Was sich auszahlt

Wir sitzen mit Freunden zusammen und mein Mann erklärt: „Meine Frau kann sehr gut mit Geld umgehen!“ Mir bleibt fast die Spucke weg, weil er mir das bisher eigentlich noch nie so gesagt hat… aber endlich weiß ich mal, was er denkt 🙂

Es ist allerdings ganz anders: Seit ich selbstständig bin, habe ich mich entschieden, großzügig zu sein – und zwar sowohl mir selber gegenüber als auch anderen.

Mein Vorrecht als Selbstständige ist, dass ich meine Zeit frei einteilen kann – und auch beim Geldverdienen und -ausgeben habe ich „Handlungsspielraum“.

Vor zwei Wochen habe ich jemandem ein ziemlich cooles Geschenk gemacht…
100% keine Blogleserin und niemand außer eine meiner Töchter weiß das…

Kaum war das Geld (naja, Geschenke kosten ja oft auch mal Geld) aus dem Geldbeutel, begann der sich wieder zu füllen. Aber hallo! Eine Teilnehmerin wollte mal „alle Bücher, die du geschrieben hast“, es stiegen 2 neue Teilnehmer in den laufenden Kurs „zu“.. und ein paar weitere Finanzwunder geschahen, die meine Schenkung weit überstiegen. Gestern war ich mit meiner Tochter in der Stadt und blieb an einem Kartenständer mit Spruchkarten stehen, kleine Schwäche von mir 🙂

„Ach, heute nicht“ meinte ich und was liegt einen Tag später bei mir im Briefkasten?

Karten

Eine Onlinerin bedankt sich für das coole Coaching und hat sich meine Vorliebe für gute Sprüche gemerkt. Schöner hätte ich mir die Karten nicht aussuchen können…

So was kommt bei mir frei Haus! Großzügigkeit zahlt sich immer aus, aber mit Berechnen und Rechnen hat das nichts zu tun. Aber es gefällt mir, dass mein Mann so nett von mir denkt!!! Und irgendwie hat er ja auch recht.

Keine Zeit

Gestern Geburtstag meiner Tochter in Stuttgart, morgen Geburtstag meiner Mutter zweihundert Kilometer in die andere Richtung, an einem Tag, an dem ich drei Lebe leichter Kurse habe – und wo Donnerstag die dritte Woche Body Spirit Soul folgt.

Wische mir den Schlaf der späten Heimkehr aus den Augen und organisiere mich gerade, um morgen pünktlich zum Mittagessen mit meinen drei Geschwistern bei „Mama“ zu sein und ihren Ehrentag zu feiern. Das Argument „keine Zeit“, „klappt nicht“, „zu anstrengend“ wird oft überstrapaziert.und wenn man es bereut, ist es manchmal zu spät.

Beziehungen brauchen Zeit – und die sollten wir uns nehmen.. und manchmal müssen wir uns dafür sogar auch ein kleines bisschen anstrengen organisieren. Na und?

 

Bin satt

Gestern habe ich mir erst mal selber zu unserer genialen Idee gratuliert, den Body Spirit Soul Kurs zu erfinden – und hab mir einen ordentlichen Blumenstrauß geschenkt..

Woche 2 hat so viele Ideen in mir generiert, dass ich mir gleich eine Liste schreiben muss, damit ich keine vergesse – und mein Gehirn mindestens 743 neue Synapsen bildet, um das alles zu speichern. Werde meine Massageigel, die im Keller überwintert haben aus dem Winterschlaf holen und ins Badezimmer umziehen lassen, unbedingt das Budwig-Frühstück ausprobieren und mir ab und zu einen Kuss aus der Natur gönnen, wie ich die oberleckeren Energiebällchen genannt habe…

Als ich die Zutaten dafür besorgt habe und Mr. 21 ein bisschen das Kurs-Konzept erklärte, war er baff…. Ich meine, da kauft seine Mutter Zutaten für gesunde Pralinen, bastelt (Sensation!!!), sucht nach geeigneter Deko,  rauscht um 7.00 morgens aus dem Haus, damit der Raum einladend vorbereitet ist UND HAT SELBER AM ALLERMEISTEN SPAß DABEI…

Unsere Leidenschaft bringt das Herz zum Singen!

Das macht satt. Glücklich. Da stehst du morgens gerne auf, guckst abends nicht auf die Uhr, schaust nicht, ob du 1:1 kostendeckend arbeitest, denn solche Rechnungen gehen auf eine komplett andere Weise auf. Und dann kaufst du dir selber noch Blumen und hüpfst auf der Stelle vor Aufregung, was wiederum eindeutige Signale an das limbische System sendet…Und bedankst dich bei dir und Gott, dass du auf der Welt bist und so coole Sachen machen kannst.

 

Heute in 10 Wochen

Mein letzter Post hat mir einige Zuschriften beschert.. alle wollen mit mir walken… ein paar würden mich gerne zu sich beamen, und ein paar das Online-Coaching buchen.

Nun sind aber auch meine Kapazitäten begrenzt und zum Laufen müsstest du dich eher zu mir beamen, da kam mir eine Idee:

Vom Mittwoch, den 19.bis Sonntag, den 23. Juli könnten wir zusammen laufen, reden, lernen, lachen.. das Essen wird gekocht und Imst liegt zwar in Österreich, aber doch nicht aus der Welt..3 1/2 Stunden rechnet mein Navi! Eine kleine Auszeit für Körper, Seele und Geist! Geht nicht? Warum denn nicht?

R. die sich grade eben bei mir zum Online-Coaching anmelden wollte, aber das Programm schon von der Pike auf kennt, habe ich vorgeschlagen, sich einen Ruck zu geben und ab sofort wieder leichter zu leben, bis „Imst“  in 10 Wochen 5 Kilo abzunehmen – und dann haben wir eine Hammerzeit, ich geh mit dir den neuen Body Spirit Soul Kurs durch – und du lebst mit mir 100% leichter.

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Yolo

Yolo war 2012 mal das Jugendwort des Jahres, Abkürzung für you only live once..

Komme gerade vom Walken und beim laufend vor mich Hindenken bekomme ich immer philosophische Anflüge; deshalb mal meine tiefgründigsten Montagsgedanken, dass DU auch nur einmal lebst – und die Zeit läuft einfach, ob du sie nun nutzt, ob du in die Gänge kommst oder nur googelst, was andere so machen oder du dich auf die Socken machst, dein Leben zu leben..und es nicht zu ver(g)essen…

Ich rede von der Gefahr, dich mit Essen zu betäuben… und während der Narkose läuft das Leben trotzdem weiter, manchmal vergehen kostbare Jahre, deine besten Jahre!

Gestern schrieb mir K. dass sie sich im Moment wieder in so einer Ess-Schleife befindet und einfach nicht rauskommt. Sie hofft, dass es irgendwann einfach mal leichter wird.

Weil aber der Diabetes naht, die Nerven blank liegen, die Knie weh tun, würde ich so gerne eine Runde mit dir walken und dich bitten:

VER (G) ISS NICHT DEIN LEBEN

Ich würde dir sagen, was für eine Hammerfrau mit Format du bist und dass ich glaube, dass es irgendjemandem nicht gefällt, wenn du so richtig in Gang kommst mit deinem Leben…

Ich würde dir sagen, dass Binge-Eating, Süßigkeiten-Flashs oder Riesenportionen Essen deinen Körper auf Dauer so mega belasten.

Ich würde dir sagen, dass das Auf und Ab auf der Waage dir schon Jahre geklaut hat und diese Diebe einfach nicht aufhören, bis du die Türe schließt..

Du kannst nichts daran ändern, was sie dir an Lebensqualität, Energie und Kraft bereits abgezogen haben, wo sie dein Gesundheitskonto schon mächtig strapaziert haben – hey, solche Räuber würdest du nie akzeptieren, wenn du vor dir sehen würdest…

Was sie dir klauen, ist wertvoller als 10.000 Euro! Würdest du dir die einfach vor deiner Nase vom Konto holen lassen? Ok, hast du nicht?. War ja auch nur ein Bild..

Darf ich dich heute mal liebevoll fest schütteln? Grrrrrrrrrrr…Ich meine es echt nur gut. Nein, es wird nicht alles sofort leichter. Aber du wirst Durchbrüche erleben, wenn du diesen Stierkampf aufnimmst und gewinnst. Du bist nicht allein.

Lies mal meinen Post von dem Stierkampf, den hab ich für dich geschrieben, und die Geschichte dazu ist auch in unserem neuen Buch…Komm, walken wir mal ne Runde.

Aufregender Start

Die letzten Tage hab ich mich gefühlt wie kurz vor Weihnachten und wie Heike war ich mega-aufgeregt. Kam ja mal wieder alles so unerwartet. Im Februar wussten wir noch von nix und schwupps stecken wir schon wieder in einem neuen Abenteuer!

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Die Funken sprühten sowohl bei den Wunderkerzen am Anfang als auch bei der Vorstellrunde – und es haben sich die spannendsten Menschen bei unseren drei Pilotgruppen „Body Spirit Soul“ angemeldet!

Nein, Sekt gabs nicht… aber als ich nach dem tollen Auftakt nach Hause kam, den Begrüßungsstrauß von C. in die Vase stellte und meine beiden Start-Kurse nochmal Revue passieren ließ, hab ich im Geist mit Heike angestoßen – und im Fleisch musste mein Mann herhalten, wozu er allerdings auch nicht überredet werden musste.

1 Abend

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Dann beginnen wir mal… Hab schon die ersten Anmeldungen für den Herbst!

 

Wir konnten

„Wie konnten wir denn nur“, stöhnten Heike und ich letzte Woche gemeinsam am Telefon, als wir merkten, wie geballt mal wieder alles auf ein paar Wochen gequetscht war.. Spring-Festival in Willingen, 60. Geburtstag meines Mannes,  Start unserer Lebe leichter Kurse, Redaktionswochenende der Zeitschrift Lydia, wo wir freie Redaktionsmitglieder sind, Beginn unseres Pilotprojekts „Body Spirit Soul“ und Hochzeit von Heikes Sohn im Mai – wobei Geburtstag und Hochzeit unter „höhere Gewalt“ fallen.

Obwohl wir unsere Termine sorgfältig planen, gibts solche Doppeldates – und dann sehen wir, wir können – und nutzen sie dann sogar noch, um paar Koordinaten, die wir sonst nur am Telefon besprochen hätten, abzugleichen und die nächsten Ideen downzuloaden…

Konzentriertes Arbeiten mit den anderen Redaktionsmitgliedern an der Lydia

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Am Schluss waren alle quietschvergnügt, inspiriert und froh, dabei gewesen zu sein.

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Und dann saßen Heike und ich noch zusammen und feilten an den ersten 4 Wochen Body Spirit Soul – da werden mehrfach Funken sprühen, mehr verrate ich nicht.

Verschiedene Plätze

Habe durch einen Umzug und eine berufliche Veränderung 2 Plätze im Vormittagskurs „Body Spirit Soul“ frei…Sieht ungefähr soooo aus…Wann, wo und wie steht hier!

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Und habe im Lebe leichter Mittwoch 19.30 Kurs noch 2-3 Plätze frei, ungefähr so…
Was wann wo steht hier

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Bei Interesse wo auch immer, schreib mir eine Mail

Hausaufgaben

Bin mit dem mega Gefühl aufgewacht, einen superschönen Freundinnen-Abend erlebt zu haben – und dass heute grade wieder ein schöner Tag wartet. Der fängt schon mit den Hausaufgaben an, die ich für das Treffen des Redaktionsteams der Zeitschrift Lydia machen soll… Die beiden letzten „Lydias“ studieren und mit Anmerkungen versehen….
Lydia

Und da sitze ich jetzt in meiner neuen Denkzentrale namens Schaukelstuhl und mache um 9.00 statt Staubsaugen und Badputzen Hausaufgaben. Und dann gehts zum „Lydia-Team-Treffen“ in die Nähe von Frankfurt – und Heike seh ich auch mal wieder…

 

Gänsehaut

Tolle Atmosphäre mit Begrüßungssekt und feinen Häppchen
lecker

Alte und neue Gesichter…. neue potentielle Freundinnen

Schwesterherz

Gänsehaut gab es, als Julie & Team ihre selbstkomponierten Lieder spielte und Renate  Texte von ihrem Blog vorlas; auch meinen Lieblingsbeitrag..ich hab ihn mal rausgefischt

„Als ich das letzte Mal Straßenbahn gefahren bin, saß neben mir ein junge Mutter mit ihrem lebhaften Kind auf dem Schoss. Das Kind war so gut gelaunt, es lachte und juchzte, zeigte durchs Fenster auf all das, was es draußen im Vorbeifahren zu entdecken gab. Die Freude des Kindes zauberte nach und nach ein Lächeln auf jedes  Gesicht der Mitfahrenden. Das Kinderlachen war so ansteckend, dass nach einer Weile etliche Fahrgäste laut mit lachen mussten. Es machte sich eine entspannte, heitere Atmosphäre in der Straßenbahn breit. Wer aussteigen musste, winkte dem Kind fröhlich zu. Als ich aussteigen musste hatte ich „Lach-Tränen“ in den Augen….das Kind war etwas ganz Besonderes, ein Mädchen mit Down-Syndrom.

Noch ein Erlebnis, das mich nachhaltig beeindruckt hat:   Kaffeehausatmosphäre, alle Tische sind besetzt, es duftet nach Kaffee und frischem Apfelstrudel, man unterhält sich. Am Klavier sitzt ein älterer Herr und lässt die Melodien nur so aus seinen Fingern perlen. Ein Volkslied, eine Operettenmelodie, ein Schlager….eine Melodie fließt in die andere, unaufdringlich, dezent. Plötzlich erhebt sich eine Dame an meinem Nebentisch. Anscheinend haben sie die Töne angesprochen und sie stimmt mit einem wunderbaren Alt ein:   “ Für mich soll´s rote Rosen regnen, mir sollten sämtliche Wunder begegnen….“   Stimme und Instrument vereinen sich, die Gäste lauschen gebannt. Die Sängerin ist absolut textsicher und hat das richtige Taktgefühl. Dann ist das Lied zu Ende, einen Moment ist es ganz still und  der Applaus bricht  aus, jemand ruft „Zugabe“. Die Sängerin verneigt sich geschmeichelt nach allen Seiten, setzt sich wieder und beugt sich über ihren Kuchenteller.

So geschehen im Speiseraum eines Pflegeheims für Demenzkranke , in dem ich gearbeitet habe, die Sängerin war hochgradig dement, ein Pflegefall mit Pflegestufe 3…     „Dient einander mit den Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat – jeder und jede mit der eigenen, besonderen Gabe.“ 1Petr 4,10