Heute noch mal unterwegs. FILIA, ein Forum für Frauen in Leitungsverantwortung, will im September ein Themenforum in Würzburg veranstalten. „Misch Dich ein!“ Damit Frauen sich noch mutiger einmischen. Bei Internet-Pornographie und Frauenhandel. Wenn es um Geld geht. Um Integration von Fremden. Ist die Würde des Menschen unantastbar? Samstag, 24.9.2011 in Würzburg, bei uns in der Ohmstraße.
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Kulinarisches Wochenende
Schon Freitagmittag fing die große Sause an. Traf mich mit Heike der Einfachheit halber im Würzburger IKEA, wo wir uns Lachs & mehr schmecken ließen und mit Sekt auf unsere Leichter-Etappe anstießen. Danach ging`s übergangslos nach Wiesbaden zum Familienwochenende. Mit wem kann ich schon nach wenigen Warming-Up-Minuten Tränen lachen? Mit meiner Schwester! Zwei Mußetage in entspannter Atmosphäre mit Geschwistern und Eltern…
Mir wird bewusst, dass wir uns zu selten sehen und Familie etwas sehr kostbares ist. Viel gelacht, geredet, gesessen und gegessen. Highlight war der Samstagabend mit syrischem Essen, exzellenter Vorspeisenplatte und allerlei Köstlichkeiten, die ich im Leben noch nicht gegessen habe. Das Leben ist so schön, wenn es schön ist.
Freud`sche Fehlleistung
..oder die Psychopathologie des Alltags?
Der Tag war intensiv. Mit vielen langen Telefonaten, gefühlten 1oo Emails, dem bisschen Haushalt, immerhin wollen wir fürs Wochenende verreisen und meinen beiden Lebe leichter Treffen. Auf den letzten Drücker hechte ich zum Kleiderschrank, um meinen Bikini für die Aquafitness hervorzukramen. Er lag nicht, wo er liegen sollte. Auch nicht an allen anderen Stellen, an denen ich hektisch suchte… bis ich badetaschenlos zum Auto spurten musste, um pünktlich im Sandervita zu sein.
Es tat mir leid, meine Mitschwimmer alleine zu Wasser zu lassen – aber fuhr dann doch irgendwie erleichtert heim. Und bin gespannt, ob meine psychologiestudierende Tochter jetzt eine These aufstellt…Mit Freud hat sie`s allerdings nicht so…
Interkontinental
Via Skype habe ich ein erstes Online-Coaching-Gespräch in die Schweiz geführt. Und vor einigen Tagen meldete sich jemand aus Australien. In Zeiten von Internet & Co ist Online-Coaching nicht länger auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. Ich versuche, den Überblick im Kopf zu behalten und staune vor mich hin. Und ganz so abwegig ist der Gedanke von Jonathan nicht. Lebe leichter im Fernsehn, das wärs doch 8)
Tageshighlight
Gegen 13.00 Uhr rief Heike an. Sie hat am Telefon einen ganz speziellen Ton..“Hier ist Heike“, haucht sie normalerweise in den Hörer, sodass meine Kinder den Hörer stets hauchend weitergeben…“die Heike..“ Heute hauchte sie nicht, sie jubelte. „Die Bücher sind da“ „und schön sind sie… “
Zwei Stunden später klingelt der Postmann auch bei mir. Lächelt mich wissend an. „Ich hab schon gesehen, was sie da kriegen. Sie sind ja auf dem Cover…“Ein paar Pakete waren an einer Ecke aufgesprungen und er hatte doch wohl wissen wollen, was er da ins Haus transportieren sollte.
Sofort habe ich die Bücher in Umschläge sortiert und flugs flugs auf die Post gebracht. Morgen werden sich einige Blogleser freuen. Und auch in meinen Treffen war die Freude groß…. Jetzt leg ich mich ins Bett und schmöker ein bisschen in Lebe leichter 🙂
Bestellen kann man die Bücher bei Heike und bei mir 🙂
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Körperflüsterer
Wissen Sie, was ein Körperflüsterer ist? Ein Mensch, der die Signale seines Körpers versteht. Und sie beachtet. Trinkt, wenn er durstig ist, isst, wenn er Hunger hat, sich schlafen legt, wenn er müde ist und sich aufwärmt, wenn er friert.
Als ich gestern am Lauftreff stand, schlug uns ein eisiger Wind entgegen. H. (Körperflüsterer) entschloss sich, auf Rücksicht auf ihre Gesundheit, doch nicht mitzulaufen. Die zweite H. und ich drehten eine kalte Runde, allerdings in der Kurzversion. Als wir wieder auf dem Parkplatz einliefen, hatten wir gerade ein so fesselndes Thema gefunden, dass wir 10 windige Minuten vor unseren Autos standen.
Wie ein Eiszapfen kam ich zu Hause an. Versuchte, mein Unbehagen mit Essbarem zu kompensieren. Verstand nichts. Bis ich endlich „blickte“, was mein Körperchen brauchte… Wärmflasche, Tee und eine halbe Stunde Ruhe.
Der Beweis
Seit Januar laufe ich. 4 x in der Woche mindestens eine Stunde + eine Stunde Aquafitness. Die Rechnung ist aufgegangen. Termine halte ich als Beamtentochter akribisch ein. Heute konnte ich meine neue Kondition unter Beweis stellen.
Punkt 17.00 Uhr stehe ich mit zwei Mitläufern am Lauf-Treffpunkt. Ein prüfender Blick die Straße hinunter zeigt uns, das wir wohl komplett sind und laufen los. Nach gut 20 Minuten werden wir von zwei Joggern überholt, die uns ausrichten, wir mögen doch ein wenig warten…
Und sehen 50 Meter hinter uns S. und A. die seit genau 17 Minuten versuchen, uns einzuholen. Was Ihnen, trotz hohem Tempo und eisernem Willen nicht gelingen wollte. Triumph auf der ganzen Linie. Auch ohne Trainer, aber mit Begleitung lässt sich die Kondition um Klassen verbessern. Hatten noch einen schönen, gemeinsamen Wochenabschluss-Walk.
Gut zu wissen, wie man „tickt“. Ich brauche einen Termin! Und nette Begleitung. Schon läuft der Hase…
Blitzlichtgewitter im Himmel
Freitags ist bei uns Gebetsabend. Da geht es keineswegs ruhig und beschaulich zu, falls das jemand denkt. Da geht richtig was ab.
Letzte Woche hatte man sich vorgenommen, für die Lage in Ägypten zu beten, was wir heute auch taten. Hatten soeben vernommen, dass Mubarak zurückgetreten ist und das Volk auf den Plätzen tanzt… Vor Dankbarkeit und Begeisterung fing auch B. an zu tanzen und steckte alle an, bis „die ganze Bude rockte“. Außer Atem meinte B.: “ Da haben die Engel jetzt alle ihre Fotoapparate gezückt“….
Naja, die meisten werden wohl gerade Al Jazeera eingeschaltet haben, da war natürlich noch mehr los.
Stinktier
„Man wird den Stinktiergeruch erst los, wenn man das Stinktier loswird“. (aufgelesen in einzigartich)
Manchmal lohnt es sich, einer Sache auf den Grund zu gehen. Dann hat man seine Ruhe 8)
Ganz genau
„Ich stell mir vor, dass ich am Ende des Kurses ein richtig normales Essverhalten habe“, so J. am Mittwochmorgen mit verträumtem Blick. „Und was glaubst Du, wie weit bist Du inzwischen“, wage ich eine Zwischenbilanz. „Fünfte Woche!“ Das nenne ich realistisch.