Bewegungsarm

Gestern war ein bewegungsarmer Tag. Mit meinem Autochen die 200 km zu meinen Eltern gebraust, mit der 82 jährigen Mama zur Bank und zum Bäcker, schön mit ihr auf dem Balkon gesessen und tüchtig Wässerchen getrunken. Nach meiner letzten Mama-Erfahrung, wo ich plötzlich Kuchen aß, den ich nicht wollte und Tee trank, der mir nicht schmeckte, hatte ich sämtliche Bewirtung von vornherin ausgeschlossen. So hatten wir mehr Ruhe und Zeit. Mit meinem 93jährigen Vater durch den Garten gegangen, eine Stunde mit ihm erzählt, dann im Schritttempo zurück nach Würzburg gekrabbelt. Wenn die Hinfahrt freie Fahrt ist, kommt die Rache auf dem Heimweg. Über 3 Stunden gebraucht und sofort in unsere Gemeinde gefahren, wo Freitagsabend das Highlight der Woche abgeh, was ich mir möglichst nie entgehen lasse. Hat sich auch diesen Freitag wieder gelohnt..Gegen 21.30 zu Hause… wo mein neuer Schrittzähler mich freundig begrüßte.

Beim Frühstück eingestellt und bisher 292 Schritte gezählt. Ich hab noch keine Ahnung, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Ab morgen kommt das Ding noch im Bett dran.

Werde Euch auf dem Laufenden halten, was „Omron“ mit mir macht. Habe schon beschlossen, heute selber das Altglas wegzubringen, statt meinen Sohn zu fragen.. und schon einige andere Ideen, wie ich es „IHM“ zeige…

Habe aber mit Schreck gelesen, dass der sportliche Mensch der ich ja sein will ja auf 10,000 Schritte kommt, während 3000 das absolute Mindestmaß ist…

Nach dem Kücheaufräumen auf 413.

Think pink

Sitze auf der Terrasse, arbeite am Buch und mache unter dem Gartentisch die Venenpumpe. Der Schrittzähler ist noch nicht eingetroffen, der mich ab Samstag motiviert, auf mindestens 3000 Schritte zu kommen.

Die vierte Kursstunde über Bewegung war in jedem meiner Treffen anders. In Helmstadt wollte mein Trampolin partout nicht aus dem Auto steigen und meine geniale Choreographie in Youtube-Version verweigerte ebenfalls den Auftritt, sodass mein Gutenmorgenbeateesistzeitzumaufstehenlied, sprich mein Weckton auf dem Handy herhalten musste. Das Lied hätte ich übrigens gerne als Lebe leichter song…Lets fly…

Aber die Helmstädter kann nichts erschüttern. Der Mann im Treffen lockte das Trampolin aus meinem Ford Ka, wäre mit dem VW-Beetle-Cabrio ja alles kein Problem und die ungeübte Hockergymnastik auf meinen Handyklingelton machten alle gutwillig mit.

Als mich heute Mittag beim Pizzateigkneten der Gedanke streifte, um wieviel bequemer mein Leben wäre, hätte ich einen Thermomix, drehte ich den Mitleidspieß um: Während meine Thermomixfreundinnen Zeit und Kraft sparen, durfte ich ein kleines Küchenworkout einlegen und Gemüse schneidet Frau noch von Hand. Weil mein Sohn Extrawünsche hat, Gott sei Dank für meine 5 Kinder, bleibe ich in Bewegung. Ein Sondereinsatz für meine Tochter führte mich zwei Stunden lang durch mindestens 5 Geschäfte, ohne nur einen Euro zu verbrauchen. Store-Walking. Auf was für Ideen Kinderlose während solcher Leerlaufzeiten gekommen wären, ich mag gar nicht daran denken. Für den Schweiß, den ich beim Ein- und Ausladen des Trampolins in mein Miniauto vergossen habe, spare ich mir das Fitnessstudio. Morgen sitze ich 5 Stunden im Auto.. Ich google mal, was für sportliche Vorschläge ich mir als Autofahrerin mache…Und hier noch mein Aufwachlied:

 

 

Auswirkungen

Während ich beim Schreiben von „Lebe leichter für Vielbeschäftigte“ 3 Monate komplett vielbeschäftigt, strukturiert und reglos hinter meinem Schreibtisch versunken war, macht das Schreiben an „Lebe leichter mit Bewegung“ was mit mir.

Hüpfe auf dem Trampolin, trage jedes Stück Altpapier gesondert raus in die blaue Tonne, laufe beim Telefonieren kilometerweit und mach unter dem Schreibtisch die Venenpumpe.

Als mir heute eine Onlinerin von ihrem Pendometer berichtete, habe ich mir auf der Stelle einen Schrittzähler bestellt und bin gewillt, auch während der Schreiberlingphase die vom Gesundheitsministerium empfohlenen 3000 Schritte zu gehen. Das entspricht 30 Minuten spazieren gehen und basiert sowohl auf internationalen ALS AUCH AUF UNSEREN LEBE LEICHTER EMPFEHLUNGEN. Bei einer Schrittlänge von 60-80 Zentimeter kommt man so 1,8-2,4 Kilometer weit. Ich befürchte allerdings, dass meine Schrittlänge kleiner ist.

Mal gucken, wann es eintrifft. Ab dann werdet Ihr meine Erfahrungen im Blog lesen können

Zurzeit

Liebstes Essen: Pfannekuchen
Liebstes Getränk: Leitungswasser
Liebstes Buch: Ganz einfach glücklich von Joel Osteen
Liebstes Land: Israel
Liebste Stadt: Hamburg
Liebster Sport: Trampolin
Liebste Sendung: Wer wird Millionär
Liebste Automarke: Ford Ka bei Geldsegen Änderung in Beetle-Cabrio bitte cremeweiß
Liebste Farbe: Orange
Liebste Beschäftigung: Joggen
Liebste Freundin: Heike
Liebster Satz: Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst

P.S. Eine Lüge hat sich eingeschmugget. Wollte, dass ihr was zu lachen habt.

 

Autorenalltag

Konnte, als ich um 19.00 Uhr beschloss, für heute fertig zu sein, nicht widerstehen, meine versendeten Emails zu zählen. Ist ja eigentlich Zeitverschwendung. Obwohl immer noch welche in der Warteschleife hängen, habe ich 41 geschafft.

Dem Buch sind Heike und ich heute nicht näher gekommen. Haben ein Krisengespräch geführt und erwägt, das Kind noch mal komplett mit dem Bad auszuschütten, will sagen, alles zu verwerfen und ein neues Grundgerüst zu legen. Ohne ein gutes Konzept nützt die ganze Schreiberei nichts… Autorenalltag. Darüber denke ich dann am Donnerstag nach, wenn 130 weitere Mail geschrieben und meine drei Kurse hot hot hot gelaufen sind..

 

Multitasken

muss man als berufstätige Frau und Mutter ja immer ein bisschen. Aber wenn ich mehrere Projekte gleichzeitig im Ofen habe, kann ich meine Konzentration einfach nicht gerecht verteilen, so gerne ich das auch täte.

Wusste, dass ich heute im Gottesdienst sowohl die Moderation als auch die Kurzpredigt zum Thema „Krisen sind Chancen“ innehatte, durfte mich quasi selber anmoderieren, alles andere musste warten.

Jetzt sind sämtliche Krisen & Chancen vorbei, es war jedes Herzklabaster wert. Und ich habe wieder Augen für den Rest der Welt wie dringend zu beziehende Betten, Buchhaltung, fällige Newsletter und andere in Vergessenheit geratene Kinkerlitzchen UND NATÜRLICH DIE MENSCHEN RINGS UM EBENDIESE BETTEN & KINKERLITZCHEN…

Dank Hammerbeiträgen unserer Coachs fürs neue Buch über Bewwgung werde ich das Thema dieser Woche neu belichten, meine Teilnehmer mit SPORTEINLAGEN die ich selber erst mal üben muß zum Glühen bringen, meine Onliner mit maßgeschneidertem Input beglücken und fleißig weiter am Buch schreiben. ICH FREU MICH AUF DIE WOCHE

Langes Wochenende

Krieg das Heuteistsamstaggefühl nicht raus. Der Brückentag hat mein Zeitgefühl vernebelt.

Dabei mach ich mir mehr Gedanken um meine Teilnehmer als um mich. Die an den Wochenenden mit verschobenen Aufstehzeiten und Mahlzeiten mehr zu kämpfen haben als im Alltag. Vergessen zu Hause oft das Trinken, kommen öfter am Kühlschrank vorbei, auf die Idee, Kuchen zu backen, weil ja Wochenende ist, Einladungen, weil man ja am nächsten Tag ausschlafen kann und ein Gläschen Wein, weil ja Wochenende ist.

Jetzt geht das Wochenende seit Mittwochabend..und könnte locker bis Sonntagabend anhalten…
Bei uns gabs heute Sonntagsessen (Lachs, Kartoffeln, Spinat und Salat), aber ich habe mich brav an den Teller gehalten und auch nichts zwischendrin genascht. Morgen ist Samstag.

Du machst was falsch

Es gibt Sätze, die sollten Lebe leichter Coachs nicht sagen. Z.B. „Ich an Deiner Stelle“, oder „Das glaub ich Dir nicht“ oder „Du machst was falsch“..Denn Du bist nicht an seiner oder ihrer Stelle, solltest Deinem Teilnehmer schön glauben und er macht sicher nichts falsch…. Dauert vielleicht einen Tick länger, bis er „Seine Lösung“ gefunden hat, ehrlich sich selbst gegenüber ist und reif, sein Schicksal selber in die Hand zu nehmen.

Ein Coach sollte aber immer wieder mal auf die Eckpunkte des Konzepts hinweisen, darf eigene Beispiele verwenden und willige Teilnehmer auch mal beraten. Ihnen sagen, dass ein Pfund Erdbeeren zwar auf den Teller, aber nicht ins Konzept passen und reine Spargelmahlzeiten fürs allgemeine Essverhalten kontraproduktiv sind.. Der Coach darf im Treffen fragen, wer wohl von sich glaubt, den Umgang mit Süßigkeiten eher weniger im Griff zu haben und den Ehrlichen von ihnen raten, es nicht tütenweise oder im Sonderangebot zu horten. Er darf nichts verbieten und weiß wann er reden und zu was er schweigen sollte.

In den 12 Wochen meiner Onliner zeichnet sich das gleiche Bild ab wie in den Treffen. Manche haben nur darauf gewartet, dass es losgeht und sind bereit und ehrlich genug, das Programm so genau wie möglich umzusetzen und nehmen 5-10 Kilo in der Zeit ab..Andere hoffen, dass sich mit der Bezahlung der Kursgebühr auch das Gewicht regelt. Tut es nicht.

Eben trudelt das Feedback von Melli ein, immerhin schon in der Woche 10:

„Nachdem ich mir klargemacht habe, dass ich nun schon 10 Wochen vom LL Programm mir dir, meinem Coach, vergammelt habe, wünschte ich, ich hätte ich wenigstens die Hälfte von dem erreicht was ich mir vorgenommen hatte. Nun frage ich mich ernsthaft, wenn ich denke ich brauche „Stoff“ : WANN WILL ICH MEIN SCHICKSAL/ MEIN LEBEN/ MEINE ESSGEWOHNHEITEN ÄNDERN??? Dann lautet meine ehrliche Antwort: JETZT! Nicht morgen, nicht in 2 wochen. Also muss ich mich jetzt an meinen Plan halten, alles andere regelt sich von selbst. Ich hoffe diese Einsicht hält noch lange an“.

 YEAH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

So ähnlich wie damals

Hab mal flugs das Album mit den Hochzeitsbildern rausgekramt und festgestellt, dass am 28. Mai 1983 Jahren auch kein besseres Wetter war als grade. Heute vor 30 Jahren haben wir in einer Sportkapelle in den norwegischen Bergen in der Nähe von Kvamskogen geheiratet und auf der Fahrt dorthin lag rechts und links meterhoch der Schnee.

Hochzeit1

Mr. 17 staunt und meint gerade anerkennend: „Man erkennt Euch ja noch. Wahnsinn.“ Er soll mal gespannt sein, wie er mit 47 aussieht. Damals waren wir alle mehr verföhnt und ich hatte eine Riesenbrille. Aber das Brautkleid passt noch.

Lang ist`s her

Bücher verschlingen

…hat keine Kalorien.

Wir sind Vielleser. Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen ist, wie ich an einem Heiligabend nicht mit der Familie in die Christmette gegangen bin, weil ich mich einfach nicht von meinen Dolly-Büchern trennen konnte.

Mit unseren 5 Kindern war ich Dauergast in der Bücherei…und habe jeden Tag und jeden Abend vorgelesen, bis ich beim Lesen eingeschlafen bin und die Kinder mich wecken mussten, weil ich schlafend irgendeinen Stuss weitererzählte…
Vom ängstlichen kleinen Spatz über die Raupe Nimmersatt, den Esel Benjamin, Sturmstina, über sämtliche Wisselmann-Bücher, alle 5 Geschwister-Bände, 5 Freunde-Bücher…so ungefähr als TKKG kam, hörte meine Karriere als Lesemutter auf.

In unserem Haus befinden sich unzählige Bücher in 3 Sprachen, die meisten deutsch, aber sehr viele in Englisch und auch eine erhebliche Kistenzahl in Norwegisch. Fast keine Bildbände. Viel Theologie in allen Sprachen, inspirierende christliche Literatur zu ziemlich allen Themen, von mir viele Fachbücher über Ernährung und Motivation und von meinen Töchtern der NICHT UNERHEBLICHE REST…SAGEN WIR MAL 40%… Krimis, Romane, Weltliteratur…von meinen Jungs höchstens ein paar Schulbücher.

Den gestrigen Sonntagnachmittag habe ich damit verbracht, einfach mal ein NichtfachBuch zu lesen, was rumlag… konnte zwischen hunderten aussuchen und versank bei Tee Rosamunde in Martin Suters „Allmen und die Libellen“.

Heute wälze ich wieder Fachbücher- und zeitschriften, denn ich will was „rauskriegen“ für unser neues Buch. Der Abgabeschluss rückt näher…

Wichtige Frage: Welche Ansprüche hast Du an unser nächstes Buch, dass von Lebe leichter & Bewegung handet. Dankbar für Deinen Input, im Blog oder per Email.