Typisch Weihnachten

Eben haben wir unser Bäumchen geholt. Nicht bei Ikea oder Real, obwohl beides näher gewesen wäre, sondern in einem kleinen fränkischen Dorf. Wo das Herzensbäumchen für uns vor Ort gefällt wurde und es gratis Punsch, Plätzchen und so viele Tannenzweige dazugibt, wie wir trinken, essen und tragen können.

Knusperhäuschen haben bei uns Tradition. Früher bescherte uns eine Tante jedes Jahr ein wunderschönes, selbstgemachtes Haus. Die Tante lebt nicht mehr,  die Tradition ist geblieben.

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Die meisten Einkäufe sind gemacht, was angesichts der vielen Esser und meiner mangelhaften Logistik eine wahre Meisterleistung ist. Morgen hab ich zwei wunderschöne Highlights auf dem Priogramm – und dann ist Weihnachten.

3 Sterne für mich

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0 8 15 Weihnachtskarten mag ich nicht. Weder schreiben, noch bekommen. Aber mit der Post der letzten Tage kamen echte Überraschungen. Ehemalige Teilnehmer, die sich für die Begleitung bedankten, sehr persönliche Briefe und Freundesbriefe, die mich  berührten und ein dicker Umschlag von B.

Wir kennen uns nicht persönlich. 1 Einführungsgespräch am Telefon und 12 Wochen Onlinebegleitung. Seitdem ist sie im Jahrescoaching. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, 16 Kilo weniger zu wiegen“, schreibt sie. „Heute Morgen habe ich wieder ein tolles Kompliment bekommen. Macht einfach Spaß. Drei Sterne für Dich!“

Mir machts ja auch so viel Spaß. Wer liebt was er tut, braucht nicht mehr zu arbeiten 🙂

Macken versus Emotionen

Ich bin natürlich nicht gegen Emotionen. Aber gegen die, die mich und dich zum Emotionsessen verleiten. Im Moment die Weihnachtsemotionsfalle. Denn für nicht wenige Menschen sind Weihnachtsgefühle untrennbar mit Vanillekipferln, Zimtsternen, Terassenplätzchen und Glühwein verknüpft.

Das erste und zweite Plätzchen bricht bei echten Süßigkeitenjunkees wie mir den Wiederstand und der trotzige Gedanke kommt hoch, dass man ja wohl mal eine kleine Ausnahme machen könne…Wenn ein Tag in dem Stil weiterläuft, ist es ein paar Stunden später soweit: Jetzt ist eh egal. Und manche kommen aus dieser Nummer nur schwer wieder raus. Die Motivation, gesundheitsbewußt zu leben, stellt sich nämlich nicht automatisch am nächsten Morgen ein.

Meine kleinen Macken helfen mir:

Meine zwei Tupperflaschen, die ich überall mit hinschleppe und im leeren Fall ohne Probleme unter jedem Wasserkran neu befüllen kann.

Meine Teetasse mit dünnem Rand und mein Repertoire an leckeren Teesorten. Während häufiges Kaffeetrinken bei mir und anderen ein „Loch im Bauch“ verursacht und das dringende Bedürfnis nach einem süßen Snack, ist Teetrinken bei mir nicht mit Essen gekoppelt.

Meine hilfreichste Macke: Heißes Wasser. Ich weiß. Ganze Zuhörergruppen haben sich kollektiv gegruselt und schaudern, wenn ich es erzähle. Aber ich bin fest von der heilenden Wirkung von heißem Wasser überzeugt.

Argument für Sparfüche: Kostet nichts. Weder die Testversion noch exzessiver Verbrauch.

Argument für Gesundheitsapostel Peter: Heißes Wasser fängt Radikale. Peter kann das richtig spüren. Immer wenn er sich diese Bösewichte vorstellt, spürt er sie auch. Und immer wenn er heißes Wasser trinkt, spürt er, wie sie verschwinden. Da kann es zu richtigen Dialogen kommen: Heißes Wasser: „Hey, Schlackenstoffe. Los. Herkommen“. Freie Radikale, Gifte, Schlacken: „Hey, heißes Wasser… Es geht raus hier? Klar. Wir kommen mit. Logisch“.

Mein Argument: HeißesWasser kurbelt die Verdauung an, tut dem Hals gut, schmeckt immer gleich wohltuend nach nichts. Tut mir gut!

Unser Heißwasserkochen wird also ständig gebraucht. Nicht nur um das Kochwasser schneller zu erwärmen oder einen Tee zu kochen, sondern um mir immer wieder mal ein Tässchen heißes Wasser zu genehmigen. Seit allerneustem hab ich dafür jetzt sogar einen Thermobecher. Wenn schon das Wasser nichts kostet, kann ich meine kleinen Macken wohl mal ein bisschen veredeln.

Bester Tipp gegen Emotionsessen in der Weihnachtszeit: Sich nicht allzu reichlich mit Süßigkeiten zu bevorraten. Sind die ganzen Dominosteine und Lebkuchen erst mal im Haus, werden sie auch gegessen.

Neben mir steht mein Thermobecher mit heißem Wasser, im Topf brodelt eine frische Tomatensuppe. Das Leben ist leicht 8)

Nie ist mehr Anfang als heute

Das haben sich zwei Blogleser zu Herzen genommen und starten in der Weihnachtswoche mit dem Lebe leichter Online Programm. Nicht immer auf morgen warten. Das gilt für gesundheitliche und andere Einsichten.

Sie wollte alles sein, was ein Sterblicher sein könnte, morgen. Keiner wollte freundlicher und tapferer sein als sie, morgen. Eine Freundin, die niedergeschlagen und müde war, die Ermutigung brauchen würde, sie würde sie besuchen und sehen, was sie für sie tun könnte, morgen. Jeden Morgen stapelte sie Briefe auf, die sie schreiben wollte, morgen – und dachte an die Leute, denen sie eine Freude machen wollte, morgen

Es war zu schade, wirklich. Sie war zu beschäftigt und hatte nicht eine Minute Zeit, unterwegs anzuhalten. Ich will mehr Zeit für andere haben, sagte sie, morgen. Die Tatsache ist, dass sie starb und vor der Bildfläche verschwand. Und alles was sie hinterließ, als ihre Zeit vorbei war, war ein Berg von Dingen, die sie beabsichtigte zu tun…morgen“. (Verfasser unbekannt)

Deshalb kannst Du gleich heute…leichter leben. Den wichtigen Anruf machen. Die fällige Überweisung tätigen. Der einen Person vergeben und sie das auch spüren lassen. Die wichtige Entscheidung fällen. Nie ist mehr Anfang als heute.

Tiefenentspannt im Himmelreich 13

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…und über Nacht hats im Himmelreich sogar geschneit.

Mittwoch hatte ich meinen letzten Lebe leichter Kurs für dieses Jahr beendet. Und gönne mir nun selber, was ich anderen täglich empfehle: Habe vier Gesundheitstage gebucht und lasse es mir so richtig gut gehen. Sechs Kurseinheiten „Progressive Muskelentspanunng“ haben mich sozusagen tiefenentspannt und die Einheiten Pilates haben mich auf Bauchmuskeln aufmerksam gemacht, von deren Existenz ich noch gar nichts wußte.

Nebenbei Dampfbad, Whirlpool, Schwimmbad mit Außenbecken, wo wir im Schneetreiben unsere Bahnen schwammen… und köstliches Essen. Herz, was willst Du mehr?

LL-WWE-ABC

 Lebeleichterweihnachtswochenend-ABC

A dventskranz anzünden
B ratapfel als Nachtisch oder Maxi
C haitee, soviel Du magst
D uftende Deko: Orange mit Nelken spicken
E xotische Früchte probieren (Lychees)
F reundin anrufen
G emütliche Dämmerstunde. Kerzen. Tee. Lesen. Noch besser: Vorlesen
H eiße Wanne mit Badezusatz Seelentröster v. Kneipp riecht nach Schoko. NICHT TRINKEN
I nternet ausmachen. Rausgehen. Mindestens eine halbe Stunde.
J e stiller wir sind, desto besser hören wir (Gedanken zum Advent)
K amin anzünden!
M orgengymnastik zum locker bleiben. Geht auch abends.
N achbarn Deine Plätzchen weiterverschenken.
O bstplatte statt Plätzchenteller
P ediküre
Q uarkstollen statt die heftige Variante
R adio aus – CD mit Weihnachtsliedern rein, notfalls kaufen.
S uppen
T annenbaum holen, möglichst aus dem Wald.
U ltratiefenentspannt bleiben! Bald ist Weihnachten.
V anilleduft dämpft Heihunger auf Süß – besonders, wenn man dran glaubt.
W eihnachtslieder üben.
X -masmarktbesuch.
Y ogitee
Z aubergries

Die Schweizer

…mit ihrer Schoki.

Der reizenden Schweizerin, die gestern bei mir im Online-Coaching einstieg, erklärte ich, was ein Maxi ist und fragte: „Könnte es wohl passieren, dass Sie eine ganze Tafel Schokolade auf einmal essen?“ „Ja freilich,“ antwortete sie… und nahm tapfer zur Kenntnis, dass sie damit die beiden Maxis für die Woche bereits versemmelt hätte…

Es war ihr Wunsch gewesen, noch vor Weihnachten einzusteigen. Naja, nicht ganz. Der Hausarzt hatte ihr das Messer auf die Brust gesetzt….(klingt dann schon weniger freiwillig mit so einer Klinge am Bauch).

Nie ist mehr Anfang als JETZT! Also nicht zögern und noch vor Weihnachten durchstarten. Warum erst noch 2 Kilo über die Feiertage zunehmen, statt nach den Feiertagen zwei Kilo weniger zu haben. (sorry, B. das musste ich klauen).

Leichtigkeit statt Lebkuchen

Das Motto für heute lautet: Mehr Leichtigkeit statt mehr Lebkuchen.

Beim Abschlusstreffen, wo sich N. über ein Minus von 4 Kilo in diesem Kurs und insgesamt 8 Kilo weniger seit Mai freute, meinte sie: „Ich muss für mich schon klarmachen, was ein paar Plätzchen sind…Das können 5 sein… oder 15. Nur dass 15 dreimal so viele Kalorien haben“.

Im Moment stehen sie überall rum, die gefüllten Plätzchenteller, offene Packungen mit Lebkuchen, die Tüte mit Spekulatius, der angeschnittene Christstollen…Bewusst genießen heißt, sich vor dem ersten Griff überlegen, ob und wie viel Du davon naschen willst. Direkt nach dem Essen darfst Du Dir einen kleinen Nachtisch gönnen. 2-3 Plätzchen. Oder einen Lebkuchen. „Ein paar Plätzchen“ einfach mal zwischendurch sind ein Maxi.

Für wen der obligatorische Kaffee am Nachmittag untrennbar mit einem süßen Snack verbunden ist, der könnte ja alternativ mal einen schönen Weihnachtstee probieren. Gerne eine ganze Kanne.

Noch 9 Tage bis Weihnachten. Noch 16 Tage bis Silvester. Leichtigkeit statt Lebkuchen.

Mustermann

Als beim Wochenthema 11 – Lebe attraktiv – die Sprache auf die Männer kam, hab ichs zugegeben. Da steh ich drauf. Männer im Anzug. Noch schöner mit Krawatte. Mein Gatte tut mir den Gefallen nur selten. Sonntags halt… und zu Festivitäten, die Jacket erfordern. Die Männer meines Lebe leichter Kurses waren da schon williger! Ließen es sich nicht nehmen, gestern abend zum Kursabschluß mit Anzug und Krawatte zu erscheinen.

2 Wochen vor Weihnachten sitzt der Anzug wie angegossen. 11 Wochen Lebe leichter brachten dem Mustermann 9,8 Kilo weniger. Da kann man dem Coach schon mal einen Gefallen tun. Hatten einen sehr netten Abschlussabend, an dem sich die Tische in gewohnter Abschlußmanier bogen. Heute abend letztes Treffen…die Bratäpfel sind schon im Ofen…

Was ich Euch wünsche

Echte Freunde

Freunden kann auch mal der Kragen platzen, wenn sie mit Dir reden, aber nur weil ihr Herz für Dich bis zum Halse schlägt.

Freunde stört es nicht, bei Dir zu fernsehen, auch wenn Du schon längst ins Bett gegangen bist.

Freunde kämpfen für Dich nächtelang im Gebet und sagen: „Ich hab neulich an Dich gedacht“.

Freunde erleben Dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren und sehen dahinter Deine Einzigartigkeit und Schönheit.

Freunde können sich leisten, bei Deinem Witz, den Du erzählst, nach der Pointe zu fragen.

Bei Freunden kannst Du nachts um halb drei klingeln und sie fragen „Kaffee oder Tee?“

Freunde reden manchmal blödes Zeug, weil sie wissen, dass Du keine Goldwaage im Keller hast.

Freunde kennen sich nicht in Deiner Brieftasche aus; dafür aber in Deinem Kühlschrank.

Freunde geben Dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie wollten sich sowieso grade sonnen.

Freunde machen es ähnlich wie Gott: Sie mögen Dich so wie Du bist, trauen Dir aber zu, dass Du Dich verändern kannst.

Aus dem Kalender „Der andere Advent“ von Albrecht Gralle