Über admin

Sie sind wertvoll. Gott liebt Sie! Mein Wunsch ist, dass dieser Blog Ihnen ein bisschen was vom Alltag einer unperfekten Pastorenfrau erzählt - und dass mein Geschreibsel rund um das leichte Leben Ihnen gut tut!

Du darfst

Ich stehe beim Mittagessenkochen in der Küche. Heute gibts Rinderfrikadellen, Kartoffeln und Möhrengemüse, richtig klassisch deutsch.

Während ich Möhren schabe, kommt mein Mann rein, fragt, wann wir essen und stibizt sich eine Möhre.

Fünf Minuten später kommt mein Sohn rein, der nur fünf Minuten von unserer Wohnung entfernt arbeitet und grade Mittagspause macht. “Darf ich?”, fragt er und schnappt sich im Vorbeigehn eine Möhre”. Klar darfst du, denk ich, und bin ein bisschen stolz auf uns ;-)

Ich hab einen Kalender

Vor zwei oder drei Wochen habe ich den Adventskalender “Andere Zeiten” bestellt und zu meiner Mutter geschickt, seit Jahren ein festes Ritual. Beim Frühstück habe ich überlegt, wie ich meine Kinder mit einem Adventspäckchen überraschen könnte.

Und währenddessen hat ein anonymer Schenker einen Kalender für mich auf den Weg gebracht.. Ach, wie ich mich gefreut habe. Ich glaub, ich hatte seit Jahren keinen.

Anonym ist deswegen so schön, weil der Beschenkte plötzlich die ganze Welt für potentielle Schenker hält, jeder könnte es sein.

Kalender

Dabei lag ein Briefchen mit einer Geschichte. Die findest du demnächst mal in unserem Bodyspiritsoulblog.

Danke lieber Kalenderspender!!! Der Kalender fängt mit meinem Lieblingsgedicht an!

Danke für die Samen, die du in diesen Wochen aussäst!

Aus dem Nähkästchen

Ich habe weitere Zuschriften bekommen, dass quasi alles interessant ist, Gemüsepfannen, meine Gedanken und auch mein Berlinwochenende…

Denn K. hat mich gesehen, sowohl als ich mit meinem Mann beim Griechen Essen war… und dann saß ich auf der Konferenz tatsächlich ein paar Reihen vor ihr. Nachdem sie mich nur vom Bloglesen kannte, fand sie, dass ich in Natura noch schöner bin…

Echt jetzt??? Hiermit winke ich auch B. zu, die sich an der Bushaltestelle als Blogleserin zu erkennen gab… So schön, dass du uns angesprochen hast – und wir haben ja wirklich jede Menge Gemeinsamkeiten…

K. bat um ein paar Takte über das Berlin-Wochenende und ich hole mal aus…

Meine Liebe zu Israel begann mit unserer ersten Israelreise 2013.

Genezareth
See Genezareth 2013

Seitdem war ich weitere sechs Male dort. Vier Mal mit unserer Gemeinde und jede Reise war anders und irgendwie besonders..

Eilat

Im Mai 2016 – kurz vor Abgabe von Body Spirit Soul und noch kürzer vor unserer krassen Verkleinerung vom Reihenhaus, in dem wir 24 Jahre gewohnt haben in eine 4-Zimmerwohnung erlebten wir wundervolle Tage mit unvergesslichen Begegnungen und Lebensgeschichten, die unter die Haut gingen…

Jetzt kommt ein absolut gut gehütetes Geheimnis:

Unsere Gastgeber in Eilat hatten einen Wandteppich, in den ich mich schockverliebte… Genauso einen wollte ich für unsere neue Wohnung. Das hab ich natürlich nicht gesagt.

Aber mir gewünscht, Gegoogelt.. Überlegt… Wie komme ich ohne Raub an diesen Wandteppich. Wieder in Deutschland schrieb ich unsere Gastgeberin an..

“Oh, den gibts im Cardo”…schrieb sie zurück… Und dann bekamen mein Mann und ich die verrückte Idee, zum Wandteppichkaufen nach Jerusalem zu fahren… Eigentlich wollten wir dieses Jahr komplett auf Urlaub verzichten, denn ein Umzug ist ja (k)ein Urlaub in sich… und außerdem waren wir ja erst im Mai in Israel gewesen.

Aber als wir die günstigsten Flugpreise erwischten, weihten wir unsere Kinder ein und machten uns im August für 5 Tage vom Acker…2 Tage Tel Aviv, 3 Tage Jerusalem…

Haben keinem was erzählt außer den Kindern und Heike; jetzt weiß es die Welt. Der Teppich beweist mir, dass wir immer noch die Fähigkeit besitzen, ein bisschen verrückt zu sein…Gott sei Dank!

Teppich

Für die andere Wand haben wir in der Jaffa-Gate ein Bild gekauft

Bild

Danach saßen wir in einem Straßencaffee und ich dachte daran, dass 24 Stunden später mein Ausbildungswochenende für Lebe leichter startet… Verrückt!

Wie inspirierend, sich ein bisschen Verrücktsein zuzugestehen. Mit dem Berlin-Wochenende letzte Woche war es ähnlich. Ein Wochenende abtauchen… Input tanken… auch hier wurden wir so belohnt und kamen mit neuen Einsichten und vollen Herzen zurück… mehr sag ich heut nicht…

Aber mein Mann kann es nicht lassen… und plant gerade die nächste Israelreise.. vom 6. Mai bis 16. Mai.

Diese Reise wird auch wieder etwas besonderes… Ausnahmsweise werde ich da nicht dabei sein… aber 2020… da bin ich wieder dort…mit wem und warum, das schreib ich ein anderes Mal…

 

Was mich freut

Da hab ich nicht mit gerechnet. Langjährige Blogleser haben geschrieben, dass sie so ziemlich alles interessiert und ich jetzt bittschön mal wieder in die Gänge kommen soll. Stellvertretend für alle zitiere ich S.

“Mich interssieren deine Gedanken, deine Gemüse- und sonstigen Pfannen , wie es dir geht und wie sich eure Kurse weiterentwickeln. 60 neue Multiplikatoren…Wow! Ich warte darauf, dass mal bei mir in der Nähe ein Kurs angeboten wird. Ich freue mich auf neue Blogeinträge und grüße dich herzlich aus Süddeutschland”.

Liebe S..

Gestern ging es in meinen LL-Kursen um gute Gewohnheiten. Die haben ja einen größeren Einfluss, als uns lieb ist. Damit das ein bisschen unter die Haut geht, lasse ich meine Teilnehmer aufschreiben, wie ihr Leben in fünf Jahren aussehen würde, wenn sie ihre Gewohnheiten nicht in den Griff kriegen… also worst case…dann werden die Zettel eingesammelt – und jeder liest irgendeinen vor, den er nicht selbst geschrieben hat..

Da hören wir vom Leben mit Rollator, Gelenkschmerzen, Rückzug, Depressionen..denn alle schreiben ehrlich, wie weit es kommen könnte, wenn sie sich wirklich gehn lassen.

S., zum ersten Mal in einem Kurs bei mir schrieb mir heute: Die Kursstunden bei dir tun mir sehr gut. Heute kann ich von ganzem Herzen sagen, dass ich alles tun werde, dass ich mich nicht mehr gehen lasse, denn sonst würde ich das sicherlich nicht überleben.Und inzwischen kann ich das Leben wieder lieben…

Und T. schrieb: “Tatsächlich ist mir klar geworden, dass ich mich schon immer selbst liebe und das nicht aufhört, wenn ich 10 oder mehr Kilo zugenommen habe und dass das offensichtlich nicht selbstverständlich ist. Eine gute Gewohnheit, die man seinen Kindern mitgeben sollte – wenn es irgendwie geht – Selbstliebe.

Kann man jemanden lieben, wenn man sich selbst so überhaupt gar nicht lieben kann!? Ich muss darüber nachdenken – Danke:)”…

Tja, so was ist dann Denk- und Lesefutter, dass Donnerstags bei mir eintrudelt… zusammen mit 25 weitern Mail, Werbe-und Infomails abgezogen ;-)

Morgenfrüh…

Melanie spricht
Foto vom Montagskurs mit Melanie

Morgen früh treffe ich mich zum 6. Mal mit meinem Body Spirit Soul Kurs…”Ich bin schon auf Entzug”, schrieb mir B… Unsere Truppe ist schon richtig zusammengewachsen und ich tippe, es gibt einen Riesenkatzenjammer, wenn der Kurs Mitte Dezember abschließt.

Einige Kurse treffen sich sporadisch und auf eigene Initiative weiter und ich werde freundlichst dazu eingeladen…was mich auch freut…

Tief versunken
Montagskurs mit Melanie

Wen interessiert das schon?

“Mein Besuch ist nicht gekommen”, erzähle ich meiner Freundin. “Weiß ich schon”, antwortet sie. Sie liest meinen Blog. Huch, hab ich gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass Freunde hier ab und zu reingucken und dann denken: Oh, nein, Immer noch nix Neues..

Seit genau 11 Jahren blogge ich,frisch ausgerechnet, durchschnittlich 4x in der Woche. Mein letztes Halbjahr hat den Schnitt dramatisch gesenkt.

Nicht dass ich nichts schreibe!

Meinen Lebe leichter Teilnehmern schreibe ich drei Motivationen pro Woche.
Jeden Freitag gibts von Heike oder mir einen neuen Lebe leichter Beitrag auf unserer gemeinsamen Webseite oder auf Facebook.

Jeden Freitag gibts von uns einen neuen Impuls auf Bodyspiritsoul.de der auch auf Facebook erscheint…

Eben haben wir die Hausaufgaben für unsere 60 Body Spirit Soul Multiplkatoren verschickt, die am 24.11. nach Würzburg kommen. Du kannst dich übrigens noch anmelden…

Also das Schreiben klappt noch. Aber beim Bloggen denk ich dann ab und zu:

Wen interessiert diese gigantische Gemüsepfanne, die ich grade erfunden habe?
Wen interessiert mein letztes Wochenende in Berlin?
Wen interessiert, dass es diese Woche in meinen Lebe leichter Kursen um Gewohnheiten geht und ich im Body Spirit Soul Kurs die spannende Woche Spirit, was wird vor mir habe.

Interessiert es dich, dass Heike und ich im April in Willingen sind und eben die Workshopbeschreibung für “Beyond” abgeschickt haben und ihn den “Body Spirit Soul-Möglichmacherworkshop” genannt haben? Donnerstagabend dürfen wir die Konferenz “Beyond” eröffnen!

Ich finde mein Leben gerade mal wieder absolut aufregend und allein schon, damit ich in 11 Jahren nachvollziehen kann, was 2018/19 bei mir so abging, schreib ich wieder öfter..

Jose`s Träume

Gleich in der ersten Kurswoche habe ich auf unsere Lebe leichter Schule in Angola aufmerksam gemacht. Ab und zu erinnere ich meine Teilnehmer daran, dass unsere Gewichtsprobleme wirklich Luxusprobleme sind..Und lache in mich rein, wenn I. nach jedem Kurs sagt: “So! Denkt an die armen Kinder in Afrika”.  Sie steckt selber was in die Dose, die immer im Raum steht und reicht sie rum.

So füllt sie sich für Kinder wie Jose… damit ihre Träume in Erfüllung gehen.

Abgesagt

Es gibt nötige Absagen, wenn einem die Termine über den Kopf wachsen und man oder frau nicht mehr hinterher kommt. Immerhin wollen wir ja leichter leben haben uns auf jeden Fall Heike und ich auf die Fahne geschrieben und mehr Stress wäre da wirklich kontraproduktiv.

Dann gibts Absagen wie eben bei mir, wo ich in der blitzblanken Wohnung auf meinen Besuch warte und bei ihr ist was dazwischengekommen. Ein bisschen schade – und doch  auch ein bisschen HERRLICH, die Stunden zu längst fälligen Tätigkeiten wie z.B. Blogschreiben zu verwenden..damit du nicht immer vergeblich nach was Neuem guckst.

Und es gibt höchst erfreuliche Absagen. Nach drei Wochen Lebe leichter erzählte eine Teilnehmerin, dass sie ihren Arztbesuch absagen konnte. Sie hatte sich lange Zeit mit Sodbrennen rumgequält und so manches ausprobiert, bis sie sich schließlich deswegen einen Arzttermin geben ließ. Aber seit sie Lebe leichter umsetzt, hat das Sodbrennen aufgehört.

Sag ich in jedem Erstgespräch zu meinen Teilnehmern: “Gönne deinem Magen zwischen den Mahlzeiten eine Pause. Völle- und Druckgefühl geben sich nach wenigen Tagen und falls du mit Sodbrennen zu tun haben: Das verschwindet”.

 

Ausprobiert

Heute war einer der Tage, wo ich bedauere, keinen Thermomix zu haben. Mit etwas mehr Körpereinsatz als mit Hilfe des heiligen Gral rieb ich die Möhren und Kartoffeln mit der Reibe. Mein Wunsch war, zum Mittagessen dieses Rezept für 4 Personen auzuprobieren.

Ich hatte in meinen Unterlagen ein Rezept für Möhrenküchlein gefunden und weil ich

a) keine Lust zum Einkaufen hatte
b) für meine Teilnehmer immer wieder mal neue Rezepte ausprobieren muss
c) ich alle Zutaten im Haus hatte

kriegen meine Teilnehmer gleich heute Abend das Rezept und du jetzt schon.

500g Möhren, 100g Kartoffeln, 100g gemahlene Nüsse, 2 Eier, ca. 50g Dinkelmehl
Salz/Muskat, Öl für die Pfanne.

Möhren und Kartoffeln reiben, Nüsse malen, Dinkelmehl malen. Alles zusammen mit den Eiern und Gewürzen mischen. Flache Küchlein formen und im Öl ausbacken oder auf einem mit Backpapier belegten Blech im Backofen abbacken.

Wir haben dazu einen Teller Kartoffelsuppe gegessen; im Rezept wird eine Joghurtsoße  aus 300g Joghurt, 100g saurer Sahne dazu gereicht, evt. mit Honig und Zimt verfeinert.

Fazit: Sehr lecker. Als Hauptmahlzeit reicht es (ohne die Suppe) aber eher nicht für 4 Personen. Das hatte ich mir aber schon gedacht.

Fidibus

“Es gibt ein neues Modewort”, erzähle ich meiner Tochter.

“Überall hör ich Leute sagen: zauberschön.”

“Häää?” meint meine Tochter. “Hab ich ja noch nie gehört. Und wenn, heißt es zauberhaft, oder?”. Anscheinend ist die zauberschöne Wortschöpfung nicht in der U 30-Generation angekommen.

Und während wir darüber sprechen, schickt mir jemand Grüße und wünscht mir für heute zauberhaftes Gelingen.

Hauptsache zauber, oder was.