Mitgefühl

Ich mag Menschen. Am liebsten live. Und setze stärker auf persönliche Freundschaften als auf meine Internetkontakte. Aber habe doch schon erstaunlich viele phantastische Menschen genau über dieses Medium persönlich kennengelernt. Und sie alle schon mehr oder weniger oft live genossen. Heike (öfter) Rita (einige Male) die kreative A. (erst einmal) und natürlich auch Kerstin.

Was mich bei ihnen allen so enorm anzieht, ist ihre Fähigkeit, nicht nur die Erfolge, sondern auch Kummer, Herzschmerz und Pleiten, Pech und Pannen mit den Lesern zu teilen.

Als Kerstin die Welt via Facebook wissen ließ, dass sie ihre gesamten Schlüssel verloren hatte und ihre eigene Wohnung aufbrechen musste, konnte sie mit meinem vollsten Mitgefühl rechnen… Ich hab sogar ein bisschen gebetet, dass sie ihn schnell wiederfindet. Und heute: Geteilte Freude = Doppelte Freude… tara.. er ist wieder da. Und überhaupt finde ich, dass Kerstin eine ganz bemerkenswerte Frau ist und äußerst lesenswerte Bücher schreibt. Muss ja mal gesagt werden 8)

Wetter.de

Habe tatsächlich auf Wetter.de nach der Sonne gesucht. Seit unserer Heimkehr aus dem sommerlichen Norwegen mache ich mir hier eine Wärmflasche nach der anderen. Mir frieren schier die Füße ab. Morgen wirds wärmer – ich habs gesehen…

Traveling

Wir sind zurück. Die Ruhe im Blog war kein Arbeitsstreik, sondern einem 5-Tage-Tripp nach Norwegen geschuldet. Sonne, Kuchen und Familienleben satt, denn der Schwiegervater feierte seinen 90. Geburtstag und wir hatten das seltene Glück, als komplette Familie zu 7. dabei zu sein. Und staunten Bauklötze, als zum großen Fest nicht nur 50 Verwandte, sondern auch das Staatsdepartement und Seine königliche Hoheit gratulierten. Das hat Stil 8)

Während wir uns rückwärts einen “Drive to fly-Bus” von Frankfurt nach Würzburg bestellt hatten, war die Weitereise für eine unserer Töchter spannend. Würde sie den abendlichen Zug von Frankfurt nach Trier erreichen? Schneller als erwartetet kullerten die Koffer im Flughafen auf das Band und ritterlich begleitet von ihren Geschwistern eilte sie zu den Gleisen. Fahrkarte lösen… der Zug hatte sogar Verspätung, sodass der Weiterreise nichts im Weg stand.

Leider führte die entspannende Verspätung zu einer spannenden Nacht. Der Anschlußzug von Mainz nach Trier hatte nicht gewartet  – und die frisch ausgeruhte, satte Studentin durfte die Nacht durcharbeiten und erst um 04.00 Uhr weiterfahren. Thank you for traveling with Deutsche Bahn.

Als wir sie endlich erreichten, war sie längst schon wieder an der Uni. Das Leben hat uns wieder.

Rhabarber-Kompott

Lieblingsnachtisch im Frühling. Da ich keinen eigenen im Garten habe, kauf ich ihn, sobald Penny & Co. ihn anbieten.

Schäle und schneide ihn in fingerdicke Stücke, dünste ihn in wenig Wasser weich und binde ihn mit einem Päckchen Vanillepuddingpulver (vorher mit etwas Wasser glattrühren) ab. Süßen & genießen 8)

Diskriminierung

Ich bin einkaufsmüde und habe keine Lust, die häuslichen Vorräte aufzustocken, um alle 7 Lieben zufriedenzustellen. Schaue, was Kühlschrank und Truhe noch hergeben und beschließe, dass die Fleischreste für die Männer reichen könnten. Und das für die Frauen doch Spinat, Kartoffeln und Ei ein rechtes Essen sei.

Da werde ich doch glatt der Diskriminierung bezichtigt :-(

Fan-Post

Gestern flatterte mir echte Fan-Post ins Haus:

“Ich nehme schon seit Jahren immer wieder mal 10-15 kg ab. Im Februar hatte mir eine Bekannte vom Lebe leichter Programm erzählt. Ich hatte mir den Namen merken können und bin gleich ins Internet, um mich zu erkundigen. Irgendwie gefiel mir Ihre Seite und ich bestellte mir das Buch. Ich habe es verschlungen und es hörte sich alles so einfach an. Seitdem lese ich fast jeden Abend darin, als Motivation. Ich hatte mir am Anfang gar nicht vorstellen können, nur drei Mahlzeiten zu essen, da mir immer der Magen knurrte. Nun, ca. 10 Wochen nachher bin ich so weit. Es gibt tatsächlich nur noch drei Mahlzeiten und es geht mir gut dabei. Ich habe mir zu meinem Geburtstag Joggingschuhe gekauft und es wieder versucht… Mittlerweile jogge ich dreimal in der Woche. Zwischendurch auch mal Aquajoggen oder Radfahren. Die Mahlzeiten sind auf drei beschränkt und ich esse, was ich will, aber in Maßen. Meine Kollegin und ich haben uns im Januar ein Ziel von 5 Kilo vorgenommen und jeder hat 20 € in die Kasse getan. Heute, 4 1/2 Monate später habe ich gewonnen, 100 €. Die Waage hat heute morgen 5,3 Kg weniger gezeigt und ich bin der absolute Sieger. Es ging zwar länger als geplant, dafür ohne Verzicht. Etappenziel erreicht” :-)

Wir gratulieren! Die Macher von Lebe leichter nebst allen Coaches ziehen den Hut 8)

Kein Kürmel

“Kennst Du das Wort Kürmel?”, frage ich meine studierte Tochter. Nachdem eine Teilnehmerin es gleich dreimal in ihrer Mail verwendet hat, bezweifle ich, dass es sich um einen Rechtschreibfehler handelt. “Google mal”, rät sie mir und in Sekundenschnelle weiß ich, dass Kürmel im Raum Wuppertal für Unordnung steht…

Tja, hatte das Wochenthema doch wieder mal seine Wirkung gehabt. H. beseitigte also mit Hingabe alle Kürmel. C. schrieb mir, dass sie nach meiner letzten Motivationsmail erst mal überall aufgeräumt und entrümpelt hat…”Du hast recht. Es befreit wirklich”.

Und A. lieferte mir in ihrem Wochenfeedback folgende Anekdote. Sie telefonierte mit ihrem Mann, um etwas für den Abend abzusprechen: “Ich würde heute so gerne die Eiscafezeit mit Dir eröffnen und ein Tartuffo essen”. Er: “Schatz, Du willst doch nicht wirklich ein Tartuffo. Komm man nach Hause”. Da rief ich meine Tochter an, um sie zum Eis einzuladen, aber sie meinte, sie hätte schon eins gehabt. Also bin ich nach Hause. Steht auf dem Tisch ein riesiger Strauß mit roten Rosen, mit einem Zettel dran: “Dies ist Dein Tartuffo mit Schlagsahne. Hahaha.

Ich war absolut sprachlos und das ist selten. Mein Gatte tut so was sonst fast nie (31 Jahre verheiratet). Habe mich total gefreut und Gott gedankt. Am Sonntag durfte ich dann Cappu trinken und am Tartuffo meines Mannes naschen. Hat gereicht und war im Plan 8)

Intensivkurs

“Wir gucken heute Abend, was Du im Blog schreibst”, verabschieden sich die vier neuen Lebe leichter Coaches am Samstag von mir. Aber als ich nach Hause komme, waren doch erst mal die Vorbereitungen für das Gemeindefest am Sonntag und den Geburtstag meines Liebsten am Montag fällig. Und leider hatte sich unser Haus während meiner Abwesenheit nicht selber gereinigt, sondern geduldig auf mich gewartet.

Mit einer akribischen To do Liste bugsierte ich mich durch den Samstagabend und schaffte sogar noch, den längst fälligen Newsletter zu schreiben und wichtige Post zu versenden.

Nur zum Blogschreiben bin ich nicht gekommen.

Sie waren super, die vier Neuen. Und während sie meinen adminstrativen Ausführungen und Powerpointpräsentationen willig folgten, kamen sie bei den praktischen Übungen zu der Erkenntnis, dass es durchaus leichter aussieht, ein locker leichtes, informatives und motivierendes Treffen zu halten als es denn ist.

Aber alle haben die Herausforderungen gemeistert und verließen zurecht stolz und mit einer Urkunde den Ort des Geschehens.

Zum ersten Mal

“Das hast Du doch schon oft gemacht”, wundert sich mein Mann über meine Geschäftigkeit. Ob ich ein neues Lebe leichter Treffen eröffne oder neue Coaches ausbilde.. ist das nicht das selbe?  Zwar kenne ich das Programm in- und auswendig. Doch vier neue Coaches in das Konzept Lebe leichter einzuweisen, Fragetechniken einzuüben und die Kriterien des Selbstständigseins (selbst und ständig) zu erläutern – nein, das hab ich noch nie gemacht.

Aber ich gehe davon aus, dass wir alle fünf am Samstagabend um sehr viele Erfahrungen reicher sind.

Leise rieselt der Blätterwald

J. hatte in unserer Gemeindezeitung auf eine Aktion des christlichen Medienverbundes KEP hingewiesen, der Familien vom 9.-17.April einlädt, auf Internet und täglichen Fernsehkonsum zu verzichten und die gewonnene Zeit bewußt gemeinsam zu gestalten.

Wir haben zwar nicht gänzlich verzichtet, aber immerhin sowohl das Abo der Tageszeitung als auch das der Sonntagszeitung gekündigt. Wir sind auch stolz auf uns 8)