Etwas langsamer bitte

Liebes Leben, gehts auch ein bisschen langsamer? Sonst wird mir schwindelig!

Neulich rief mich eine Teilnehmerin aus dem Winterkurs Januar/März 18 an und ich hatte das Gefühl, es wäre mindestens zwei Jahr her, seit sie bei mir war.

Mein 2018 quillt jetzt schon über: Bereits 10 proppenvolle Lebe leichter & 2 Body Spirit Soul Kurse, diverse eingehaltene Abgabetermine für Buchprojekte, 2 wundervolle Hochzeiten unserer Töchter, 1 Woche Rügen, 10 Tage Israel, der erste Multiplikatorentag für Body Spirit Soul, Frauenkonferenz in Willingen, Sprechertermine, Freundinnen-Wochenenden und weitere gemeindliche und private Ereignisse, 1 Woche Norwegen und nun wieder eine Woche Israel.

KleidWieder-da

In Tel Aviv machen wir ein Foto (1) Mir fällt ein, dass ich im Mai 2013 (2) in Israel das gleiche Kleid dabei hatte und blätter die Bilder auf meinem Handy durch. Sind die 5 Jahre so schnell vergangen? Zum Glück bescheingt mir mein Mann, dass ich KEINEN TAG ÄLTER AUSSEHE… DER GUTE!

Bilder helfen mir, mich an die vielen schönen Momente zu erinnern.

Ich wünschte, ich hätte noch mehr Bilder von unserer Großfamilienzeit, die so intensiv war, dass ich mich an manche Jahre nur noch nebulös erinnere.

Und weil ich sowieso lernen will, besser zu fotografieren, hab ich einen Vorsatz gefasst!

Das andere Rechts

Das Magazin des Gnadauer Verbandes fällt in den Briefkasten – und ich freu mich über den tollen Artikel über Body Spirit Soul… wusste gar nicht mehr, dass ich ihn im Frühjahr geschrieben hatte. Ich knipse ein Bild, damit Heike sich mitfreuen kann.

Heike im Urlaub antwortet sofort:
“Haben die uns verwechselt? Oder meinen die das andere links und rechts?”

Hä? Achso…Das hatte ich noch gar nicht gesehen. Während ich meinen Artikel nochmal gelesen habe, fiel Heikes erster Blick auf die Verkehrtrum-Vita…

Und da haben sie wirklich Heike mein Angesicht zugeordnet und mir ihres. Aber damit muss sie nun leben. Und ich auch!

Wir

Besser im Urlaub

Hab ich mich doch tatsächlich von der Sommergrippe erwischen lassen.

Ich, die so stolz darauf ist, nie, aber auch nie krank zu sein: Es war mir schon an unserem Wochenendausflug in Nürnberg so blümiant. Erst dachte ich, es seien die Blasen an meinen neuen Schuhen und die Sommerhitze, während unserer Tour: “Eat the world”.

Dann dachte ich, ich hätte zu viel Wein getrunken, obwohl es wirklich nur ein Glas war. Bis ich begriff: “Mädchen, du hast Fieber” – hats ein bisschen gedauert.

Sonntag/Montag musste ich gepflegt “krank machen”. Das Treffen mit unserem Freundinnenteam musste ich absagen. Heute steige ich langsam wieder auf einen Ast… und morgen hoffentlich fieber- und halsschmerzfrei ins Flugzeug…Urlaub Teil II

Magne und Beate Sonntag

Das war übrigens Sonntag mit Fieber; ich habe Wasser getrunken; nur zur Info..

Derweil haben meine Freundinnen ohne mich in der goldenen Gans getagt… und unser erstes Event nach den Ferien wirft seine Schatten namens Shauna Shanks voraus.

Shauna-151 Matt Day

© Matt Day

“Ich muss verrückt sein, so zu lieben” – heißt das Buch der Bloggerin Shauna Shanks.

Am  Freundinnenabend am 20. September um 19.30 im Lebendigen Wort, Ohmstraße 8a in Würzburg, erzählt Shauna ehrlich, wie sie die Scherben ihrer Ehe in den Händen hielt und endlich aufwachte.

Wenn du schläfst, merkst du ja nicht, dass du schläfst! Du denkst vielleicht, alles ist ok. Mit dir. Deinen Beziehungen. Deinem Leben. Vielleicht auch mit deiner Beziehung zu Gott. Bis du aufwachst  - und merkst, dass du zu lange geschlafen hast.

Shauna wachte auf und fasste einen mutigen Entschluss – der nicht nur ihre Ehe heilte. Der Abend ist ein Wecker – nicht nur in Sachen Ehe und Liebe – sondern in der ganzen Sache Leben.

Shauna Shanks ist Autorin und Bloggerin und hat an einem Bible College studiert. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt sie auf einer Farm in Ohio.

Shanks Ich muss verrückt sein_Cover

© Matt Day

7 Bücher später

Die erste Urlaubswoche in Norwegen war wundervoll. Der Hinflug war zwar hindernisreich. Aufgrund einer satten Flugverspätung haben wir unseren Anschlussflug verpasst und das Holyday In in Helsinki kennengelernt, natürlich auf Kosten der Fluggesellschaft, die uns auch für den entgangenen Urlaubstag entschädigen wird.

Entgegen der miesesten Wetterprognosen hatten wir jeden Tag strahlendes Sommerwetter, haben die gesamte Verwandtschaft getroffen, sind x-mal mit der Fähre nach Bergen und zurück gefahren und ich habe 7 Bücher gelesen.

Mein Mann kann nicht glauben, dass ich so schnell lesen kann, aber gelernt ist gelernt.

Die drei Biografien der Holocaust-Überlebenden waren zugegebenermaßen schwere Kost, dann folgte ein Sommerroman – und weil es so schön war hab ich mir noch 3 Bücher auf meinen Tolino runtergeladen. Jetzt bin ich auf den letzten Seiten eines Krimis und werde auf Balkonien weiterlesen. Und bald gehts zum nächsten Ziel, wo ich sicher nicht mehr so viel lesen werde. Der Buchstabenhunger ist aber auch schon gut gestillt.

Schlaraffenland

Bei unseren Abschlusstreffen könnte man meinen, man wäre im Schlaraffenland. Jeder trägt etwas zum Büffet bei. R. kam mit einem Nachtisch – und in Sekundenschnelle wurde ich um glatte 40 Jahre zurückversetzt. Da wohnte ich noch bei Mama, hatte mein erstes Norwegischkochbuch und genau dieses Rezept habe ich x-mal ausprobiert – weil zutiefst skandinavisch, gesund, lecker, leicht – und der Verdoppelungseffekt ist der Knüller

Finnischer Himbeerschaum

Himbi

500 g Himbeeren
100 ml Wasser
150 g feinen Gries (Weichweizengries)
150 g Zucker

1. Himbeeren in 100 ml Wasser pürieren, mit 1 l Wasser zum Kochen bringen

2. Hitzezufuhr der Beeren verringern, Grieß und Zucker vermengen und unter ständigem Rühren den Beeren hinzufügen.

3. Masse erneut aufkochen und bei geringer Hitze 5-10 Min. köcheln lassen, anschließend den Topf vom Herd nehmen und im Wasserbad kühlen.

4. Wenn die Masse handwarme Temperatur erreicht, diese mit einem Rührgerät aufschlagen (mind. 5 Min.)

Beachte: Die Masse wächst um die Hälfte, wenn sie aufgeschlagen wird.

Toppen kann man den Himbeerschaum mit Vanillesosse, Quark- oder Joghurtcreme, Joghurt, Sahne.

Ferien können kommen

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Bin in der Stadtbücherei gleich in der Zeitzeugenabteilung hängengeblieben, weil ich das Buch “Die Tänzerin von Auschwitz” gesucht hatte…tja, und nun fahre ich mit vier schweren Zeitzeugen-Autobiografien in den Urlaub; fast hätte ich noch Schindlers Liste mitgenommen. Zwei leichte Bücher haben sich auch reingeschmuggelt, aber mehr konnte ich nicht tragen!

Anfang

Und dann haben wir die Ferien mit einem wunderschönen Abend eingeläutet; ehrlich gesagt, Würzburg ist so schön, ich könnte hier sitzen bleiben.

Fürs Paradies gemacht

Feel good – feel God  war gestern mein Thema. Ich hätte es auch nennen können: Du bist fürs Paradies gemacht; falls du reinhören willst, kannst du das hier gerne tun.

Fazit: Eigentlich sind wir fürs Paradies geschaffen, wo jeder von uns seine Bestimmung kennt. Du bist geschaffen für ein Leben mit sinnvollen Aufgaben und dem immerwährenden heißen Draht zu Gott.

Als ich heimkam, schnappte ich mir den 400-Seiten-Schmöker “Der falsche Amerikaner” – vom Doppelleben eines deutschen KGB-Spions, das unser Verlag uns beim letzten Besuch geschenkt hatte und las ihn in einem Rutsch durch. Um 23 Uhr war ich fertig.

So fühlen sich für mich die Ferien von meinen sinnvollen Aufgaben an, die ich alle extrem liebe: Lesen mit bestem Gewissen.

Und jetzt reserviere ich uns ein Plätzchen in einem Lieblingslokal am Main…Vorher noch in die Bücherei. Dienstag, Mittwoch 5 x Anstoßen mit meinen erfolgreichen Lebe leichter Teilnehmern… 5 Feedbackrunden, 5 Abschlussreden, 5 Abschlussbüffets… und wenn der letzten Teller gespült ist, fahren wir paar Stündchen später an den Flughafen…Norway is calling..

Kein Geheimnis

“Guck mal, die Schuhe”, höre ich, wie ein junges Mädchen aus meinem Kurs ihrer Mutter zuraunt, als ich vorbeigehe und muss grinsen. Die Schuhe sind wirklich der Hammer und genialerweise saßen sie fest an meinen Füßen. Nun habe ich Mails von Blogleserinnen bekommen, Nachfragen von Teilnehmerinnen und etliche Freundinnen haben mir verraten, dass sie sich in den Anblick meiner Summer-Pumps schockverliebt haben und seitdem auf der Suche nach ihnen sind.

Also ich finde, da kann man doch fragen, oder?

Als mich das tannengrüne Kleid von I. neulich vom Hocker riss, widerstand ich der Versuchung, es ihr vom Leib zu reißen, nur um das Ettiket zu sehen, sondern machte ihr ein Kompliment und fragte! Leider leider… auch mit Markennamen nichts zu machen, es taucht bei keiner Internetrecherche auf.

Aber meine Schuhe sind nach wie vor in der Sommerkollektion von Paul Green erhältlich; ich habe mir – komplett unüblich für mich – direkt dassselbe Paar nochmal bestellt, es war kein Geheimnis und falls du dich nicht getraut hast zu fragen: Hier!

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Ich hab sie den ganzen Sommer rauf und runter getragen, sie passen zu jedem Kleid, man läuft super drin und tja… fürs nächste Jahr hab ich dann auch schon welche…

Meine beiden Winterstiefeletten waren auch von Paul Green; da fing die Liebe zu schönen Schuhen an. Schuh-Liebe ist neu für mich! Vorher hätte ich wohl auch nicht das Kleingeld dafür gehabt.