Kuddelmuddel

Nachdem die Zimmer im 2.Stock renoviert sind, bekommen wir in dieser Woche einen neuen Wohnzimmerboden. Kein Wunder, dass ich keine Zeit fürs Blogschreiben habe.

Alle Schränke und Regale sind abgebaut, Wohnmöbel verstaut und überflüssige Bücher gewinnbringend versteigert. Mühe hat es schon gemacht. Aber irgendwie auch ein bisschen Spaß, denn bei allem, was man noch nie getan hat, lernt man ja wieder was.

Jetzt weiß ich, dass Bücherversand meist nur 0,85 € kostet, habe rund 50 Bücher vertikkert, 200 € verdient und überlege allen Ernstes, ob wir überhaupt noch einen Wohnzimmerschrank brauchen. Es ist wohltuend leer bei uns.

Wer weiß, welche Sach-Berge sich in einem 7-Personenhaushalt ansammeln, versteht mich. In einem Schrankfach entdeckte ich eine Pfadfinderkluft, obwohl die Rangerzeit meiner Kinder sicher zehn Jahre her ist. In einem anderen Fach hunderte Cassetten. Ob wir überhaupt noch einen Cassettenrecorder besitzen? Soll ich mir die Mühe machen und jeden einzelnen Titel prüfen, ob ich sie vermissen würde, wenn ich mich traue, sie in die Tonne zu werfen? Ich entscheide mich dagegen. Simplify Wohnen.

Lange Vormittage

..sind das, wenn frau gegen 6.30 gefrühstückt hat und erst um 14.00 Uhr das Mittagessen auf den Tisch stellen muß. Ich mache einen Ausflug in die Küche. Mal in den Kühlschrank gucken. Ob sich was verändert hat? Der Aufschnitt, den ich um 7.00 wieder hineingeräumt habe, ist noch da – und er bleibt auch da. Ich brauche auch keinen Joghurt oder Pudding oder sonstwas und etabliere statt zwischendurch zu essen die Gewohnheit, zwischendurch zu trinken. Heute kein heißes Wasser, sondern Chai-Tee.

Ein Glas Wasser oder Tee zwischendurch ist wie eine Dusche fürs Gehirn. Und die brauch ich schon, wenn ich mal ein paar Stunden am Laptop gesessen bin….

Das könnte Programm werden…

Mein kleiner Hilferuf via Blog und Newsletter stieß auf solches Feedback, dass es mir schier die Sprache verschlug. Hatte ich wirklich zum Zahnarzttermin mein Computerchen mal ausgeschaltet, waren zwischenzeitlich schon wieder 20-30 neue Mails mit Tipps, Ideen, Grüßen, Rezepten oder kleinen Aufmunterung eingetrudelt.

Schon um die Mittagszeit war mir klar, dass für 100 Tipps zum Leichterleben die vier Seiten Platz gar nicht reichen würden. Ich habe die tollen Ideen und Beiträge trotzdem gesammelt und in eine PDF gefasst. Meine Lektorin hat nun die Qual der Wahl.

Mich selber hat diese Aktion einmal mehr in der Vision bestärkt, dass Lebe leichter zu einer funktionierenden Plattform werden könnte, wo Frauen einander unkonventionell helfen. Ihre Begabungen, ihr Know How, ihre Erfahrungen, vielleicht auch ihre Zeit  zur Verfügung stellen, damit andere es leichter haben.

Ich bin dabei 8)

Wenn mir jeder 5. hilft…

Meine Verlagslektorin hat es immer eilig. Kurz vor Wochenende stellte sie fest, dass in einer der Produktionen, die in dieser Woche in den Druck gehen soll, noch vier Seiten gefüllt werden könnten. „Bitte am Stück, xxx Zeichen. Hat Zeit bis Dienstag früh“.

Habe also noch 18 Stunden, wenn ich die Nacht abziehe – und eigentlich nur 14, weil ich heute beim Zahnarzt bin und wir trotz Abgabetermin das Wohnzimmer renovieren.

Zum Füllen der vier Seiten habe ich mir die 100 besten Tipps zum Durchhalten beim Leichter werden vorgenommen. Da ich mein Pulver schon im Buch verschossen habe und sowieso weiß, dass ich von der Weisheit anderer abhängig bin, hier meine Bitte:

Senden Sie mir bis spätestens Montag um 18.00 Uhr Ihren besten Tipp zum Durchhalten beim Leichter werden. Im Blog, per Email…Sie bekommen dafür morgen 99 andere beste Tipps von mir per Email zurück. Wenn mir jeder 5. Leser einen Tipp schickt, kann ich die Liste schon vor dem Zahnarzttermin an den Verlag schicken.

Wichtig: Kurz überlegen und sofort schreiben.

Auch wenn Sie mit Ihrer Wortwahl nicht zufrieden sind: Der Gedanke ist, was zählt.

beate.nordstrand@t-online.de

P.S. Der Generator hat gerade ermittelt: Sie sind der 5. Leser…
P.S.S. Und falls Ihnen um 23.40 noch eine Idee kommt, schicken Sie sie ruhig noch. Könnte ja sein, dass ich gerade an Nr. 99 knoble und sonst nicht ins Bettchen darf.

Verschenke…

Je konsequenter ich mich von mehr oder weniger Liebgewordenem trenne, desto Verwunderlicheres erlebe ich. Gestern habe ich mein absolutes Lieblings-CD-Set aus dem Auto geangelt, um es einer Freundin zu schenken. Ich weiß einfach, sie wird es lieben. Ich habe diese CDs in meinem Auto dauerlaufen lassen und kenne sie in- und auswendig. Eine englische Serie von einer redebegabten, leidenschaftlichen Visionärin namens Christine Caine über „Leadership“.

Die CDs liegen auf meinem Wohnzimmertisch. Am Montag will ich sie per Bücherversand verschicken. Heute bekomme ich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Ein CD-Set von Christine Caine: „Relevant. Effectice.You.“

What a wonderful circle 8)

Jeden Tag muss was raus

Ich bleib dabei. Verschenke, versteigere, vernichte überflüssige Stehrümmchen. Im Moment habe ich alle Bücher des Wohnzimmers auf dem Kieker. Nächste Woche werden neue Böden gelegt und alle Regale und Schränke müssen leer und verräumt sein. Doch je mehr ich zur einen Tür rausgebe, desto mehr kommt zur anderen Tür wieder rein. Hab doch tatsächlich gestern noch Geburtstagsgeschenke bekommen.

Apropos Geschenke: Ich will nicht undankbar sein, aber da hab ich zwei Bücher, die ich 100%ig nicht verwenden kann, denn ich wüßte nicht, wer sich drüber freut. Sie sind hochwertig und funkelnagelneu.

1. Der Geschmack des Glaubens von Noor van Haaften, ein hochwertiger Bildband von SCM Collection

2. Die Reformatorin von Eleonore Dehnerdt, ein Roman aus der SCM Hännsler Produktion

Falls Du eines der Bücher geschenkt haben möchtest, melde Dich bei mir.

Halbzeit

…in meinen Lebe leichter-Treffen. 6 von den 12 Kursabenden sind vorbei. Ich bin selber jede Woche neu gespannt, wie sie sind. Die Teilnehmer, die Treffen, die Abnahmen.

Nach der Hälfte des Kurses bin ich beruhigt bis begeistert. Die 43 Teilnehmer sind bis auf zwei alle dabeigeblieben und bestens gelaunt. Die Treffen sind abwechslungsreich, informativ und durch die begrenzte Teilnehmerzahl gehts noch konkreter an die Wurzel der (Gewichts)Probleme als mir das früher möglich war. Und das Wichtigste: Sie nehmen ab!

Jetzt ist Halbzeit und viele von ihnen haben sich schon für den nächsten Kurs angemeldet. Um gleich im Januar weiterzumachen.

Ich habe mir ab Januar DREI Zusatzstunden SPORT verordnet. Wer wissen will wie, darf auf meiner Website Sportstunden suchen gehen. Bis dahin wird unser Wohnzimmer renoviert und alle Stehrümmchen des Hauses zu Gold (Geld) gemacht. Und im renovierten Wohnzimmer so relaxt wie seit 8 Jahren nicht die Advents- und Weihnachtszeit genossen.

Ich hab heute schon GESCHENKE verschickt 🙂

10 interessante Dinge über mich

Diese Nummer ist sehr viel schwieriger. Uninteressantes habe ich ja schon seitenweise preisgegeben. Sollte ich wirklich noch mal schreiben, dass ich nicht imstande bin, unseren Fernseher anzukriegen? Was ich tue, wenn ich nachts nicht schlafen kann? Ehrlich gesagt entblättert man im Blog ja bitteschön nicht sein ganzes Innenleben. Was gäbe es denn Interessantes, dass die Welt ruhig wissen kann?

1. Ich habe mich als Erwachsene taufen lassen. Da war ich schon Pastorenfrau und hatte ein Kind.

2. Ich lese fast jeden Tag in der Bibel und hab schon total viele Wunder erlebt.

3. Ich habe absolut keine Angst vor dem Tod, eher im Gegenteil. Ich freu mich drauf 8) Naja, eher auf das Hinterher…

4. Ab und zu frage ich Gott, ob das richtig so ist wie ich das mache und er antwortet.

5. Ich nehme superschnell zu und muss immer ganz doll aufpassen.

6. Mein Mann meint, ich gebe gerne Geld aus.

7. Ich spare gerade für einen Luxusgegenstand. Dafür verticker ich eben wieder Stehrümmchen bei Ebay. Heute 70 € für ausgelesene Bücher verdient. Kleinvieh…

8. Nach dem vierten Wunschkind machten wir eine Denkpause. Ergebnis: Nr.Fünf

9. Sieht ganz so aus, dass sich einer meiner Lebensträume bald verwirklichen lässt.

10. Hab schon wieder ein cooles Projekt in der Mucke. Das Lernen hört nicht auf.

Fettzerstäuber

Ich befinde mich auf einem Tagesseminar über Ernährungspsychologie in Frankfurt. In der Mittagspause spricht mich eine der 15 Teilnehmer an. „Schön, Sie kennen zu lernen. Wir haben vor zwei Jahren mal telefoniert. Sie haben mir ihr Buch Lebe leichter zugeschickt“. Mein Erinnerungsvermögen ist nicht mehr frisch, aber H. hilf mir auf die Sprünge.

Es interessiert mich, wie H. mich und das Buch überhaupt entdeckt hatte. „Ach, das war witzig“, meinte sie. „Ich wollte mich mal über Fettzerstäuber informieren, hab gegoogelt und bin dabei auf Ihre Website geraten“. Ich ging tief in mich, konnte mich aber an keinen eigenen Beitrag über Öl-Spray erinnern. Auf Heikes Website schon. Ach Heike, Deine Website, meine Website, Dein Blog, mein Blog.  Auf jeden Fall sind wir beide Fettzerstäuber 8)