When I grew older

Das haben doch die Beatles gesungen, im letzten Jahrhundert.
Ich hatte einen Spruch übers Altern im Kopf, den ich finden wollte..

Wenn ich alt bin

werd ich im Schaukelstuhl sitzen und Luftpolsterfolie drücken, stricken kann ich ja nicht
… das wars nicht… obwohl ich ja auch nicht stricke.

werd ich nur noch nörgeln. Das wird ein Spaß!
..wars auch nicht, wie peinlich ist das denn…

und jemand mich nach meiner großen Liebe fragt,
möcht ich ihn an der Hand nehmen und sagen: Schau, da sitzt er…
…wars auch nicht, aber haargenau das könnte ich dann sagen.

will ich nicht jung aussehen, sondern glücklich….
ahh, das wars doch, danach hatte ich gesucht und außerdem

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Und außeraußerdem möcht ich, so Gott mir hilft,
viele nette Menschen um mich haben, Junge und andere Alte.

 

Genug gechillt

Meine Sommerpause war lang genug. Ich habe bestimmt 20 Bücher an meinem Sonnenplatz auf dem Balkon verschlungen. Als M mich fragte welche, sie habe sich letztes Jahr ein paar meiner Titel besorgt, habe ich abgewunken.

Diesmal nur leichter Lesestoff, gut an einem Tag durchzulesen und alle mit Happy End.
Hat mal richtig gut getan. Während meiner Sommer-Lesewochen habe ich kaum gekocht, dafür ein paar eingesparte Kalorien in Schokolade und Rotwein investiert…

Weder Romane noch Schokolade + Rotwein gehören zu meinem Alltag.

Neben Lesezeit gabs in meiner Familie eine Taufe, einen runden Geburtstag und natürlich die Beerdigung, ich war im Gebetshaus in Augsburg, nicht zu vergessen die Wanderwoche in der Rhön, ich war beim Sommerfest des ICEJ und zum Abendessen im kleinen Kreis mit dem Sohn von Netanyahu, dem amtierenden Ministerpräsidenten von Israel, mein emotionales Konto ist durchaus gefüllt.

Jetzt organisiere ich mich wieder für den Alltag.
Den liebe ich genauso wie Ferien, Arbeitswoche genauso wie Wochenende.

Der jährliche Auffrischungstag für unsere Lebe leichter Coachs steht an
Ein paar Tage mit meinem Pastor zur Pastorentagung nach Willingen
Kursleiterseminar Body Spirit Soul am letzten Samstag im September
und 1. und 2 Oktober starten meine Lebe leichter Kurse.

Zu vererben

Hier ein riesiger Dank an jede Beileidsbekundung zum Tod meiner Mutter.
Das hat mich beschenkt, besonders, weil ich gar nicht damit gerechnet habe.

Das Wertvollste, was meine Eltern uns 4 Kindern vererbt haben, war familiärer Friede, Akzeptanz, Liebe ohne zu Erdrücken, mit Ermutigungsschubsern Nestauswärts.

Ich wüsste jetzt grade nicht, dass irgendjemand bei uns für einen Heiligenschein in Frage gekommen wäre, außer evt. meine Schwester, aber ich erinnere mich nicht an Streitgespräche, Schuldzuweisungen, bittere Aussprachen, Wutausbrüche; mal ein paar erziehungstechnische Ausrutscher ausgenommen, mein Vater war echt streng.

Dieses Erbe ist megakostbar, denn darauf beruht unser Seelenfrieden.

Was du durch deine Kindheit geerbt hast, kannst du nicht ändern, wie so vieles, was wir nicht ändern können.

Aber was willst du eigentlich mal vererben?

Nicht in Form deiner Lebensleistung, was du alles erreicht und wen du beeindruckt hast, auch nicht in Form von Geld oder Immobilien…

Vererbst du deiner Kernfamilie – Vater – Mutter – Kind(ern) – Versöhnung? Frieden? Liebe?

Aussprachen sind immer eine heikle Sache, die schief gehen können, lass es lieber.

Aber LIEBE geht nie schief.
VERGEBUNG geht nie schief.

VERGEBUNG ist dann am stärksten, wenn der andere sein Versagen, seine Fehler, gar nicht einsieht… und glaub mir, 98% der Menschen, die dir was angetan haben, inklusive Vater, Mutter, Kindern, haben keine Ahnung, dass sie an irgendwas in deinem Leben schuld haben könnten.

Lass sie einfach frei, als wäre nichts gewesen….

Und ok, ich weiß, ich hab leicht reden…

Wechselbad der Gefühle

Die letzten zwei Wochen waren emotional.
Meine liebe Mutter durfte endlich umziehen.

Das hat uns froh gemacht. Und traurig.
Wir waren erleichtert und sind betrübt.

Heute war die Beerdigung!

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Viele Trauergäste haben mit uns Abschied genommen -
Nachbarn, Verwandte, Begleiter..
Einige haben so liebenswerte Facetten unserer Mutter zum Ausdruck gebracht.

Es war zum Lachen und Weinen.

Es gibt tatsächlich so vieles, was wir nicht wussten.
Wem sie wieviel bedeutet hat und warum…

Schön, wenn wir auch zu Lebzeiten daran denken
Worte finden für das, was Andere uns bedeuten!

Geht runter wie Öl

Gerade habe ich den September-Newsletter verschickt und bekomme postwendend Antwort einer Teilnehmerin vom Frühjahr:

“Die beste Entscheidung die ich je in Sachen Abnehmen getroffen habe war, an „Lebe leichter” teilzunehmen!  Der Kurs ist jetzt mittlerweile seit 5 Monaten zu Ende und ich habe aus den 8 kg die ich im Kurs abgenommen mittlerweile 10 kg gemacht. Diese kann ich problemlos halten, da ich das Konzept voll verinnerlicht habe”…

Da lade ich dich gerne zu einem meiner Herbstkurse ein.
Herbst-Lebe leichter