Im April hatten wir Kappadokien bereist. Nächstes Frühjahr ist eine Israelreise mit der Gemeinde geplant. Da bleiben wir diese Sommerferien mal schön schlicht. Bereisen Franken und werden die kurzen Wege genießen. Am meisten freue ich mich auf vier Tage Nürnberg. Schönes Hotel fast in der Innenstadt und erobert wird, was die Fußgängerzone hergibt, der Reiseführer vorschlägt oder wir selber Lust zu haben. Könnte auch mal das Schwimmbad sein…
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Aber jetzt
Ehrfürchtige Stille in meinem Emailaccount. Alles erledigt, was auf meiner Liste stand und ich habe heute definitiv KEINE Email geschrieben. Nur ausgeschlafen, in der Sonne gechillt, einen langen, schönen Geburtstag mitgefeiert und nun jetzt gibts wieder Lese-Luxus.
Klappt noch nicht
Meine bloglesende Tochter hat sich erkundigt, ob es mit der Salamitechnik klappt. Vorerst besteht die Scheibe Ferienfeeling darin, dass ich um 16.30 meinen Laptop in den Garten getragen habe. Besser als nichts. Und bin immer noch überzeugt: Ich schaff das..
Ab jetzt
Habe den ganzen Tag versucht, meinen Schreibtisch leerzuarbeiten und es ist mir nicht gelungen. Wollte mit dem superlässigen Gefühl in den Urlaub gehen, alles erledigt zu haben und sozusagen kopfleer in den Urlaub zu starten.
Meine Lebe leichter Kurse sind beendet – da sind ganze Würzburger und Helmstädter verschwunden, so gut haben die abgenommen. Meine Onliner sind fast alle „durch“…aber mein Schreibtisch wird sisyphusmäßig einfach nicht leerer.
Mach ichs mal mit der Salamitechnik und schneide mir jeden Tag eine dickere Scheibe Ferien ab. ICH SCHAFF DAS. UND AB MONTAG IST DEFINITIV SCHICHT IM SCHACHT.
Gänsehaut
Schon als ich den Betreff sehe, weiß ich, dass das keine 0815Mail ist. Hatte schon ein paar Mal Kontakt mit der Schreiberin gehabt…Ihr Rita als Online-Coach empfohlen, ihr vor ein paar Wochen den Jahresplaner geschickt – und dann noch einen zweiten, weil sie es wie Heike macht…und einfach jetzt schon angefangen hat, ihn zu benutzen…
Und während sie schreibt, dass unsere Blogs ihr die Energie geben, die ihr manchmal fehlt, dämmert mir, dass S. mehr rausgezogen hat als Tipps zum Abnehmen. Beschreibt in Ausschnitten ihre schmerzlichen Erfahrungen mit der Institution Kirche und wie sie vor 5 Jahren durch Zufall in Kontakt mit einer Freikirche gekommen ist und ein Heilungsprozess begonnen hat.
„So habe ich jetzt, nachdem ich immer wieder von Heike und Ihnen die Einträge lese, endlich den Entschluss gefasst, zu konvertieren. Dies werde ich im September tun – ich freu mich riesig. Und jetzt, liebe Beate, frage ich Sie, könnten Sie mir eine Bibel empfehlen? Ich habe noch nie in einer Bibel gelesen. Es gibt so viele und ich möchte eine kaufen, die ich gerne lese und verstehe“.
Mit mehreren Freudensprüngen hüpfe ich in die Küche, nehme meine noch vom Morgen aufgeschlagene Lieblingsbibel vom Küchenstuhl und schau nach, welche Übersetzung es ist. Neues Leben. Die Bibel. Von NLB Hännsler. Und zur Feier des Tages zitier ich mal ein Verslein, wobei ich viel Lieblingsstellen habe und hier aus dem Vollen schöpfen könnte:
„Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht und dankt ihm. Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann“.
Tja, S. da staunst Du, wenn Du heute Morgen in meinen Blog schaust. Inzwischen sind wir ja per Du. Solche Mails wie Deine machen uns so was von glücklich. Wenn wir sehen, dass Lebe leichter nicht nur beim Abnehmen hilft, sondern auch das Herz leichter macht. Und da brauchte ich einfach noch ein paar Mitfreufreunde 8)
Viel Spaß beim Bibellesen. Ich würde wahrscheinlich mit einem der Evangelien im neuen Testament anfangen. Mein Pastor würde „Johannes“ nehmen…ich „Markus“ oder „Matthäus“.
Sonntags
– steh ich immer als Erste auf. Ich genieße es, wenn alles noch still ist und ich einfach so, ohne gleich für alle Frühstück zu machen, eine erste Tasse Kaffee trinken kann.
– frühstücke ich um 8.30 mit meinem Pastor, der sich bis dahin und das seit 17 Jahren, sein Sonntagshemd selber gebügelt hat. Das war das Jahr, wo unser Jüngster geboren ist und ich das Bügeln sozusagen aufgegeben habe.
– fahre ich um 9.30 mit dem eigenen Auto in die Gemeinde. Mein Pastor fährt früher – heute fährt er zum Predigen nach Lohr. So bin ich auch nach dem Gottesdienst flexibler.
– freu ich mich auf den Lobpreis, die Musik in unserer Gemeinde. Wir haben 3 sehr gute Bands…
– lausch ich der Predigt. Am liebsten hör ich meinen Pastor.
– halte ich einmal im Monat Kinderstunde
– bleiben wir nach dem Gottesdienst noch lange in der Gemeinde. Es gibt Kaffee, Kuchen, WASSER, Gespräche und es ist einfach nur sehr schön, so viele nette Leute zu sehen
– koche ich, wenn ich nach Hause komme, richtiges Mittagessen. Ein Jeder nehme etwas funktioniert bei uns nicht.
– wird möglichst wenig gearbeitet….
HEUTE IST SONNTAG MIT DEM GANZEN PROGRAMM!
Jetzt wirds chillig
Während in manchen Teilen Deutschlands die Ferien zu Ende gehen, HABEN WIR NOCH ALLES VOR UNS. Habe beschlossen, mir als mein eigener Chef mindestens zwei Wochen frei zu geben. Meine Treffen sind abgeschlossen, die ABENDE FREI! Zeit für diverse Abschlussfeiern, Hochzeiten, Treffen mit Freunden, Einfachsodurchdiestadtbummelnohnewaszubrauchen…
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Komme eben von einer wunderbaren Hochzeit und läute hiermit meine Ferien ein. Liege in meinem superbequemen IKEA-Sessel und lese von einem kleinen Seitenblick auf den Laptop unterbrochen. Lesen bis ich satt bin, ist mein liebster Luxus.
Luxus ist natürlich Definitionssache. Ein 6-Personenhaushalt macht sich trotz langjähriger Übung nicht von allein.
Mein Luxus sind die Beziehungen
Mein Luxus ist die Zeit
Mein Luxus ist, dass ich zufrieden mit meinem Leben bin, ob ich viel arbeite oder wenig, ob ich mal mehr Geld habe oder mal weniger…
Mein Luxus hat einen Namen: Geliebt
Rekordklicks
…hatte ich in der letzten Woche auf meinem Blog nicht. Aber Veronika. Nach meiner Intensivwoche wollte ich mal gucken, was meine neue Bloggerfreundin so macht und musste lachen. Ist doch ein gutes Zeichen, wenn meine Leser neugierig geworden sind. Ich ja schließlich auch.
Und weil ich seit dem Wochenende schon wieder am Ideenklauen bin, klau ich mir ihre Idee, zu posten, was mich inspiriert und was mich ermüdet hat.
Inspiriert hat mich
– der Abschluss meines Kurses in Kitzingen, wo die Teilnehmer Tränen in den Augen hatten
– der Mittwochabend mit einigen Leuten aus der Gemeinde, wo es um Prophetie ging
– der Einkauf des ersten Anzugs mit meinem 16.jährigem. Er sah so unverschämt gut aus (der Sohn)
– die Ausbildung von 7 Lebe leichter Coaches am Freitag und Samstag
– die Worshipnight, eine Art Mitsingkonzert am Freitag, die zwar keine nachtlang ging, aber superschön war
– der Israelabend am Samstag mit Dr. Jürgen Bühler
– und zu Guterletzt hatte ich Sonntag Kinderstunde und sie hat mir und den Kindern Spaß gemacht. Sie sahen jedenfalls so aus.
Nachmittags gingen wir mit dem Ehepaar Bühler und ihren Kindern ( 4 eigene, ein Gastkind) essen. Dr. Bühler leitet die internationale christliche Botschaft in Jerusalem und es war absolut inspirierend, sich mit ihnen auszutauschen. Übernachtet hatten sie in einem kleinen Gasthof in der Nähe.
Jürgen bedauernd zur Wirtin: „Schade, dass in Deutschland immer weniger Kinder geboren werden“..was die Wirtin auch fand. Jürgen: „Schade, dass die Kirchen in Deutschland immer leerer werden“… Was die Wirtin auch fand. Sie hatte bei ihrem letzten Kirchenbesuch vor drei Jahren noch ihre Mutter gefragt, wo denn nur die Leute alle geblieben sind..
Ach so, und was mich ermüdet hat?
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich grade geschwollene Beine. Stand den ganzen Freitag und Samstag komplett und irgendwas daran hat meinem Körperchen nicht gefallen. Sind immer noch geschwollen, heute werden also mal die Beine gepflegt…
Und heute abend mit gepflegten Beinen, meinem Mann und dem unverschämt schönen Sohn im Anzug zu seiner Abschlussfeier gehen.
Durchgepowert
War eine Extremwoche mit einem extrem schönen Schluss.
Im krassen Gegensatz zur Dreiviertelregel*, die ich fast in jedem Vortrag bewerbe, war die ganze Woche von morgens bis abends dicht. Die Tage so vollzupacken wie das Auto einer Großfamilie auf den Weg in den Urlaub – will ich ja eigentlich nicht mehr. Aber was Hänschen nicht gelernt hat.. ich kanns nicht lassen und es ist mir ja auch wieder mal bekommen.
Freitag und Samstag meine 6. Coachausbildung. Zwei wundervolle Tage mit 7 neuen Lebe leichter Coaches verbracht. Intensives, konstruktives, effektives, amüsantes, bereicherndes Lernen für alle. Ich klau mir ungeniert ihre besten Ideen und profitiere wie immer am meisten. Wenn Ihr also irgendwann mal eine Gewohnheitenlupe von mir bekommt: Geklaut. Und ich werd immer professioneller. Nicht nur Leinwand, Laptop und Beamer sind im Einsatz. Seit dieser Ausbildung auch ein Presenter von Logitech.
Jede Ausbildung ist anders. Jedesmal überzeugen mich die werdenden Coaches und ich trau es wieder mal allen zu, richtig pfiffige, peppige Lebe leichter Kurse zu geben und Kunden fürs leichte Leben zu begeistern.
Meine eigenen pfiffigen, peppigen Lebe leichter Kurse gehen in dieser Woche mit Sekt, Selters, Fingerfood, Rückblick und Vorausschau zu Ende. Einige werde ich dann sicher nicht wiedersehen. Weil sie mich nicht brauchen. Sie haben das Programm verstanden und kommen locker ohne mich aus. E. hat signalisiert, dass sie im Januar mit ihrer Freundin wiederkommt. Ein paar drehen eine zweite Runde im Herbst – und MEIN MODEL H. DIE SEIT SEPTEMBER 2011 MIT LEBE LEICHTER IN 3 12-WOCHEN-KURSEN 30 KILO ABGENOMMEN HAT UND HINREIßEND AUSSIEHT, HAT SICH BEREITS FÜR DEN SEPTEMBERKURS VORMERKEN LASSEN.
Da mach ich jetzt schnell noch die Werbung fertig, dass H. auch weiß, wann es wieder losgeht – mit ihrer LETZTEN RUNDE.
Der schockierte Kleiderschrank
Dieser Blogeintrag ist LEIDER nicht von mir. Ich finde ihn so originell, dass ich mir SOFORT die Erlaubnis geholt habe, ihn zu veröffentlichen. Autor ist eine Frau, die gerade bei mir mit tollem Erfolg das Online-Coaching macht und mir just heute morgen schrieb, dass sie zum Thema der Woche selber einen Blogeintrag verfasst hat…nein, nicht der mit dem schockierten Kleiderschrank, sondern über Gefühlsessen… Eure Aufgabe besteht darin, herauszufinden, wie die Lady heißt…inzwischen habe ich ihren Blog in meinem Blogroll verlinkt…
Schockierende Geständnisse meines Kleiderschranks
“Liebe ……………..,
wir beide kennen uns jetzt schon einige Jahre. Wir haben viel miteinander erlebt, einiges gemeinsam durchgemacht. Als du zum Beispiel deine Katze aus Versehen kurz vor einem Businesstrip in mich eingesperrt hast. Drei Tage lang hat sie mich vollgehaart. Ich habe mich danach nicht beschwert, sondern diese Tortur stillschweigend geduldet. Oder als du diese Phase hattest, in der du mich mit billigem Polyacryl-Fummel bestückt hast. Und mit Oversized-Baggy-Jeans. Und mit Batik-Shirts. Und mit nuttigen Oberteilen. Alles das habe ich ertragen.
Aber nun reicht es mir. Seit du diese zwei kleinen Schreihälse hast – und das ist nun schon eine ganze Weile! – bekomme ich nur noch deinen ganzen alten, abgetragenen, jahrealten Fummel zu sehen. In ÜBERGRÖSSE! Ich kann die Leggins, ausgeleierten Jeans und Tuniken nicht mehr sehen oder riechen. Ich verstehe ja, dass Leggins die bequemsten Hosen für die Zeit nach der Entbindung sind. Sie erinnern einen nicht, wie zum Beispiel kneifende Hosenbünde, daran, dass man früher mal eine schlanke Taille hatte. Aber: deine letzte Entbindung war vor 1 1/2 Jahren! Und seit Monaten versprichst du mir, dass du shoppen gehen möchtest, wenn du endlich die letzten acht Kilo abgenommen hast. Nur kommt dir dummerweise immer was dazwischen.
Wenn ich innerhalb der nächsten drei Monate nicht endlich den chemischen Duft neu gekaufter Kleidung rieche, dann kündige ich!
Bitte nimm es nicht persönlich, aber die Situation ist für mich untragbar geworden.
Dein Kleiderschrank”