Statt Schäfchen zählen

Könnte ja sein, dass Du mal nicht einschlafen kannst. Passiert bei mir so zwei, dreimal im Monat… Tja, was kann man da machen? Statt Schäfchen zählen mit dem Schäfer reden…find ich einen guten Tipp. Als ich in dieser Nacht nicht einschlafen konnte, dachte ich an die Email, die Blogleserin K. mir letzte Woche geschrieben hat:

„Konnte heute Nacht nicht schlafen, habe lange wachgelegen und gebetet für mich und alle die mir einfielen..habe mir dann vorgestellt, ich liege in Gottes Westentasche, um mich mal so richtig auszuschlafen und hab dann geschlafen wie ein Baby“.

So ein geniales Bild: Ich in Gottes Westentasche. Heute Nacht griff es aber nicht. Will sagen, ich lag schon schön in Gottes Westentasche, aber bin gegen 2.00 Uhr aufgestanden, hab mir ein KÄSEBROT gemacht, wieder zurück in die Westentasche und hab dann geschlafen wie ein Baby.

Als um 5.15 mein Wecker klingelte, war ich noch ziemlich müde. Und weißt Du, was das Gute war? Ich konnte noch eine Viertelstunde liegen bleiben. Ich brauchte weder Müsli schnibbeln noch frühstücken… hatte ich ja alles schon um 2.00  erledigt – also gefrühstückt.

Moral aus der Geschicht: Auch was Du in der Nacht aus Versehen oder schlaflos oder nachtwandlerisch gegessen hast, zählt. Punkt.

Cheesecake Faktory`s Bistro Shrimp Pasta

Als mein Sohn sich neulich bei Mc Donalds einen Burger für 990 Kalorien reinzog, dachte ich schon dran, Dich bei Gelegenheit mal zu warnen. Als ich heute von obigem Pastagericht mit knusprigen Garnelen, Pilzen, Tomaten und Rucola in Sahnesoße las, das mit glatten 3120 Kalorien auf einen Teller kommt, kams mir wieder!

DU MUSST LEBE LEICHTER NATÜRLICH AUCH VERSTEHEN WOLLEN 8)

Ein Teller mit dem, was Dir schmeckt. Ein Drittel Gemüse oder Obst auf jedem Teller. Nicht gestapelt, nicht geschichtet. Ein ehrlicher Teller. Und ja, es könnte wirklich auch mal vorkommen, dass Du ausgehst und Dein Essen an diesem Tag etwas üppiger ausfällst. Aber im Amerikaurlaub solltest Du trotzdem nicht jeden Tag in die Cheesecake Faktory gehen. Und wenn Du hier wohnst, auch nicht jeden Tag zu Mc Donald.

Silke hats mal wieder gut hingekriegt. Trotz Einladung lebt sie leichter, hat sich sogar ein Zielkleidungsstück bis zum Ende des Kurses ausgesucht. Die zieht das voll durch. Ich finde sie toll und finde auch Ihren Schreibstil  super. Komplimente dürfen jederzeit gerne hier abgegeben werden.

Was kein Mann bei uns anrührt

Heute gabs Pizza. Leider wieder vergessen, sie zu fotografieren. Sie war tiefgrün und sah in den Augen meiner Männer einfach nur schrecklich aus. Ich koche selten zweierlei, aber die beiden Bleche Pizza, die ich für unseren Clan brauche, belege ich verschieden. Habe den Teig mit Dinkelvollkornmehl, Hefe, Wasser und Salz gemacht, ohne Rezept, nach Hausfrauengefühl.

Nehme frische Hefe, die ich in etwas warmem Wasser auflöse, dann das Mehl, dann erst das Salz, bis ich mit der Menge und Konsistenz zufrieden bin. Rolle ihn auf beide Bleche, eins mit einer Dose Pizzatomaten, Schinken, Salami und Käse und die Girly-Variante mit GRAS, so der Running-Gag bei Nordstrands, „Mamas Graspizza“.

Heute war eine 500g Packung Blattspinat drauf, Pilze, Fetakäse und etwas Olivenöl, damit sie nicht zu trocken wird. Hammer. Das Gute: Reste kommen garantiert nicht durch dahergelaufene (also in die Küche gelaufene) Männer abhanden, sondern bleiben hübsch wo sie waren.

Grundsatzentscheidung

Fahre nachdenklich nach Hause. „Du hasts gut“ hatte K. gesagt und ich habe nicht gefragt, warum. Ob ichs wohl besser habe als sie? Ob sie vielleicht gerne mal eine Woche tauschen würde? Vielleicht gerade mal die nächste. Hab ich alles nicht gefragt, denke nur drüber nach.

Ich habs gut, weil ich irgendwann die Entscheidung getroffen habe, dass ich es gut habe.

Die Entscheidung, aus meinem Leben das bestmögliche Leben zu machen, wie es nur geht. Mit meinen Möglichkeiten und unter allen Umständen. Da hatte ich schon so einige. Ein neues Leben kriegst Du ja nicht. Nur jeden Tag neue Gelegenheiten, Dein Leben zu leben. In dem Moment, wo Du Dich mit Leidenschaft und möglichst wenig Selbstmitleid dem Leben stellst, das Dir gerade beschert ist, kommt Gott auf die Bühne. Und schafft Möglichkeiten, über die man sich nur wundern kann. Dann wirds richtig spannenend. Macht er für jeden.

DU HASTS VIELLEICHT GUT!

Die Silke

..ist noch am Ball und geht unvermindert motiviert ins Wochenende. Hier ihr neuster Bericht.

Als ich heute meine liegengebliebenen Emails abarbeitete, stieß ich auf ein Zitat, dass ich mir im Dezember mal gespeichert habe:

„Eines Tages wachst Du auf und es gibt keine Zeit mehr, all das zu tun, was Du immer tun wolltest“

Die spannende Frage ist: Was wolltest Du schon immer mal tun? Was lässt Dein Herz höher schlagen?

Abgegeben

An manchen Tagen hab ich das Gefühl, ich sitze nur über angefangenen Geschichten. Seit Wochen habe ich die Abgabe eines Artikels täglich neu in meine Todo-Liste eingetragen. In dieser Woche kam ich endlich zum Schreiben. HEUTE ZUM ABGEBEN.

Seit dem 1. Januar drücke ich mich um meine letzten Quartalsabrechnungen herum, die ich meinem Steuerengel schicken muss. HEUTE BEHERZT ALLES ZUSAMMENGESUCHT/GEDRUCKT UND HABE FERTIG.

In diesem Zug konnte ich gleich mein unterentwickeltes Sportpensum ausbauen. Der Drucker steht im 2. Stock. Lief stundenlang zwischen Keller, Küche, Arbeitszimmer und dem Drucker meines Mannes hin und her. Da der Drucker äußerst widerspenstig ist und nicht jedesmal druckt und schon gar nicht das druckt, was ich will (er kann auch halbe Seiten oder statt Rechnungen drucken lange rattern und NICHTS produzieren), entsann ich mich auf unser Vielbeschäftigtenbuch, wo wir raten, auch die Hausarbeit ganz bewusst zu nutzen, um sämtliche Muskelgruppen zu aktivieren.

Sprang mindestens 100x in den 2. Stock und stellte mir vor, was für einen supergesundheitlichen Nutzen mein Bauch-Beine-Po-Training haben würde…sozusagen mentales Training. Inzwischen ist fast alles abgeheftet und für mein Bewegungspensum gebe ich mir heute volle Punktzahl.

Für mein Bestemutterderweltpensum auch. Taxi für drei meiner fünf Kinder gespielt, HAUS MIT DEM DAMPFSAUGER GEPUTZT und auch noch lecker gekocht. Hier die Essen von gestern und heute. Hausmannskost. Ein Teller.

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Donnerstag, Hähnchenbrust, Kartoffeln mit Soße und Bohnen, kleiner Rest Chinagemüse.

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Heute 2 kleine Frikadellen, Kartoffeln, Soße und Chinakohlsalat.

Zum Glück gezwungen

Die Teilnehmer meines Vormittagskurses wünschten zu laufen… und sobald einer fragt, bin ich dabei. Weil ich weiß, dass Bewegung mir gut tut, besonders draußen. Hinter unserem Haus fangen die Felder an…und ich brauche höchstens 5 Minuten, bis ich im Grünen bin… Wann tu ichs? Wenn ich dazu gezwungen werde.

Hat Spaß gemacht, habe die netten Neuen aus meinem Kurs gleich ein bisschen besser kennengelernt und komme heute auf meine halbe Stunde Bewegung.

Gestern bin ich durch den Ikea getrabt. Nicht geschminkt, nicht gefönt, in Daskannichmalganzschnellüberziehenkleidung. Schärfte meiner Tochter ein, dass keiner mich erkennen darf. Flog im Windschatten meiner Tochter (durch den Windschatten mindert sich der eigene Luftwiderstand und man benötigt weniger Kraft für die gleiche Geschwindigkeit) durch den Ikea…flog an einigen bekannten Gesichtern vorbei, die mich in dieser Lichtgeschwindigkeit unmöglich erkennen konnten und meine Tochter lästerte noch, ich solle es doch mal mit einem Fashion-Blog versuchen, das wäre jetzt total angesagt.

Für den Ikearausch rechne ich mir mal liebe keine halbe Stunde Bewegung an, wegen dem Windschatten – und weil ich es als Coach auch nicht durchgehen lassen würde.

Kaufte Teebecher, Teelichtbehälter (für die Abnahme von 3 Kilo) und Wassergläser (für die Abnahme von 5 Kilo) und der erste Teelichthalter wurde heute, nach einer Woche, schon vergeben.

Upps, da fällt mir ein: Gestern hab ich einen vergessen. Beides Männer. Der eine hat in der ersten Woche 4,4 Kilo abgenommen, der zweite 3,6… Männer halt!

Im Focus

steht ein Artikel, wie man schlechte Gewohnheiten besiegt. Als leuchtendes Beispiel berichtet Alexander Dobrindt, 42, Generalsekretär der CSU: „Man muss mit sich selber eine klare Absprache treffen. Bei mir war die Absprache in etwa so: In den nächsten sechs Monaten wird deine Waage am Morgen weniger anzeigen als am Tag davor. Abgemacht. Und jetzt musst du etwas dafür tun: Schokolade streichen, Gummibärchen streichen, Weißbier streichen, Fahrstühle streichen“.

Damit das ohne Frustration und übler Laune über die Bühne geht, muss man eines mental steuern:

DIE ZUFRIEDENHEIT, DIE BISHER NACH DEM DRITTEN STÜCK KUCHEN EINGETRETEN IST, MUSS MAN ERREICHEN, WENN MAN KEIN STÜCK ANGERÜHRT HAT!

Trotzdem

Bombenstimmung im Treffen in Helmstadt. Hatte ja allen eine Abnahme von mindestens einem Kilo in der ersten Woche versprochen und habe mein Versprechen gehalten. Super Abnahmen und einhellige Begeisterung. Wie es Silke ergangen ist, wird sie Euch selber berichten. Jetzt muss sie erst mal arbeiten. Aber ich glaube, sie war…

Obwohl einige Teilnehmer mit Geburtstagen, Feiern und anderen Herausforderungen konfrontiert worden waren, haben alle abgenommen. Sich ihre Maxis aufbewahrt, Mahlzeiten umgestellt, viel getrunken, sich bewegt und einfach versucht, das Programm ehrlich umzusetzen.

Wisst Ihr, was das Motto ist? „Wenn Du eine Ausrede haben könntest, benutz sie nicht“ 8)

Leider kein Foto für Dich

„Habe leider kein Foto für Dich“ bedeutete bei Heidi Klum ja, dass die Kandidatin nicht weiterkam. Bei mir heißt das nur, dass ich mal wieder vergessen habe, mein Essen zu fotografieren. Aber Du kannst Dir das leicht vorstellen.

Nach meinem Mustermüsli + 1 Tasse Kaffee um 6.30, aufgestanden bin ich um 5.30 und hatte bis dahin natürlich meine Ration Hotwater getrunken, gefolgt von mind. 700 ml Wasser mit einer Kneipp-Sprudeltablette Magnesium nicht wegen dem Magnesium, sondern weil die so gut schmeckt und einem großen Becher Chaitee während der Büroarbeit, gabs um 13.30 Mittagessen. Unspektakulär wie bei Heike. Ich koche Hausmannskost. Jeden Tag. Und schnell.

Auf meinem Teller heute eine Frikadelle, Kartoffelstücke mit heller Soße, Eisbergsalat. Hat alles gut auf dem Teller gepasst. Die Frikadellen habe ich aus Rinderhack zubereitet, das mit aufgeweichten Resten von Vollkornbrot und 1 Ei verlängert worden war. Kleine Frikadellen geformt und auf Backpapier im Ofen gegart.

Bin supergespannt auf mein Helmstadt-Treffen, wo ich Silke und die anderen 10 nach ihrer ersten Woche wiedersehe UND WIEDERWIEGE 🙂