Frühlingsputzstimmung

Ich bin Minimalist. Fahre mit dem kleinsten Koffer von allen in den Urlaub und habe eine Abneigung gegen Stehrümmchen. Zu viel Deko überfordert mich und ziemlich schnell nach Weihnachten habe ich Bedarf nach einer cleanen Wohnung.

2016-09-23 16.08.01

So lieb ich das…nur die Sonne darf rein.

Der Tannenbaum steht noch, aber die Weihnachtsstehrümmchen wie Sterne, Lichterketten, Kerzen, Engel… alles schon wieder aufgeräumt.

Kleiderschrank durchgegangen – meine Seite ist kleiner als die von meinem Mann – und trotzdem wieder einen Sack entrümpelt: „Nimm es in die Hand und frag dich: Bringt dir dieses Teil Freude“ sagt Aufräumguru Marie Kondo und da fällt immer wieder mal was raus

Bücher und Zeitschriften durchgegangen, bei einigen Zeitschriften Artikel rausgerissen und abgeheftet… eine Kiste mitleidlos zum Altpapier gebracht.

In den Schrank mit den DVDs und Cds geschaut; das Durchsehen muss warten.

Ganz oben auf dem Stapel lagen 3 Cds mit alten Bildern

2003 – hey, das war vor 16 Jahren…da haben Heike und ich uns kennengelernt.

Das orange Wollkleid hab ich geliebt, es hat mich zu vielen Vorträgen begleitet. Leider hatten ein paar Kleidermotten auch ihren Narren daran gefressen. 2008 musste es gehn.

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Eine Cd enthielt Aufnahmen für unser 1. Lebe leichter Buch von Mai 2006

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Ich war mit Heike noch nie Kleider kaufen aber bei den Fotoshootings hatten wir immer Spaß. Beim Sortieren heute hab ich das Oberteil von damals wieder liebvoll in meinen minimalistischen Kleiderschrank geräumt..Es macht mir immer noch Freude.

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Ich habe noch nie zusammen mit Heike gekocht, aber viel geplant.

Das Twinset von damals habe ich leider nicht mehr, Wolle und so oft gewaschen…dass der Anblick irgendwann keine Freude mehr auslöste. War ein Lieblingsteil gewesen.

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Schön, in Erinnerungen zu kramen.Schön, dass unsere Freundschaft seit 16 Jahren besteht und wir schon so viele gemeinsame Erinnerungen haben…

Lebe heute so, dass du 2025 oder 2030 oder so mit Freude an 2019 denkst!!!

War das schon alles?

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War das schon alles
…fragt sich die junge Frau, deren Leben anstrengender ist als sie jemals gedacht hätte

War das schon alles
…fragt sich die frisch Geschiedene,
…die Frau mit der chronischen Krankheit
…die Frau mit dem Schuldenberg
…die Frau, die auf der Arbeit gemobbt wird
…die Frau mit den zerplatzen Träumen
…die Frau die seit Jahren wartet, dass sich irgendwas in ihrem Leben ändert

War das schon alles? 
Nein. Es gibt mehr. Mehr Liebe, mehr Freude, mehr Sinn, mehr Wunder.

Das Zustandekommen deiner Lebensaufgabe hat nichts mit Geld zu tun und trotzdem geschieht es nicht einfach so, es kostet einen Preis – aber es gibt mehr!

Der einzige Fehler den du machen könntest: Aufgeben und einfach alles laufen lassen. Deine Lebensaufgabe ist perfekt auf dich zugeschnitten; nur du kannst den Job tun.

Aber dafür musst du Risiken eingehen, deine Komfortzone verlassen, Menschen vergeben, denen es gar nicht leid tut. Enttäuschungen überwinden und Kränkungen vergessen.

Du musst auf deine Worte achten und nichts über andere reden, was sie nicht mithören dürften. Und du darfst dich selbst nicht schlecht machen, weil du nämlich wunderbar bist.

Du musst mutig sein und ein bisschen verrückt.

Es stimmt, die Tage am Swimmingpool sind seltener als die Tage, an denen du arbeitest. Da fotografiert dich keiner. Aber gerade die lohnen sich. Da wird dein Charakter geprägt.

Vertrau doch Gott. Er hat den Überblick, du nicht. Er wird an deiner Seite sein, in guten und in bösen Tagen wenn du willst.Und irgendwann machen sogar die bösen Tage Sinn.

Kategorie Wunder

Ganz zufällig bleibe ich bei B stehen, die an unserem letzten Freundinnenwochenende dabei war, da erzählt sie mir: „Das Freundinnenwochenende hat mein Leben verändert“!

Sie geht gerade durch eine anstrengende Lebensphase und hatte sich in ihrer knappen Freizeit komplett hinter ihren Büchern verkrochen, eins nach dem anderen..

Und wohl schon geahnt, dass das eine Art Flucht war…Sie kam vom Wochenende – wo natürlich kein Wort über so was gesprochen wurde – heim, las noch nicht mal das angefangene Buch fertig und seitdem hat sich viel verändert..

ICH LIEBE ES, WENN SICH KNOTEN LÖSEN.
IN DER BRUST. IM GEHIRN. IM BAUCH! IM GEIST!

Eben schrieb mich eine Blogleserin an, die letztes Jahr meine Anregung bezüglich des Bibelleseplans von Alpha aufgegriffen hat…und dadurch dieses Jahr unglaublich bereichert wurde… Das freut mich so sehr…

Das ist er: https://alphakurs.de/bibel-in-einem-jahr/

Der Bibelleseplan kommt (seitdem ich ihn abonniert habe) jeden Morgen auf mein Handy.

Ich schreibe mir die drei Bibelstellen in mein Schönbuch…heute Psalm 1, Mtth. 1, 1-25 und 1.Mose 1,1-2,17. Die lese ich, unterstreiche Stellen, die mich ansprechen – und schreibe mir aus jedem Text die Gedanken raus, die mich „anspringen“.

Heute war das „Jahr für Jahr reiche Frucht bringen“. „Engel = Boten Gottes“. Und aus Mose: „Ich wurde nach dem Ebenbild Gottes geschaffen“.

Letztes Jahr waren es die gleichen Bibelpassagen, aber ich hatte mir andere Gedanken rausgeschrieben. Über diese drei Impulse denke ich betend nach und schreibe mir dann „in Gottes Namen“ einen Liebesbrief, der auf diesen Impulsen beruht; jeden Morgen!

Der Brief von heute ist völlig anders als der vom 1.1.18.

Danach nehme ich mir meine Liste der Menschen vor, für die ich dieses Jahr besonders bete. Letztes Jahr war es eine lange Liste. Dieses Jahr ist sie kürzer, aber ein paar Überraschungskandidaten sind drauf..

Während wir schliefen

… hat meine Tochter einem Mann das Leben gerettet und das Hochseeboot meines Schwagers in Norwegen ist bei Spitzbergen auf Eis gelaufen und die Besatzung musste in einer dramatischen Rettungsaktion per Helikopter aus dem Eis befreit werden… In Dunkelheit, bei 23 Grad Minus und so weit vom Land entfernt, dass man befürchten musste, nicht genug Benzin für den Rückflug zu haben. Ob das Boot zu retten ist, weiß momentan keiner, die (Eis)zeit arbeitet dagegen…

Babys wurden geboren, vielleicht gezeugt… und das alles, während wir uns über den Feiertagsbauch streichen und wünschen, wir hätten weniger gegessen….

Unser Silvester verlief amüsant, undramatisch und einfach schön…wie jedes 2. Jahr mit vielen Freunden aus unserer Kirche.

Heute feierliche Einweihung meiner drei Wegbegleiter durch das Jahr 2019.

Eine neue Bibel, statt der von mir so geschätzten Guten Nachricht eine Neues Leben Übersetzung, ein neues Schönbuch für meine 365 Power-Hours und mein neues Gedächtnis. Ich benutze jedes Jahr das gleiche Kalender-Format und freue mich, dass das neue Jahr so blütenweiß vor mir liegt.

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Und jetzt ein bisschen Rückblick halten. Dankbarkeit ist die beste Zukunftsinvestition.

Frieden mit 2018

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Ich schaue zurück und schließe Frieden mit diesem Jahr; mit dem, was es gebracht hat und was nicht.

Durch die Hochzeiten unserer Töchter hatten wir mehr Zeit mit der Familie, was uns sehr beglückte. Lebe leichter als ganzheitliches Programm auf dem deutschsprachigen Markt hat sich toll weiterentwickelt. In meinen LL-Kursen habe ich zahlreiche Sternstunden erlebt. Und dann wurde uns Body Spirit Soul anvertraut. Hot stuff, sag ich dir.

Aber genauso dankbar schaue ich auf die Fehler zurück, die ich gemacht habe, wo ich zu schnell was gesagt/ gemacht/ gedacht habe. Sie erden mich und waren 2018 tolle Lehrer.

Jedem kann alles passieren – jeder braucht Gnade! Du und ich auch.

Ich bin nicht perfekt, ich muss nicht perfekt sein – und andere müssen das auch nicht.

So eine Einstellung ist eine Wohltat! Falls ich 2018 nicht für jeden in meinem Dunstkreis eine Wohltat war, baue ich diese Kultur aus, versprochen. Es sollte sozusagen immer ein Segen gewesen sein, mich getroffen zu haben.. mein Wunsch in aller Bescheidenheit

Statt Kritik abzublocken, nehm ich sie als kostenlose Beratung und lerne noch mehr.
Bei aller Wohltätigkeit mir selbst gegenüber: Ich will nicht bleiben wie ich bin.

Da ich zum Glück 100% neidfrei bin, kann ich erstaunlich viel von anderen lernen.  Konkurenzgefühle sind mir fremd und andere lernen erstaunlicherweise gern was von mir.

Diese Gabe würde ich gerne klonen lassen, obwohl ich strikt gegen Genversuche bin.

Ja, es war ein gutes Jahr! Ich bin bereit für das nächste Kapitel.

Heimweh

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Heimweh

Es gibt zwei wichtige Tage im Leben.
Der, an dem du geboren wurdest und der, an dem du verstehst, wozu.

Nämlich um deinen Begabungen entsprechend zu leben –
und mit dem immerwährenden Draht zu Gott, so wie ursprünglich vorgesehen.

Und dann gibts noch den Tag, an dem du heimgehst, wie man so sagt.
Wohin gehst du dann?

Gott wollte keine Marionetten und gab uns einen freien Willen.

Aber schon Adam und Eva nutzten ihn, um Gott anzuzweifeln
und sich gegen ihn aufzulehnen. Ab da wurde die Menschheit sterblich.

Seitdem sehnen wir uns nach Zuhause, nach dem Paradies.

Weihnachten kam Jesus auf die Welt, um unser Heimweh zu stillen.

Mutter wünscht sich was

Morgen gehts zu Mutter ins Krankenhaus nach Koblenz.

Während Schwester, Schwager und Bruder sich rührend um Mutter kümmern, komme ich aufgrund der Entfernung nur selten zum aktiven Einsatz…

Kurz nach Ladenschluss kommt die Info: Mutter wünscht sich Plätzchen! Und Griesbrei.

Wenn Mutter sich schon mal was wünscht außer liebe Kinder: Ich komme in Wallung, durchforste meinen Vorrat…

Tatsächlich entdecke ich ein Päckchen Gries und werde morgen in aller Frühe erst mal Griesbrei kochen. Mit Plätzchen kann ich leider nicht dienen, aber beim Konditor vorbeifahren und nach Plätzchen wie selbstgemacht fragen.Sie wird merken, dass sie gekauft sind und mitleidig schauen. Gekaufte Plätzchen gabs früher nicht.

Bei mir ja auch nicht. Mach ich nur wegen ihr.Verbiegen aus Liebe!

Auszahlung

„Du bist so schön gechillt“, lobt mich meine Tochter. Das hängt natürlich damit zusammen, dass sie da ist und mit anpackt. Geht einkaufen, kocht, stellt den Baum auf, schmückt, natürlich gab es keinen Plastikbaum, packt Geschenke ein.

Mit solchen Kindern kann man gepflegt gechillt sein…

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Dazu kommt die Tatsache, dass ich kein Perfektionist bin. Macht alles leicher.

Apropos leichter: Heute schrieb ein Coach, die jetzt ein Jahr dabei ist:

Liebe Heike, liebe Beate,

„Mein erstes lebe leichter Jahr liegt hinter mir und ich blicke voller Dankbarkeit zurück.Für mich ist es ein Wiedereinstieg ins Berufsleben und ich kann sagen,dass ich in dieser Hinsicht zum ersten Mal in meinem Leben etwas mache, von dem ich zu hundert Prozent überzeugt bin, das mir Spaß macht und mich wirklich erfüllt.

Ich habe so viele wertvolle Menschen kennen gelernt und in so viele glückliche Gesichter schauen dürfen. Und ich selber gehe dieses Jahr mit meinem Wunschgewicht in die Weihnachtszeit. Nach ca. 5 Jahren lebe leichter sind das 25 kg, die ich leichter geworden bin. Ich bin so fit wie noch nie in meinem Leben und es geht mir einfach richtig gut.Dafür danke ich euch, denn ohne euch würde es lebe leichter nicht geben und mein Leben wäre ein anderes!“

„Wenn man so was liest“, sag ich zu meiner Tochter, dann weiß man doch, dass sich jede Investition lohnt“ „Ja“, meint sie, wischt den Tisch ab und kocht noch einen Kaffee.

 

Schongang

7 Kursabschlüsse später fragt mein Mann freundlich: „Und? Was machst du morgen?“.
Der Gute denkt wahrscheinlich, ich hab die Woche nur noch Sekt getrunken.

Auch… aber doch inklusive Vorbereiten, nachbereiten..Ideen klauen wie diese Pinguinschar, spülen, alle verabschieden… hey, das war echt trotzdem noch was..

Weihnachtsvorbereitungen laufen

„Nichts“, antworte ich fest.

Schongang, Verwöhnprogramm, Tee, Wärme. Dinkelkissen. Selleriesüppchen, Schal.

Das wars.

Ok, die Hälfte der Weihnachtseinkäufe hab ich auch noch erledigt – und das gespendete Geld für JAM eingezahlt. Ich wusste, es würde viel werden, aber dieses Jahr haben meine Teilnehmer den Vogel abgeschossen….

Eine Sonderaktion kam noch hinzu: R. früher Handarbeitslehrerin, hatte in vielen Stunden und mit Liebe wunderschöne Weihnachtskarten gebastelt. Die durfte ich gegen Spende an meine Teilnehmer abgeben….Und ein Coach aus der Umgebung gab gestern noch einen Umschlag mit Spenden ihrer Teilnehmer für JAM ab.

Und nun: Trommelwirbel°°°°°°°°° alles in Allem sind es:

1417,-€….

Der Betrag deckt die Schulverpflegung von 23 Kindern für ein ganzes Jahr.