Rosarote Brille

Es ist wieder soweit. Sara hat mir das Gewicht der Woche gemailt. Es liegen sechs Abnahmewochen mit Lebe leichter hinter ihr. Sara ist selbst erstaunt, wie gut es bis jetzt lief. „Versprochen“ hatte ich ihr fünf Kilo in 12 Wochen, wenn sie sich an das Lebe leichter Programm hält.

Stand von heute: 81,3

100 g mehr als letzte Woche. Gesamtabnahme in den sechs Wochen: 4,7 Kilo.

Was mich bei Sara begeistert, ist ihre Reaktion. Freute sich, dass sie „nur 100 g“ zugenommen hatte und sprach von einer rosaroten Brille. D.h. sie erwartet von ihrem Körper nicht gehorsamst und scheibchenweise ein Kilo Abnahme pro Woche. Weil sie sich jeden Morgen wiegt, hatte sie in der letzten Woche auch schon mal die 80,8 „gesehen“.

Aber sie weiß auch, dass ein einmalig positives Ergebnis auf der Waage noch keinesfalls eine langfristig echte Abnahme anzeigt. Zu sehr spielt der Wasser- und Hormonhaushalt mit in das einzelne Wiegeergebnis rein.

Sie merkt, dass alle Kleider besser sitzen und beschließt, in dieser Woche die 8 zu knacken.

Ihr „Werkzeug“:
Viel Bewegung. Gassi gehen. Theraband. Schwimmen. Kleine Einheiten beim Zähneputzen usw.. Viel Trinken. bNaja.. und das mit den drei Mahlzeiten und dazwischen Pause klappt gut. Sara belügt sich nicht selber.

„Alles, was Du heimlich isst, trägst Du öffentlich auf den Hüften“…

Und um sich zu motivieren, liest sie immer wieder im Lebe leichter Buch, das aufgeschlagen in der Küche liegt – und sie liest Blog 8)

Redediät

Als M. mich mal zu einem spannend klingendem Abend zum Thema „Sinndiät“ einlud, war sie bitter enttäuscht, als sich hinter dem geheimnisvollen Namen keine besonders sinnvolle Diät verbarg, sondern ein philosophischer Vortrag.

Heute lernte ich, dass der Durchschnittsweltenbüger in seinem Leben 460 Millionen (ich schreib lieber nicht die Nullen auf) Wörter redet und pro Tag immerhin 16.000. Hier die nachweislich weltweit wichtigsten drei Sätze überhaupt:

Ich liebe Dich.

Bitte vergib mir.

Du bist herzlich eingeladen.

Da kann man ruhig mal auf Redediät gehen.

Betthupferl

Freitags habe ich ein festes Date. Den Gebetsabend in unserer Gemeinde. Kein Opfer. Ein Highlight. Zum Abschluss las uns H. folgenden Impuls zum Nachdenken vor:

Wer betet, kann leben auch in dieser Zeit.
Beten verändert den Menschen.
Wer betet, wird bescheidener, einfacher, liebevoller und fröhlicher.

Wer nicht betet, ist wie eine Lampe, die keinen Strom mehr bekommt.
Wer betet, für den gehen alle Wege ins Licht.
Für den zündet Gott seine Sonne an.

Wer betet, wird die Wärme des göttlichen Morgens erfahren.
Und wenn Gott ihn auch manchmal in einer dunklen Nacht allein lässt, er wird sich doch gehalten wissen von einer zärtlichen Hand, die ihn zu ewigem Leben führt (Phil Bosmans)

Das Umstellungsabnehmeboot

Sara schafft es also, dass Leute irgendwo da draußen im WWW sich nicht so allein im Umstellungsabnahmeboot fühlen.

Gute Gewohnheiten kommen nicht von allein. Schlechte Gewohnheiten gehen nicht von allein. „Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe (Mark Twain).

Ob Sara das jetzt von ihrem Hund gelernt hat oder bei Lebe leichter: „Es war so heiß“, schrieb sie. „Früher hätte ich Tonnen Eis gegessen. Ach nee, jetzt gönn ich mir einfach mal eine Runde Nichtstun und bleibe zu Hause. Einfach gelassen bleiben!“

Und wenn sie dann doch mal an einer Eisdiele vorbei muß hat sie einen neuen Trick: „Ich stell`mir das Eis vor. Genieße die Vorstellung – und denk mir, ich hab`s schon gegessen“.

Super Trick, Sara… dass Du den nicht mal früher unter die Leute im Umstellungsabnahmeboot gebracht hast. Vielleicht hätte es bei B.  die pure Vorstellung vom Schwarzwaldbecher auch schon getan..

Schnibbelbohnensuppe

teller.jpg

Wie das Wetter so eiere auch ich zwischen Sommer- und Herbstfeeling. Während es gestern bei herbstlicher Frische sommerlichen Tomaten-Mozzarella-Salat gab, entdeckte ich beim heutigen Einkauf Schnibbelbohnen.

Wer kocht denn heute noch Schnibbelbohnen? Die Suppen meiner Mutter waren immer köstlich und sie hat mir ihre Leidenschaft vermacht. So gab es heute bei hochsommerlichen Temperaturen herbstlichen Schnibbelbohneneintopf mit Birnen. Köstlich wie das Wetter 8)

Brigitte Leichter

Sara hat mir zwar auch wieder Erheiterndes geschrieben, aber die schafft es erst morgen wieder in meinen Blog. Während ich mich gerade noch über Heikes Blogeintrag amüsiere, kommt ein Monatsupdate von B. die richtig viel leichter geworden ist während der letzten Monate – und die mir nun jeden Monat ein Gewichts- und Situationsupdate schickt.

„Während des Urlaubs musste ich einmal einen großen Schwarzwaldbecher essen. Mann, war der lecker. Ich hab ihn „to go“ mitgenommen, weil wir gerade auf dem Weg zum Tretbootmieten waren und ich hab ihn dann auf dem See genossen. Mein Mann fragte (ihm fiel Dein Name nicht ein): Was sagt denn Brigitte Leichter zu dem dicken Eis?“

Tja, was sagt Brigitte Leichter?
Sie sagt: Du kannst essen, was Du willst, nur nicht wann und auch nicht so viel Du willst.

Sie sagt: „Wenn Du das Eis in vollen Zügen genossen hast (Sara hätte den Becher gar nicht geschafft, sondern ihrem Mann einen stattlichen Rest abgetreten – vielleicht wollte Dein Mann Dir grade das durch die Blume sagen) – also wenn Du es genossen hast, dann war das Eis eines Deiner beiden Maxis, die Du in der Woche hast. Aber vielleicht hast Du ja auch dafür das Abendessen ausgelassen. Dann war es Dein Abendessen. Ob allerdings 1/3 des Schwarzwaldbechers aus Kirschen bestanden, glaube ich nicht“.

Sie sagt: Schön, dass Du in Deinem Urlaub nicht zugenommen, sondern abgenommen hast. Das Ziel, dass Du fürs Jahrescoaching anvisiert hast, erreichst Du bestimmt. Ich sitz zwar nicht mit im Tretboot. Aber sitz Dir einmal im Monat mit Deinen eigenen Zielen im Nacken 🙂

Schöne Grüße, Brigitte Leichter 8)

Nur noch kurz die Welt retten

danach flieg ich zu Dir…nur noch 148 Mails checken.

http://www.youtube.com/watch?v=4BAKb2p450Q

Ich muss immer lachen, wenn ich das Lied höre und checke, dass ich mich und meine 148713 Mails gar nicht immer so wichtig nehmen muss.

Zum Glück muss ich nicht die Welt retten. Zum Glück habe ich Glück, darf jeden Morgen, mal müde, mal munter einen neuen Tag erleben. Aber mein Glück hängt nicht mehr an dem, was geschehen könnte, wen ich treffen könnte, was mir passieren könnte, was ich gewinnen, erben, erleben könnte. Das Glück ist schon da, in meinem Herzen, heute und jetzt – und für die Rettung der Welt bin ich nicht zuständig.

Gehöre nur zu „Seinem Bodenpersonal“ und ab und zu bekomme ich einen Sondereinsatz zugeteilt. Gerade habe ich Urlaub.

Neues Feedback von Sara

…die in der sechsten Woche Lebe leichter angekommen ist.

„Konnte der Versuchung nicht widerstehen und bin mal zwischendurch auf die Waage gestiegen: Holla, 80,8…Wenn das so weitergeht…Waren im Nürnberger Zoo und ich habe mal bewusst die Leute beobachtet und wie sie sich beim Essen verhalten. Die schlanken Mütter und Väter verhalten sich so wie Du und ich. Die übergewichtigen Mütter und Väter machen es so wie ich damals.  Im Zug später das gleiche.

Waren am Wochenende nochmal Eis essen. Ich wollte es richtig genießen – und habe den Becher nicht geschafft. Den Rest musste mein gertenschlanker Mann essen. Er hat sich sehr darüber gefreut. Ab jetzt werde ich mir lieber einen Latte Machciato oder Cappuccino bestellen. Jetzt weiß ich, warum viele schlanke Frauen im Eiscafe Cappucino trinken und kein Eis essen.

Flasche leer

Pures Wasser (heiß, warm, kalt, gesprudelt, aus der Leitung)  ist für den Körper eine Wohltat – und als würde ein Zug mit vielen leeren Wagons durch den Organismus rauschen, auf seinem Weg Unrat und Schlacken mitnehmen und alle Zellen reinigen.

Trinken Sie viel Säfte, Kaffee, Lightgetränke, rast der Zug auch durch den Körper. Allerdings sind die Wagons voll. Schlacken und Giftstoffe können nicht im gleichen Maß abtransportiert werden.

isybe.jpg

Sara hat sich eine Flasche von ISYBE besorgt. Weil sie so schön ist, orange mit lila Blumen und weil sie so leichter rechnen kann. Es gehen 750 ml rein.

Saras tägliche Trinkmenge:

Früh 350 ml. IKEA-Glas Wasser vor dem Frühstück
Während dem Gassigehen 750 ml. in der ISYBE-Flasche
Mittag 350 ml IKEA-Glas
Nachmittags 750 ml. in der ISYBE-Flasche
Abends vor dem Fernseher 1-1,5 l Tee ohne Zucker oder Süßstoff

Wenn Sara unterwegs ist, holt sie sich statt dem Schokoriegel von früher eine Cola Zero.
Außerdem hat sie Leitungswasser lieben gelernt.

Lieblingsteesorten: Sweet Chai und Ingwer Chai

Ach so: Sara hat in dieser Woche 800 g abgenommen und steht jetzt bei 81,2 kg. Sie wiegt nach 5 gelebten Lebe leichter Wochen 4,8 Kilo weniger.

Ein viertel Jahrhundert

…sind Magne und ich nun im Lebendigen Wort in Würzburg. Und wenn wir nach einem Urlaub wieder in unsere Gemeinde kommen, macht das einfach nur froh. Ein superschöner Gottesdienst mit viel Musik, starken Eindrücken, zusammen mit Leuten, die wir seit 25 Jahren kennen und schätzen und ganz „frischen“ Gläubigen und dem starken Gefühl: Hier hält sich Gott gerne auf. Wir auch. Und wenn der Gottesdienst vorbei ist, will keiner heim. Heute saßen wir bis 14.00 Uhr…