12 Tage

Noch 12 Tage bis Heiligabend, noch 20 Tage bis Silvester. In dieser Woche komme ich aus dem Feiern nicht mehr raus. Heute endet mein erster Lebe leichter Kurs, dann gehts nahtlos weiter zur Hauskreisweihnachtsfeier.

Dienstagabend nächste Abschlussfeier eines Lebe leichter Kurses – ebenso Mittwochfrüh und Mittwochabend. Immer mit Mitbringbüffet, versteht sich. Ab Donnerstag fahre ich für vier Tage ins Wellnessvergnügen – weil meine Tochter und ich uns das verdient haben – und unsere Krankenkasse es sponsert…(akon)

Damit ich an Weihnachten immer noch in Größe 38 passe, zieh ich die Woche mal die Reißleine.  Sage mir angesichts der Feierfülle: Ich darf essen, was ich will, aber nicht wann und auch nicht so viel ich will. 3 Mahlzeiten mit je einem Teller gehn immer. Und ich hab ja noch die beiden Maxis 8)

Zimtschnecken

Wer mit einem Norweger verheiratet ist, muß sie können und alle lieben Dich, wenn Du sie kannst: Hjemmelagde skillingsboller.

Früher gab es sie bei uns häufig, jetzt nur noch zu besonderen Anlässen. Sie gehen blitzschnell, verbreiten den typischen Mamaistzuhauseundhatwasimofenduft, kosten fast nichts og er hel norsk.

Man nehme 1 Würfel Hefe, 500g Mehl, 75g Zucker, 75g weiche Butter, 200ml. Milch, 1/2 Tl. Salz, Kardamon, Zimt & Zucker zum Bestreuen.

Meine Blitzvariante: Den Würfel Hefe in etwas lauwarmer Milch vollständig auflösen, Zucker und etwas vom Mehl zugeben und nach und nach alle weiteren Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. (Mengenangaben sind Circaewerte…ich wiege gar nichts). Sofort auf einer bemehlten Arbeitsplatte zum Rechteck ausrollen. Großzügig mit Zimt und Zucker bestreuen und anschließend zu einer dicken Rolle aufrollen. Diese in gleichmäßige, ca. 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen 12 Minuten backen.

Zimt ist nicht nur ein typisches Weihnachtsgewürz, sondern obendrein auch noch gesund. Er hat sowohl eine blutzuckersenkende als auch cholesterinspiegelsenkende Wirkung. Natürlich ist der klassische Zimtgeschmack nicht jedermanns Sache. Doch gerade in der Weihnachtszeit könnte man doch den Zimtstreuer wieder mal hervorholen.

Zimt im Müsli
Zimt im Joghurt
Zimt im Apfelkuchen
Zimt auf dem Bratapfel
Eine Prise Zimt zum Kaffeekochen
Zimt im Tee

Jogi-Tee: Für 1 Liter Tee nehme man 1 Tl. Kardemon, 1 zerbröselte Zimtstange, 1/2 Tl. Fenchel, 1 Tl Gewürznelken. 10 Minuten in 750 ml. Wasser und 250 ml Milch köcheln und möglichst nicht süßen.

Vom Nikolaus lernen

…empfiehlt uns Tikki Küstenmacher und ich gebe ein paar Kostproben weiter.

Setzen Sie Prioritäten. Der Nikolaus hat jeder Versuchung widerstanden, sich zu anderen Jahreszeiten einsetzen zu lassen. Seine Beschränkung auf einen Arbeitstag im Jahr hat seiner Prominenz nicht geschadet.

Verbergen Sie Ihr Alter nicht. St. Nikolaus wäre heute gut 1.700 Jahre alt und er hat nie einen Hehl daraus gemacht. Der Nikolaus mußte nie mit der Mode gehen. Seine Kleidung ist sein Markenzeichen.

Kulturpessimisten, Feinden der Festlichkeit und lebensverneinenden Unglückspropheten hat der Weihnachtsmann stets eine Absage erteilt. Auch in schlimmsten Phasen der Weihnachtsfeindlichkeit war sein Wagen stets voller Geschenke.

Bischof Nikolaus´berühmteste Geschichte: Um zwei armen Mädchen die Hochzeit zu ermöglichen, warf er ihnen nachts heimlich Goldmünzen durch den Kamin, die in den aufgehängten Strümpfen landeten. Er hat die Freiheit des Herzens, die nicht abhängig ist vom Dank anderer.

Stracciatellajoghurt

Ab und zu tausche ich mein Standartfrühstück (2 dünne Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Honig + eine Kiwi) gegen was Spannenderes aus. Und weil sich doch etliche Weihnachtsbackzutaten in meinem Schrank befinden, gabs jetzt öfter zum Frühstück oder Nachtisch selbstgemachten Stracciatella-Joghurt. Schmeckt mindestens so gut wie selbstgekaufter, aber glänzt mit weniger Kalorien und Geschmackverstärkern. Und sorgt für eine gute Sättigung mit gesunden Zutaten.

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Meist verwende ich 1,5 % Joghurt, manchmal auch welchen mit niedrigerem Fettgehalt. Der von Optiwell und der von Weihenstephan schmeckt in jeder Variante. Ein Teelöffel gehackte Mandeln, etwas geraspelte Backschokolade, eventuell etwas Vanillezucker oder Vanillearoma. Fertig! Möglichst wenig Zucker verwenden, um den Geschmack der guten Zutaten nicht zu übertünchen. Lecker und gesund.  Bratapfeljoghurt geht ähnlich simpel und schlägt die Teuervariante, die man jetzt im Handel bekommt um Längen. Einfach einen säuerlichen Apfel in kleine Stück schneiden, in etwas Wasser weichdünsten, abkühlen lassen und mit Zimt, Zucker und etwas Vanillearoma ins Joghurt mischen. Gerne auch noch ein paar gehackte (angeröstete) Mandeln mit ins Joghurt.

Übrigens: Mandeln bewirken eine langfristige Sättigung und tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Dieses Wissen darf man gut und gerne a`la Lebe leichter einbauen. Mandeln in Maßen, nicht in Massen sind gesund, machen satt und in mir lösen sie weihnachtliche Gefühle aus. Über die Wirkung von Zimt schreibe ich morgen…

Bratapfel

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Kinder kommt und ratet, was im Ofen bratet. Hört, wies knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt. Der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel.

Meiner muss säuerlich sein, also Boskop oder Cox Orange. Ich steche das Gehäuse aus und fülle ihn mit einem Dominostein. Oder Preiselbeermarmelade und Nüssen. Oder Trockenobst und ein paar geröstete Mandeln. Oder Marzipan… Oder streue nur Zucker und Zimt drauf. In der Auflaufform in den Ofen, bis die Haut des Apfel aufplatzt. Wenn es sich um unseren obligatorischen Weihnachtsnachtischbratapfel handelt, bekommt er ein Häubchen Vanillesoße.

Ganz schnell geht die Nummer natürlich in der Mikrowelle. Und der Süßschnabel kippt einen Becher Optiwell Pudding drüber…

Lockerer Advent

Begabungen sind verschieden. Bei mir liegen sie definitiv nicht im Basteln, Handarbeiten, Dekorieren und in der Herstellung von Kleingebäck. Es mangelt an der Feinmotorik. Aber weil ich gelesen habe, dass es eine ziemliche Zeit- und Kraftverschwendung ist, dauern gegen sich zu arbeiten und zu versuchen, seine Mängel auszugleichen, lebe ich auch hier leichter.

In der Moderation unseres Gästegottesdienstes (das kann ich wiederum) am Sonntag hatte ich ins Publikum gefragt, was man zu Weihnachten definitiv nicht braucht….Da kam schon Tiefgründiges zutage…(keinen Computer, keinen Gänsebraten, keinen Streit, keine Depressionen, keine Außenbeleuchtung, keine Einsamkeit, keinen Alkohol)

„Man kann auch mit 10 Teelichtern eine gemütliche Stimmung schaffen“, schlug ich gestressten oder verarmten Gemütern vor…denn ich kenne nicht wenige, denen der ganze Dekostress gehörig auf den Keks geht.

Eine echte Lady kam hinterher zu mir und verriet mir kichernd, dass ihre Deko in diesem Jahr aus einem Adventskranz vom Lidl besteht und ziemlich vielen Teelichern. Kicher, kicher… meiner ist vom Penny (6,99 €)  8)

Sistergeknister

Statt auszuschlafen, fahre ich um 7.30 mit 25 kleinen Überraschungen in unsere Cafeteria. Werfe Heizung und Kaffeemaschine an, fahre Brötchen holen, dekoriere mit D. den Raum und freu mich auf ca. 25 Frauen und bestes Sistergeknister.Eigentlich wollten wir ein großes, öffentliches Frauenfrühstück veranstalten. Aber weil der Dezember dieses Jahr so dermaßen schnell vor der Tür stand und wir ein so supercooles Thema für das große Frühstück haben, warten wir damit bis März… und feiern uns selbst.
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Mein zu Guttenberg-Problem

Habe einen neuen Büroschrank, in dem alle meine wichtigen Unterlagen fein säuberlich Platz gefunden haben. Ein paar bekritzelte Blöcke liegen noch neben mir – mit spannendem Inhalt. Wahrscheinlich Mitschrift bei einem Seminar. Oder habe ich ein wichtiges Buch gelesen und mir die „besten Passagen“ rausgeschrieben?

Von der Problemzone Kopf ist die Rede.., über die Wichtigkeit, Student des gesunden Lebensstils zu werden. Dass Ausstrahlung unter der Haut beginnt, Routine der Feind der Motivation ist und das Menschen, die häufiger berührt werden, schneller gesund werden.

Sätze, die ich am liebsten alle sofort an passenden Stellen in unser neues Werk einbauen würde. Aber: Woher habe ich diese Notizen? Keine Ahnung. Je länger ich sie anschaue, desto vertrauter werden sie mir.  Oder habe ich in einem besonders geistreichen Monat meine besten Blitzgedanken zu Papier gebracht…

Mein Lieblingszitat: „Eines Tages wusste ich, was ich zu tun hatte – und fing an.“ Diesen Satz hab ich gegoogelt und er stammt leider von einer englischen Dichterin. Definitiv nicht von mir. ABER GENAU SO WAR ES!