Das einzig Beständige

Sorry, Ihr Tellergucker, die Ihr nun Tag für Tag auf meinen Teller schauen wollt, weil ich es versprochen habe. Habe gestern noch versucht, meinen Pfannekuchen zu fotografieren, aber obwohl er dermaßen lecker war, sah er in der Pfanne nicht gleichermaßen fotogen aus…ich werde weiterüben. Im Moment ist das einzig Beständige und Beeindruckende mein Morgenmüsli. Auch heute wieder um 5.00 mit meinen Wassergläsern an meinem einsamen Frühstückstisch. Ich stolpere nicht gerne in den Tag. Diese himmlischen 2 Extrastunden Ruhe bescheren mir einen derart fulminaten und relaxten Anfang, dass ich vermute, da wird eine Gewohnheit draus.

Und geh doch FREIWILLIG VOR 24.00 UHR INS BETT. VERÄNDERUNGEN SIND MÖGICH.

Hab das Gefühl, heute wartet schon wieder ein Glückstag auf mich UND DICH! UND JULCHEN…die mir gerade schrieb, dass sie auch mit dem Lebeleichterbloggen anfängt…Und Du findest sie hier. Viel Spaß beim Bloggen und leichter Leben!!!

Meine Hotline`s

Wer mag schon Hotline`s…Ich meide sie, wo es geht und such mir die Infos auf anderem Weg, wobei das Web für den fragenden Menschen viele Möglichkeiten bietet.

Zwischen vier Coachinggesprächen, Kochen und Allensiebensachen für den Start meiner Abendgruppe zusammensuchen, will ich „schnell“ kommt dir das irgendwie bekannt vor? einen Blog für Silke einrichten, die die Teilnahme am Lebe leichter Kurs gewonnen hat und uns in den nächsten 12 Wochen mit drei Blogeinträgen pro Woche ihre Erfahrungen schildert.

Schnell….führte dazu…das Silkes Blog zwar aufgerufen werden konnte, aber leider gabs jetzt meine Webseite nicht mehr 🙁

Herzklabaster…denn Blog hin oder her…die Webseite ist zweifelsfrei wichtiger. Bei solchen Schnellaktionen kann auch schnell was schief gehen.

Nachdem ich die Hotline A ( Psalm 50:15 Rufe mich an in der Not und ich werde dich retten und du wirst mir danken) angerufen habe, probiere ich es es sicherheitshalber noch mit Hotline B bei 1&1.

Fast so schnelle Verbindung wie bei Hotline A und der nette Mitarbeiter half mir, meinen Datendschungel nach dem Fehler zu durchkämmen. „Wissen Sie was?“, meint er..“wir haben was gemeinsam“ „Und?“, frage ich neugierig… „Ich habe auch 5 Kinder. Und wir haben nochwas gemeinsam.“ Bin schon ein bisschen weniger nervös, weil ich merke, dass sich mein Fehler wohl wieder beheben läßt. „Ich geh auch in eine Freikirche. Sie kennen sogar meinen Pastor“…Stimmt.

Da arbeitet Gott mit 1&1 zusammen… Ist doch eine Neuigkeit, oder?

Die halbe Miete

Erster Kursabend in Helmstadt. Von den 11 angemeldeten Teilnehmern kenne ich nur einen. Alle anderen sind neu. Sie erfahren soeben, dass sie sich freiwillig auf ein Konzept mit drei Mahlzeiten eingelassen haben. Wir sprechen das Lebe leichter 6×1 durch, wie die Teller gefüllt, ob das Essen auf dem Teller gestapelt werden kann und ob es optimale Essenszeiten und Abstände zwischen den Mahlzeiten gibt.

„Die halbe Miete“, setze ich an, um einen wichtigen Faktor zu bekräftigen….da vollendet eine meiner Neulinge den Satz: „ist die richtige Einstellung“…Und obwohl ich das gar nicht sagen wollte, gebe ich ihr recht. Wer entschlossen ist, in diesen 12 Wochen 5-7 Kilo abzunehmen, wer nicht jeden Tag eine andere Ausrede hat, warum es gerade heute nicht geht, den kann nichts aufhalten.

Die andere Hälfte der Miete ist, nach dem Abendessen (ein Teller mit dem, was Dir schmeckt, inklusive des Drittels Obst oder Gemüse) NICHTS MEHR ZU ESSEN. Optimale Abendessenszeit liegt zwischen 17-19 Uhr.

Und trotzdem gibt es manchmal essenstechnisch suboptimale Tage…wie gestern bei mir…Wo ich viel telefoniert und vorbereitet habe – und Essen so ziemlich den nebensächlichsten Faktor meiner To do Liste war..

Bin so beschäftigt mit der Verwirklichung meiner Träume, dass Essen die Hauptrolle im Kopf verliert. Was es gestern gab,war nichts besonders…morgens Müsli…Mittags zwischen 2 Telefonaten einen Gemüsepfannekuchen und abends zwei Scheiben Brot mit Butter und eine aufgeschnittee Fenchelknolle…Und getrunken habe ich wie ein Weltmeister. Morgens meine Heißwasserration…zwischen den Telefongesprächen Tee und Wasser, auf der Fahrt nach Helmstadt meine Tupperlinchen brav leergetrunken..nix Weltbewegendes, aber habe das Gefühl, die Welt bewegt sich – nicht durch das, was ich esse, sondern dadurch, dass ich tue, wovon ich träume.

Aufbruch in ein leichtes Jahr

Weil der Tagesanfang gestern so genial war, bin ich heute gleich freiwillig um 5.00 aufgestanden. Sass mann-mutter- und kinderlos allein neben meinem Mustermüsli, hab schon alles Lebenswichtige + Wasser, Ruhe und Frieden in ausreichender Menge getankt und freu mich auf den Anfang meiner Kurse. Heute Abend Beginn in Helmstadt, morgen und Donnerstag in Würzburg.

Falls Du Inspiration für Deinen Speiseplan brauchst und nicht wie gestern bis in die Nacht darauf warten willst, was es bei mir zu essen gab, kannst Du ja unsere Lebeleichterdreitagewohlfühlkur durchprobieren. Ich garantiere Dir in 3 Tagen mindestens ein Pfund weniger auf der Waage, wenn Du zwischen den 3 Mahlzeiten NICHTS isst.
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Durchgequasselt

Nach meinem grandiosen Frühstart um 4.15 ging es ab 8.00 mit Coachinggesprächen los. Eigentlich sind 20 Minuten veranschlagt ABER ALLE TEILNEHMER WAREN SOO NETT, INTERESSANT UND BESONDERS, DASS ICH MIT JEDEM VIEL LÄNGER TELEFONIERT HABE.

Jetzt sind die ersten 15 eingenordet, alle absolut freiwillig und die ersten fragen sich in diesen Minuten wahrscheinlich, warum in aller Welt sie sich darauf eingelassen haben. ES LOHNT SICH. IHR WERDET SEHEN. DIE ERSTEN 3-4 TAGE MÜSST IHR EUCH UMGEWÖHNEN, ABER ÜBERLEBT.

Und dann werdet Ihr Euch fabelhaft fühlen. Habe mit jedem Teilnehmer sein Wunschgewicht für den 1. April besprochen. Da sind sie fertig. Und ich bin jetzt fertig. Spür mein Hälschen und schreib Euch nur, dass es heute Mittag Gyros, Nudeln und Salat gegeben hat. Einen Teller. Mittag war eher abends vor lauter Quasseln. Und jetzt ruft mein Bett…

Unser erster Mitblogger

Aufregung! Unser erster mitbloggender Leser hat gepostet. Jetzt wirds spannend. Ich glaub, es ist ein Mann. Ihr findet den Blog  HIER

Habe den Link auch in den Blogroll unter Lebe leichter Live gesetzt, damit Ihr ihn nicht ständig neu suchen müsst.

Viel Spaß beim mitverfolgen, aber ganz besonders beim Mitmachen. Ich habe schon sechs Coachinggespräche mit absolut motivierten Neustartern hingelegt. Fünf Frauen und ein Mann! Melde mich später mit meinem Mittagessen 8)

Alltag ist, was Du draus machst

Mein Sohn hatte ein bisschen schlechtes Gewissen, als er mich fragte. Er hatte eine gute Mitfahrgelegenheit nach München zu seinem Seminar bekommen, ab Würzburger Innenstadt um 4.45. Da fährt kein Bus…Mütter schon. War für mich sogar eine willkommene Gelegenheit, dem ersten Tag dieser Woche ein bisschen mehr Ruhe zu geben. Stand also um 4.15 auf, nahm natürlich die Wasserflasche mit ins Auto, war kurz vor 5.00 wieder zu Hause. Um 5.00 sah es in meiner Küche so aus: Sogar mit Kerzen!

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In aller Ruhe 2 Gläser heißes Wasser getrunken, während ich in der Bibel gelesen habe, 2 Tassen Kaffe zusammen mit meinem Standartmüsli und nun sitze ich hier entspannt rum und bestaune den perfekten Tagesanfang einer aufregenden Woche. Es fangen 70 neue Lebe leichter Teilnehmer bei mir an. Heute um 8.00 starten die ersten Onliner, Dienstag bis Donnerstag beginnen meine neuen Kurse. 70 Leute, von denen ich mindestens 50 gar nicht kenne.Freu mich schon SEHR…und wünsch Dir auch einen Mega-Tag.Was ich zwischen 15 Telefongesprächen kochen oder essen werde, kann ich Dir beim besten Willen noch nicht sagen, aber Du wirst es erfahren. Versprochen.

Ausgeweihnachtet

Hab ich doch gestern beim Einkaufen sowohl Karnevalskostüme als auch gefärbte Eier gesichtet.

Weil ab Montag sowieso Schluß mit dem Weihnachtsgeschmücke ist, war einfach heute schon Schluß. Der Tannenbaum flog raus, die Girlanden, die Lichterketten. Alles wieder fein säuberlich verpackt bis nächstes Jahr. Gleichzeitig einige Stehrümmchen beseitigt. Jetzt ist alles wieder sauber und leer, wie ich es liebe. Je leerer, desto lieber. Sogar der Kühlschrank. Alle Reste verarbeitet! Kann Euch heute also nicht mit irgendwelchen Rezepten beeindrucken. Morgens eine Müslischüssel voll. Mittags einen Resteteller voll und aus den restlichen aufgetauten Beeren die nicht mehr auf den Lieblingskuchen gepasst haben, den angebrochenen Quark- und Joghurtbechern gibts heute abend einen schönen Obstquark. Dann dürften keine Reste mehr vorhanden sein.

Lieblingshimbeerblechkuchen mit Puddingcreme, meine Standartkuchen, der für Viele reicht und den ich morgen fürs Kuchenbüffet  der Gemeinde stifte. Sehr leicht…und weil die Kuchenparty über Mittag geht, darf es hier auch mal ein größeres Stückchen sein.

5 Eier, 220 g Zucker, 150 g Mehl, ½ Pck. Backpulver, 2 Pck. Vanillepuddingpulver 650 ml Milch, 600 g saure Sahne, 800 g TK-Himbeeren, 3 Pck. Tortenguss 400 ml Apfelschorle, 350 ml.Wasser

Eier trennen, Eigelb mit 5 EL heißem Wasser aufschlagen, 120 g des Zuckers einrieseln lassen, Mehl und Backpulver unterheben. Eiweiß steif schlagen und unterheben. Bei 200 Grad ca. 15 Min. backen.

Aus Vanillepuddingpulver, Milch und den restlichen 100 g Zucker einen festen Pudding kochen, unter Rühren erkalten lassen, bis er gut lauwarm ist. Saure Sahne unterheben und auf den Bisquit streichen. Mit Obst nach Wahl – ich nehme Tiefkühl-Himbeeren (Erdbeeren ziehen zu viel Wasser) – belegen. Aus 3 Pk Tortenguss, Apfelschorle und 350 ml Wasser einen Guss herstellen und über das Obst gießen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Verwöhnt

Wenn ich heute meinen erwachsenen Kindern was zusätzlich Gutes tue (Geld leihe, sie irgendwohinfahre, innerhalb von 4 Stunden das Lieblingshemd/Lieblingsjeans/Sportzeug wasche, ihnen mein Auto leihe…) und sie sich bedanken, sage ich meistens: Dafür will ich mal Blumen im Altersheim!

Heute gabs Vorschussblumen, weil eine der Töchter Mittagessen kochen wollte und ich frei hatte.  Mittagessen gabs allerdings erst gegen 14.30. Da hatte ich solchen Hunger, dass ich gegen 13.30 zwei blanke Fenchelknollen verspeist habe. Roh. Ich lieb die Dinger. So habe ich bis 14.30 überlebt und meine Tochter servierte:

Überbackene Putenschnitzel, Paprikagemüse, Reis und selbstgemachte Soße!

Ich hab 1 Putenschnitzel gegessen, eine schöne Portion Reis mit heller Soße und vom Paprikagemüse habe ich mir nachgenommen.  Man braucht viel Paprika für 6 Personen. Das Foto entstand natürlich vor dem Andünsten..

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Ab und zu mag ich Nachtisch… Aber im Moment, wo ich so viel sitze, bin ich nach dem einen Teller meist gut satt und nehme keinen.

Habe mir direkt wieder einen Tee aufgesetzt und weil Heike gestern im Blog die heiße Zitrone erwähnt hat, hab ich die auch wieder mal gemacht.