Entdeckung des Tages

Sitze am Laptop und recherchiere für unser nächstes Buch. Da gibts noch jede Menge zu tun. Plötzlich entdecke ich auf Facebook einen pfiffigen Eintrag von einem unserer Coachs mit der Überschrift: „Die Sportreporterin“. Ich lese, lächle und staune. Ulrike habe ich letztes Jahr zum Lebe leichter Coach ausgebildet und SIE HATTE MIR NICHT MITGETEILT, DASS SIE SEIT MÄRZ UNTER DIE BLOGSCHREIBER GEGANGEN IST. Steht eigentlich unter Strafe, so was zu verheimlichen. Als Bußgeld könnte ich alle Texte, die mir gefallen, ungekürzt für unser neues Buch verwenden.

Ihren Blog findet ihr fortan in meinem Blogroll unter Li(e)benswert.

Habe auf einen Schlag alle Einträge seit März gelesen und mir sofort Notizen gemacht, welche Einträge und Gedanken wir in unserem nächsten Buch mitveröffentlichen könnten. Gestern schrieb sie von ihrem Bellicon, heute wird die rasende Sportreporterin noch das Tanzbein schwingen und ihre gemeinhin liebste Sportart ist das Wäscheverteilen…schön einzeln jedem Familienmitglied die T-Shirts in den Schrank legen… Vielleicht noch ein paar Kniebeuegen vor dem Regal? Supernett geschrieben, liebe Ulrike, jetzt werde ich bei meiner täglichen Runde um den Blog einen Fingerklick mehr zu bewegen haben. Und könnte natürlich auch mein Bellicon besteigen…wenn wir gerade davon reden…

Die Schweinehose

War natürlich obergespannt, ob meine Neuen die erste Woche überlebt hatten. Sie hatten. Kamen zu 97% zufrieden an und ich war megaerleichert, Das Konzept funktioniert. So einfach. Ohne großes Kalorienzählen und Lebensmittel auseinanderklamüsieren. 3 x am Tag eine Mahlzeit mit dem, was ihnen schmeckt, einen Teller voll. Dazwischen P A U S E.

Dazu muss ich sagen, dass die meisten Konzepte funktionieren, solange man sich daran hält.

Denke gerade an meine Freundin Michaela, die ich seit fast 15 Jahren kenne. Damals war sie mollig. Seit einigen Jahren ist sie schlank. Was keineswegs mit mir zu tun hat. Eines Tages schaute sie kritisch an sich herunter und entdeckte diverse Speckröllchen. Überlegte kurz, wie diese wohl zustande gekommen waren und sagte sich: „Mädchen, das muss doch wohl nicht sein“. Verzichtete fortan auf das Feierabendbierchen und diverse Süßigkeiten, die sich in ihren anstrengenden Tagesverlauf eingeschlichen hatten, verkleinerte ihre Portionen und ist seitdem schlank.

Und an eine Verwandte, die konsequent ihre Schweinehose trug, wenn sich ein Extapfund auf die Hüfte gemogelt hatte. Die war so unbequem eng und nichtstretchig, dass sie aus eigener Einsicht weniger aß und das Pfund verschwand so schnell wie es gekommen war.

Gestern schrieb mir eine Onlinerin: Meine Abnahme hat mir gezeigt, dass auch scheinbar unmögliche Dinge möglich sind, wenn man will und einen Plan hat“.

Ob Du jetzt den Tipp mit der Schweinehose umsetzt, das Feierabendbierchen weglässt oder das Lebe leichter Konzept auf Herz und Nieren testest: Du wirst Erfolg haben, wenn Du willst und einen Plan hast.

Schreibtischtäter

Mittwoch ist mein Onliner-Tag. Da purzeln die Feedbacks in meinen Outlookaccount und ich kann sehen, wie ich nachkomme. Ein typischer Tag mit wenig Bewegung.

Aber ich habe meine Rituale. Erst mal meine festen Trinkrituale…Entweder wird das Heißwasserglas aufgefüllt, ein neuer Tee gekocht, meine obligatorische Magnesiumbrausetablette nach dem Frühstück, die ich in mindestens 700 ml. Wasser auflöse…und weil ich viel trinke, bewege ich mich immer wieder Richtung Lokus.

Lasse übrigens im Moment konsequent allen Süßstoff bei mir ausschleichen. Habe sowieso nur wenig benutzt, aber ab jetzt ist ganz Schluss. Die Entscheidung ist gefallen.

Und ich sitze auf meinem bequemen Schreibtischstuhl nicht ruhig, sondern bin immer wieder aktiv. Mache die Venenpumpe, Fußgymnastik, Beckenboden anziehen. Räkeln.

Neben mir liegt ein kleiner Noppenball, den ich immer wieder beim Nachdenken bewege..auch mal über die Arme, den Bauch, in den Händen knete…

Und natürlich das Theraband… mit denen ich einfachstes Krafttraining machen kann, während ich am Überlegen bin, was ich meiner Teilnehmerin mit in die Woche gebe.
Auf dem Video seht Ihr Flavio, einen Freund von uns. Der sportelt da zwar in der freien Natur, aber mit ein bisschen Vorstellungskraft kannst Du Dir da auch Übungen für den Schreibtisch ableiten.

Sitze nun seit Stunden am gleichen Fleck und fühle mich gar nicht steif, sondern ausgeruht und fit. Das viele Trinken hat mir geholfen, meinen Hunger in Schach zu halten. Jetzt um 13.30 mach ich mich doch mal ans Kochen.

Weil ich einen weiterhin bewegungsarmen Nachmittag vor mir habe,wähle ich die Füllung meines Tellers sorgfältig. Und bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie mein Würzburger Mittwoch-Kurs seine erste Woche gemeistert hat…

Von zu kleinen und zu großen Zielen

„Lebe mit Vision“, ist in dieser Woche das Thema meines 12-Wochen-Kurses.

„Ich habe gemerkt, dass ich mir immer viel zu große Ziele in viel zu kurzer Zeit gesetzt habe. Und wenn ich die nicht geschafft habe, hab ich gedacht, jetzt ist es ja eh egal. Das schaff ich sowieso nie…“

Dranbleiben ist das Zauberwort. Nicht die Flinte ins Korn werfen, wenn Du in einer Woche weniger abgenommen hast. Der Körper ist keine Maschine, die bei einmaliger richtiger Bedienungsanleitung am nächten Tag das entsprechende Ergebnis auf der Waage auswirft. In dieser Woche werden wir den Weg zum Ziel in Etappenziele unterteilen.

Mein Ziel für die 12 Wochen steht fest: Dass jeder Teilnehmer (der zu viel wiegt) Ende Juli 5-7 Kilo weniger auf der Waage hat. Dafür reicht schon ein Pfündchen Abnahme jede Woche. Und wem das zu wenig ist: Wer jede Woche des Jahres ein Pfündchen abnimmt, hat nach einem Jahr 26 Kilo weniger. Das ist doch ne große Hausnummer. Es lohnt sich.

Wie heißt das Zauberwort?

Es gibt übrigens auch „zu kleine“ Ziele. Nicht zuzunehmen ist mir als Ziel bei einem Teilnehmer, der Gewichtsprobleme hat, und eigentlich zum Abnehmen in den Kurs gekommen ist, definitiv zu klein.

Powernapping statt Dauersnacking

Als die Sonne heute unerwarteterweise mal erschien, legte ich mich schleunigst in den Garten – und wachte erst wieder auf, als die Wolken es unangenehm kühl werden ließen.

So ein Nickerchen mitten am Tag, noch dazu in der Sonne, ach wie tut das gut. Lädt die Batterien wieder auf, ganz ohne Kalorien und andere Kosten.

Genügend Wasser (innen und außen) und genügend Schlaf, die preiswertesten und effektivsten Beautyzutaten.

Unser Haus ist soeben um zwei Personen leichter geworden, dafür herrscht im Kühlschrank Kahlschlag, was mir das Einhalten der 3 Mahlzeiten wesentlich erleichtert, der Wäscheberg ist beachtlich. Alles kann warten bis Dienstag. Heute ist FEIERTAG.

 

Neue Sachen lieben lernen

Limette

Nachdem ich mir vorgenommen habe, meine neuen Teilnehmer zu Trinkern zu machen und feststelle, dass blankes Wasser für manche der blanke Horror ist, hier mal eine Alternative. Limettenscheiben und Minze in einen Krug Leitungswasser geben und ziehen lassen. Wer mag, kann auch ein bisschen Limettensaft zugeben oder die Scheiben zerstoßen, dann schmeckts noch schneller intensiver. Und mal versuchen, keinen Süßstoff dranzugeben. Alles Gewöhnungssache.

WIR WOLLEN NEUE SACHEN LIEBEN LERNEN.

Ein guter Anfang

Habe über vierzig Neue ins Lebe leichter Boot geholt und beschlossen, aus reiner Fürsorge öfter wieder den Blog mit Lebe leichter Input zu füttern. Frau hat schließlich Verantwortung. Habe ihnen weisgemacht, dass ich verbündet mit Hausmeistern/-herrn Kameras im Wohnzimmer und in der Küche installiert habe UND ALLES SEHE. Dass meine Warnblinker anspringen, sobald sie sich dem Naschfach nähern.

JA, SIE SOLLEN SICH SCHON EIN BISSCHEN BEOBACHTET FÜHLEN. ALLES, WAS MAN HEIMLICH ISST, TRÄGT MAN JA SCHLIEßLICH ÖFFENTLICH AUF DEN HÜFTEN.

An ihren Kühlschrank sollen sie ein Schild anbringen:

WAS DU SUCHST, IST NICHT HIER DRIN (und dann einfach weiterlaufen)

Falls ein Neuling mal auf meine drei Teller heute blicken will, bitteschön:

Morgens viel heißes Wasser, dann 2 dünne Scheiben Vollkornbrot, getoastet, mit Frischkäse und Honig, 1 kleiner Apfel und Kaffee.

Zwischendrin viel Wasser (ich selber trinke nur Leitungswasser)

Mittags gegen 13.30 Lauchtopf mit viel Lauch und mäßig Rinderhack, in einer selbstgemachten Käsesoße, etwas Reis – einen Teller voll.

Gegen 17.30 Uhr HUNGER. Heute mal Müsli,,, 1 großer Apfel, ca. 6 kleingebröselte Walnusshälften, 300g-400g Joghurt..Jetzt bin ich satt…und das wars für heute.

Weils bei mir was zu Feiern gibt, rück ich heute schon mal ein Maxi raus: 2 Gläser Sekt.

Bin sehr gespannt, wie meine Neuen sich „schicken“… ein guter Anfang ist wichtig!

Gegenteiltag

…habe ich früher öfter mal meinen Kindern als Überraschung „verkauft“… und bin statt nach Hause mit ihnen zu Mc Donald gefahren… oder Eis essen…

Ab und zu verwöhnt einen das Leben, dann gibts Gegenteiltage anderer Art. Nach einem  Gegenteiltag mein 2. Kursstart in der Ohmstraße. Große Runde, 8 Neue und 8, die Lebe leichter als Folgekurs gebucht haben, mittendrin unsere „Neue“.. die hier ab sofort über ihre Abnehmerfolge bzw. -erfahrungen bloggt. Nett waren sie natürlich auch, die Neuen und die Alten ja sowieso. Aber heute spielte mir das Wetter einen Streich. Der nicht bestellte Regen trommelte uns so krass aufs Dach, dass ich fast mein eigenes Wort nicht verstehen konnte. Und das in der ersten Kursstunde, DIE DOCH DIE WICHTIGSTE IST. HOFFE, SIE HABEN WENIGSTENS VERSTANDEN, DASS SIE ZWISCHEN DEN DREI MAHLZEITEN NICHTS ESSEN SOLLEN…

Kam platt nach Hause und habe mir erst mal einen Pfannekuchen gemacht. Morgen startet die letzte Truppe und ich habe schönes Wetter bestellt wegen meinen Sommerkleidern und weil ich jetzt einfach den Sommer will. Basta!

 

Lebenszeichen

Komme gerade vom Start meines Lebe leichter Kurses in Helmstadt….SEHR NETTE LEUTE…die mir versicherten, dass sie immer wieder in den Blog schauen…wahrscheinlich seit Silke die Ortschaften ringsum aufgemischt hat..

So will ich wenigstens ein Lebenszeichen von mir geben. Gestern Abend sind wir wieder gelandet und es waren unvergessliche Tage.

Wieder da

Bilder vom Baden im toten Meer existieren, werden aber nicht freigegeben und ja, ich hatte mehr als ein Kleid dabei…. Aber mein Koffer war definitiv kleiner als der meines Mannes, wahrscheinlich der kleinste Koffer der ganzen Reisegruppe. Was braucht frau mehr, wenn sie ein neues Lieblingskleid und zwei paar bequeme Schuhe und einen Biniki dabei hat.

Gut, dass ich rechtzeitig meinen Kursstart geplant hatte… So musste ich heute nur die wichtigsten Utensilien (Waage, Bücher, BMI-Rechner, Teilnahmebedingungen, Anschauungsmaterial, Roll-Ups, Taschenrechner, Namensschildchen..ok… die Liste war nicht kurz) dabei haben und der Anfang ist für 15 Neulebeleichter gemacht..

Morgen die nächsten 15, da lerne ich auch Alexandra, die „Nachfolgerin“ von Silke kennen….nur für den Donnerstagfrüh habe ich noch ein paar Plätzchen…

Die Woche wird heiß!