Kein Neid

„Ich trau mich kaum, es jemandem zu erzählen“, und trau mich doch, es B. zu erzählen. Nämlich dass ich schon wieder verreise. Zum dritten Mal in diesem Jahr nach Israel.

Im Mai waren es nur mein Mann und ich. Zwar nur 5 Tage…aber immerhin…

Im September die nachgeholte Reise mit meiner Familie, die eigentlich vor 2 Jahren schon geplant war.

Und nun, im November, nachdem mehrere geplante Gruppenreisen meines Mannes wegen Corona ausgefallen bzw. nicht zustande gekommen sind, eine Bildungsreise mit 37 Teilnehmern.

Da erinnerte sich B. an einen Spruch aus ihrem Poesiealbum:

Neid kennt nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten! 

Und weil ich meinen Spaten zwar nie für ein Blumenbeet benutze, geb ich mal den Link zu einem echt guten Podcast-Thema von mir weiter: Neid ist auch keine Lösung! 

Der Laptop kommt übrigens mit auf die Bildungsreise, an zwei Tagen zoome ich vom Hotel aus mit meinen 7 Kursen und ein paar Teilnehmer senden mir täglich ihre Tellerbilder aufs Handy, damit ich Feedback gebe… Mein Spaten!

Sternenmangel

Eine Zeitschrift hatte mich gebeten, einen Artikel über Sehnsucht zu schreiben. Ich hab ihn geschrieben, er ist noch nicht erschienen, aber das Wort hat weiter in mir rumort.

Da fand ich die Bedeutung: Sehnsucht =  das Fehlen des Sterns, in Anlehnung an das italienische Wort „desiderio“ (englisch desire), was aus dem Lateinischen kommt, sidus, der Stern – und der Vorsilbe de, was Mangel bedeutet.

Etwas fehlt: Sternenmangel. Vielleicht auch Mangel an Sternstunden? Heraus kam unser 108. Podcast. Eine Sternstunde beim Zuhören: Wenn der Stern fehlt

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Immunbooster Wald

Mit allen Mitteln versuche ich meine Teilnehmer für den Wald zu begeistern.

  • Wandern stärkt durch die Wärme- und Kältereize das Immunsystem
  • Kalorienverbrauch beim Wandern: ca. 350 kcal pro Stunde
  • 20 Minuten in der Natur genügen, um Stresshormone zu reduzieren
  • Wer einen Tag im Wald wandert hat sieben Tage lang mehr natürliche Killerzellen im Blut.
  • Wandern ist Symbol für unsere Lebensreise.

S. schrieb: Ich bin mit meinem Mann 2 Stunden im Wald gewesen und hab ihn deine Mail vorgelesen. Er war beeindruckt:

„Die frische, feuchte Waldluft entlastet die Atemwege. Insgesamt schaltet der Körper, besonders das Nervensystem, auf Regeneration. Durch Phytonzide (Terpene, Substanzen, mit denen Pflanzen kommunizieren) – flüchtige organische Verbindungen wie Alpha – und Betapinene – die von Bäumen und anderen Pflanzen produziert und in die Luft abgegeben werden, regt der Aufenthalt im Wald die Aktivität der natürlichen Killerzellen im Körper an. Diese Killerzellen erkennen virenbefallene Zellen und Tumorzellen und töten sie ab. Auch die ätherischen Öle in der Waldluft wirken positiv. Diese Effekte sind in Speichel und Blutproben und in der Gehirnaktivität messbar und halten laut Studien bis zu einer Woche an.§ Quelle: Waldmedizin – über eine hochwirksame Therapie – Sensus Online (sensus-online.de)

Tja, wer andere in den Wald schickt, muss auch selber laufen… Das hab ich gestern auch gemacht…Immer beste Gespräche – und man kommt heim wie frisch geölt.

Wald

Ein viertel Fahrrad

Die Ärztin beim Orthopäden seufzt. Mein Knie ist wieder geschwollen. Anscheinend hat das neue Training und besonders das stundenlange Stehen am Computer, das ich mir im Übereifer verordnet habe, nicht wie erhofft angeschlagen…

„Fahrrad fahren ist das Beste, aber ohne Belastung“, gibt sie ihren heißesten Tipp ab. Ich bin entschlossen, das Knie wieder schön zu kriegen und Dr. Gott bei seinem Heilungsdienst zu unterstützen. Dass ich kein Fahrrad habe, sage ich der Ärztin nicht.  Auch nicht, dass ich keins will, denn wir wohnen auf dem Berg und schon der Gedanke daran ermüdet mich.

Nein, ich will auch kein E-Bike. Und keinen Heimtrainer. Ich liebe leere Flächen… und der Crosstrainer meines Mannes ist schon ein Trumm genug in der Wohnung…

Plötzlich die Erleuchtung: Ein  Mini-Trainer, nur die Pedalen, mit festem Stand… Zum Decathlon kann ich laufen, so nah ist er, trotzdem bin ich gefahren, das Viertelfahrrad aus dem Regal geklaubt, sofort eingeweiht und bin seit gestern schon 1,5 Stunden Pedalen tretend aktiv gewesen. Mein Knie ist vor Begeisterung sofort abgeschwollen.

Ich hab schon alles

Post von einer Newsletter-Abonnentin: LIebe Beate, ich habe gerade ein „Geldwunder“ erlebt und an euer Lebe Leichter Programm für Afrika gedacht.

Mein Mann hat von jemandem 150 Euro bekommen für einen Umzug. Ich wusste einfach nicht ,wo ich den Umschlag hingetan hab.

Hab schon den Müll durchgeschaut, aber es war nichts zu sehn. Ich wollte nochmal im Müll suchen, habe aber wenig Hoffnung gehabt, da bat ich Gott – lenk doch meinen Blick, dass ich das Geld finde. Ich hätte ja das Geld von meiner Rente meinem Mann gegeben. Aber nun bekommst Du 300 Euro für 5 Kinder in Afrika, weil er mich das Geld hat finden lassen. In der Küche war es, Gott lenkte meinen Blick buchstäblich an einen Ort wo ich es nicht vermutet hätte“.

Solche Mail machen mich glücklich. Und Menschen wie unsere externe Referentin beim Auffrischungstag am 08. Oktober. Als wir das Honorar aushandeln wollten, erzählte sie uns, dass es mit dem Arbeitgeber abgesprochen ist, dass sie den Vortrag hält.

Ein Honorar wollte sie dafür nicht… „Aber ein Geschenk?“ „Nein“, antwortete sie, „ich hab schon alles. Aber gerne dürft ihr eine Spende für eure Schule in Afrika überweisen“.

Seit 2014 darf Lebe leichter daran beteiligt sein, dass es diese Schule in Angola gibt. DANKE

Ich hebe mein Wasserglas

Geb

Das Bild hat mein Mann am Dienstag an meinem Geburtstag gemacht. „Feier schön. Lass dich hochleben. Viele nette Gäste… was man mir so wünscht“.. Sehr nette Grüße, Facebookeinträge, Whatsapp-Nachrichten, Emails und Anrufe haben den Tag zu etwas Besonderem gemacht. Ansonsten hab ich den Tag stehend verbracht, sogar komplett ohne Geburtstagspost, ohne Gäste, am Laptop und mit meinen Zoom-Teilnehmern mit dem gefüllten Wasserglas angestoßen.

Mein Mann hat mir einen Toaster geschenkt und das neuste Buch von Liebscher und Bracht, „Schmerzfrei und beweglich bis ins hohe Alter“. Hatte ich mir gewünscht und sofort mit Übungen für meine Knie angefangen. Ja, am Geburtstag auf die Isomatte! Nein, die Knie-Krise des Sommers ist vorbei, nichts tut weh oder macht Beschwerden, aber die Schwachstelle ist mir einfach bewusst geworden und die will ich stärken!

Als mir letzte Woche eine Betriebsprüfung der Rentenkasse angekündigt wurde, wurde mir eine gute Eigenschaft von mir bewusst: Wenn was Unangenehmes, Anstrengendes, Doofes, sich ankündigt, Dinge, von denen ich keine Ahnung habe, die ich aber tunlichst machen sollte, kümmer ich mich sofort drum.

Nach einem Tag hatte ich alle Unterlagen zusammen, der Brief und die Mail an den Zuständigen war beantwortet und ich konnte mich wieder Angenehmerem widmen. So ähnlich stell ich mir das mit dem Knie auch vor… Ich kümmer mich lieber gleich drum.

Wie ihr im neuesten Podcast von Heike gehört habt, hat sie mir ein 6-Minuten-Tagebuch geschenkt… Heute ist mein erster Eintrag…“Was würde deinen Tag heute wundervoll machen? Ich geb die Frage mal an dich weiter?

Und meine Erfahrung: Es lohnt sich, Dinge sofort in Angriff zu nehmen. Dann hast du mehr Zeit und Kraft für Schönes und es bleibt nichts liegen!

Am Wochenende haben wir volles Haus. Die Großfamilie kommt zusammen. Ich hebe meine Kaffeetasse und backe dann mal Zimtschnecken…Schönes Wochenende!

Kein doppeltes Lottchen

„Liebe Heike“ schrieb mich ein Coach an… um kurze Zeit  erneut zu schreiben, „tut mir leid, ich meinte natürlich dich“… Auch unser Verlag hatte mal unter unseren Portraits auf einem Werbeplakat einer Veranstaltung mit uns unsere Namen verwechselt…

Wir haben viele gemeinsame Aufgaben…wie unseren jährlichen Auffrischungstag für unsere Lebe leichter Coachs, letzten Samstag noch einmal virtuell

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Erst hab ich gedacht, dass jeder Blogleser dieses Bild wohl gesehen hat, weil er ja auch bei Heike mitliest… aber meine Tochter liest nur mich. Bei dir weiß ich es nicht.

Hier ist Heikes Blog

Wir bilden neue Coachs aus und managen wöchentlich abwechselnd unser Lebe leichter und Body Spirit Soul Office.

Wir entwickeln Body Spirit Soul weiter und brainstormen, wie wir unsere Kursleiterinnen unterstützen können.

Im Gespräch mit zwei BSS-Regionalleiterinnen sprangen Heike und ich zeitgleich begeistert auf eine Idee – sodass wir den beiden Ladies versicherten, nein, wir haben uns nicht darüber abgesprochen..

Wir geben gemeinsame Interviews wie gestern im Radio Horeb zum Thema: „Wenn die Seele hungert“ 

Unsere gemeinsame Agenda ist in fast 20 Jahren beachtlich gewachsen, oft wortloses Verständnis, was der andere meint – kann und nicht kann und Arbeitsteilung ohne akribisches Hin- und Her…

„Euch zu klonen würd sich lohnen“ meinte der Verlagsleiter von SCM einmal…

Ab und zu belegen ehemalige Teilnehmer von mir einen Zoom-Kurs bei Heike, ab und zu umgekehrt… Und dann fällt ihnen auf, dass wir doch kein doppeltes Lottchen sind: Bei Heike „müssen“ sie mehr Sport machen, ich streiche ihnen in der ersten Woche mal ihre Minis und Maxis… Die Mischung machts…Heike & Beate /Sport & Ein guter Anfang.

Den haben sie bei beiden… und unseren Coachs. Die kennen unser Programm aus dem Effeff, haben sich jeweils das Beste von Heike und mir abgeguckt, geben dann selbst noch „ihr Bestes“ dazu.. und am Samstag haben wir 15 Coachs zu ihrem 10.jährigen Lebe leichter Jubiläum beglückwünschen dürfen.

Wie in jedem Kursdurchlauf ziehe ich meinen Alkoholverzicht durch.
Bis 20./21.Dezember.  Dann sind meine Kurse zu Ende. Dann ist Weihnachten.

Dekanatsfrauentag

Schweinfurt

Samstag, dem 29.10.2022 von 14.00 Uhr- 17.30 Uhr

im Gemeindehaus „Fisch“ der Kreuzkirche in Schweinfurt Oberndorf, Pfarrgasse 6

„Man muss nicht krampfhaft versuchen, mutig und risikobereit zu sein. Die wahre Lebenskunst besteht vielmehr darin, auf dem Weg zu sein – und sich das ein oder andere Mal herausfordern zu lassen“… Na, lässt du dich herausfordern, zu kommen?

Die Anmeldung kann über die E-Mail Adresse: sporer-heike@gmx.de erfolgen.

Schöner

„Ist es ungefähr so, wie du dir vorgestellt hast“, fragt meine Tochter während unserer laaaaang geplanten gemeinsamen Familienreise nach Israel…SCHÖNER!

So 100% genaue Vorstellungen hatte ich gefühlsmäßig gar nicht. Es war einfach mein  Wunsch, ihnen die Orte zu zeigen, die ich im Laufe der Jahre so lieben gelernt habe.

Das historisch/geistlich/emotionale Jerusalem. Das Gewimmel, das Treiben der Händler

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Die majestätischen Gassen.  Alles atmet Geschichte

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Die Westmauer – Klagemauer

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Freitags Schabbatessen bei einer jüdischen Familie…Natürlich gibts davon keine Bilder, aber dieser Abend war für uns alle ein absolutes Highlight.

Der Blick auf Jerusalem – kurz vor dem Jaffator… bisschen posen, denn schließlich wurde mein Traum wahr..

Jaffa

Und natürlich der Blick auf die Stadt vom Ölberg. Weißt du, was am Ölberg mal geschehen wird??? Lies in der Bibel nach.. Mehr als eine tolle Aussicht auf die Stadt

Ölberg

Yad Vashem – die Holocaust-Gedenkstätte sollte jeder Mensch gesehen haben…

Aber auch der Spaß im Hotel-Pool ist nicht zu kurz gekommen

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Kontrastprogramm per Wüstenjeeptour.

Wüste

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Und Tel Aviv! Tel Aviv ist modern und bildet einen starken Kontrast zu Jerusalem

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Unser Hotel war nur ein paar Meter vom Strand entfernt. Einfach über die Straße…

Ich liebe den Spaziergang an der Promenade von Tel Aviv nach Jaffa.

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Mahlzeit direkt im Hafen von Old Jaffa…

Dazwischen lagen Strandtage, Museen, Chillen, Reden.

Und am letzten Tag See Genezareth

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Gen2

Und schlossen die Reise mit Cäsarea ab

Ende

Eine Woche Familie satt. In Israel.. Es hätte nicht schöner sein können.

Aber was wäre ich ohne meinen Mann, der alles organisiert hat. Von den Flügen über die Hotelbuchungen, den Leihwagen, das Schabbatessen… jede Koordination!

Er hat es möglich gemacht, dass mein Traum sich erfüllt. Mein Traummann!