Beate braucht eine Freundin

Neben meiner Arbeit als Diätassistentin und Familienministerin und Sonstwasmoderatorin suche ich mir gerade Freundinnen.

Plane dafür ein Frühstück  zum Thema und habe dazu Viola eingeladen.

viola1.jpg        viola2.jpg   viola3.jpg

Eine 48jährige Realschullehrerin in Stuttgart, deren Herz für Schüler, Menschen, Theater, Bücher und Freundinnen schlägt. Sie bezeichnet sich selbst als frisch, frech, fromm, fröhlich, frei, radikal-charmant, polypatent und universalinteressiert. Nachdem sie mir das mit dem polypatent geschrieben hat, grübel ich darüber nach, was das wohl ist. Und ob ich wohl auch polypatent bin  8)

Angefangen (nicht GEFANGEN) wird mit Sekt und O`saft…Dann gibts ein Frühstücksbüffet mit den neuen oder alten Freundinnen. Man kann die seine zur Sicherheit auch mitbringen und trotzdem noch neue finden…

Ich freu mich auf jeden Fall auf Viola 🙂

Und wer noch kommen mag: Es kostet nichts, nur ein bisschen Mut vielleicht, oder den Anfahrtsweg. Findet am Samstag, den 16. Juni um 9.00 Uhr in der Cafeteria im Lebendigen Wort, Ohmstraße 8a in Würzburg statt – und wer noch dabei sein will, darf mich gerne anrufen. 0931/275940 Dann halt ich Dir ein Plätzchen frei.

Freundinnen sind wie Laternen am Weg. Sie machen ihn nicht kürzer, aber heller.

Gesetze oder was Hänschen nicht lernt

..lernt Hans nimmermehr oder nur schwer.

Habe zwar nicht an jedem Gesetz gleich viel Freude, aber ich seh sie ein. Dass man sich an die Verkehrsregeln halten muss – gesetzlich geregelt. Dass man seine Rechnungen bezahlt, ob für Ware oder Dienstleistung, da gibts Gesetze…

Und weil ich überhaupt keine Lust auf vier Wochen mit Chauffeur bzw. 1 Monat Fahrverbot + 4 Punkte in Flensburg + 200 € Geldstrafe habe,  fahre ich NIE NIE NIE über rote Ampeln.

Natürlich könnte es bei Hans siebenmal gutgegangen sein. Weit und breit keine Menschenseele, er hat keinem geschadet, niemand, auch nicht die Polizei hat Hans gesehen…und Hans gewöhnt sich daran, dieses Gesetz zu übersehen. Wenn beim siebzigsten Mal ein Fußgänger dran glauben muss oder die Polizei mal zufällig hinter ihm fährt, muss Hans Strafe bezahlen…oder sitzt da mit einem echten Problem. Weil er nicht gelernt hat, dieses Gesetz einfach zu akzeptieren.

Genauso gibt es Lebensgesetze….

Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem andern zu…
Wie man in den Wald ruft, so schallt es hinaus
Früher Vogel fängt den Wurm

Und dann gibt es eine Art „geistliche Gesetze“…

Wer gibt, dem wird gegeben
Wer vergibt, dem wird vergeben
Wer sät, wird ernten…

Und…warum ich das heute schreibe, gibts auch physiologische Gesetze.

Die mag nicht jeder einsehen…wenn man doch so lange nicht“erwischt“ worden ist…wo doch andere auch dauernd 180 fahren und trotzdem noch den Führerschein haben …SINNBILDLICH NATÜRLICH…

Bekam eine Email von Charlotte…die sich beschwerte, dass sie wegen Ärger und  Frust einfach Eis, Kuchen, Cappuccino und nochsowas bräuchte…um sich besser zu fühlen.

Nur funktionieren bei ihr genau diese pysiologischen Gesetze:

Der Blutzuckerspiegel steigt so schnell wie ihre Laune und ziemlich genausoschnell sinken beide auch wieder in den Keller…das Gewicht hat einen Wert erreicht, der ihr weder seelisch noch körperlich guttut…etwas langsamer zwar, aber es ist mittlerweile viel zu viel.

Über Jahre falsches Essverhalten haben ihre Spuren hinterlassen. Heißhungerphasen nach Süßem und schnellen Kohlenhydraten wechseln sich ab mit Frust über ihren Körper, der inzwischen deutliche Anzeichen von Mißfallen an dieser Gesetzüberschreitung ausdrückt, STREIK könnte man sagen. Der kluge Körper will sie eigentlich zwingen, vernünftig zu werden. Lebenserhaltende Gesetze nicht dauernd zu umgehen und zu hoffen, nicht erwischt zu werden. Alle Ampeln stehen auf rot!!!!

Nach einigen Jahren des Ignorierens…hat sich eine Insulinresistenz eingestellt. Der Körper will diese Zuckermengen einfach nicht mehr verarbeiten…Der Arzt sagt ihr, dass sie jetzt aufpassen muss…da droht ein Diabetes…

Liebe Charlotte oder wie Du auch heißt: Die wirklich wichtigen Gesetzmäßigkeiten für die Gesunderhaltung unseres Körpers sind nicht schwierig, sondern leicht. Du brauchst Dir weder Nahrungsmittelergänzungen zu kaufen, noch literweise Almasedshakes zu schütteln, noch völlig auf Kohlenhydrate zu verzichten, noch Dich mit Diäten zu quälen.

Drei Mahlzeiten mit dem, was Dir schmeckt, einen Teller voll.  Mit einem Drittel Gemüse drauf.
Zwischen den Mahlzeiten 4-5 Stunden Pause. NICHTS.
2-3 Liter trinken, 2 davon Wasser
Eine halbe Stunde Bewegung am Tag

Nach 12 Wochen fühlst Du Dich leichter. Befreiter. Bewegst Dich wieder lieber. Die Sucht nach Zucker ist weg. Der Blutzuckerspiegel normalisiert sich allmählich. Das Gewicht ist um 5-7 Kilo gesunken.

Ist das schwer? Man muss es nur tun. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es 8)

Ungewohnt

Schlechte Gewohnheiten kann man nicht einfach zum Fenster rauswerfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe. Nachdem wir gestern vom megaschönen Gottesdienst kamen, hab ich erst mal was für uns gekocht. Wir haben uns unterhalten…und dann stand da in der Ecke mein Laptop. Mal ganz kurz Emailchecken geht ja wohl…Mindestens 15 Emails von meinen Jahrescoaching-Teilnehmern. Aber antworten? Habe die Wochenendarbeit doch letzte Woche abgeschafft. Nach dem Motto: „Wer liebt was er tut, braucht nie mehr zu arbeiten“ handeln – da wäre das einzige, was ich dann lasse, das Putzen und die Steuererklärung.

Konnte bei ein- oder zwei Emails nicht wiederstehen, zu antworten…aber habe dann mit schlechten gutem Gewissen die Austaste gedrückt und mich in einen echten Schinken vertieft: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“…schon lange auf der Bestsellerliste…hat meine 81jähige Mama meiner 28jährigen Tochter geschenkt…Köstlich. Mit einem schönen Buch kann ich mir das Arbeiten leichter abgewöhnen… Nur habe ich jetzt, am Montagmorgen ziemlich Lust,weiterzulesen. Muß einfach noch die Balance finden…

Feierabend

„Was macht sie denn bloß“, wundert sich F, wenn ich über Tage nichts im Blog schreibe. „Liebe F, als mein eigener Chef habe ich mir doch neue Arbeitszeiten verordnet. Gleitzeit habe ich ja schon immer. Aber die Arbeit am Abend und die Nachtschicht ist komplett abgeschafft. Und es gibt keinen Wochenenddienst mehr“. Ganz neu!

„Die Arbeit ist kein Frosch. Die hüpft nicht davon“, hatte mir mal eine Freundin geschrieben und passend dazu hat A. mir ihren Feierabendfrosch geschickt, der es sich in ihrem Garten so richtig gemütlich macht – wie meine Arbeit, bis ich wiederkomme. Statt zu arbeiten habe ich abends viel gefeiert und gelacht, das mir die Tränen runterliefen, bin spätabends nicht mehr an den Computer – und siehe da, alle Arbeit hat gewartet. Jetzt geh ich gleich wieder feiern, hoffentlich gibts wieder was zum Lachen.. Montag bin ich wieder da. Aber keine Angst..schreib bald wieder VIEL ÖFTER. WEIL BLOGSCHREIBEN NICHT UNTER „ARBEIT“ FÄLLT.

feierabend-frosch1.jpg

Sperrmüllfreuden

Müssen aus häuslichen Gründen Platz in unserer Hütte schaffen. Habe mich daher befleißigt, zwecks Sperrmüllabfuhr die Garage aufzuräumen und drei 0,50€-Stücke gefunden, und den Keller zu entrümpeln und 5,-€ gefunden. Komisch, dass unerwartete Geldfunde so beschwingen. Oder kommt es, weil ich mich endlich mal entsprechend meiner Vorsätze bewege? Das Geld bekommt der Sohn..der gerade mit meinem früheren Verlobten (heute 30 Jahre) Sperrmüll wegfährt.

Dankbar

Feeback einer Teilnehmerin, die letztes Jahr das Lebe leichter-Online-Coaching gemacht hat und nun im Jahrescoaching ist: „Letztes Jahr Anfang Mai wog ich 20 kg mehr als jetzt“, schreibt sie.  Ihr BMI ist auf 25,2 gesunken und sie fühlt sich fitter, belastbarer, besser.

„Du darfst, solltest Deine Gebühren hochsetzen. Du bringst eine Superleistung, die viel wert ist.“

Da lacht doch mein Herz 8)

Veränderung, ja danke

„Nur Narren und Tote ändern sich nicht“, lautet ein Sprichwort.

Nachdem ich nun erfolgreich vom Kaffeetrinker zu einer Nurmorgenszweitassentrinkerin geworden bin, nachdem ich seit letztem Jahr fast keinen Alkohol mehr trinke, habe ich eine neue Bastion angegriffen:

Ich könnte es auch nennen: Von Heike lernen. Denn die praktiziert es schon länger…

Seit zwei Wochen arbeite ich an den Wochenenden nicht mehr. Drücke einfach die Pausentaste.

UND ARBEITE ABENDS NICHT MEHR. Hatte mir das abend- und wochenendarbeiten so angewöhnt und auch tausend Gründe dafür. Trotzdem hat es mir wohl nicht so gut getan. Denn Kopfarbeiten am Abend stören die Nachtruhe.

Also ist jetzt gegen 20.00 Uhr Schluss mit schreibtischlern. SEIT 2 WOCHEN GEHT MIMI OHNE KRIMI UND GEGEN 23.00 UHR INS BETT. Wer mich kennt, weiß: Das ist eine echte Revolution.

Finde einfach immer noch was, was ich optimieren kann. Oder ich hatte einfach zu viele Maröttchen…Ihr werdet sehen, wie die neugeschenkten mindestens 2 Stunden Extra-Schlaf mich aufblühen lassen. Schlaf man ja bekanntlich schön. Und sorgt sogar dafür, das genügend Hormone gebildet werden, die das Gewicht günstig beeinflussen 🙂 HACH, warum ich da erst jetzt drauf komme. Gesund leben kann so einfach sein.

Fast vergessen

Laufe relaxt zwischen Terasse und Küche hin und her. Ein bisschen sonnen, trotzdem schon was „ankochen“, denn später kommen Gäste zum Mittagessen…da will ich nicht groß in der Küche stehen… Heut gibts Loreley…(ich weiß nicht, was soll das bedeuten). Viel Gesundes, was vielleicht nicht 100%ig zusammenpasst, aber wo ich weiß, dass jeder sich raussuchen kann, was ihm schmeckt… Schäle einen Sparegelrest ( 500g sind bei mir Rest), setze 3 Broccolisträuße zum Weichwerden unter Dampf, rolle Hackbällchen und kreiere eine helle Soße. Salat gibts auch noch, das dürfte langen…

Gehe gedanklich meine Dasdarfichnichtvergessenliste für den frühen Abend durch: Meine Onliner an ihr Feedback erinnern, meine Jahrescoaching-Teilnehmer anschreiben, Thema für meine Live-Gruppen in dieser Woche vorbereiten und ganz besonders den nächsten Sonntag, wo ich den Gottesdienst moderieren soll und das Thema noch nicht rund habe.

PLÖTZLICH DÄMMERTS MIR: HEUTE 29 JAHRE HOCHZEITSTAG. ÜBERMORGEN 30 JAHRE UNZERTRENNLICH…Da haben wir uns verlobt und sahen so aus:

30-jahre.jpg

Herr Moti

„Bitte antworten Sie mir schnell, bevor Herr Moti mich wieder verlässt“, schrieb mir K, der schlagartig bewusst worden war, dass sie dringend etwas für sich tun musste.

Manchmal können Wochen, Monate, Jahre verstreichen und nichts bringt Dich dazu, etwas für Dein Gewicht, Dein Aussehen, Deine Gesundheit, Dein Schicksal zu tun. Und dann gibts Deadlines…da merkst Du, es muss, es soll, es wird sich was ändern.

„EINES TAGES HAST DU DIE VERÄNDERUNGEN EINFACH SELBST IN DIE HAND GENOMMEN, STATT DARAUF ZU WARTEN. EINES TAGES WUSSTEST DU, WAS DU TUN MUSST UND FINGST EINFACH AN.“

Damit Herr Moti so lange wie möglich bei Dir bleibt, mal Dir aus, welche Belohnung  Dich erwartet, wenn Du dranbleibst.

Räum die Lebensmittel weg, die Dich schwach werden lassen. Verschenk sie, wirf sie weg. Sperr sie in den Tresor.

FÜR SEKUNDEN AUF DEN LIPPEN, UND FÜR JAHRE AUF DEN RIPPEN…

Leg Dir einen Vorrat an Lebensmitteln zu, mit denen Du ruckzuck ein gesundes Essen zaubern kannst.

Häng eine Liste mit mindestens 10 Alternativen in Deiner Küche auf, was Du anderes tun kannst als essen.

WENN HUNGER NICHT DAS PROBLEM IST, KANN ESSEN NICHT DIE LÖSUNG SEIN.

Und wenn Herr Moti sich vom Acker macht…kannst Du ein Online-Coaching bei Lebe leichter buchen. Oder schon vorher, klar!