Schlichte Variante

M. kenne ich seit fast 15 Jahren. Früher war sie mollig. Seit einigen Jahren ist sie schlank. Was keineswegs mit mir zu tun hat. Eines Tages schaute sie kritisch an sich herunter und entdeckte disverse Speckröllchen. Überlegte kurz, wie die wohl zustande gekommen waren und sagte sich: „Mädchen, das muss doch wohl nicht sein“.

Verzichtete fortan auf das Feierabendbierchen und diverse Süßigkeiten, die sich in ihren anstrengenden Tagesablauf eingeschlichen haben, verkleinerte ihre Portionen und ist seitdem schlank.

Kein Phantom

Treffe mich mit 20 Frauen aus ganz Deutschland in Kassel, um ein großes Frauenevent fürs nächste Jahr zu planen. C. aus Braunschweig ist auch gerade eingetrudelt und begrüßt mich: „Sag mal, kann es sein, dass ich Dich heute morgen auf Plakaten gesehen habe, als ich in Braunschweig zum Bahnhof gefahren bin?“ Möglich ist alles! Zur Zeit eröffnen in vielen deutschen Städten neue Lebe leichter Kurse… und die Coaches werben dafür mit unseren Plakaten. Und dann geht Lebe leichter in die Schweiz, nach Österreich und in die Mongolei 8)

Darüber wundere ich mich noch mehr und mach mich mal lieber ganz locker. Wer weiß, was noch kommt.

5 Stunden Autobahn

Lange Autofahrten sind nicht mein Ding. Autofahren macht mich umgehend schläfrig. Vor ein paar Wochen wurde ich schon nach einer halben Stunde Autobahn so müde, dass ich auf den nächsten Rasthof fuhr und ein Nickerchen einlegte. Geht aber nur, wenn kein Zeitdruck ist. Heute soll ich schön zackigfrüh in Kassel sein. Also Hörbücher raussuchen, Wasserflaschen bunkern, Kleingeld für die WC-Anlagen bereithalten, welche sich als äußerst wechselunwillig erweisen und Navi einstellen. Looooooos!

Tanz durchs Leben…

Die letzte Woche ihres Online-Coachings hat begonnen. Sara ist zufrieden mit dem Erfolg der letzten 11 Wochen. Genau 7 Kilo sind weg. Sie fasst bereits ihr nächstes Ziel ins Auge.  Am liebsten käme sie auf glatte 70 Kilo. Noch mal 9 Kilo.

Ich werde ihr das Motto von A. empfehlen, die auch soeben das 12-Wochen-Coaching beendet und das Jahrescoaching angehängt hat:

Leicht und fröhlich durch den Herbst und die Vorweihnachtszeit

Auf leichten Flügeln in Neue Jahr

Wie eine Ballerina ins neue Lebensjahr

Tanzend durch den Sommer

Weil die zunehmende Auswahl an weihnachtlichen Süßigkeiten in den Geschäften gerade zu einer Gefahr zu werden droht, ein wirksamer Tipp: Im Oktober und November keine Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen. EINFACH NICHT KAUFEN. AUCH NICHT FÜR DEN MANN. ODER EVENTUELLE BESUCHER.

Gemütlich machen kann man es sich auch mit Wärmflasche, Kuschelsocken und Lieblingstee.

Neue Dinge lieben lernen ~ Leichter leben ~ Fliegen lernen ~

Ausgemistet

Saras Mann findet ihre schlabbernden Klamotten inzwischen unmöglich und hat sie gebeten, sich doch neu einzukleiden. Für viele Frauen die Steilvorlage zu einem ausgedehnten Shopping. Sara allerdings hat den Ehrgeiz, sich ihre neuen Teile selber zu nähen. Hut ab. Auf jeden Fall hat sie mit Genuss ihren Kleiderschrank ausgemistet.

In dieser Woche musste sie sich wieder verstärkt ans Trinken erinnern. Ob`s am Wetter liegt? Aber sie schreibt ihre Mahlzeiten akribisch in ihren Planer und kreuzt dort auch ihre Trinkmenge ab. 2 Liter Wasser will sie schaffen…

Am Wochenende war Sara auswärts Essen und musste zwischen Schweinsbraten mit Knödeln, Schnitzel mit Pommes und Salat und Wildgulasch mit Spätzle wählen. „Ich höre jetzt nicht nur auf meinen Bauch, sondern kombiniere Bauch und Hirn“, schrieb sie mir. Das Wildgulasch machte das Rennen. Und während die anderen sich noch fröhlich Kuchen und Kaffee bestellten, sagten Bauch und Hirn nach elf guten Wochen Lebe leichter Nein danke.

Alles in Ordnung?

… man hört gar nichts von Dir“, fragte heute jemand bei mir an. Aber man sieht mich. Die Teilnehmer meiner vier neuen Kurse haben mich gesehen, die Mitläufer beim Walken, die Besucher unseres Gästegottesdienstes, der Hauskreis, das Ältestenteam bei der Besprechung, die Mitarbeiter des Autohauses und gefühlte 100 Mal der Bahnhof, an dem fleißige Kinder das Mamataxi bestellten, um ein bisschen länger Feierabend zu haben. Alles in Ordnung.

Think pink

Saras letzte zwei Wochen ihres Online-Coachings sind angebrochen. „Die Leute sprechen mich an, weil ich so viel Gemüse kaufe“, schreibt sie. „Ich freu mich auf jeden Tag, ganz egal, wie die Umstände sind oder das Wetter ist. Ich genieße meinen Capuccino oder Latte Macciato nach dem Essen, besonders, wenn ich kein Maxi mehr habe.

Ihre Vorsätze für die Woche:

Die Wohnung auf Vordermann bringen (hat eine wolhltuende Wirkung auf die Psyche, wenn alles sauber und aufgeräumt ist). Besonders ihre Kleiderschränke.

Und an ihrer Körpersprache arbeiten: Rücken gerade halten, offene Arme und LÄCHELN!

Kompliment vom Hausarzt

Sara war bei ihrem Hausarzt, der scherzte, er habe nun gar nichts mehr bei ihr zu tun. Erstaunt erkundigte er sich, wie sie es bloß geschafft hat, trotz ihrer Schilddrüsenprobleme so toll abzunehmen. „Essen Sie gar nichts mehr?“ „Doch“, meinte Sara und erzählte ihm von dem Drei-Mahlzeiten-Konzept. Ganz selten gibts zwischendurch bei ihr Joghurt mit Walnüssen, Cranberrys und Reissirup. Klar erlaubt sie sich hin und wieder was zum Naschen. Die Hauptsache ist, dass die Ausnahme die Ausnahme bleibt und nicht an der Tagesordnung 8)

Übrigens: Heute steht sie auf glatten 79. 7 Kilo in 10 Wochen.

Glücklich

Ich bin immer total aufgeregt, wenn ich etwas Neues beginne. „Hat man gar nicht bemerkt“, meinte H. als ich gestern abend erleichtert und happy meine erste Runde Lebe leichter beendete.

Um die 50 neue Teilnehmer haben angefangen und jedes der vier Treffen ist mal wieder besonders nett. Und weil ich mein eigener Chef bin, konnte ich die Termine so legen, dass ich „offizell“ nur noch Mittwochs und Donnerstagsabends arbeite. Traumhaft.

Könnte jetzt also tagelang Sport treiben, Fenster putzen oder Gartenarbeit machen.

Gestern abend erntete ich schallendes Gelächter auf meine Frage, ob es im Garten denn im Moment überhaupt noch was zu tun gäbe. Eine Teilnehmerin wollte mir Gartenarbeit als „ihren Sport“ verkaufen (hat dann geklappt).

Zeit hätte ich nun. Wenn da nicht meine Leidenschaft „Networking“ wäre… Und so sitze ich schon wieder viel zu lang vor der Kiste, wo ich doch so herrlich joggen könnte.