Ausgegraben

Habe auf den Post mit dem Schmetterlingszitat unerwartet viele Reaktionen bekommen. Bleibe selber immer wieder bei dem Vergleich mit den Entwicklungsphasen der Raupe zum Schmetterlings hängen. Da fiel mir ein Artikel ein, den ich 2010 für die Zeitschrift Lydia geschrieben habe.

Leicht wie ein Schmetterling. 

Wer ein Schmetterling werden will, kann nicht gleichzeitig als Biene punkten.

Habe ihn ausgegraben und auf meiner Webseite hochgeladen. Viel Spaß beim Lesen und einen wunderschönen Sonntag!

Tee-Kalender-Bastelei

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Man nehme 24 Butterbrottüten, 24 Sorten Lieblingstee, Geschenkband, einen Tacker und Dekomaterial nach Lust und Laune. Kann Euch leider doch nicht den fertigen Kalender zeigen, weil alle meine 24 Teesorten noch in meinem Lebe leichter Treffenraum weilen und der Kalender für die einzige meiner Töchter ist, die meinen Blog liest…Für meine Teilnehmer kommt in jede Tüte noch ein schöner Spruch..damit der Tee noch besser schmeckt (den Spruch tacker ich extra zu).

Mit allen Mitteln

Wie kann man während der Adentszeit auf leichtem Kurs bleiben? Wäre doch jammerschade, die Abnahme und das gute Bauch- und Körpergefühl zu riskieren, weil zehn verschiedene Plätzchensorten, egal ob von der Schwiegermutter oder aus eigener Küche, Deine Hemmschwelle runtersetzen. Ich habe meine Teilnehmer ALLE GEWARNT, DASS SIE BITTESCHÖN IM NOVEMBER NOCH KEINE WEIHNACHTSSÜßIGKEITEN KAUFEN SOLLEN. Bei denen sind die Schränke alle clean, da leg ich meine Hand für ins Feuer.

Aber wenn der Kurs dann vorbei ist? Das Online-Coaching ausgelaufen ist? Hier zwei visuelle Ideen, in der leichten Spur zu bleiben.

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Für jedes abgenommene Pfund steht Dir eine Dekokugel zu, die Du mit einer Lichterkette in einer Glasvase dekorieren kannst. Nimmst Du während einer leichtsinnigen Woche aus Versehen ein Kilo zu, musst Du Deine Zunahme aus der Vase wieder rausnehmen. Liegen da zwei Kugeln neben der Vase, weil Du ein Kilo zugenommen hast, erinnern sie Dich daran, dass Du schon mal ein Stück weiter warst, und Dein Ergeiz, sie nach dem nächsten Wiegen wieder zurücklegen zu können, steigt.

B. hat die Idee abgewandelt. Sie wollte keine Weihnachtskugeln, sondern was, was sie IN DER GEFÄHRLICHEN KÜCHE an ihren Vorsatz erinnert.

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„Und dann fragte ich mich, was Heike und dir denn eingefallen wäre. Da kam mir die Nuss-Idee.Die Nüsse, die draußen liegen, auf die kommt es mir an – die müssen überschaubar sein… möglichst wenige draußen zu haben… Dann liegt mein Gewicht im guten Bereich“.

Ob das Heike oder mir eingefallen wäre??? Keine Ahnung… Aber mir ist schon wieder was supergutes anderes eingefallen und ich muss jetzt mal zum Basteln..

Tausche Kummerspeck gegen Spaßfaktor II

Bei der Leidenschaft  sind wir dann auch drauf gekommen, dass man/frau zum Spaßfaktor möglichst auch Menschen braucht. Spaß mit sich allein ist begrenzt. Beziehungen bereichern. Fordern uns heraus. Verändern uns. Erweitern unseren Horizont. Und machen Spaß! Ich mag schon das Wort. SPAß!

Hat null mit Essen zu tun, sondern mit Energie und Lebensfreude. Deshalb tu ich mein Bestes, dass in meinen Spaßlebeleichterkursen viel gelacht wird! Dass die Leute GERNE WIEDERKOMMEN, weil es SPAß macht.

Nächste Woche basteln wir also am Rande die Teeadventskalender + ÜBERRASCHUNG… Außerdem findet der ultimative Tee-Tassentausch statt. Jeder spendet eine schöne Tee-Tasse, die alle in die Mitte gestellt werden. Danach darf jeder eine Nummer ziehen, gleiche Anzahl wie Teilnehmer. Nr. 1 darf sich die schönste Tasse aussuchen. Nr. 2 darf entweder Nr. 1 die schönste Tasse wegnehmen oder sich eine andere aussuchen. Nr. 3 darf entweder Nr. 1 oder Nr. 2 die Tee-Tasse wegnehmen…und die letzte hat auf jeden Fall die schönste Tasse. Ich hoffe, dass sie sich richtig was trauen. Und danach gehts dann ums Thema „Maßstäbe“…

Morgen zeig ich Euch mal den Tee-Advents-Kalender, den ich für meine Tochter gebastelt habe…

Tausche Kummerspeck gegen Spaßfaktor I

Bei dieser Tauschbörse würde sich doch jeder anmelden. In dieser Woche ging es um die Leidenschaft. Wie ein Leben in der Komfortzone aussieht, gemütlich, sicher und bequem, aber auch immer gleich, immer Hamsterrad und wo das Essen die spannendste und erfreulichste Abwechslung des Tages darstellt.

Und wie das Eintreten in die Lernzone Dich so beschäftigen kann, dass Du glatt das Essen vergisst. Wie leicht lässt sich sagen: Kann ich nicht. Keine Ahnung. Keine Zeit. Kein Geld... und schwupps, lässt Du die schönsten Chancen sausen. Denn vielleicht hättest Du es ja doch gekonnt, wenn Du es geübt hättest. Übung ist nützlicher als Talent, Ahnung davon bekommen, Zeit dafür gehabt und sogar mal Geld damit verdient.

Ich erzähle von den wunderschönen Fotobüchern, die ich in dieser Woche bei C. bewundert habe.  Einige über die letzten Urlaube…und für jedes erwachsene Kind gabs zum Auszug eins mit den wichtigsten Stationen des Lebens. Einschulung, Fußballspiele, Geburtstage, INKLUSIVE ZEUGNISSE.  „Wie lange hast Du daran gegessen“ frage ich die superschlanke C… „So was dauert Abende. Da ist richtig viel Arbeit. Und bis ich mir das alles beigebracht habe. Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten“. Aber da hat sie sich einfach durchgebissen…statt auf der Couch zu chillen und Chips zu essen…

Falls Du also gerade eine neue Leidenschaft suchst UND NOCH HUNDERTE BILDER IN DEINEN SCHUBLADEN RUMFLIEGEN…das könnte Dein Winter werden. Die Sieger des Sommers werden ja sowieso im Winter gemacht. Die Fotos sind endlich verewigt, Du hast ein gutes Gefühl, weil es endlich erledigt ist.. gib zu, es hat Dich gestört, Du warst so beschäftigt, dass Du gar nicht auf die Idee gekommen bist, zu essen…und musst auch ein bisschen aufs Geld schauen und kannst grade keine Süßis kaufen, denn die Fotobücher sind nicht gratis, dafür wunderschön. Der Wohlstandsspeck ist auch nicht gratis, vielleicht ein bisschen billiger, aber optisch kein Vergleich!

Was eine Spaß-Sau ist

„Was denn wohl eine Spaß-Sau wäre“, fragte ich heute meine Helmstädter Teilnehmer. Eine vermutete ein Spanferkel am Spieß, an dem jemand besonders viel Spaß hat, eine andere, dass da bestimmt Alkohol im Spiel sei. Ansonsten Ratlosigkeit. Dass ich es gerade ihnen, den Helmstädtern zugetraut hatte, sich damit auszukennen, machte sie noch stutziger.

Ich werde morgen und Donnerstag mal die Würzburger fragen und lade Euch derweil schon mal ein, den Begriff Spaß-Sau zu deuten. In zwei Wochen haben wir nämlich eine da! Wo? In Helmstadt

Wer oder was ist eine Spaß-Sau?

Geht auch mit Freundinnen

oder dem Strickkreis oder dem Hauskreis oder so…Mit diesem Blogeintrag will ich Dir helfen, möglichst günstig an Deinen diesjährigen Adventskalender zu kommen. Günstig für die Hüfte, für den Geldbeutel und noch dazu horizonterweiternd.

In meinen Treffen fragen mich die Teilnehmer regelmäßig, woher ich den hammerleckeren Tee habe. Vom Penny, wo sonst… Ich habe mich von der Kaffeetrinkerin weg zur Wassertrinkerin entwickelt  – und jetzt im November koche ich mir auch mindestens 2x am Tag einen großen Pott Tee. In meinem jetzigen Sortiment: „Gebrannte Mandel“ vom Penny, Sweet Chili“ die Biomarke von Müller und Erdbeer-Sahne vom Roßmann. Schmecken alle gut!

Die Teilnehmer meiner Kurse bitte ich schon in dieser Woche, ein Päckchen ihres Lieblingstees mitzubringen. Und nächste Woche nochmal eins. Und dann dürften wir in so viel Teebeuteln schwimmen (bilde ich mir jetzt einfach mal ein), dass sich jeder Teilnehmer 24 Beutel für den persönlichen Tee-Adventskalender „ziehen“ kann.

Jeden Tee-Beutel können sie zu Hause einzeln in eine Butterbrottüte packen, nummerieren, Schnur darauflegen, zutackern und auf einem leeren Bilderrahmen, einer Schnur oder immer an der Wand entlang aufhängen!

Mit den dazugehörigen Tee-Tassen habe ich dann noch die HAMMER-IDEE, aber die muss ich zuerst in meinen Kursen bekanntmachen. Am Donnerstag erzähl ich es Euch. Ihr könnt ja derweil schon mal Teepackungen sammeln UND BITTE NICHT ALLE SWEET CHAI!

Vom Nutzen zu coachen

Oder soll ich eher vom Glück sprechen? Mir bekommt mein Coachdasein so hammermäßig gut 8)

Weil ich mich nie ausruhen kann auf meinen Lorbeeren hätte durchaus Potential zur faulen Socke

Weil ich mich immer wieder selber hinsichtlich meiner guten und weniger guten Gewohnheiten hinterfragen muss. Ich kann ja meinen Teilnehmern nicht Wasser predigen und selber Wein trinken.

Weil die Fragen der Teilnehmer mich herausfordern, ständig Beispiele aus meinem nicht gerade herausforderungsfreiem Alltag beizusteuern und ich ihnen dann live sowohl vom Scheitern an der Raststätte als auch vom glamourösen Sieg über sämtliche Süßigkeiten der Welt berichten kann.

Weil ich zwar das Ernährungsrad nicht jede Woche neu erfinden muss, aber doch in jedem Kurs das Thema der Woche anders und saisonell beleuchten möchte und zwar so, dass auch Teilnehmer, die den Kurs zum zweiten Mal machen, es nur nebulös wiedererkennen.

Weil die Selbstständigkeit mir die fortwährende Möglichkeit bietet, mich weiter zu entwickeln.

Weil es so viel Spaß macht, wenn man sieht, was die richtigen Fragen im Gegenüber auslösen.

Und weil ich so stolz auf meine aktuellen Teilnehmergruppen bin, die sich in Woche 8 befinden und zu 95 % schon jetzt alle über 5 Kilo abgenommen haben. Da fährt frau doch gerne bei IKEA vorbei und besorgt palettenweise Thropäen, die unkaputtbaren  300ml. Wassergläser. So hat jeder was davon. Und die Gläser erzählen auch in 5 Jahren noch in den Würzburger und Helmstädter Küchenschränken die Geschichte wie es damals so gut geklappt hat…mit Lebe leichter.