Das Rätsel ist gelöst

Es war während unserer ersten Buchvorstellung in Holzgerlingen am 7.Mai 2011. Ungefähr 100-120 Frauen und 2 Männer waren anwesend Nach der Präsentation viele Gespräche, Kennenlernen von Bloglesern und Teilnehmern unseres Online-Angebots.

Die zwei Männer kamen auf mich zu und luden mich ein, diesen Vortrag auch in ihrer Gemeinde/Verband/Gemeinschaft… zu halten.  Sie würden mich wieder kontaktieren und hielten Wort. In den folgenden Wochen gingen die Emails hin und her, bis der Termin feststand.

UND WEIL MEIN LAPTOP GLEICHZEITIG MEIN TERMINKALENDER IST, WUSSTE ICH, DIESEN WICHTIGEN TERMIN IM ACH SO WEIT ENTFERNTEN JAHR 2013 WÜRDE ICH NICHT VERGESSEN.

Nachdem im Januar 2012 mein Computerchen verunglückte, waren alle Terminvergaben weg und eine Frage machte mich unruhig:

WER WAREN DIESE MÄNNER? WOHIN HAT MAN MICH EINGELADEN? UND GANZ BESONDERS WANN?

Hatte eine BELOHNUNG ausgesetzt zur Ergreifung des Termins…aber nichts geschah..außer dass ich bei jedem Termin, den ich für 2013 ausmachte, ein mulmiges Gefühl hatte.

Vor ein paar Wochen der Glücksfall: Kurze Email des Veranstalters, dass der Termin ja langsam näher rückt und man sich sehr auf mich freue. Mit Herzklopfen schlug ich meinen inzwischen GUT GEFÜLLTEN TERMINKALENDER AUF und entdeckte, dass der 18. Februar in meinem Kalender blütenweiß und unvergeben war.  Nun bin ich am 1. Februar in Holzgerlingen, am 7. in Großbottwar und am 18. in Ludwigsburg. Die Gegend liebt mich. Danach will ich aber auch mal in den Norden! Alle Termine hier.

Doppelt doppelt gut

Habe eben mit Heike telefoniert. So ein-zweimal in der Woche darf das sein. Egal, wieviel auf dem Schreibtisch liegt. Denn irgendwas gibts immer zu berichten, zu besprechen oder zu planen.

Diesmal den Freitag. Da tauchen wir im Doppelpack in Holzgerlingen bei „unserem“ Verlag, dem SCM-Hännsler-Verlag auf. Buchvorstellung von „Lebe leichter für Vielbeschäftigte“. Eigentlich hätte auch eine von uns den Termin allein wahrnehmen können. Aber es ist a) sehr schön, mal wieder im Verlagshaus zu sein und viele bekannte Gesichter zu sehen – das will sich keiner von uns entgehen lassen b) ist es sehr schön, einige Coachs zu treffen, die inzwischen Lebe leichter Kurse anbieten c) sehen wir dort garantiert Blogleser wieder, Teilnehmer aus dem Online-Coaching und andere Freunde d) ist es ja nicht so, dass Heike und ich Nachbarinnen sind, wie manche Leser meinen…sondern uns trennen 260 km Luftlinie. Wir sehen uns also höchst selten. Solche gemeinsamen Auftritte sind für uns eine willkommene Gelegenheit, uns mal wiederzusehen. Das letzte Mal war es, glaube ich, in Wetzlar zum Radio-Interview im ERF.

Und d) sind wir doppelt doppelt gut 8)

Miss him

Bin eigentlich nicht der anhängliche Typ. Weder die Glucke für meine Kinder, noch fällt es mir schwer, mal ein paar Tage von meinem Mann getrennt zu sein. Das kommt ja höchstens mal vor, wenn er auf einer Tagung ist oder ohne mich nach Norwegen fährt, um seine Eltern zu besuchen. Achso…und natürlich könnte es sein, dass ich mal unterwegs bin.

Und könnte es gut und gern Wochen allein zu Hause aushalten, was sich natürlich leicht sagt, wenn man seit fast 30 Jahren KEINEN TAG ALLEIN WAR also entweder Mann oder Kinder oder beides um mich. Will sagen, ich hab wahrscheinlich keine Ahnung, wovon ich grade schreibe.

Aber seit mein Mann für 10 Tage nach Israel gereist ist, gucke ich STÄNDIG auf mein Handy, ob ich eine Nachricht habe. Gestern schrieb er, dass er heute von Jerusalem aufbricht und mir erst abends vom See Genezareth schreibt.

UND ICH HABE SEHR STARK DAS GEFÜHL, DASS ICH WÄHREND DIESER TRENNUNG MAL SO RICHTIG WAS VERPASSE. NOCH 4 x SCHLAFEN…

Im Mai fahren wir zusammen nach Israel…wir und weitere 38 Leuten aus unserer Gemeinde.

Hyperventiliert

Sitze nach einem superschönen Vormittag um 12.30 in meinem Wägelchen, stelle den Navi auf Heimat und entscheide mich statt für schnellste Route für kürzeste Route. Und weiß nun, dass kürzeste Route auch mal locker eine halbe Stunde länger und wesentlich tückenreicher sein kann als langweilige Autobahn.

Einige Kilometer im wilden Zickzack später befinde ich mich über den Dächern von Künzelsau. Mein Navi dirigiert mich scharf link. Ob nun zu scharf oder zu wenig scharf, auf jeden Fall war ich auf einem schneebedeckten Holzweg. Der Wendehammer am Ende stellte sich als Fatamorgana Scheunentor heraus und zwang mich, auf schneebedecktem Weg mit unbefestigter Schlucht ein paar Zentimeter rechts von meinen Rädern AUF HANG UND SCHNEE BIS ZUR BIEGUNG RÜCKWÄRTS ZU FAHREN.

Im Haus links vom Wegelein standen wahrscheinlich Scharen von Leuten hinter den Gardinen und schauten zu, wie die hyperventilierende Lady mit dem braunen Minikleid und dem silbernen Miniauto jeden gewonnenen Meter ausstieg, um zu kontrollieren, dass ihr auf dem Schnee auch kein Wagenrad über den Abgrund rutschte. War eine Zentimetergeschichte – und mit der situationsangemessenen LANGSAMKEIT, begleitet von GEBET war ich eine Viertelstunde später schon wieder gerettet. Und wegen der Leute hinter den Gardinen stelle ich mir vor, sie wollten einfach nicht riskieren, sich dabei totzulachen, wenn sie mir das Autochen in IHREM Tempo aus der Bredoullie gefahren hätten.

Wochenend-Update

„Es ist für alles genug Zeit“, sage ich mir ab und zu und mache bewusst langsam. Dann wirds mir weniger schwindelig. Die Woche hatte es in sich. Aber es war wirklich genug Zeit für alles. Seit ich morgens bewusst noch früher aufstehe, erlebe ich ein Zeitzuwachswunder.

Gestern Vorbereitungstreffen für unseren Frauen-Glückstag am 13.April mit Viola Widmaier in Würzburg. 10 Frauen, gewappnet mit genialen Ideen, die gleich zu Beginn des Abends alle wegen einer Mega-Idee über den Haufen geworfen wurden. Wenn die Flyer fertig sind, werdet Ihr sehen. Der Workshop heißt nicht „Schrei vor Glück“…könnte er aber…

Mein Mann meldet sich direkt von der Klagemauer. Beginn des Sabbats. Volksfeststimmung und frühlingshaftes Wetter in Israel.

Silke geht in ihr drittes Lebe leichter Wochenende und arbeitet auf ihr erstes Etappenziel hin.

Ich habs mir heute wieder schmecken lassen. Und falls Ihr auch meint, dass es ganz schön oft Kartoffeln bei uns gibt: Finde ich auch. Aber ich hab so extragute, mehligkochende Superexemplare direkt vom Bauern und könnt mich reinsetzen… Dazu Lachs und Lauchgemüse.

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Und morgen muss ich schon um 7.00 aus dem Haus, ich spreche in Künzelsau auf einem Frauenfrühstück. Der Termin steht schon seit einem Jahr fest. Dafür steh ich gerne um 5.00 Uhr auf. Es ist für alles genug Zeit. Man muss sie nur richtig einteilen. Sonntag wirds dann chillig.

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Einfach

Das Schöne bei Lebe leichter ist, dass es einfach ist. Einfach und normal. In dieser Woche kamen 1000 Fragen.

Wie das denn mit den Kohlenhydraten wäre? Ob man die nicht lieber weglassen solle. Tja, es gibt 3 Mahlzeiten, so lecker und vielseitig wie möglich, immer mit dem Platzhalter Obst oder Gemüse dabei. Berge von Kohlenhydraten passen da gar nicht drauf. Die Frage hat sich erledigt.

Ob man abends besser auf Salat verzichten solle. Man habe gehört, Salat  täte dem Körper nicht gut. Wenn Du befürchtest, Salat tut Dir am Abend nicht gut, dann such Dir ein anderes Gemüse. Angst tut nicht gut. Wem aber der Salat bekommt, der darf ihn bei Lebe leichter auch abends essen. Beste Abendessenszeit übrigens zw. 17.00-19.00 Uhr.

Süßstoff oder Stevia? Agavendicksaft oder besser Zucker? Tausend Meinungen, schließlich mein Wort der Weisheit: Bei Lebe leichter gehts nicht um Süßstoff oder Zucker. Es geht um drei Mahlzeiten mit dem, was Dir schmeckt und Dir bekommt. Wer zu Süßstoff kritisch ist, dem bekommt es vielleicht auch nicht. Wie Du Deinen Kuchen, Quark, Pudding, Apfelkompott süßt, kannst Du selber entscheiden. Lebe leichter empfiehlt Dir nicht die Süßungsart, sondern die Menge.

Aber: Zwischen den Mahlzeiten ist Pause. Kein Cappuccino. Kein Tee mit Zucker, auch nicht als Medizin. Wenn Du ihn gesüßt brauchst, muss es kalorienfrei sein. Wie Du das machst, da hält Lebe leichter sich raus 🙂 Auch keine zuckerfreien Bonbons. Guck mal auf die Kalorienangabe.

Butter oder Margarine? Lieber Halbfettmargarine? Eine, die frei von ungesättigten Fettsäuren ist? Lebe leichter sagt: Iss, was Dir schmeckt. Aber schneide Dir die Butter nicht scheibendick aufs Frühstücksbrötchen, sondern „normal“.

„Und welches Öl benutzt Du?“, fragt E. Im Moment steht bei mir Walnussöl, Leinöl, Sesamöl, Olivenöl, Maiskeimöl und Rapsöl. Ich benutze jedes von ihnen – aber weigere mich, eine „Lebe leichter Empfehlung“ auszusprechen. Denn bei Lebe leichter geht es nicht um Distelöl oder Sonnenblumenöl. Sondern um 3 Teller mit dem, was Dir schmeckt.

Diese Details lenken nur ab vom Kern des einfachen Konzepts.

Du brauchst auch nicht dauernd neue Schlankschlankrezepte ausprobieren und noch gesünder kochen. Die Bedeutung vom Essen muss im Kopf abnehmen. Dann hast Du frei und kannst über VÖLLIG ANDERE SACHEN ALS ESSEN UND ESSENKOCHEN UND NASCHEN UND REZEPTE UND EINKAUFEN NACHDENKEN. DEIN KOPF HAT ESS-FREI.

Du kannst essen was Du willst, aber nicht wann und nicht so viel Du willst. Das mit dem Teller und den Pausen hatten wir ja schon.

Social Network

Bin den modernen Medien gegenüber ziemlich aufgeschlossen. Habe seit dem Jahr 2000 meine Webseiten, seit 2007 schreibe ich Blog und bin bei Facebook angemeldet. Habe dabei keine Angst, dass meine Privatsphäre darunter leiden könnte, denn was ich nicht öffentlich schreiben will, das poste ich nicht.

Was ich zum Leidwesen meiner Familie eher nicht benütze ist mein Handy als permante Muttierreichbarkeitszentrale. Ich nehm es mit, um meine Emails abzurufen, um notfalls ins WEB zu gehen oder für den Fall, dass ich unterwegs bin und ICH WAS WILL 🙂 Der Klingelton ist immer abgestellt.

SMS lese ich meist erst nach einigen Tagen. Ist irgendwie nicht „meins“.
Aber seit Neustem habe ich WhatsApp und unsere Familie hat eine WhatsApp-Group mit einem schaurigen Namen. Seitdem gehts hin und her mit den Mitteilungen. Jeder liest mit und nimmt Anteil, auch wenn er sich an einem anderen Ende von Deutschland befindet.

Als mein Sohn eine 1 in Mathe bekam, trudelten in Minutenschnelle Glückwünsche der ganzen Familie ein. Seit gestern ist mein Mann unterwegs nach Israel. Sozusagen im Stundentakt werden wir informiert…verspätete Züge.. die Pause im Burger King…Jetzt befindet er sich am Flughafen Tempelhof (ein sehr bescheidener Flughafen, aber ja immerhin Lieblingsflughafen von Günther Jauch). Heute Abend wird jeder von der Familie wissen, wie warm es in Jerusalem ist und was da so auf den Tisch kommt. Wir haben fast mehr Kommunikation als wenn wir alle zusammen sind.

Nur eine unserer Töchter hat noch ein Vorzeithandy ohne WhatsApp…Wir werden das ändern müssen.

Klare Ansage

Lebe leichter Kurse zu halten macht Spaß. In meinen Treffen wird total viel gelacht. Gerade am Anfang werden immer  wieder die Eckpunkte des Programms besprochen und Fehler gesucht.

Nicht nur die Helmstädter sind total motiviert….übrigens hat Silke ihr Feedback nach der zweiten Woche geschrieben, auch die Würzburger waren heute abend super zufrieden. Durchweg tolle Abnahmen und ich musste schon in der zweiten Woche meinen Teelichthalter-Bestand plündern. Die gibts bei mir für die Abnahme von 3 Kilo. Die Größe symbolisiert den 1 x am Tag erlaubten Nachtisch – und das hatten schon 5 Leute geschafft, der Rest folgt ihnen dicht auf den Fersen. So machts Spaß.

Hatte aber auch letzte Woche nochmal ne ziemlich klare Konzeptansage gemacht. Die essen zwischendurch nichts mehr. Nach 19.00 Uhr nichts mehr. Verhungert ist deswegen keiner…Im Gegenteil, es geht ihnen gut. Es geht nichts über einen motivierenden Anfang. Hart aber herzlich.