sieht ein Bild ja ein bisschen anders aus, wenn es “ankommt”, aber ich war spontan GEFLASHT! Es war genau das, was mein Traum ausgedrückt hat.
Atelier1

Ich lasse das Bild noch fotographieren, um auch Postkarten davon zu machen, einen Rahmen bekommt mein kostbarer Schatz auch noch. Und morgen erzähl ich Dir die Geschichte vom Bild und Du darfst mal einen Blick auf die Staffelei werfen…

Hummus

…haben wir sowohl in der Türkei als auch in Israel oft gegessen, ist eine orientalische Vorspeise. Selber zubereitet hatte ich das noch nie, weil mir irgendwer erzählt hat, wie viel Arbeit das macht. Mit dem Rezept, das ich heute ausprobiert habe, ging das ganz fix:

2 Dosen Kichererbsen
2 Esslöffel Tahini (Sesampaste, steht im Supermarkt bei den türkischen Zutaten)
3 Esslöffel Olivenöl
2 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
Saft einer Zitrone
1 Teelöffel Salz
Etwas Pfeffer

Mit etwas warmem Wasser mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Gnadenlos abwandeln… und mit Gemüsesticks verzehren. Im Orient gibts Fladenbrot dazu. Ist aber eine ganze Menge, also schön mit den anderen teilen und den Rest für morgen oder übermorgen aufheben.