Mein Sport

Muss immer darauf achten, mich genügend zu bewegen. Das fällt mir nicht in den Schoß.

Heute fiel es mir immerhin auf die Füße. Musste zahlreiche Pakete in die Gemeinderäume schleppen, Begrüßungsgeschenke auf 300 Stühle platzieren, die großzügigen Zeitschriftenspenden von Joyce und Lydia arrangieren, leere Kisten zum Sperrmüll fahren, 50 x die Treppen im Gebäude rauf und runterwetzen – und schon ist weit mehr als eine halbe Stunde vergangen. Nicht offiziell Sport, aber bei Lebe leichter zählt der Wille die halbe Stunde zusätzliche Bewegung. Jetzt genieße ich meinen Tee und verkrümel mich in den Lieblingsessel.

Ab Sonntag gibts schönes Wetter, dann werde ich auch wieder zusätzlich walken.

Sind Kohlenhydrate böse?

Eine Angst geht in Deutschland um. Und zwar vor den bösen Kohlenhydraten. Die angeblich nachts in den Kleiderschrank kriechen und heimlich die Kleider enger nähen.

Immer wieder frage ich meine Teilnehmer, was denn so bei ihnen auf den Tisch kommt. Und bekomme oft ziemlich kohlenhydratarme, am liebsten kohlenhydratfreie Mahlzeitenbeispiele genannt. Am liebsten nennen sie „Salat und Fleisch“… und die eher vegetarisch Gesinnten erzählen von ihren Gemüsearrangements mit nichts als Gemüse. Kann denn Gemüse Sünde sein?

Wen halb(herzig)e Mahlzeiten wirklich „abholen“, der darf sich natürlich gerne an einem Teller Sauerkraut + 2 Eiern satt essen… oder sich seine Gemüsepfanne richten. O-ton: „Ich liebe Gemüse„…

Die Empfehlungen von Lebe leichter haben einen komplett anderen Ansatz als sämtliche kohlenhydratreduzierten Diäten, die derzeit in Mode sind.

Iss pro Mahlzeit einen Teller von dem, was Dir schmeckt. Auf jedem Teller sollte ein Platzhalter Obst oder Gemüse liegen. Und gerne darf ein Drittel mit Kohlenhydraten gefüllt werden… Kartoffeln, Brot, Nudeln, Reis…auf dieses Drittel passen ja nun keine Berge, denn auf dem Teller sollte man ja nicht stapeln.

„Ein ausreichend hoher Anteil mit vollwertigen Kophlenhydraten sorgt für einen stabilen Serotoninspiegel. Der transportiert die Botschaft, dass Sie satt und zufrieden sind!“ (Lebe leichter Buch S. 117)

Will sagen, unsere Psyche braucht sie, die Kohlenhydrate. Das sieht man daran, dass die Helden des Tages in der Nacht das Naschfach oder den Kühlschrank plündern.

Bei mir gabs heute Mittag 2 kleine Hähnchenschnitzel natur, Nudeln mit Soße und Salat. Einen Teller voll. Genial normal. Und lecker wars. Ja, bei Lebe leichter darf man auch Nudeln!

Und abends gabs 1 1/2 Scheiben Brot mit Belag und dazu etwas Rohkost.

UND WASSER PUR RUND UM DIE UHR.

Aufgeregt

Glauben mir ja die Leute nicht. Ich bin IMMER aufgeregt, wenn ich öffentlich was Neues mache. Einen neuen Kurs anfange, einen Vortrag halte, eine Veranstaltung moderiere, EINEN GLÜCKSTAG veranstalte….

Frauentage gibts in unserer Gemeinde seit 25!!!! Jahren. Wir arbeiten immer ohne Netz und doppelten Boden, will sagen ohne Anmeldung und ohne Eintritt. Umso spannender die Frage, ob jemand kommen wird und wenn ja, ob die Plätze und das Essen reichen.

An diesem Samstag von 10.00-17.00 Uhr haben wir als Referentin Viola Widmaier aus Heilbronn eingeladen, Die Themen ihrer beiden Vorträge „Grundlagen für einen glücklichen Lebensstil“ und „Geschaffen fürs Glück“.

Drumherum haben wir so viele Puzzleteile zum Glücklichwerdenkönnen eingebaut, wie es nur geht und JETZT FEHLST NUR NOCH DU ZU UNSEREM GLÜCK!
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Oasen

Schrieb mir Viola, die am Glückstag am Samstag, den 13. April unsere Referentin sein wird (hat ihren Fachwirt in Glück gemacht), das sie gehört hat, es gäbe KRAM-Tage, PERFORMANCE-Tage und SONN-Tage – und diese sollten tunlichst nicht miteinander vermischt werden, wenn man effektiv und glücklich arbeiten möchte.

Bei mir vermischen sich die Tage trotzdem und bis jetzt ist das Glück mir noch hold. Aber ich bemühe mich redlich, zum Wochenende hin „Entschleuniger“ einzubauen. Einer davon heißt Gottesdienstbesuch.
Da mir heute die Moderation des Erlebnisgottesdienstes in den Schoß gefallen war, blieb ein gewisses Maß an PERFORMACE trotzdem nicht aus. Auf jeden Fall darf man in unsrer Gemeinde nicht im Morgenmantel auf die Bühne. Und wenn man ein Mikrofon in der Hand hält, sollte man schon auch wissen, was anmoderiert werden soll. Heute war alles ein Guß. Es lief so leicht, als säße ich zu Hause im Lieblingssessel. Unsere Gemeinde ist eine meiner Oasen.

Die andere Oase ist unser Zuhause. Nach Lachs mit Kartoffeln und Soße folgte Tee „gebrannte Mandel“, Lieblingssessel und wer weiß, vielleicht halte ich sogar ein Sonntagsschläfchen.

Morgen ist KRAM-Tag – bis abends mein Lebe leichter Kurs mit Sekt und kleinen Häppchen und letztem Wiegen und Loben und Rückblick abschließt. Das wird dann eine Mischung aus Sonn-Tag (weil ALLE sich in ihrem Erfolg sonnen) und Performance. Ein bisschen kramen muss ich vorher auch, damit das Tischlein für alle Teilnehmer gedeckt ist.

Wichtig ist, immer wieder Entschleuniger einzubauen. Seelenbaumellassstunden, Oasen…Mal allein, mal mit Freunden, mal im Schlaf, mal durch ein Kontrastprogramm.

Ich wünsch Dir eine abwechslungsreiche, spannende, entspannte Woche.

Bereicherung

„Wie viel Stunden hat eigentlich Dein Tag“, fragen mich die neuen 4 Coachs, als wir den langen ersten Ausbildungstag bei einem Glas Wein ausklingen ließen“ Sie ahnen, dass ich mit einem 8- Stundentagen nicht hinkomme. Dafür habe ich eine enorme Flexibilität, kann neue Dinge ausprobieren, mache kostbare Bekanntschaften und staune, wie das Lebe leichter Programm sich durch unsere Coachs quer durch Deutschland verbreitet. Am Sonntag sprach mich ein junger Mann aus unserer Gemeinde an, der zur Zeit in Tostedt bei Hamburg arbeitet. „Hey Beate, von Dir hängt ein Bild in unserem Fitness-Studio und da liegt das Buch von Dir aus“. Na, macht doch Laune, wenn die neuen Coachs in die Startlöcher gehen und ihre Lebe leichter Kurse aktiv bewerben. Wie gerne würde ich bei ihnen mal Teilnehmer sein. Alle Kurse findest Du auf der Webseite www.lebe-leichter.com

 

Was Spam ist und was nicht

Seit der Umstellung meines Blogs auf WordPress bekomme ich massenhaft Spam. Gestern hatte ich sogar einen Hackerangriff. Sachen gibts! Heute sitze ich beim Frisör und bekomme die Nachricht von einer enttäuschten Onlinerin. „Ich dachte, Du antwortest mir immer am selben Tag“, schreibt sie… Tu ich auch. Im Geist gehe ich meine gestrigen Antworten durch, weiß noch, was ich ihr geschrieben habe und rate, mal in ihren Spamfilter zu gucken. Und siehe da: War mein Feedback im Spamfilter gelandet.

Unerwünschte Emails landen auch bei mir unter Spam. Noch genauer als mein Spamfilter halte ich es mit dem, was ich in meinen Kopf reinlasse. Denn es gibt jede Menge Müll, der sich Zugang sucht und wer nicht aufpasst, wird vollgespamt.

Viele der heutigen Filme, Witze, Geläster sind reiner Spam. Reden über andere Menschen und deren Angelegenheiten – es sollte eine Virenwarnung geben. Manchmal genügt schon das Zuhören, um einen Hackerangriff auszulösen. Besonderen Spamschutz empfehle ich bei giftigen Gedanken über Dich selbst. „Das schaff ich nie!“ „Ich bin ein Pechvogel“, „Immer ich“, „Ich werd bestimmt krank“, „das Geld langt nie und nimmer“…“So ein Mist…“

Wünsche Dir und mir einen Spamfilter, der negative, bittere, selbstkritische, verletzte, verletzende, hoffnungslose Kommentare, ob von Dir oder anderen einfach ausfiltert. Dann bleibt das Kästchen sauber und Du kannst besser denken, hören, lesen und schreiben.

Leichte Grüße von Beate

Aufarbeiten

Puhh…da war viel Arbeit liegengeblieben, während wir in Norwegen waren. Habe gleich noch einen Trip zu meinen eigenen Eltern angefügt und mich heute wieder in die Büroarbeit gestürzt… Nein, die Arbeit ist kein Frosch… sie hat schön auf mich gewartet.

Und obwohl ich keineswegs fertig bin, habe ich beschlossen, heute meinen SEHR NETTEN MANN zum Auswärtsessen einzuladen. Die Idee hat ihm gefallen und so wartet auch der Rest der Arbeit bestimmt auf mich, bis ich morgen wieder auftauche.Für heute ist es genug.

I. schrieb mir von ihrem Arbeitshamsterrad. Und während ich ihr kluge Ratschläge gebe, hab ich mir selber ein paar Tipps gegeben:

HEUTE IST MEIN BESTER TAG UND ICH WERDE IHN GENIEßEN.

ICH WERDE KEINE STUNDE MIT BEDAUERN ODER SELBSTMITLEID VERSCHWENDEN. SONDERN HEUTE DAS TUN, WAS ICH FÜR DAS BESTE HALTE UND MICH UNGENIERT MEINES UNPEFEKTEN, LEICHT CHAOTISCHEN LEBENS FREUEN. WER WILL, KANN SICH MIR ANSCHLIEßEN.

Kannst Du mich sehen?

Habe ein paar Mails von Leuten bekommen, die „mich“, also meinen Blog, nicht mehr sehen können. Upps, keine Ahnung. Bei mir sieht alles hübsch ordentlich aus. Aber wenn DU mich auch nicht oder nur mit Mühe sehen kannst oder Dir irgendwas „auffällt“…ich freu mich über sachdienliche Hinweise. Sonst mach ich weiter wie immer obwohl mir natürlich klar ist, dass die Leute, die mich jetzt nicht mehr sehen, mir auf diesen Blogeintrag wahrscheinlich nicht antworten werden…

Und, ja, ich weiß, dass ich auf dem Foto von gestern müde aussehe. War ich auch. Hab gedacht, das verkraften wir…Morgen tu ich den neuen Concealer drauf..Und Rouge. Blättert halt im Laufe eines Sonntags ab. War ja kein Fotoshooting, sondern Liveschaltung aus meiner Küche.

Alltagssonntag

Nach der aufregenden Woche hatte der Ostersonntag bei uns keine kulinarischen Ausläufer. Zwar gabs mittags ein Festessen und Eis, aber für einem Kuchen hatte meine Hausfrauenpower nicht gereicht. Zum Glück hatten wir norwegische Lefse mitgebracht.
2013-03-31 18.08.10

Dünne Fladen, die mit Butter bestrichen und mit Zimt und Zucker bestreut werden und die bei uns ein Norwegenferienfeeling erzeugen.

Ansonsten widme ich mich am heutigen Ostermontag meinen Onlinern!