Beobachtet

Fünf Minuten vor meinem Vortragstermin bei einer Würzburger Behörde zieht mich die Polizei aus dem Verkehr. Mein Gewissen ist lupenrein, denn ich bin angeschnallt und mit angemessenem Tempos unterwegs. „Wir haben ein paar hundert Meter weiter vorne einen Kollegen stehen. Der meint, sie hätten in ihr Handy getippt“. Ich bin verwundert. Weil ich nämlich gar kein Handy dabei habe. Sicher hatte ich mal meinen transportablen Navi in der Hand gehabt, der mir helfen sollte, den Eingang zur Behörde ohne Umwege zu finden.

Ja, haben sie mir alles geglaubt, wollten nur noch meinen Führerschein und die Papiere sehen, Warndreieck und Verbandskasten hatte ich auch dabei und alle Plaketen die es so gibt, waren gültig…Puhhhhh. Wird man einfach so beobachtet.

Auch Amazon beobachtet mich.. Schickt mir regelmäßig Werbung für meine eigenen Bücher und weiß, welche Produkte ich mir in den letzten Wochen angesehen habe… Ja, z.B. eine weiße Alfi-Isolierkanne! Hab ich dann auch bestellt.

Auch beim Einkaufen wurde ich heute beobachtet.. Traf gleich zwei Teilnehmerinnen und wir beäugten gegenseitig unsere Schätzchen. Alles gut!  M. hatte es letzte Woche geholfen, als sie beim Einkaufen Teilnehmer aus dem Kurs traf. Sie blieb VIEL LÄNGER in der Gemüseabteilung und zog zügig an den Süßwaren vorbei. Und als sie im Cafe eine weitere Agentin Teilnehmerin aus dem Kurs traf, brauchte sie auch kein Stück Kuchen mehr.

Alles, was man heimlich isst, trägt man ja doch öffentlich auf der Hüfte.

Der Clan schlägt zurück

Meine Bleibe leichter Gruppe ist mit der Zeit zu einer richtig tollen Clique geworden.Wie immer bei meinen Kursen möchten sie am liebsten auf ewig zusammen bleiben, aber Fakt ist, dass unsere Zeit Anfang Dezember ausläuft..Vielleicht wollen sie mir ja weismachen, dass nicht nur sie mich brauchen, sondern ICH SIE BRAUCHE.

Kurzer Rückblick am Anfang der Kursstunde 10. Wie lief die Woche? Wie gelang das Umsetzen der Vorsätze der letzten Woche? Und da auch ich mir letzte Woche öffentlich etwas vorgenommen hatte, nämlich mich TROTZ MEINER SCHREIEND VIELEN ARBEIT mehr zu bewegen, sagte ich leichtfertig lächelnd, dass ich mir das wohl weiterhin auf meine Agenda schreiben müsste. Aber da kam ich nicht durch: „Wirst Du das tun, Beate? Wie willst Du es tun? Was nimmst Du Dir vor? Würde, sollte, könnte ist Schweinehundsprache, liebe Beate… “

Tja, und dermaßen in der Klemme nahm ich mir vor, jeden Tag bis zur nächsten Kursstunde auf meine 10.000 Schritte zu kommen UND DAS MIT DEM SCHRITTZÄHLER ZU BEWEISEN…. Da endlich ließ die Meute von mir ab und wir konnten uns ihren Vorsätzen zuwenden. Und seitdem grübel ich, wie ich das mit der Bewegung schaffen soll. Ich werde Nachtspaziergänge einlegen müssen. Und wenn Du mich beim „Tag für Dich“ auf der Bühne rumgehen siehst – hin und her – dann ist das nur wegen dem Schrittzähler! Auch Kleinvieh zählt…

WO DIE AUSREDEN AUFHÖREN, BEGINNT DER ERFOLG.

DANKE, LIEBE BLEIBE LEICHTER GRUPPE!

Zerstreut

Als ich merke, wie ich eine Filtertüte in das Fach für die Spülmaschinentabs stopfe, wird mir bewusst, dass ich multitaske, was durchaus auch mal schief gehen könnte.

Komme von einer 2-tägigen Konferenz zurück und alle Aufgaben haben brav gewartet.. Also ein bisschen aufräumen, ein bisschen Engel für Charly sein, Mutter, Weib, Pastor`s wife, Hausfrau, Ernährungsexpertin, Lebe leichter Coach, Online-Coach, Referentin, da ich am Mittwoch einen Vortrag in einer Firma halte und dann ist da noch der „Tag für Dich“ am Samstag mit 1000 unbekannten Größen. Weil wir grundsätzlich ohne doppelten Boden Anmeldung und ohne Eintritt arbeiten, wissen wir eigentlich nie, wie viele kommen…

Aber den supernetten Emails zufolge, die ich in den letzten Tagen erhalten habe, wird es ein wunder-voller Tag und ich hab eine riesige Erwartung. Und wenn das Essen nicht reicht, setzen wir auf ein Wunder. Essen jwird ja sowieso manchmal überbewertet, nich?

MERKE:
DAS SCHÖNSTE AN EINER FEIER IST GAR NICHT DAS ESSEN, SONDERN DASS DU DABEI BIST!  HEIKE, CORNELIA UND UNSER GANZES TEAM FREUEN UNS AUF DICH

Ein Engel namens Maik

Wenn ich meine Freundin im Krankenhaus besuche, erzählt sie mir immer von Maik: „Er ist ein Engel und heißt Maik. Und er hat so blaue Augen“. Naja, himmelblau, wahrscheinlich.Und er kommt immer genau dann, wenn sie einen Engel braucht.

Maik kann sogar ein paar Worte russisch, was meine Freundin besonders mag. Er ist immer nur kurz da. Manchmal bringt er ihr was mit. Wenn T. von Maik spricht, lächelt sie.

Ich besuche meine Freundin so gerne! Sitze eine halbe Stunde bei ihr, bete mit ihr, wir erzählen uns was – und wenn ich wieder aufbreche, sind wir beide glücklicher.

„Danke“, sagt sie immer, und manchmal „ich liebe Dich“… dann muss ich mindestens so lächeln, wie sie, wenn sie von Maik spricht. Ab und zu haben Engel ja auch 2 Beine! Und wer weiß, ob sie Maik vielleicht erzählt, dass ab und zu für eine halbe Stunde ein anderer Engel vorbeikommt. Ich hab schließlich auch blaue Augen!

Abgefahren

Manchmal kommt es anderes als man denkt. Nennt man Flexibillitätstests. Die kann ich 🙂

Als ich am Freitagfrühabends auf die Autobahn fuhr, um an einem besonderen Seminar in der Nähe von Frankfurt teilzunehmen, blinkten hinter mir Polizei und Krankenwagen auf und ich hing ab Würzburg für 2 Stunden im Stau! Als er sich auflöste, hatte meine Veranstaltung längst begonnen und vor mir lagen noch 1 1/2 Stunden Autofahrt.

Stellte noch in Würzburg den Navi auf Hotel um, kam gegen 22.20 an,.machte es mir so was von gemütlich, genoss am nächsten Morgen ein grandioses Hotelfrühstück, allein am Tisch, I LOVE IT und einen herrlichen Tag auf dem Seminar.

Wenn ich allein unterwegs bin, stelle ich meine Lauscher auf und nehm alle Eindrücke mit. Wie ist es woanders als in meiner wundervollen Gemeinde in Würzburg. Was für Lieder singen sie? Wie redet Gott hier? Von eins bin ich ja fest überzeugt: Dass Gott heute noch redet. In Würzburg. In Frankfurt. Im Auto. In der Küche.

Und zu jedem spricht ER ein bisschen anders an. Aber Du musst halt die Ohren aufmachen. Und die Gelegenheiten suchen. Und nicht so überbeschäftigt sein mit Krimskrams, dass Du garnichts anderes hören und sehen kannst vor lauter Krimskrams und Shoppingqueen und Hausputz und Rumräumerei. Wobei ich beim Staubsaugen ziemlich oft richtige Geistesblitze bekomme…

Wenn Du mal wissen willst, bei welchem Lied am Samstagnacht die Post abgegegangen ist und weil alle so verrückt waren, richtig abgefahren getanzt haben – ja, ich auch und mit welchem Ohrwurm ich gegen 0.30 nach Hause gefahren bin, dann schau Dir das an… Kannste vor dem Computer mittanzen!

Grundrechenart

„Ich nehme mir vor, dass das „Lebe-leichter-6-x1“ dauerhaft meine Grundrechenart bleibt“, schreibt mir eine Onlinerin..Weil man die Grundrechenarten schon in den ersten Schuljahren lernt und sie einem fürs Leben helfen: Erinnere Dich einfach an die Zahl 3

Leichter leben bedeutet:

3 Kompetenzzentren – Körper, Seele, Geist soll es gut gehen
3 Mahlzeiten – Frühstück, Mittagessen, Abendessen
3 Teller – Zu jeder Mahlzeit einer
3 Hauptzutaten: Eiweiß, Kohlenhydrate und 1/3 Gemüse
3 Insulinausschüttungen am Tag – zwischen den Mahlzeiten gibts einfach nix
3 Liter Flüssigkeit – außerhalb der Mahlzeiten kalorienfrei
30 Minuten Bewegung am Tag

LEICHT, GELL?

Wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende. Ich bin dann mal weg, dahin, wo`s heute und morgen meiner Seele und meinem Geist well geht. Muss ja selber tun, was ich sage.

Gänsehaut

Telefoniere wegen unseres Frauentages am 22.11. mit G. Richtig kennen tun wir uns seit etwas mehr als einem Jahr, als sie mit zu einem Frauenwochenende der Gemeinde fuhr.

„Soll ich Dir mal was vorlesen?“, fragt sie?  Ich mag gute Geschichten und bin gespannt..G. hatte in ihren Aufzeichnungen gewühlt und einen Uralteintrag vom Februar Jahr 2000 gefunden, fast 15 Jahre her… Wir Nordstrands wohnen seit 28 Jahren in Würzburg. Seitdem habe ich mindestens 25 Frauentage veranstaltet, zu hunderten Frauenabenden eingeladen, manchmal selber gesprochen, am liebsten andere sprechen lassen und wenn ich so einen „Tagebucheintrag“ höre, dann erinnere ich mich an den Abend, als wäre es gestern gewesen und weiß, dass ALLES SICH LOHNT!

G:“Gestern Abend war ich beim Goldregenabend in Würzburg im „Lebendigen Wort“. Das Thema war: Heilung – das Brot der Kinder, gesprochen hat Beate Nordstrand. Der Vortrag war sehr gut und hat viele Fragen zu diesem Thema beantwortet. Ganz am Schluss bin ich nach vorne gegangen, um mir einen Rat zu holen, was ich nun selber machen soll.

Ich war in äußerst schlechter Verfassung und wieder mal drauf und dran, aufzugeben. Ich fühlte mich müde (Lebensmüde) und hatte keine Lust mehr zu kämpfen: gegen meine Depressionen, meine Launen, meine Nichtvergebung und Härte…Ich ließ mich fallen in meine depressive Stimmung und fand diesen Zustand, so schlimm er auch war, immer noch besser, als diesen ständigen Kampf, das ewige schlechte Gewissen und die Schuldgefühle.

Statt auf meine Frage einzugehen, beteten zwei Frauen für mich. Zuerst alles wie gehabt: dass ich erkennen möge, wie sehr Gott mich liebt, dass ich etwas Besonderes bin, etc. etc. Bis nach einer kurzen Pause die eine sagt: „Herr, ich bringe dir die kleine G., dieses kleine Mädchen, das abseits steht. …“ Genau das war´s. Das traf mein Lebensgefühl: abseits zu stehen, nicht dazu zu gehören, nicht gemocht, nicht geliebt, nicht erkannt, nicht anerkannt… Das trage ich seit meiner Kindheit mit mir herum, genau das sitzt als Kloß in meinem Hals und macht, dass ich dauernd heulen muss, wenn ich zu Gott komme.

Heute morgen, als ich, ermutigt durch das Erlebnis von gestern, seit fast einer Woche wieder singe und bete,  zeigt mir Gott etwas über mich: Dass ich nämlich keine guten Gedanken über mich ertrage! Ich kann sie einfach nicht ertragen. Sobald ich versuche, etwas Gutes über mich zu denken, muss ich einfach nur weinen und irgendwas in mir tut fast körperlich weh. Diese Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag. Das also war der Hemmschuh, der mich all die Jahre gebremst hat und der auch gute Gedanken über Andere von vornherein unmöglich macht. Aber dann darf ich Gott erleben.

Während noch die Verzweiflung und die Not aus mir herausströmt, strömt Heilung und Trost in mich hinein. „Frieden“ hat die eine Beterin für mich erbeten für meine „geschundene Seele“. Gestern Abend war das. Sie hat Gottes Frieden über mich ausgesprochen und schon heute früh beginnt Sein Friede in mein Leben einzuziehen!“

Und wenn Du G. kennenlernen willst (Du kannst sie nicht übersehen), wenn Du gerade in einer Sackgasse bist, oder wenn Du Ermutigung oder ein Now-Word brauchst, dann laden ich und G. und H wie Heike und C wie Cornelia Dich herzlich ein, am 22.11. zu kommen.

Body1

Body 2

 

Tee ohne Giotto

Meine Lieblings-Teetasse war verschwunden. Nachdem ich alle Schränke, Zimmer und Spülmaschinen mehrfach durchsucht und alle üblichen Verdächtigen befragt hatte, rückte Töchterlein mit der Wahrheit raus. War ihr kaputtgegangen. Bin sonst nicht so kleinlich, aber schlug der Seitlangezeitihreigenesgeldverdienerin vor, mir ein adäquates Modell aus der Stadt mitzubringen. Bei Teetassen kenne ich nämlich keinen Spaß.

Die müssen schön, groß, bauchig UND MIT DÜNNEM RAND sein.Und dünn ist bei mir dünn! Nachdem Tee Gschwender, bei dem ich die zerbrochene Tasse gekauft hatte, der Seitlangezeitihreigenesgeldverdienerin zu teuer war, merke sie, dass Ersatz gar nicht so leicht zu finden war. Vor zwei Tagen aber, tadaaa, zog das neue Schätzchen bei mir ein:

NeueTasse

Zeitgleich habe ich bei Teekanne einen neuen Lieblingstee entdeckt:

136537_136134_newyork_chai_20er_v2_336x279

Verlockend süß und angenehm würzig: So wie das Leben in New York schmeckt auch TEEKANNE New York Chai. Eine milde Rooibos-Basis, verfeinert durch ausgewählte Gewürze, trifft auf den Geschmack von süßem Honig und fruchtiger Zitrone und schickt mich so auf eine genussvolle Reise in die pulsierende Metropole. Kalorienarm und dank des Rooibostee ohne Koffein wohl genussvollste Art, den Lifestyle New Yorks zu erleben.

TASSE UND TEE WERDEN MICH DARÜBER HINWEGTRÖSTEN, DASS DIE SEITLANGEZEITIHREIGENESGELDVERDIENERIN SOEBEN IHR TICKET NACH NEW YORK GEBUCHT HAT UND AB ANFANG DEZEMBER ERST MAL EIN BISSCHEN UM DIE WELT FLIEGT! ERSTES WEIHNACHTEN OHNE SIE! WENN ICH DER WERBUNG GLAUBEN DARF, BEAM ICH MICH HEILIGABEND EINFACH ZU IHR! PER CHAI-TEE UND MIT EINEM KLEINEN SCHWUPP MILCH DRIN. OHNE GIOTTO.

Oasen finden

…ist nicht nur erlaubt, sondern dringend notwendig! Steht schon in der Bibel, dass wir den Nächsten lieben sollen WIE UNS SELBST und dass alles unter der Sonne seine Zeit hat.

Echte Oasen haben in den seltensten Fällen was mit Essen zu tun, aber nähren die Seele

Letzten Samstag habe ich mir einen unverschämten Oasentag geschenkt. Der Verlag, in dem unsere Lebe leichter Bücher erschienen sind, hatte mir zum Geburtstag einen dicken Wälzer Marke Thriller geschenkt, der mich seitdem freundlich vom Regal aus anlächelte.

Ganz spontan und ohne Vorwarnung kündete ich meinen Lieben am Samstag meine gedankliche Abwesenheit an und versenkte mich noch am Frühstückstisch in seine 511 Seiten. Kurz unterbrochen von einem Mini-Einkauf und einem Minieinsatz in der Küche… habe ich Nachts um 0.13 hochzufrieden das leergelesene Buch aus den Händen gelegt!

Abgelenkt

Die ersten Reaktionen kommen, warum ich denn so gar nichts schreibe:

Ich bin abgelenkt. Eine Freundin liegt im Krankenhaus und ich bin nun öfter mal reingehuscht, um einfach bei ihr zu sein. Stelle mir vor, wie es mir ginge, wenn ich an ihrer Stelle wäre. Über was würde ich mich freuen? Es müssen gar nicht die stundenlangen Besuche sein, gar nicht die Riesensträße Blumen.  Einfach zeigen, dass man an sie denkt. Ein bisschen Zeit verbringen.

Habe schon eine Idee, was ich ihr das nächste Mal mitbringe. Kostet kein Geld, aber in der Herstellung auch wieder ein bisschen Zeit.

Und während ich darüber nachdenke, wie ich T eine Freude machen kann, saugt das keine Kraft von mir ab, sondern macht mich selber froh. Zeit und Kreativität für andere einsetzen… und schwupps, schon kommt die Ladung Energie zu mir zurück.. und ich kann auch wieder ein bisschen Blog schreiben. Ab jetzt wieder regelmäßig!