Bei der Präsidentin

“ Ich bin total froh, dass ich den Lebe leichter Kurs bei der Präsidentin machen kann“, meinte eine Frau im Kursdurchlauf, der in zwei Wochen zu Ende geht.

Meine Teilnehmer schicken mir oft Bilder ihrer Teller, sodass ich den Kursabend immer mit einer Teller-Show eröffne und ab und zu frage ich, was sie von diesem oder jenem Teller halten…

Dem Mittagessen mit den Zucchinipuffern

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oder den Kartoffeln mit Eiern und Senfsoße

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„Zu wenig Gemüse“, war die Meinung von den meisten bei dem 2. Bild.
„Und dann „Kindergartengemüse“… Das ist ein Insiderwitz, weil ich Gürkchen, Tomätchen und Paprika zwar durchaus schätze, aber hallo… so richtig ballaststoffreich sind sie alle drei nicht…Und so feuere ich sie an, Rohkostsalate zu „üben“ und spare nicht mit Rezepten. Aber für manche Essen brauchst du kein Rezept.

Heute schrieb ich Ihnen… So speist die Präsidentin.

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„Das gab es gestern und gibt’s auch heute, nur mal als Beispiel… und mit dem Wunsch, dir zu zeigen, dass es „ganz normales Essen“ sein kann, dass der Teller auch nicht zu sparsam befüllt werden braucht, aber das Drittel Gemüse ist wichtig!

Kartoffeln, Blumenkohl mit heller Soße, ein Stück Hähnchenbrust und
Rohkostsalat aus:

1 kleine rohe Rote Beete Knolle
2-3 Möhren
1 Apfel
Etwas Zitronensaft, etwas Süßstoff

Diese Mischung gibt’s oft, manchmal mit Kohlrabi, ab und zu schneide ich eine Mandarine hinein oder eine Apfelsine… Der Salat wird jedes Mal anders und schmeckt uns gut und der Darm feiert Party!

Weihnachtsgeschichten

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Als ich gefragt wurde, ob ich bei einer Weihnachtsfeier für den erkrankten Geschichtenerzähler einspringen könnte, brauchte ich nicht überlegen!

Nur die perfekte Geschichte musste noch gefunden werden. So verbrachte ich einen wundervollen Vor-Vorleseabend auf der Suche nach der richtigen Weihnachtsgeschichten. Da schmolz mein Herz schon beim Vorbereiten.

Meine Lieblingsgeschichte ist definitiv „Ein guter Tag für Vater Martin

Dann hatte ich noch Die drei Bäume herausgesucht

und Die Kirchenmaus und die Bienenwachskerze. Ich hätte natürlich eine Bienenwachskerze mitgebracht und die Kinder schnuppern lassen.

Auf meinen Aufruf auf Facebook hin bekam ich viele weitere Anregungen.

Beim Vorlesen war es mucksmäuschenstill. Ich begann mit Vater Martin und als tatsächlich Zugabe gerufen wurde, durften die Zuhörer zwischen den „Drei Bäumen“ und dem „Tagebuch einer Großmutter wählen“. Tja, da wollten sie aus dem Nähkästchen hören, war mir klar. Den Text hab ich aber nicht für euch!

Jetzt bin ich wohlgerüstet für die nächste Feier am Montag in Lohr.

Jul

Mein kleiner Tick

Oder ist es eher ein Trick? Auf jeden Fall stehe ich zu meiner Bargeldliebe!

Vor vier Jahren fing meine Sensibilisierung an, es wurde immer normaler, jede größere Besorgung über Amazon zu veranlassen. So bequem. So schnell. So einfach.

Das blutet unsere Städte aus und ich zog für mich die Reißleine: Kein Amazon mehr. Naja, ein Paar Wandersocken hab ich noch bestellt, aber seitdem ist Ende im Gelände.

Als die Pandemie anfing und ich zum gläsernen Bürger mutieren sollte, hat mein nächster Tick begonnen. Seit fast drei Jahren zahle ich in 90% der Fälle bar!

Ich tanke und bezahle bar, jeder Einkauf für den Haushalt, jedes Buch, dass ich im Handel kaufe, immer bar. Neulich musste ich im Langzeitgedächtnis meine Geheimzahl hervorkramen, so selten benutze ich meine Karte.

Nur Teilnehmergebühren für meine Kurse und da, wo es sich nicht vermeiden lässt wie die Zahlung meines Zoom-Accounts oder meiner Webseiten und Handygebühren laufen über meine Konten.

Ich bin nicht nur Bargeldfan, sondern liebe das Münzgeld. Ich habe immer Kleingeld für die Parkuhr und wenn die Tankfüllung 53,48 kostet, pule ich mit Genuss die kleinen Münzen aus meinem Geldbeutel und freu mich, dass ich keinen weiteren Schein „anbrechen“ muss.

„Kannst du ein Stück Käse mitbringen“, schreibe ich meinem Mann per Whatsapp. Er kommt ohne Käse nach Hause, er hatte kein Geld dabei. Ich hab immer Kleingeld da!

Und kriege mit, wenn der Brotpreis und Käsepreis steigt.

Mit ein paar Münzen in der Tasche fühle ich mich reich und dem Handel gewachsen.

Auch mein Kontoauszug freut sich über meine wenigen Buchungen.

Wie viel schöner ist es, jemandem einen 50,-€ Schein zu schenken, als es aufs Konto zu überweisen. Bares ist Wahres, das kann ich „fühlen“. Ich mag meinen Tick und das gute Gefühl, nicht völlig gläsern zu sein, sondern ein bisschen „geheimnisvoll“.

Aber du weißt es ja jetzt.