EinzigARTich

Ich sitze und schwitze bzw. brüte.

Darf am Sonntag, den 6.März in unserem Erlebnisgottesdienst zu diesem Thema sprechen. Und habe auch schon eine einzigartige Idee. Das Problem wird sein, diese Gedanken in 20 Minuten zu quetschen. Das wird ein Kunststück. Wer es sich anhören will: Willkommen um 10.00 in der Ohmstraße 8)

Was für nette Leute

Die Chemie stimmt. Ich merke es in jedem Kurs. 12 Wochen gemeinsam an den Gewohnheiten arbeiten, Erfolge und Niederlagen teilen, durch die Coachingfragen zum Nachdenken kommen, auch über die größeren Zusammenhänge des Lebens – das verbindet.

S. seufzte tief auf, als sie von ihrer immensen To-Do-Liste erzählte, die manchmal bereits am frühen Morgen durchkreuzt wird.  T.: “Dann hast Du vielleicht einfach zu viel auf Deiner Liste”.

Bisher war S. eher der Meinung gewesen, dass sie einfach nicht durchorganisiert genug war. Der Gedanke, sich einfach zu viel zuzumuten, war ihr sichtlich neu und sie lächelte erleichtert auf. Nicht nur der Körper, sondern auch die To-Do-Liste darf bei einigen leichter werden… So viel Arbeit würden sie anderen nicht zumuten…

Die Stimmung ist heiter, produktiv und persönlich… “Warum geht der Kurs nur 12 Wochen?” “Wir wollen auch im nächsten Kurs zusammenbleiben. Genau in dieser Besetzung. Wir sind so eine nette Gruppe”… Und machen Pläne fürs gemeinsame Walken, drohen R., sie beim gefährlichen Einkaufen zu begleiten und verabreden sich für eine Extrarunde Schwimmen. Es fehlt nicht viel, dann gründen sie eine WG….

Sag`s durch die Blume

Im Augenwinkel sehe ich die Kundin hinter mir, die drei dicke Tulpenstäuße auf`s Band legt. “Wow”, denke ich, ” sieht das toll aus”. Stelle beim genauen Hinsehen fest, dass ich die dazugehörige Dame kenne. “Damit belohne ich mich jeden Freitag”, erklärt sie mir. Nach einer disziplinierten Arbeitswoche schenkt sie sich jedes Wochenende Blumen.

Zur Belohnung Kuchen oder Schokolade ist halt nur eine Variante, das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Blumen halten länger. Und sind weitaus dekorativer. Und natürlich sehen auch wir umso dekorativer aus, je weniger Kuchen und Schokolade wir essen und desto mehr Blumen wir uns schenken 8)

Sonne

“Es ist so kalt”, jammert mir G. ins Ohr. “Was? Kalt? Hast Du gemerkt, wie toll die Sonne den ganzen Tag geschienen hat?” “Nein! Bei der Kälte geh ich nicht raus.” Ich erinnere mich gnädig an längst vergangene Zeiten, wo mich bei der Affenkälte auch keiner hinter dem Ofen hervorgelockt hätte.

Aber in Echtzeit habe ich Dienstag und Mittwoch am hellichten Tag einen langen Walk in der Sonne genossen und neben Sonne auch Vitamin D getankt, meine Abwehrkräfte gestärkt und die Fitness gesteigert. Und die Laune.

Zeit ist eigentlich nie das Problem. Wo die Ausreden aufhören, beginnt die Veränderung.

Fasten your seatbelt

Wenn ich das wöchentliche Feedback meiner Onliner erhalte, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen. C. wußte das, als sie mir soeben schrieb. Heute beginnt  ihre 4.Lebe leichter Woche. Die letzte Woche war ernährungstechnisch super gelaufen. “Und jetzt”, schrieb sie “fasten your seatbealt”. Nannte ihre Abnahme und meinte: “Es fühlt sich toll an, Dein Programm”. Gut, dass ich den Sicherheitsgurt angelegt hatte. Ich wär sonst vor Mitfreude glatt abgehoben 8)

Die Schäfchen…

“Und ich bin brav zum Futtertrog gegangen und war nicht auf der Wiese”, schrieb mir eine Online-Teilnehmerin. Ich musste schmunzeln. Das war bestimmt die Retourkutsche auf meine Notiz, dass wir uns bei Lebe leichter das “Dauergrasen” abgewöhnen  und – genial normal – zu drei Mahlzeiten am Tag zurückfinden wollen.

Genial normal – drei sättigende Mahlzeiten mit dem Essen, das mir schmeckt. Dazwischen ist (Ess)Pause. Und die Pfunde purzeln 8)

Einmischung

Heute noch mal unterwegs. FILIA, ein Forum für Frauen in Leitungsverantwortung, will im September ein Themenforum in Würzburg veranstalten. “Misch Dich ein!” Damit Frauen sich noch mutiger einmischen. Bei Internet-Pornographie und Frauenhandel. Wenn es um Geld geht. Um Integration von Fremden. Ist die Würde des Menschen unantastbar? Samstag, 24.9.2011 in Würzburg, bei uns in der Ohmstraße.

Kulinarisches Wochenende

Schon Freitagmittag fing die große Sause an. Traf mich mit Heike der Einfachheit halber im Würzburger IKEA, wo wir uns Lachs & mehr schmecken ließen und mit Sekt auf unsere Leichter-Etappe anstießen. Danach ging`s übergangslos nach Wiesbaden zum Familienwochenende. Mit wem kann ich schon nach wenigen Warming-Up-Minuten Tränen lachen? Mit meiner Schwester! Zwei Mußetage in entspannter Atmosphäre mit Geschwistern und Eltern…

Mir wird bewusst, dass wir uns zu selten sehen und Familie etwas sehr kostbares ist. Viel gelacht, geredet, gesessen und gegessen. Highlight war der Samstagabend mit syrischem Essen, exzellenter Vorspeisenplatte und allerlei Köstlichkeiten, die ich im Leben noch nicht gegessen habe. Das Leben ist so schön, wenn es schön ist.

Freud`sche Fehlleistung

..oder die Psychopathologie des Alltags?

Der Tag war intensiv. Mit vielen langen Telefonaten, gefühlten 1oo Emails, dem bisschen Haushalt, immerhin wollen wir fürs Wochenende verreisen und meinen beiden Lebe leichter Treffen. Auf den letzten Drücker hechte ich zum Kleiderschrank, um meinen Bikini für die Aquafitness hervorzukramen. Er lag nicht, wo er liegen sollte. Auch nicht an allen anderen Stellen, an denen ich hektisch suchte… bis ich badetaschenlos zum Auto spurten musste, um pünktlich im Sandervita zu sein.

Es tat mir leid, meine Mitschwimmer alleine zu Wasser zu lassen – aber fuhr dann doch irgendwie erleichtert heim. Und bin gespannt, ob meine psychologiestudierende Tochter jetzt eine These aufstellt…Mit Freud hat sie`s allerdings nicht so…