Ungeputzt und doch gemocht…

Einen so schönen Verwöhnvormittag konnte ich mir unmöglich durch einen Frühjahrsputz  verderben. “Die Arbeit ist kein Frosch”, hat mir C. mal verraten. “Die hüpft Dir nicht davon”. Außerdem schien die Sonne nicht und meine Lieben mochten mich auch nichtputzend.

Es war ein richtig toller Vormittag mit spannenden Begegnungen und Impulsen – und ich bin beeindruckt, welche Fähigkeiten in den beteiligten Frauen stecken.  Je mehr sie sich entfalten (die Frauen), desto sichtbarer wird der spannende Inhalt.

Claudia Mühlans Beschreibung einer attraktiven Frau kommt mir in den Sinn: “Sie hat einfach den gewissen Pfiff. Du siehst ihr an, dass sie frei ist und dass sie weiß, was sie will. Sie ist gepflegt und hat Humor. Sich mit ihr zu unterhalten, ist eine Bereicherung. Sie kennt weder Selbstmitleid noch Langeweile, sprüht vor Ideen und Kreativität und kann doch zuhören und verschwiegen sein. Sie ist eine Frau, von der Männer sagen: “Das ist ja ein interessanter Typ” – und das wegen ihrer Persönlichkeit, nicht wegen der Erotik. Es scheint, als habe sie ein Geheimnis, das man unbedingt kennen lernen möchte”.

Mit solchen Frauen hab ich heute gefrühstückt!

Heute hier morgen dort…

bin kaum da, muss ich fort…

“Wenn Sie ein Problem mit Veränderungen haben, sind Sie hier falsch”, wahre Worte, die unser Chief Executive Officer, will sagen der Geschäftsführer von Weight Watchers International heute morgen gelassen aussprach.

Noch gestern abend um 22.00 Uhr mit einem voll beladenen PKW von meinen letzten Weight Watchers Treffen heimgekehrt, saß ich ein paar Stunden später schon in einem Meeting in Darmstadt und kaum bin ich um 21.00 Uhr zu meinen Lieben heimgekehrt,  packe ich schon wieder meine Siebensachen, um morgen früh beim Frauenverwöhnfrühstück was zum Verwöhnen beizutragen.

Nach dem Verwöhnen gehts Laufen. Dazwischen muß ich unbedingt putzen. Denn das Thema des Verwöhnfrühstücks  um 9.30: “Mein schönes Zuhause”, kombiniert mit der Frühjahrssonne, die morgen meine Hinterbliebenen durch ungeputze Fenster bescheint, wird mir die Schamröte ins Gesicht treiben. Veränderungen, kein Problem! Aber möglichst staub- und streifenfrei 8)

Ich bin dann mal wech…

Nein, nicht ich. Ich bleib hier.  Aber meine Teilnehmer: “Ich bin die nächsten zwei Wochen in Urlaub.” “Wir sehen uns erst in drei Wochen wieder, wir fliegen auf die Malediven..”

“Würzburger sind Verreiserli” , hatte mir meine Vorgängerin mal verraten und ich nehme es neidlos zur Kenntnis. Aber wenn ich mir Frau T. ansehe, die am Donnerstag von ihrer traumhaften Abnahme von 58 Kilo berichtet, dann können Würzburger auch auf andere Weise abhanden kommen. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich sage: Da ist eine ganze Würzbürgerin verschwunden…

Ausgemustert

Der Frühling kommt und ich schaue mit kritischen Augen durch meine Schrankfächer.

Eigentlich sollten Kleidungsstücke, die man zwei Jahre nicht mehr getragen hat, ausgemustert werden. Mein Blick fällt auf ein paar schöne Blazer, die mir öfter mal geholfen haben, unliebsame Pfunde zu kaschieren. Jetzt sind sie fällig. Nehm ich alle mit zur Kleidertauschbörse am nächsten Donnerstag, dann können andere damit ihre Röllchen verzieren 8)

Huhnmist und Hexentante

Wenn meine Töchter vor sich hinkichern, weil ihr pastoraler Erziehungsberechtigter das Wort Hexentante in den Mund nimmt und ob seiner norwegischen Wurzeln vor sich hinbrütet, ob es im Deutschen das Wort “Huhnmist” gibt, dann spielen Nordstrands Scrabble.

Aber weder Hexentante noch Neueis wird  zugelassen. Was der Duden nicht kennt, gibt`s  bei uns nicht 8)

Fishing for compliments

“Mal gespannt, welchen Kommentar Heike dazu abgibt”, meint H. “Sie wird schreiben, dass sie stolz auf mich ist”, vermute ich…

Als ich zum Lauftreff aufbreche, geben meine Töchter und ich uns die Klinke in die Hand. “Du musst heute nicht laufen”, beteuern sie, “es regnet”. Ich schnappe mir meine empfindliche Wildlederjacke, trage vom Vormittag noch Perlenkette und hohe Schuhe und eile zum Auto. Möchte wenigstens sichergehen, dass am Treffpunkt niemand auf mich wartet.

Schock lass nach! Da steht ein Auto. Bestens gelaunt und in eine Regenjacke gewandet, turnt H. heraus. “Nein, bei dem Wetter… mit der Jacke…mit den  Schuhen”…Ich verstrickte mich in etwas, dass man durchaus als Ausreden bezeichnen könnte.

“Dann laufe ich eben allein”.  H. streift sich die Kapuze über den Kopf und scheint kein bisschen enttäuscht. Das jedoch ging direkt an meine Ehre…Hatte ich doch eben noch im Blog  versichert, dass meine einzige Ausrede mangelnde Mitläufer sein würden…

Und als H. noch einen Schirm aus dem Auto zaubert, ist die Kuh vom Eis. Wir liefen unsere gewohnte Strecke, hatten beste Unterhaltung und mein Gewissen ist wieder blütenrein. Hätte nur halt gerne ein Kompliment von Heike und der ganzen Welt 8)

Es gibt schlechtes Wetter

… und es gibt Ausreden!

In einer halben Stunde werde ich zum Lauftreff aufbrechen, aber im Moment regnet es. Werden meine Mitläufer sich abhalten lassen? Ich selber habe mir den Weg der Ausreden abgeschnitten (nach dem Motto: Wo die Ausreden aufhören, beginnt der Erfolg) und laufe bei jedem Wetter. Nur allein hab ich ein Problem! Es könnten Hunde auftauchen, ich könnte überfallen werden, ich könnte einen Schwächeanfall bekommen. Ja, ich könnte schwach werden, ganz alleine 8)

Aufgelesen

im Gästebad bei Freunden heute morgen um 8.30 :-)

Guten Morgen, hier spricht Gott! Ich werde mich heute um all Deine Probleme kümmern.
Du brauchst mir dabei nicht zu helfen. Genieß`einfach den Tag. Ich liebe Dich!

(Quelle:  Taschenkalender von Joyce Meyer)

Konfisziert

Eigentlich hätte es ihr verdächtig vorkommen müssen, weil so sahnig/schokoladig/lecker.

Aber der Einkaufsführer schien Frau M. recht zu geben und sie wähnte sich in Sicherheit.

Im Treffen schwärmte sie von den leckeren Küchlein, die Mr. Lidl für sie und uns bereithält und die nur zwei ProPoints zu haben schienen. Uns lief  das Wasser im Mund zusammen.

Heute brachte sie  das Beweismaterial mit ins Treffen und ich zückte sogleich den Kalkulator, um den ProPointswert zu überprüfen. Leider war mit dem niedrigen Propointswert nicht die ganze Packung gemeint, sondern nur einer dieser Kleinkuchen. Und der hatte stattliche acht ProPoints. Ich hab ihn mal gleich konfisziert. Ihr hätte er jetzt sowieso nicht mehr geschmeckt 8)

Die ersten Tüten kommen…

für die  Kleidertauschbörse

Auch ich werde die Gelegenheit beim Schopf packen, und heute  meine Sommersachen sortieren. Vielleicht läßt sich der Frühling dann erweichen. “Was hast Du Dir denn da wieder aufgehalst”! Meine Familie verdreht die Augen. Eigentlich wäre am Ende März Schluß gewesen mit meinen Donnerstagstreffen. Aber ich habe nochmal ein Bonbon “nachgeschoben”.

Verbinde den Gründonnerstag am 1.April mit einem Abschiedstreffen und einem gleichzeitigen “Tag der offenen Tür” in der Ohmstraße in Wü/Lengfeld und möchte für uns alle ein Highlight draus machen. Nicht kleckern, klotzen. Lieber mich ein bisschen anstrengen und was investieren, als sang- und klanglos aufhören 8)

Freue mich, das Frau T. zugesagt hat, die inzwischen  fast 60 Kilo abgenommen hat und die von ihrem Erfolg berichten wird. Dann das Angebot “Kleidertauschbörse”, es gibt WW-Produkte zum Probieren und meinen legendären Himbeerkuchen. Den allerdings nur gegen Cash. Jeglicher Erlös des Tages kommt der gemeinnützigen Kleiderkammer Agape zugute.

Nun hoffe ich, dass meine Teilnehmer auch in Frühlingsstimmung kommen, ihre schönen, zu weit gewordenen Blusen, Röcke und T-Shirts aus dem Winterschlaf reißen und tütenweise anschleppen. Ohne sie bin ich aufgeschmissen…

Und wenn Blogleser, ehemalige Teilnehmer oder sonstige Unternehmungslustige sich an dem Event beteiligen wollen oder zum Einkaufen der neuen Kochbücher hereinschneien wollen: Voila`, ich freu mich, wenn richtig was los ist :-) Soll ich wirklich ein paar Bleche Himbeerkuchen backen? Meine Familie kriegt nen Koller…