Neuer Rhytmus

Während manche Leute nur über die Straße gehen müssen, um die Eltern zu sehen, liegen für meinen Mann und mich viele Kilometer zwischen uns und unseren Elternhäusern. Mit den norwegischen (Schwieger)Eltern kommunizieren wir inzwischen per Skype. Mit meinen Eltern telefoniere ich jeden Sonntagabend.

Und weil es immer mehr zu erzählen gibt und ich immer mehr Zeit habe und meine Eltern immer älter werden, stocke ich auf. Versuche, dran zu denken, mindestens 2x in der Woche anzurufen. Und einmal im Monat hinzufahren. Morgen ist es mal wieder so weit. 200 km auf der A3 – und ich seh sie wieder…

Schön, wieder Zeit für solche wichtigen Besuche zu haben.  Das letzte Jahr hat mir mehr Zeit, Glück und Lebensqualität gebracht als ich jemals für möglich gehalten habe.

Leben mit anderen

“Wärest Du schlank, wenn Du nur für Dich alleine kochen und einkaufen müsstest?”. “Wärest Du schlank, wenn Deine Umgebung anders wäre?”

In dieser Woche geht  es um den Einfluss unserer Mitmenschen auf unser Essverhalten. Wir werden von kuchenbackenden Schwiegermüttern hören, den Geburtstagen der lieben Verwandten, gemüseresistenten Kindern und Männern, die die deftige Küche bevorzugen. Kollegen, die Kuchen mitbringen und Kunden, die sich mit Süßigkeiten bedanken.

Da werde ich mal von meinen Herausforderungen berichten. Von langen Gemeindesonntagen, an denen sich die Tische des Kuchenbüffets biegen, von Hauskreisabenden mit Muffins oder sonstigen Herrlichkeiten,  Von Töchtern, die die Küche schmeißen und mich mit ihren Künsten überraschen und einem Mann, dem Kalorienzählen suspekt ist.

Gestern hatten wir wieder mal Hochzeit in der Gemeinde. Ein glückliches Paar, ein rauschendes Fest mit internationalen Gästen, ein Dekotraum in Rosa. Nach dem Sektempfang Kuchenbüffet, direkt danach Mittagessen und nach minimalistischer Pause Abendessen, dem die Hochzeitstorte folgte.

Ich weiß also, von was ich diese Woche rede und habs durchaus nicht immer leicht, zu wiederstehen. Aber weiß, dass es sich langfristig leichter leichter lebt.

Und Habe immer die Frage im Hinterkopf: “Lohnt sich das?” Schmeckt dieses zweite oder dritte Stück Kuchen so gut, dass ich diese Woche nicht abnehme?” Oder das meine schicke enge Hose wieder kneift? Und ziemlich oft lohnt es sich nicht. Außer bei der letzten Hochzeit. Da hat sich alles gelohnt 8)

Bitte recht freundlich

Ich bin geblitzt worden. Mit beweislastigem Frontfoto. Meine Kinder lachen voll Schadenfreude, besonders über mein grimmiges Gesicht hinterm Steuer. Habe ich also einen weiteren Grund, möglichst durchgehend zu lächeln. Damit die Mundwinkel sich konträr zur Erdanziehungskraft bewegen. Weil laut der häuslichen Diplompsychologin auch das bewußt aufgesetzte Lächeln die Laune anhebt und…falls ich mal wieder geblitzt werde.

“Mit 20 hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit 40 das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat und mit 60 das Gesicht, das er verdient” (Albert Schweitzer)

Und ich hänge grade zwischen dem Leben und dem Verdienen…

Richtig verstanden

Habe eben Tränen gelacht über die Email einer besonders netten Teilnehmerin, von der ich im Rahmen des Online-Coachings nur die freundlichsten Emails erhalten habe.

Sie hatte ihre Email mit dem Satz abgeschlossen: “Ich wünsch Dir keine gesegnete Woche”.

Der Fauxpax war so offensichtlich, dass mir vor Lachen die Tränen in die Augen traten.

Bei richtigen Menschen kannst Du nichts falsch machen…. und bei Falschen nichts richtig. Ab und zu passiert es, dass Du etwas freundliches sagst und absolut missverstanden wirst. Und dann bringst Du einen echten Schnitzer, aber der andere versteht sofort, wie es gemeint war.

Auf jeden Fall hab ich eine gesegnete Woche 8)

Noch nie

Ich war noch nie

- im Fitnessstudio
- bei einer Kosmetikerin
- zur Fußpflege
- zur Massage (ok…einmal bei der Mutter-Kind-Kur vor 13 Jahren)

- bei einem Volkshochschulkurs
- bei einer Tupperparty
- bei einer Thermomixvorführung

- Eislaufen
- Skifahren

-in der Oper

Ver-rückt

Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um an einem freien Samstag die beste Frühstückseinladung der Welt sausen zu lassen, um 2 1/2 Stunden mit dem Auto zu einem Gebetstreffen zu fahren, wo ich noch nicht mal jemanden kannte. Aber als ich am Abend die 2 1/2 Stunden wieder zurückbretterte, wusste ich: Das war so spot on!

Ab und zu gönne ich mir den Luxus, alleine dahin zu fahren, wo mich keiner kennt. Wenn man allerdings so lange in der christlichen Landschaft Deutschlands unterwegs ist wie ich, ist das mit dem Mich kennt hier keiner Gefühl nur von kurzer Dauer.

Genoss also sowohl Ersteres als auch das Erkanntwerden (noch in der Eingangstür), neue Leute kennenlernen -und einen echt inspirierenden Tag mit lauten und leisen Tönen, horizontal und vertikal. Dann schmilzt mein Herz wie Butter in der Sonne 8)

Der Lebe leichter Test

Habe die Teilnehmer meiner vier Treffen zum Lebe leichter Test herausgefordert. Nicht, dass ich mit den Abnahmen unzufrieden wäre.  Aber ich will doch sicherstellen, dass sie die versprochenen 5 Kilo Abnahme in den 12 Wochen erreichen.

Habe ihnen 800g Abnahme in dieser Woche versprochen, wenn sie

a) sich an die drei Mahlzeiten mit je einem Teller halten.

b) sich auf jedem der Teller ein Platzhalter Obst/bzw. Gemüse befindet.

c) dem Magen zwischen den Mahlzeiten Esspause gönnen; also auch keine Bonbons, Cappuccinos, Tee mit Honig oder andere Naschereien.

d) nur zweimal in der Woche von der 3-Mahlzeiten-Regelung abweichen und sich ein Maxi genehmigen.

e) 2-3 Liter trinken, am liebsten 2 Liter Wasser.

f) sich jeden Tag eine halbe Stunde bewegen.

g) das Einhalten durch Führen des Ernährungstagebuchs belegen.

h) DANN NEHMEN SIE AB WIE DIE WELTMEISTER.

i) Und wer von Ihnen mitmachen will beim Lebe leichter Test, kann sich von mir ein Online-Ernährungstagebuch holen und sich überzeugen. beate.nordstrand@t-online.de

Hohes Verkehrsaufkommen

Der Monatsanfang hat mir ein immenses Verkehrsaufkommen in meinem Emailaccount beschert, weshalb mir die Zeit und Muße zum Schreibseln abhanden kam. Gegen 23.00 Uhr konnte ich gestern aber auch die letzte Antwort verschicken.

So voll wie mein Mailkontor ist auch unser Haus. Herbstferien + Hausrat einer frisch diplomierten Psychologin + neue Wohnzimmermöbel = Jede Menge Bewegung, um alles an die vorgesehenen Plätze zu räumen, inclusive Sperrmüll wegfahren. Inzwischen kann man den Flur wieder begehen, das Wohnzimmer ist in Topform. Über den Rest, wohin sich die Wellen verzogen haben, schweigen wir.