Kein Kürmel

„Kennst Du das Wort Kürmel?“, frage ich meine studierte Tochter. Nachdem eine Teilnehmerin es gleich dreimal in ihrer Mail verwendet hat, bezweifle ich, dass es sich um einen Rechtschreibfehler handelt. „Google mal“, rät sie mir und in Sekundenschnelle weiß ich, dass Kürmel im Raum Wuppertal für Unordnung steht…

Tja, hatte das Wochenthema doch wieder mal seine Wirkung gehabt. H. beseitigte also mit Hingabe alle Kürmel. C. schrieb mir, dass sie nach meiner letzten Motivationsmail erst mal überall aufgeräumt und entrümpelt hat…“Du hast recht. Es befreit wirklich“.

Und A. lieferte mir in ihrem Wochenfeedback folgende Anekdote. Sie telefonierte mit ihrem Mann, um etwas für den Abend abzusprechen: „Ich würde heute so gerne die Eiscafezeit mit Dir eröffnen und ein Tartuffo essen“. Er: „Schatz, Du willst doch nicht wirklich ein Tartuffo. Komm man nach Hause“. Da rief ich meine Tochter an, um sie zum Eis einzuladen, aber sie meinte, sie hätte schon eins gehabt. Also bin ich nach Hause. Steht auf dem Tisch ein riesiger Strauß mit roten Rosen, mit einem Zettel dran: „Dies ist Dein Tartuffo mit Schlagsahne. Hahaha.

Ich war absolut sprachlos und das ist selten. Mein Gatte tut so was sonst fast nie (31 Jahre verheiratet). Habe mich total gefreut und Gott gedankt. Am Sonntag durfte ich dann Cappu trinken und am Tartuffo meines Mannes naschen. Hat gereicht und war im Plan 8)

Intensivkurs

„Wir gucken heute Abend, was Du im Blog schreibst“, verabschieden sich die vier neuen Lebe leichter Coaches am Samstag von mir. Aber als ich nach Hause komme, waren doch erst mal die Vorbereitungen für das Gemeindefest am Sonntag und den Geburtstag meines Liebsten am Montag fällig. Und leider hatte sich unser Haus während meiner Abwesenheit nicht selber gereinigt, sondern geduldig auf mich gewartet.

Mit einer akribischen To do Liste bugsierte ich mich durch den Samstagabend und schaffte sogar noch, den längst fälligen Newsletter zu schreiben und wichtige Post zu versenden.

Nur zum Blogschreiben bin ich nicht gekommen.

Sie waren super, die vier Neuen. Und während sie meinen adminstrativen Ausführungen und Powerpointpräsentationen willig folgten, kamen sie bei den praktischen Übungen zu der Erkenntnis, dass es durchaus leichter aussieht, ein locker leichtes, informatives und motivierendes Treffen zu halten als es denn ist.

Aber alle haben die Herausforderungen gemeistert und verließen zurecht stolz und mit einer Urkunde den Ort des Geschehens.

Zum ersten Mal

„Das hast Du doch schon oft gemacht“, wundert sich mein Mann über meine Geschäftigkeit. Ob ich ein neues Lebe leichter Treffen eröffne oder neue Coaches ausbilde.. ist das nicht das selbe?  Zwar kenne ich das Programm in- und auswendig. Doch vier neue Coaches in das Konzept Lebe leichter einzuweisen, Fragetechniken einzuüben und die Kriterien des Selbstständigseins (selbst und ständig) zu erläutern – nein, das hab ich noch nie gemacht.

Aber ich gehe davon aus, dass wir alle fünf am Samstagabend um sehr viele Erfahrungen reicher sind.

Leise rieselt der Blätterwald

J. hatte in unserer Gemeindezeitung auf eine Aktion des christlichen Medienverbundes KEP hingewiesen, der Familien vom 9.-17.April einlädt, auf Internet und täglichen Fernsehkonsum zu verzichten und die gewonnene Zeit bewußt gemeinsam zu gestalten.

Wir haben zwar nicht gänzlich verzichtet, aber immerhin sowohl das Abo der Tageszeitung als auch das der Sonntagszeitung gekündigt. Wir sind auch stolz auf uns 8)

Herzlichen Glückwunsch

„…schreibt mir eine Online-Teilnehmerin…“Nachmittags waren wir in einem netten Cafe, das von Christen betrieben wird und da steht in einem Regal gegenüber von der Küchentheke in bester Lage das Lebe leichter Buch und der Planer. Da ist voll für Werbung gemacht worden. Ihr habt es bis in die mittelfränkische Torten-Elite geschafft. Das freut mich sehr“.

Ja, das will was heißen und freut mich auch sehr. Muss mal rauskriegen, wo das ist und mir dort mal ein ordentliches Maxi genehmigen…

Wort zum Dienstag

„Und hier mein Wort zum Dienstag“, schreibt M., die ich seit März online coache und die bis jetzt schon fast vier Kilo abgenommen hat. „Ich komme mit dem Programm sehr gut zurecht. Ich glaube, das schreibe ich Dir jede Woche.

Gestern habe ich in der Mittagspause bei S.Oliver ein schmales Kleid anprobiert und vorsichtig wie ich bin, habe ich gleich zwei Größen mit in die Kabine genommen. Meine normale Größe und eine größer, weil schmal geschnitten. Und was soll ich sagen?  Meine normale Größe war schon zu weit. Habe es mir eine Größe kleiner geholt. Das war dann doch noch ein wenig zu stramm. Aber das war schon mal so schön, fast so schön wie es zu kaufen 8) “

Liebe Onliner… ich sammel sie alle… Eure Worte zum Dienstag oder Freitag… und irgendwann gibts ein ganz nettes Buch. Ihr werdet Euch wundern!

Vorsicht Kamera

Ich lasse mich nicht gern fotografieren. Während es mir nichts ausmacht, vor Leuten zu stehen, machen mich Fotoshootings nervös. Meine Familie kann ein Lied davon singen, denn sie entsorgen im großen Stil Bilder, auf denen ich steif in die Kamera linse. Dass die Bilder in unserem Buch so gut geworden sind, ist dem hohen Spaßfaktor zu verdanken, den Heike und ich mit dem Fotografen  hatten.

Mittwoch fahre ich nach Wetzlar zum ERF, um eine Sendung für „Inspiriert“ aufzunehmen.  Ein Interview – mit kleiner Kocheinlage…Ich hoffe auf einen hohen Spaßfaktor. Dann kann ich die laufenden Kameras vergessen 8)

Das bringt mich zum Lächeln…

Ein Lächeln ist die schnellste Variante, sein Aussehen zu verbessern.

Außerdem muß ich lächeln

– wenn mein Sohn mir seine Muskeln zeigt
– wenn ich eine persönliche Karte bekomme
– wenn ich fröhliche Menschen beobachte, besonders Ältere und Kinder
– wenn ich eine Überraschung für XY plane
– wenn klar ist, dass Gott die Kontrolle hat und ich lockerlassen kann
– wennn die Sonne scheint – hurra!
– wenn mir etwas gut gelungen ist
– wenn Heike anruft und wieder mal was gaaanz Wichtiges hat
– wenn ich eine Veranstaltung bezahle und vergesse, hinzugehen
– wenn ich so berührende Emails bekomme, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll – dann tu ich beides 8)

Personal trainer

„Schön, dass ich jetzt einen personal trainer habe, schrieb mir S., die ich seit neuestem online coache. Und ich finde es schön, auf diese Weise Menschen kennenzulernen, die mir ansonsten wohl nie begegnet wären.

„Ich hätte nicht gedacht, dass Sie mir persönlich antworten.“ „Das ist so toll, dass da wirklich eine Fachfrau an der anderen Seite sitzt, die meine Fragen beantwortet und nicht eine Maschine. Stimmt. Da sitze ich nun leibhaftig in meinem Minibüro, führe Einführungsgespräche und 2x in der Woche habe ich einen halben Tag reserviert, um Feedbacks zu beantworten.

„Ich probier schon wieder kleinere Größen und buddel in meinem Kleiderschrank“ schrieb F. „Keine Verbote mehr, sondern bewusstes Essen. Und ich esse nicht mehr heimlich.“

Auf meine Frage: Wie kannst Du kleine Bewegungseinheiten in den Alltag integrieren, antwortete sie: „Ab und zu ziehe ich beim Gassigehen mit dem Hund den Bauch ein. Wenn ich an der Kasse warte, mache ich heimlich Gymnastik,  Beckenboden, Füße hoch und runter…Obwohl ich die Umweltkarte habe, laufe ich fast alle Strecken und trage die Tüten und den Rucksack…Beim Zähneputzen sowieso Gymnastik. Putzen ist Fitness.“

Tja, in manchen Fällen sind meine Kunden mir auch ziemlich überlegen 8)