Für wen oder was ich aufstehe

Ich muss immer wissen, warum ich morgens aufstehen soll. Für wen und für was.

Für meinen Mann
Für meine Kinder
Für meine Mutter
Für meine Gemeinde
Für meine Kleingruppe
Für meine Freundinnen
Für meinen Beruf
Für meine Teilnehmer
Für meine Berufung
Für meine Weiterbildung
Für das Austesten einer neuen Idee

Und eine weitere Sache hab ich mir vorgenommen:
Wenn Gott mich um ein “Extra” bittet, sag ich ja.

Nein hat man schnell gesagt. Ich bin ein Ja-sager.

Neinsager haben mehr Zeit.
Jasager erleben mehr – Stress, aber auch Spaß, Erweiterung und Wachstum.

Neinsager beherrschen die Kunst, Grenzen zu setzen, sich nicht zu überfordern und ihren Lebensfahrplan nicht überzustrapazieren.

Ich will beides: Spaß, Erweiterung und lebenstempotechnisch das rechte Maß.

In 20 Jahren werde ich eher von den Dingen enttäuscht sein, die ich nicht getan habe, als von denen, die ich getan habe, so ähnlich hat das Mark Twain mal ausgedrückt.

Die Zeit vergeht einfach, ob ich Ja sage oder Nein. Meistens zwingt mich keiner zu irgendwas. Ich bin ja erwachsen. Ich habe die Wahl. In 21 Jahren und 4 Monaten bin ich 80. Da will ich in meinem Blog rückwärts scrollen und staunen, was ich so alles erlebt habe. Und mit wem! Das war gestern vor 11 Jahren… Ich muss auf jeden Fall noch 20 Jahre Blog schreiben, das wid mir im Alter helfen, mich zu erinnern.

Lebe leichter goes international

Samstagabend 20.00 Uhr. Ich sitze in meinem weißen Lieblingssessel und lese das Feedback unserer 17 neuen Lebe leichter Coachs. Hey, alle waren hellauf begeistert – obwohl stellenweise der Schweiß rann und die Köpfe rauschten.

Der Freitag war vollgepackt mit Infos und Know How und als unsere Azubis um 18,00 Uhr mit Hausaufgaben den Raum verließen, wußte ich, dass ihr Arbeitstag nicht zu Ende war.

Meiner auch nicht. Ich musste den Raum wieder für den nächsten Tag richten.. “Das ist die Lebe leichter Schule”, erkläre ich R. aus unserer Gemeinde, die staunend den Raum betrachtete “Das sieht eher nach Uni aus”, meinte sie…

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Die Belohnung für den kompakten Freitag mit allem, was ein zukünftiger Coach wissen muss, kam durch einen inspirierenden, professionellen Samstag. Ich hatte es ihnen versprochen und die Stunden verflogen wie im Nu.

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Und nun haben wir… tataaaaaa, absolut professionelle, engagierte Lebe leichter Coachs in Deutschland, Österreich, der Schweiz und seit heute auch in Frankreich, genauer in Marseille..

Sorgen gibts

Freitag und Samstag findet in Würzburg eine Lebe leichter Ausbildung statt.

Das ist natürlich kein Grund zur Sorge, sondern zur Freude. Bisher hatten wir diese Intensivausbildung auf 10, höchstens 12 Azubis beschränkt, aus einem bestimmten Grund haben wir dieses Mal mehr genommen. Auch kein Grund zur Sorge.

Während ich mit 10-12 Teilnehmern locker in den Raum passe, wo ich auch meine Lebe leichter Kurse gebe, wirds mit 18 Personen schon muckelig eng.

Und wenn so mega Wetter ist, wie im Sommer so üblich, auch muckelig warm.

Im Geist sah ich schon Schweißbäche aus dunkelblauen Kostümchen fließen und habe vorsorglich alle Azubis zum Verzicht darauf aufgefordert – und Stoßgebete zum Himmel geschickt, dass Freitag/Samstag so um die 22-24 Grad sein möge…

Wetter

Jetzt weißt du auch, warum es abkühlt.
Wenn das Wetter passt, bin ich für das Wochenende gerüstet.

Michel de Montaigne// Französischer Philosoph und Dichter, meinte einmal:
„Mein Leben war voll von fürchterlichem Unglück, das meistens gar nicht passiert ist.“

Zeit zu zweit

Für Zeit zu zweit brauchen wir keinen Jochen Schweizer – und ehrlich gesagt auch nicht unbedingt mehr Zeit, sondern schlicht und ergreifend einen Termin.

Wenn der gesetzt ist, ergibt sich alles andere fast wie von selbst.

Wir machen das so: Träumen lange vorher schon, welche Stadt wir noch nicht angesehen haben oder gerne wiedersehen möchten. Und dann sucht und bucht mein Mann ein schönes Hotel, am liebsten im Herzen der Stadt.

Das überlasse ich komplett ihm, denn da hat er ein Händchen.

Ein paar Tage vorher gucken wir, was wir in dieser Stadt sehen möchten, haben aber dabei nie den Anspruch, das die Zeit zu zweit ein intellektuelles Highlight werden müsste.

Uns gehts um die gemeinsame Zeit.  Das können wir. Und dafür langt uns schon ein Wochenende… Freitag-Sonntag. Wir waren an so einem Wochenende schon in München, Bamberg, Nürnberg, Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg, Dresden, Hamburg, Erfurt, Wittenberg, Chemnitz, in einigen Städten schon mehrfach.

Diesmal traf es, zum 2. Mal, Leipzig. Die Stadt zeigte sich – inklusive Bachfest – von der allerbesten Seite, das Hotel hatte einen Swimminpool und wir waren äthiopisch und indisch essen. Wir haben Sonne genossen, Eis gegessen und ich bekam zusätzlich  Hugendubelzeit, Lesezeit und Shoppingzeit.

Der Sonntag hatte für uns ein ungeplantes Highligh bereit… Zufällig fand – quasi beim Nachhausefahren, in Reichenbach der sächsische Israelfreundestag statt.

Und dort durften wir Franken tatsächlich auch hin…

Kaum war ich eine Minute da, sprach mich ein Lebe leichter Coach an, beim Herumspazieren eine Blogleserin…”Ich wusste ja, dass du in Leipzig bist”…

Aber das ich hier herkomme, hatte sie nicht geahnt.

Und ich hab nicht geahnt, dass mich hier jemand kennt!

Wohl ausgeruht und mit etwas Ehrfurcht nehme ich die neue Woche entgegen.

1000 Schritte

Nach der Arbeit sollst du ruhn oder 1000 Schritte tun.

Nach einer mega fleißigen Woche wähle ich die 1000 Schritt-Variante und verbringe mit meinem Mann ein Wochenende im wunderschönen Leipzig…

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Meinen Teilnehmern habe ich versichert, ich sehe sie trotzdem – und ein paar von ihnen schreiben mir grade täglich, was bei ihnen so auf den Tisch kommt. Mein tägliches Mantra zurück: MEHR GEMÜSE….

Währenddessen haben wir schon ein äthiopisches Restaurant ausgesucht, wo ich heute Abend mein Gemüse esse. Ich wünsche euch ein sonniges, sportliches, spannendes, entspanntes und superschönes Wochenende.

Klare Empfehlung

“Ach, ich hab den neuen Blogeintrag von Renate ja noch nicht gelesen”, denke ich,
rufe den Schwesterherz-Blog auf und bin mal wieder angetan von ihrer Tiefgründigkeit.

Renate und ich kennen uns seit mehr als 30 Jahren, haben so manches Freundinnen-Event gemeinsam veranstaltet, ich schätze ihre Weisheit und sie meinen Mut.

Und wie oft haben wir uns gegenseitig angefeuert!!!

Da entdecke ich auf ihrem Blog ein neues Fenster, klicke mich rein und bin on fire.

Renate

Man kann Renate einladen… Lies mal ein paar ihrer Blogeinträge, dann lernst du sie kennen; klick mal in das Fenster, dann siehst du, über welche Themen sie sprechen könnte…ich kenne sie live, am Donnerstag schmieden wir neue Pläne für unsere Freundinnenevents in diesem Herbst..

Aufbruchstimmung

Neue Wege

Die Möbel fürs Arbeitszimmer sind bestellt und ich streife auch weiter durch Möbelhäuser, um die letzten Kleinigkeiten zusammenzusuchen.

In meinem Kopf herrscht Aufbruchstimmung.

Das Gefühl kenne und liebe ich!

Es hat weniger mit dem Arbeitszimmer und auch nicht mit dem schönen Wetter zu tun, sondern mit der Fülle meiner neuen Möglichkeiten.

Unser Haushalt wird noch kleiner. Noch weniger einkaufen, noch weniger kochen, noch weniger Rücksicht nehmen.

Wer jemals von einem 7-Personenhaushalt auf 2 geschrumpft ist, wird mich verstehen.
Vor lauter Tatendrang hab ich grade den kompletten Kleiderschrank aus und wieder eingeräumt, alles ist sortiert.

Nun kommen meine Unterlagen dran. Ich liebe es, überflüssige, doppelte, veraltete Unterlagen zu vernichten… bin fanatische Leerschubladerin und Wegwerferin.

Lebe leichter sortieren….. sehr vielteilig – mal gespannt, was rauskommt
Body Spirit Soul …. viel, besonders die Deko… – bald habt ihr einen eigenen Schrank.
Meine ganzen Selbstständig-Unterlagen… – bald habt ihr drei eigene Schubfächer.

Und dann mein neues Projekt…- ist schon eine Schublade groß

Alles wird sortiert und dann gehts ans Lernen für “das Neue”.

Gestalter des Lebens sein. Neues wagen. Wenn es nicht klappt, war es ein Experiment.
Brauch keine Erlaubnis von anderen. Mein Mann unterstützt mich. Mutanfall. Energieschub