Erdbeerduft

Es war eine köstliche Mischung aus dem Geruch von frischen Erdbeeren, Schokolade und Kaffee… „So ähnlich wird`s mal im Himmel riechen“, meinte meine Sitznachbarin.

Keine Ahnung, ich denke eigentlich, das es dort nach Equivalenza 132 riecht, welches wiederum exakt so riecht wie Allure Femme von Chanel…. aber wer weiß das schon!

Diana, Sprecherin unseres Sisterhood-Abends, ermutigte uns, unsere Träume nicht aufzugeben, seien es große oder kleine. „Du musst Dir bewusst sein, dass Deine Träume umkämpft sind“, sagte sie. „Eine Vision oder ein Traum ist wie eine Schwangerschaft. Es benötigt einen Prozess. Ich träume nicht gestern einen Traum und laufe heute über die Ziellinie. Der Plan braucht Reife und Zeit. Am schlimmsten ist der Druck vor der Geburt.

Wenn Du heute aufgibst, wirst Du nie erfahren, ob Du es morgen geschafft hättest.

Gott hat einen Originalplan für Dich. Perfekt auf Dich zugeschnitten. In Jeremia 29.11 ermutigt er Dich persönlich: „Ich weiß, was ich mit Dir vorhabe. Dass ich mit Dir etwas vorhabe. Ich habe Frieden für Dich. Ich will Dir Zukunft, Hoffnung und Durchbruch geben“.

Diana`s Schlusswort:

Und selbst wenn einige Träume von Dir noch nicht erfüllt sind, so hast Du hier bei uns

…eine beste Freundin, die Dir Mut macht, einen unmöglichen Traum zu träumen

…eine beste Freundin, die Dich in Deinem schlimmsten Moment mit total verschmierter Wimperntusche und verquollenen Augen gesehen hat und Dich immer noch toll findet

…eine beste Freundin, die Dir gerne sagt, Du schaffst es – Du bist großartig

…eine beste Freundin, die ehrlich genug ist, um Dir die Wahrheit zu sagen, auch wenn alle anderen Leute Honig um den Mund schmieren

…eine beste Freundin, der Du die tiefsten Geheimnisse anvertrauen kannst.

 Wie Du siehst – bist Du doch jetzt schon ganz schön fett gesegnet!“

Weißt Du was? Das nächste Mal, am 4. September, kommst Du einfach auch!!!

 


Unperfekt

Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen haben mir Frauen etwas von ihrer Unperfektheit erzählt. Die eine bringt nicht jeden Tag die 100% Leistung im Job, die andere nervt der Perfektionismus in ihrer Umgebung, mit perfekten Häusen in denen perfekte Mahlzeiten oder perfekte Kuchen und Torten aus der perfekten Küche kommen.

Habe mit Freude festgestellt, dass ich auf den Perfektheitszug nie aufgesprungen bin. Weder gebe ich jeden Tag 100%, noch führe ich einen perfekten Haushalt mit perfekten Mahlzeiten und perfekten Torten schon mal gar nicht. Aber schmecken tuts immer!

Das Pareto-Prinzip lehrt: In 20 % der Zeit sind 80% der eigentlichen Arbeit getan.
Der Rest der Zeit wird mit dem Versuch verbracht, das Ergebnis zu perfektionieren.

Was für ein Glück, dass ich nicht den Anspruch habe, etwas perfekt machen zu müssen. Hätte ich mich sonst getraut, 5 Kinder zu erziehen? Spätestens beim dritten hätte ich aufgehört, weil  ich gemerkt hätte, dass es nichts wird mit der perfekten Mutter.

Hätte ich mich getraut, Vorträge zu halten? In den Beruf zurückzugehen, aus dem ich 20 Jahre draußen war? Webseiten zu erstellen? Bücher zu schreiben?

Der Weg, einen guten Vortrag zu halten beginnt damit, sich getraut zu haben, öfter mittelmäßige Vorträge gehalten zu haben. Der heute in Crailsheim war richtig gut 🙂

Der Weg zu guten Artikeln beginnt damit, viele Naja-Artikel geschrieben zu haben, ein paar für die Tonne, aber Übung macht den Meister. Nur zum Kritisieren braucht man keine Ausbildung.

Heutige Ermutigung an alle herumsurfenden Perfektionsten

…die seit Jahren ein Manuskript in der Schublade haben, ausgearbeitete Vorträge, ganze Gedichtbände, Liedertexte mit und ohne Noten… Zeig Dich. Die Welt wartet auf Dich. Warte nicht auf das perfekte Ergebnis. 20% sind schon ziemlich gut..

ICH WÜRDE ES SO GERNE SEHEN UND DEIN BABY BESTAUNEN!

Bitte hör nicht auf zu träumen

Wenn Menschen nicht mehr träumen. wenn sie sich abgefunden haben mit ihrem Schicksal und das NICHTS passiert, das NICHTS eintrifft von dem, was sie sich mal vom Leben erhofft haben, ist höchste Eisenbahn, das FEUER IN DIE KISTE KOMMT. Dann brauchst Du vielleicht mal eine neue Sicht der Dinge.

Jetzt bleibt uns natürlich nicht jede Lebenserfahrung erspart, manchmal lernen wir aus unseren Fehlern wertvolle Lektionen… und dann gehts hoffentlich weiter…

„Bitte hör nicht auf zu träumen“ ist das Thema am Donnerstag in unserer Sisterhood und wie immer ist jede Frau, die das liest, herzlich eingeladen!

Wenns dem Esel zu wohl ist

geht er aufs Eis, tanzen..

Hatte ich es gut vorgehabt: In diesem Frühjahr lerne ich joggen… Endlich mal Zeit…und fit war ich auch, bis auf den Wunsch, meine Kondition ein bisschen steigern zu wollen.

Gestern kam meine Krankenschwesterntochter dann mit Salbe und Verbandszeug und legte um meinen geschwollenen Fuß und beide Knie dicke Verbände an..Soooooo lädiert habe ich mein Leben lang noch nicht ausgesehen. Humple durch die Wohnung und werde heute definitiv NICHT auf 1000 Schritte kommen. Von 10.000 mal ganz zu schweigen.

In die Tonne

gepfeffert habe ich meine Turnschuhe. Sie sind schuld. Erst mal DANKE für die sehr netten Emails und sogar Anrufe von Bloglesern, die mir a) ihr Mitgefühl ausgedrückt
und b) fachliche Tipps gegeben haben wegen meiner ebschen Knie.

Da mir inzwischen nicht nur die Knie, sondern auch die Füße weh tun – ich hab eine leichte Fehlstellung an einem Fuß, bin ich nun sicher, dass der Hauptgrund für die Schmerzen von den falschen Schuhen kommt.

Also ist erst mal Regeneration angesagt! Bis auf die Knie und ganz aktuell die Füße altere ich in Würde. Habe heute der Versuchung widerstanden, zu Ehren unseres 31. Hochzeitstags im Brautkleid in meine drei Lebe leichter Kurse zu gehen. Aber es passt noch und den Motten scheint es auch nicht zu schmecken. Der Reifrock damals war geliehen – macht natürlich gleich nochmal mehr her. Und ich war ja heute auch nicht wie „damals“ im Fotostudio in Bergen/Norwegen, sondern bei uns im Wohnzimmer.

WeddingdayHochzeit1

Zu schade

Nach meinem fulminanten Läuferanfang vor 2 Wochen kam nun der Dämpfer. Zum ersten Mal in meinem Leben „habe ich Knie“. Deren Existenz hatte ich bisher überhaupt noch nicht bemerkt. Bis Samstag habe ich mich exakt an meinen ehrgeizigen Trainingsplan gehalten, um bis zum Kursende meiner Teilnehmer eine Runnerin zu sein. Pustekuchen. Meine Knie schmerzen und ich bin es selber schuld.  Zu schade.

Aber nun sind mir auch meine langjährig stillschweigenden Knie zu schade, um sie meinen ehrgeizigen Zielen zu opfern. Reumütig kehre ich zu Nordic Walking Stöcken, Smooveys und Co, zurück. Habe mich ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt und wenn ich mit meinem Newsletter jemanden zu Joggen angesport habe, der wegen mir jetzt Knieschmerzen hat: TUT MIR LEID! PRÜF SELBER, OB ES GUT FÜR DICH IST.

WERDE KÖRPERFLÜSTERER! WAS TUT IHM GUT? WAS BEKOMMT IHM NICHT?

Es war erstaunlich, zu merken, wie schnell die Kondition sich aufbaut. Aber muss ich dafür joggen? Meine Knie sagen: Bitte nicht! Nun kann ich aufrichtig sagen: Ich hab es probiert. Für meine Knie scheint es eine Qual gewesen zu sein, was sie mir seit Samstag jede Nacht zu verstehen geben. Auf die 10.000 täglichen Schritte bestehe ich weiterhin.

Beim Joggen war ich halt schneller fertig.

Die Dankbarkeitstaste

Es ist mir ein Vergnügen, den sehr gelungenen Blogeintrag von Lebe leichter Coach Helga Reutter als Gastbeitrag posten zu dürfen. Wer mehr von ihr lesen möchte, klicke auf „Einfach Helga“ in meinem Blogroll. Viel Spaß mit Helgas „Dankbarkeitstaste“.

Stellt Euch mal vor, auf Eurem Computer gäbe es eine Dankbarkeitstaste. Mit dieser Taste könnt Ihr mit einem Klick negativ formulierte Sätze in positive umwandeln.

Unglaublich? Schaut mal wie das aussehen könnte:

“Neee…, ich hab keine Lust jetzt 30 Minuten zu laufen, das Wetter ist so schlecht und überhaupt, ich hab noch sooo viel zu tun…”

Klick auf die Dankbarkeitstaste und da steht:

„Klasse, dass ich heute in der Lage bin aufzustehen und meinem Körper eine Portion Bewegung zu gönnen, mich danach pudelwohl zu fühlen und dieses herrliche Gefühl zu haben, etwas Gutes für mich getan zu haben.“

” Also nein, schon wieder diese blöde Aufräumerei/Putzerei. Hat doch gar keinen Sinn! Morgen sieht`s doch grad wieder so aus. Mir hängt das so zum Hals raus.”

Dankbarkeitstaste…

”Es ist doch wirklich nicht selbstverständlich eine Wohnung mit Küche, Bad, gemütlichem Wohnzimmer und Schlafzimmer (mit noch gemütlicherem Bett) sein Eigen zu nennen. Die Mehrzahl der Menschheit hat diesen Luxus nicht! Da lebt eine komplette Familie in einem Raum, den wir nicht im Entferntesten als “Raum” in unserem Sinne bezeichnen würden (und die sind froh, überhaupt so einen “Verschlag” zu haben). Also nix wie ran und unser “Gut” in Schuss halten. Es ist ein Privileg!

“Es ist doch eine Qual mich ständig zügeln zu müssen, mir nichts mehr gönnen zu dürfen, ständig auf Essenspausen, Tellerportionen zu achten. Das ist doch kein Leben!”

Dankbarkeitstaste…

“Wow…, ich bin froh und dankbar, dass ich meinem Körper ein leichtes Leben ermöglichen kann. Ich gönne meinem Körper mehr Qualität statt Quantität, mehr Klasse statt Masse. Er wird es mir danken mit mehr Wohlbehagen, mehr Vitalität, mehr Gesundheit und weniger Gewicht!”

Wir können jederzeit diese “Dankbarkeitstaste” drücken – in unserem Kopf. Sie löst eine enorme Kraft für unseren Alltag aus. Lasst uns positiv an Herausforderungen gehen – jeglicher Art!

Wenn wir diese Taste immer wieder und lange genug bewusst drücken, bis sie ganz abgenützt ist, brauchen wir irgendwann die Beschriftung nicht mehr, unser Kopf (Finger) findet blind zu dieser Taste.

Vergiss das Feiern nicht

Von dem ungewohnten Joggen tun mir grade die Knie weh. Werde wohl ein paar Tage aufs Walken umsteigen müssen. Und gestern habe ich gleich ganz pausiert.

Constanze

Gartenparty mit Lampignons und Live-Musik. Eine geniale Mischung von Jung, Alt, Bekannten, Unbekannten, Künstern und Lebenskünstlern. Unsere Gastgeberin hat nicht nur einen riesigen Freundeskreis, sondern auch ein riesiges Herz und versteht es, unvergessliche Feste zu feiern.

Verwandte, langjährige und brandneue Freunde waren bunt gemischt zusammengesetzt. Sonstige Zutaten: ein wildromantischer Garten, Gelassenheit, Sonne, viel Herz und auch das Essen war wunderbar. Bei einer solchen Ambiente wäre das aber fast egal gewesen.

Mein Minibeitrag war das neuste Salatrezept, das mir neulich bei meiner Tochter so gut geschmeckt hat. Da ich vergessen habe, das genaue Rezept zu erfragen, hier die ungefähren Angaben für eine große Schüssel zum Mitbringen:

3-4 Mini-Romana (Salatherzen)
1 Gurke
ca. 20 Coctailtomaten
3-4 Stengel Minze
80-100 g Couscous
250 g Hüttenkäse
2 Limetten
Gewürze, Öl,

Couscous mit heißem Wasser oder Brühe übergießen und quellen lassen.
Limetten auspressen, den meisten Saft zum Couscous hinzufügen.

Mini-Romana in feine Steifen schneiden, Gurke, Tomaten und Minze kleinschneiden und mischen. Mit einer Salatsoße aus Limette, Öl und Gewürzen abschmecken.

Hüttenkäse unter den Couscous ziehen, pikant abschmecken. Vor dem Anrichten mit dem vorbereiteten Gemüse mischen. Ins Rezept gehört auch noch ein Hauch Knoblauch. War bei mir nicht drin, aber wäre beim Original dabei gewesen.

Wann feierst Du das nächste Mal ein schönes Fest?
Wen lädst Du ein?
Was ziehst Du an?

Die Frage, was es zu essen gibt, kann ruhig an den Schluss.

Das Schönste am Feiern sind die Menschen!

Fromm oder nur zerstreut?

Habe Tränen gelacht, als mein Mann heute beim Mittagessen AUCH FÜR SEINEN ZWEITEN TELLER ein zweites Tischgebet sprach.

Ob er gehofft hat, dass das kalorisch dann weniger zu Buche schlägt?
Oder war er nur zerstreut?

Als er versuchte, mit seinem Funk-Autoschlüssel die Haustür zu öffnen, war er auf jeden Fall zerstreut!

Ansonsten alles chillig bei uns. Ich entwickle mich zur Läuferin und hatte gestern schon um 9.00 meine 10.000 Schritte getan. Genieße das Hammerwetter und mach mich jetzt mal dran, endlich wieder mal einen Lebe-leichter-Newsletter zu schreiben.