Was fur ein Produkt nimmst Du?

Ich bin vom Kochtopf weg in Hausschuhen und Schlabberpulli zum Briefe einwerfen gelaufen und treffe eine Afrikanerin, die in unserer Straße wohnt. Mit ihr praktiziere ich stets das gleiche Ritual: „Wie geht es Dir? „,“Und Dir?“, „Wie geht es Deiner Familie?, „WIe geht es Deiner Familie“, „Sind alle gesund?„. Nachdem wir uns gegenseitig versichert haben, dass die Eckdaten stimmen, meint sie: „Was fur ein Produkt nimmst Du? Du siehst so strahlend aus“.

An meinem aktuellen Look kann es wahrhaftig nicht liegen. Sie scheint etwas anderes zu sehen. „Jesus„, vermute ich – und F. kichert… Einer Afrikanerin kann man leichter erzählen, das der Glaube an Gott für ein glückliches Gesicht sorgen kann…

Neue Wörter & Ziele

Habe gestern die Wortkreation Sister Geknister gelesen. Hört sich wirklich viel verheißungsvoller an als Frauenabend , besser als „Frauen im Mittelalter“ und noch lebendiger als Frauen-Feier-Abend. Sister Geknister 🙂

Und TUZ ist nicht nur die Abkürzung für das Tumorzentrum Leipzig und das Umweltzentrum Rheinland-Pfalz, sondern für „total unwahrscheinliche Ziele“ . Immer spannend, wenn am Horizont so ein neues, total unwahrscheinliches Ziel auftaucht und einem zuwinkt…

Spannung

Nachdem die erste Lebe-leichter-Woche heute zu Ende gegangen war, war ich gespannt wie ein Flitzebogen. Ob die Teilnehmer der letzten Woche wiederkommen würden? Mit guter oder schlechter Laune? Erfolgreich oder geknickt?

Die Stimmung war richtig gut, der Austausch sehr rege und 31,6 kg Fett sind weg 🙂

Durchschnittsabnahme: 0,92 kg. Ich atme beruhigt auf. Das Konzept funktioniert.

Jetzt gehts ans Einüben der guten Gewohnheiten. Auch ich bin mal wieder mit von der Partie und merke, wie gut mir das tut. Nur mit der Bewegung haperts. Da kommt mir jede Ausrede recht. Nun habe ich mir  selbst ein Bein gestellt. Ab morgen gehts in den Präventionskurs „Bewegung“ 🙁

Heute Nachmittag habe ich verabredetermaßen eine spannende Frau kennengelernt.
Ein blind date sozusagen. Das zweite innerhalb von zwei Wochen.(Wink nach Bonn) Neue Begegnungen inspirieren mich. Manche Menchen lassen unsere Seele tanzen.

Ohne Termin keine Tat

Ich habs getan. Denn sie, die junge Besitzerin des Sandervita hat mir dafür, mit glänzenden Augen und einem verschmitzten Lächeln viel Spaß versprochen. Und dafür sollte man ja bekanntlich sorgen: Dass Bewegung Spaß macht.

Habe mich zur Aqua-Fitnesss angemeldet. Obwohl ich keine besondere Liebe zum Schwimmbad fühle, und zum Sport überhaupt. Aber wenn ich Donnerstags nun schon mal im Sandervita bin, um den Ernähungskurs zu geben, kann ich die Gunst der Stunde nutzen, und gleich was für meine Fitness tun. Und weil es ein Präventionskurs ist, bekomme ich 80% der Kosten von der Krankenkasse zurückerstattet. Da freut sich der Sparfuchs in mir (der gestern schon wieder ne Brunnenaktie gekauft hat).

Wieviel Fliegen sind das mit einer Klappe?

Lieblingssprichwort des Tages: Wo die Ausreden aufhören, fängt der Erfolg an 🙂

Das letzte Quartal 2010 beginnt

Warum sollte ich eigentlich bis zum 31.12 warten, bis ich zurückblicke, um anschließend vorauszublicken?

Wie steht es heute, am 1. Oktober, mit den Erwartungen, die mich zu Jahresbeginn bewegt haben? Habe ich meine Ziele wenigstens ansatzweise erreicht? Wie steht es mit meinen Beziehungen, Freundschaften? Mit den Vorsätzen für meine Gesundheit?

Der wichtigste Zeitpunkt im Leben ist immer Jetzt! Was gestern war, kann mir leid tun, oder ich kann darauf aufbauen, ändern kann ich es nicht mehr. Für morgen  kann ich mir die tollsten Sachen vornehmen. Ob ich sie  tue, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Also, heute fängt der Rest von 2010, bzw. meines Lebens an! Carpe diem 8)

Hoch die Tassen

Ich zieh es durch. Mach mit beim eigenen Programm. Nachher werde ich eine Stunde Walken – für morgen gleich mit 🙂 und statt mir am späten Vormittag noch einen Kaffee und eine Kleinigkeit zu essen zu gönnen, trink ich einen Pott heißes Wasser.
Nicht Bestandteil des Lebe-leichter-Programms, keine Angst.

Meine Teilnehmer haben sich allein beim Gedanken daran kollektiv geschüttelt!

Als ich eine Kiste Wasser anschleppte, den die Gruppe bis Ende möglichst leer trinken sollte, hat sich eine Frau wirklich beim Trinken die Nase zugehalten 🙁

Ich könnte nächste Woche den Härtetest mit heißem Wasser machen. Kosten würde es mich nichts. Nur mein Vertrauen, was ja auch kostbar ist, wäre dann  wohl erst mal verspielt. Vielleicht kann es ja jemand zu Hause heimlich ausprobieren…

Nachhaltig

Es scheint ein neues Modewort zu kursieren.

Heute morgen lese ich in der Main-Post, dass der Landeschef der Grünen Dieter Janecek bemerkt, dass sein Bekanntheitsgrad langsam, aber nachhaltig steigt – und schwups, schon liest man von ihm in meinem Blog 8)

Gestern kam mein Mann von einer Tagung über Veränderung  zurück. „Ich glaube, die Vorträge werden eine nachhaltige Wirkung haben“, meinte er, und hat sie mir auf CD mitgebracht, wahrscheinlich, damit auch ich mich nachhaltig verändere.

Was jetzt schon seine nachhaltige Wirkung zeigt, war die Fachtagung zum Thema Ballaststoffe, die ich letzte Woche besucht habe. Auch wenn sie mich gefühlmäßig nicht gerade vom Hocker gerissen hat, ist da etwas passiert. Seitdem esse ich Haferflocken, habe gestern Vollkornreis gekocht (naja) und heute morgen um 6.00 Uhr Vollkornbrötchen gebacken, allerdings,weil ich keine Lust hatte, im Schlafanzug zum Bäcker zu fahren. Neuanfänge wie gestern haben nämlich eine nächtlich nachhaltige Wirkung auf mich und beschäftigen mich noch im Schlaf.

Heute mach ich schon wieder langsam und warte gespannt, welch nachhaltige Wirkung der Lebe leichter Stapellauf haben wird 🙂

Ohne Foto & Ohne Bewegung

Eigentlich hatte ich noch ein Foto machen wollen..Nicht von den Teilnehmern…aber um den Start irgendwie festzuhalten…Ich war richtig aufgeregt, wie meine beiden Testgruppen wohl auf das Programm reagieren würden – und hab`s vergessen.

Sie waren freundlich, lustig, willig und starten nun in ihre erste Woche. Und wer mein vergriffenes Buch „Lebe leichter“ besitzt, kann auf Seite 25 nachlesen, was ich jetzt zu tun gedenke: „Wenn die Waage nämlich nach Feiertagen oder einem Urlaub ein oder zwei Kilo mehr anzeigt, beende ich den Schlendrian und halte mich an meine  „Lebe leichte-Grundsätze“. Kann ja nicht Wasser predigen und Wein trinken.

Ich mach mit. Ab Morgen. Mit Aufschreiben. Und einer halben Stunde Bewegung! Ich glaub, davon habe ich meinem Abendkurs auch nichts erzählt. Gut, dass ein paar von ihnen den Blog lesen….

Hallo…..und noch 30 Minuten Bewegung bitte  8)

Kribbelig

Ich bin so gespannt und kann es kaum erwarten 8)

Der Raum ist vorbereitet, die Waage steht, die Mappen mit dem Material der ersten Woche sind kopiert und geheftet. Alles völlig anderes als in den letzten Jahren, aber ich hoffe, der Neustart schlägt ein.

2x 16 Leute – und vielen musste ich absagen und auf den nächsten 12-Wochen-Kurs oder für das Doppeldate mit dem Sandervita verweisen. Da mache ich das neue Ernährungsprogramm natürlich auch. Morgen schreib ich, wie der Anfang war…

Ohne Beipackzettel

Wir sind ein ziemlich arzneiloser Haushalt, was wahrscheinlich für unsere robuste Gesundheit spricht. Ab und an befallen den Sohn mal Kopfschmerzen und ganz selten schnupft mal jemand, aber irgendwie sind wir meist wohlauf. Gott sei Dank!

In den letzten Wochen habe ich eine alte Gewohnheit wieder aufgenommen. Heißes Wasser trinken. Nicht Tee, der mal zu kurz oder zu lange gezogen hat und mal mehr oder weniger gut schmeckt, sondern reines, blankes Wasser. Ich finde, es schmeckt extrem gut nach rein gar nichts. Und man kann auch rein gar nichts falsch machen. Wasserkocher an und ein Tässchen genießen. Schon beim Frühstückzubereiten trinke ich meine erste Tasse.

Seit Jahren lasse ich die Teilnehmer meiner Kurse wissen, wie einfach und wohltuend das Wassertrinken ist – und ernte ungläubiges Staunen bis abgrundtiefes Entsetzen. Wahrscheinlich ist der Tipp zu simpel. Während sie literweise rabenschwarzen Kaffee trinken können, Kombuchatee und Molke teuer bezahlen, Wasser geht gar nicht…

Das von mir sehr geschätzte Simplify your life empfielt heißes Wasser trinken seit Jahren. Henning Scherf war bekannt für seine Vorliebe und trank es täglich literweise.

Probieren Sie es aus. Und falls der Tipp Ihnen zu billig ist, als das sie es probieren wollen, können Sie ihn gerne auch bezahlen. Ich würde dann ein paar weitere Brunnenaktien kaufen. In Tansania weiß man, wie kostbar Wasser ist.