Kalter Wind

Gestern beim Walken im herrlichen Sonnenschein schlug G. und mir ein eiskalter Wind entgegen. G. war feste in Ihren Annorak mit Kapuze eingepackt. Ich lief mit freiem Kopf und wurde ganz schön durchgepustet. Abends merkte ich dann mein Hälschen. Meine Alarmzentrale.

Dann hilft es mir, den Energieverbrauch runterzufahren. Viel Trinken, Wärme, Ruhe, Schlaf. Habe so schönes Wochenendprogramm vor mir. Da will ich fit sein. Bin ich Körperflüsterer und reagiere sofort, bleibt mir eine wirkliche Auszeit immer erspart.

Beate um 11.00 im Bademantel

Glücks-ABC

A lphakurs (an dem ich grade teilnehme)
B rauner norwegischer Käse, Brunost
C eragem (eine sündhaft teure Gesundheitsliege, die ich nicht besitze)
D aheim bin ich wirklich sehr, sehr gerne
E njoy your Life, eins meiner Lieblingsbücher
F ord KA (mein Wunschauto, dass ich besitze)
G ummiwärmflasche, die mich jeden Tag froh macht
H eike (steht für alle Freundinnen und es ist gut, Freundinnen zu haben)
I phone
J esus Christus, meine Top-Beziehung
K iwi (mein momentanes Lieblingsobst)
L achsalven (auch ohne Karneval)
M idnight Poison (kein Gift, sondern ein tolles Parfüm)
N ordic Walking
O utled in Rottendorf (besonders der von Gerry Weber)
P ferdeflüsterer (muss ich immer weinen, so ergreifend)
Q uark in allen Variationen
R oibuschtee
S onne
T -online (wie gut, dass es Emails gibt)
U m Verzeihung gebeten und bekommen
V ibeke
W er wird Millionär
X enia kenne ich noch nicht gut, aber das wird sich ändern
Y oghurt mit ein bisschen Müsli von Kneipp
Z eit zum Leben, Lesen und Blogschreiben

Working-Stöcke

Damit meine Blogleser sich einmal ein Bild machen können, wieviel Spaß ich selber beim Lesen des Feedbacks meiner Online-Teilnehmer habe, hier mal eine Kostprobe:

„Von meinem Vater bekomme ich Working-Stöcke geschenkt. Jetzt schau Dir mal an, wie ich das wieder geschrieben habe! Ich lass das mal so stehen. Denn schließlich ist Bewegung für mich ja auch Arbeit und kein Vergnügen, bis jetzt.“

Herrliche Kommentare schreibt sie und zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ein leichter, fröhlicher Schreibstil mit einem kleinen Schuss Selbstironie. Sie sollte Blog schreiben…

Was für nette Leute

Die Chemie stimmt. Ich merke es in jedem Kurs. 12 Wochen gemeinsam an den Gewohnheiten arbeiten, Erfolge und Niederlagen teilen, durch die Coachingfragen zum Nachdenken kommen, auch über die größeren Zusammenhänge des Lebens – das verbindet.

S. seufzte tief auf, als sie von ihrer immensen To-Do-Liste erzählte, die manchmal bereits am frühen Morgen durchkreuzt wird.  T.: „Dann hast Du vielleicht einfach zu viel auf Deiner Liste“.

Bisher war S. eher der Meinung gewesen, dass sie einfach nicht durchorganisiert genug war. Der Gedanke, sich einfach zu viel zuzumuten, war ihr sichtlich neu und sie lächelte erleichtert auf. Nicht nur der Körper, sondern auch die To-Do-Liste darf bei einigen leichter werden… So viel Arbeit würden sie anderen nicht zumuten…

Die Stimmung ist heiter, produktiv und persönlich… „Warum geht der Kurs nur 12 Wochen?“ „Wir wollen auch im nächsten Kurs zusammenbleiben. Genau in dieser Besetzung. Wir sind so eine nette Gruppe“… Und machen Pläne fürs gemeinsame Walken, drohen R., sie beim gefährlichen Einkaufen zu begleiten und verabreden sich für eine Extrarunde Schwimmen. Es fehlt nicht viel, dann gründen sie eine WG….

Sag`s durch die Blume

Im Augenwinkel sehe ich die Kundin hinter mir, die drei dicke Tulpenstäuße auf`s Band legt. „Wow“, denke ich, “ sieht das toll aus“. Stelle beim genauen Hinsehen fest, dass ich die dazugehörige Dame kenne. „Damit belohne ich mich jeden Freitag“, erklärt sie mir. Nach einer disziplinierten Arbeitswoche schenkt sie sich jedes Wochenende Blumen.

Zur Belohnung Kuchen oder Schokolade ist halt nur eine Variante, das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Blumen halten länger. Und sind weitaus dekorativer. Und natürlich sehen auch wir umso dekorativer aus, je weniger Kuchen und Schokolade wir essen und desto mehr Blumen wir uns schenken 8)

Sonne

„Es ist so kalt“, jammert mir G. ins Ohr. „Was? Kalt? Hast Du gemerkt, wie toll die Sonne den ganzen Tag geschienen hat?“ „Nein! Bei der Kälte geh ich nicht raus.“ Ich erinnere mich gnädig an längst vergangene Zeiten, wo mich bei der Affenkälte auch keiner hinter dem Ofen hervorgelockt hätte.

Aber in Echtzeit habe ich Dienstag und Mittwoch am hellichten Tag einen langen Walk in der Sonne genossen und neben Sonne auch Vitamin D getankt, meine Abwehrkräfte gestärkt und die Fitness gesteigert. Und die Laune.

Zeit ist eigentlich nie das Problem. Wo die Ausreden aufhören, beginnt die Veränderung.

Fasten your seatbelt

Wenn ich das wöchentliche Feedback meiner Onliner erhalte, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen. C. wußte das, als sie mir soeben schrieb. Heute beginnt  ihre 4.Lebe leichter Woche. Die letzte Woche war ernährungstechnisch super gelaufen. „Und jetzt“, schrieb sie „fasten your seatbealt“. Nannte ihre Abnahme und meinte: „Es fühlt sich toll an, Dein Programm“. Gut, dass ich den Sicherheitsgurt angelegt hatte. Ich wär sonst vor Mitfreude glatt abgehoben 8)

Die Schäfchen…

„Und ich bin brav zum Futtertrog gegangen und war nicht auf der Wiese“, schrieb mir eine Online-Teilnehmerin. Ich musste schmunzeln. Das war bestimmt die Retourkutsche auf meine Notiz, dass wir uns bei Lebe leichter das „Dauergrasen“ abgewöhnen  und – genial normal – zu drei Mahlzeiten am Tag zurückfinden wollen.

Genial normal – drei sättigende Mahlzeiten mit dem Essen, das mir schmeckt. Dazwischen ist (Ess)Pause. Und die Pfunde purzeln 8)