HDGDL

Ich stehe mit meinem Sektglas im Foyer und begrüße die Gäste…Entdecke C., freue mich und sage: „Wie schön, dass Du gekommen bist“. Merke, dass noch gefühlte 100 Sachen zu organisieren wären, während gefühlt wahrhaftige 110 Frauen im Foyer an ihren Sektgläsern nippen. Super Atmosphäre und ich beschließe, dass es nicht perfekt sein muss, damit es schön ist.

Das Frühstück, durchweg von Freundinnen wie Ruth, Helga, Herta, Diana, Lidia, Yvonne, Bärbl, Juliane, Marion, Irmgard, Kerstin, Andrea…soll ich WIRKLICH ALLE AUFZÄHLEN??? mitgebracht worden: bombastisch. Die Comedy der Franken-Sisters zum Schieflachen, ein Gedicht…und dann kam Viola, unsere polypatente Gastsprecherin, die wir sofort für ihren nächsten Vortrag buchen, falls sie uns jemals wieder einen Termin gewährt, denn sie musste ihr Mikrofon selber anschrauben hatte ich schon gesagt, dass ich noch 100 Sachen organisieren wollte: Sah aus, wie angekündigt…
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und punktete mit einer Mischung aus Humor, Tiefgang und ihrem strukturiert aufbereiteten Vortrag zum Thema „Freundinnen“. Leider nicht aufgenommen, weil in der Cafeteria...hatte ich nicht erwähnt, dass ich noch 1oo Sachen organi..

Kleines Gastgeschenk am Schluss. Bevor C. sich auf den Nachhauseweg macht, sagt sie mir, wie sehr es ihr Herz gewärmt hat, dass ich mich so gefreut habe, sie zu sehen.

HDGDL, habdichganzdolllieb, kann man in ziemlich vielen verschiedenen Sprachen sagen, alle Deutsch. Und man sollte  wirklich mal seine Sprachkenntnisse aufbessern oder einsetzen oder beides.

Freundinnen müssen sich im Herzen ähneln. In allem anderen können sie grundverschieden sein. Nachdem mindestens 20 Freundinnen und 1 Freund einfach so die Küche wieder auf Hochglanz gebracht haben, chauffiere ich eine meiner längsten, unterschiedlichsten Freundinnen nach Hause, danke ihr fürs Helfen + 30 Jahre Freundschaft und falle zu Hause glücklich in meinen Liegestuhl.

HDGDL, lieber Blogleser. Wenn ich sehe, mit wieviel unterschiedlichen Menschen ich befreundet bin, wirds mir warm uns Herz. Wünsch Dir ein geniales Wochenende! SCHÖN, DASS ES DICH GIBT. WOLLTE ICH DIR SCHON LÄNGST MAL WIEDER SAGEN. SCHÖN, DASS DU DA WARST!

Gewohnheitsmäßig…

…sitze ich morgens am Laptop im Wohnzimmer, denn da ist das Haus leer. Als ich eben meinen zugegebenermaßen ziemlich runtergekommenen, weil 1000 x gespülten 700ml-Schüttelbecher mit der aufgelösten Magnesium-Brausetablette ansah, kam mir die Idee, Euch zu zeigen, was ich Montag, Dienstag, Mittwoch in meinem Kursen gezeigt habe: Wie mann/frau zur Gewohnheitstrinkerin wird. So siehts übrigens um 7.30 an meinem Arbeitsplatz aus. Terassentür geöffnet, Vogelkonzert läuft.

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Anfangen mit der Trinkerei tu ich schon morgens im Bad. Ein 300 ml.-Ikeaglas voll warmes Wasser. Beim Frühstück 1-1 1/2 Tassen Kaffee aus meiner Lieblingstasse. Dann lange Wanderung von ca.8 Metern zum Arbeitsplatz im Wohnzimmer, wobei ich bis hierhin nicht nur für sechs Leute Frühstück gemacht habe, inklusive angerührtem Quark, aufgebackenen Brötchen, gekochten Eiern und angebratenem Fleisch, damit Sohn 1 nicht verhungert bis er abends wieder im Hotel eintrifft. Und dann das Programm Rolle rückwärt, bis die Küche wieder sauber ist.

Sitze nun am Laptop und trinke im Laufe der nächsten Stunde den Becher mit 700 ml. Wasser + Sprudeltablette (1x täglich). Ab dann gibts Lieblingstee aus der Lieblingstasse.

Wenn ich einkaufen fahre oder anderweitig das Haus verlasse, kommen Pat und Patterchon, meine beiden Tuppertrinkflaschen mit ins Auto. Beide haben ein Fassungsvermögen von 0,5 Liter. D.h. wieder einen Liter getrunken, bis ich nach Hause komme. In die fülle ich nur Leitungswasser, weshalb sie auch nach einem Jahr noch wie neu aussehen.

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Vor dem Mittagessen günstigerweise noch ein Ikeaglas Wasser. Nach dem Mittagessen einen Tee. Wenn ich aus dem Haus gehe, Pat und Patterchon einpacken…Und so gehts weiter. Abends mach ich mir manchmal einen Pott heißen Kakao.  Und weil ich schon mal am fotografieren bin:

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So ein Kakao ist jetzt nicht als Nebenbei zu verstehn: Aber wenn ich mal nicht zum Abendessen gekommen bin wie gestern, als ich erst nach 20.00 Uhr nach Hause gekommen bin, da hat er in diesem Fall das Abendessen ersetzt und das war auch mal in Ordnung. Ein heißer Kakao sättigt und befriedigt den Süßhunger. Ich nehme 1,5-Milch und strecke den Becher mit Wasser (2/3 Milch, 1/3 Wasser, nehme Backkakao und süße mit etwas Süßstoff.

Gestern im Treffen kam mir die Erleuchtung. Muss das viele Trinken machen, das erwiesenermaßen ja auch das Denkvermögen beschleunigt: Während es bei einer Abnahme von 4 Kilo von mir als Anreiz einen Teelichtbehälter von Ikea gibt, der das Fassungsvermögen eines lebeleichterkompatiblen Nachtischs symbolisiert, bekommen meine Teilnehmer für die Hürde über die 5 Kilo-Marke ein Ikeaglas. Gut dass wir so in der Nähe wohnen…

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Gemeinsam statt einsam

Es ist schön, echte Freunde aus Fleisch und Blut zu haben. Nicht (m)eine steigende Zahl Facebook-Freunde,  wobei ich nur Leute freischalte, die ich auch kenne, weswegen Chen, Teddy und Stephen nicht dazu zählen.

Dienstagsabends treffe ich mich mit 10-12 Freunden, wir reden, wälzen Probleme, machen Musik, beten für Anliegen und haben einfach eine gute Zeit. Manchmal sitzen wir draußen, manchmal bis fast nie gehen wir oh Wunder zusammen wandern oder bowlen oder minigolfen.

Gestern stieß eine „Neue“ zu uns. Erzählte zum Kennenlernen von den Turbulenzen, Höhen und Tiefen der vergangen Jahre, ihrem Beruf und kleinen und großen Wundern der letzten Zeit. N. stellte nach Minuten fest, dass unser Zuwachs beruflich genau für das Problem „qualifiziert“ ist, das sie gerade beschäftigt. L. freut sich über gemeinsame Bekannte und A. über eine günstige Mitfahrgelegenheit, weil der Zuwachs quasi an ihrer Haustür vorbeifährt.

Du hast uns gerade noch gefehlt„, meine ich am Schluss des Abends zu ihr. Und freu mich, dass H. keine Einzelkämpferin ist, sondern von sich aus nach neuen Freunden Ausschau gehalten hat. Wir hätten was verpasst.

Übrigens trudeln für unser Freundinnen-Frühstück immer noch Anmeldungen ein…Ich nehm einfach alle an und geh davon aus, dass der Platz irgendwie reicht. Nicht, dass ich so jemand wie DICH verpasse. Ab 9.00 mit Sekt oder Selters, schönem Frühstück und einem Vortrag zum Thema „Freundinnen“. Entweder Du bringst Deine mit – oder Du findest neue.

Total daneben

Heute ist Onliner-Tag. Bekam eben Feedback von einem meiner drei Männer meiner Onliner-Runde…Muss mal mit ihm „angeben“, weil er in der Woche 6 ist – also 5 Wochen „Lebe leichter“ per Online-Coaching macht und inzwischen 4,6 Kilo abgenommen hat. Bin also super zufrieden mit ihm.

Handle mir aber eine schöne Kopfnuss ein: Hatte ihm aktuell geraten, immer schön die WASSERFLASCHE MIT ZUR FREUNDIN ZU NEHMEN 8)

Er befürchtet nun, wenn seine Frau meine Tipps liest, macht sie ihn oder mich einen Kopf kürzer. Habs mal lieber sofort richtig gestellt. Wasserflasche ja und immerdar…Freundin definitiv NEIN.

Fast Poetry slam

War der reinste Poetry Slam heute in meinem Lebe leichter Treffen:

– Wer Rosen schneidet, kann nicht essen
– Wer Unkraut zupft, kann nicht essen
– Wer Rasen mäht, wird kann nicht dabei essen

– Wer duscht, kann nicht essen
– Wer seine Fingernägel lackiert, kann nicht essen
– Wer seine Beine rasiert, kann nicht essen
– Wer seine Fußnägel lackiert, kann nicht essen.
– Wer seine Augenbrauen zupft, kann auch nicht essen.

Du kannst nicht essen, während Du Lippenstift aufträgst und nicht beim Wimpertuschen. Du kannst nicht wirklich essen, während Du Dich schminkst. Auch nicht beim Haarefönen.

Beim Stricken nicht, beim Häkeln nicht, beim Nähen nicht.

Beim Telefonieren solltest Du nicht essen, obwohl Du das könntest.
Beim Autofahren solltest Du nicht essen, obwohl Du das könntest.
Beim Reden solltest Du nicht essen, obwohl Du das kannst.

Zusammenfassung, wobei die Reihenfolge rein zufällig ist  und keine Gewichtung darstellt falls Du meinen Garten kennst: Mehr Gartenarbeit, mehr Körperpflege, mehr Handarbeit, mehr Kommunikation = weniger Kilos. Die Aufzählung ist ergänzungsbedürftig und schließt hier mit der offenen Frage, ob Menschen mit zunehmender Duschhäufigkeit auch zunehmend abnehmen und ob Beineenthaaren beim Abnehmen hilft… Ein paar Gramm weniger werden es auf jeden Fall, wenn Fingernägel und Fußnägel noch geschnitten werden.

P.S.Gepflegt fühlt man sich leichter. Und dann holst Du Deine Schätzchen aus dem Schrank und freust Dich, dass sie wieder passen.

GLÜCKWUNSCH. DU SIEHST TOLL AUS, MISS SUMMERTIME! GLATTE 3 KILO LEICHTER!

Im Ikea

Monika spaziert im Ikea herum. Schlägt den angebotenen Gutschein für ein kostenloses Stück Kuchen aus. „GUT! GEWONNEN! HELDIN DES TAGES!“  Und begibt sich auf die Suche nach den Teelichtbehältern, in die angeblich der Nachtisch bei Lebe leichter passen soll.

Sieht Mini-Teelichtbehälter, in die GENAU ein Teelicht passen würde, sieht Maxiversionen – und plötzlich sieht sie die, die Lebe leichter zu meinen scheint. GALEJ- im Viererpack. Legt ein paar Viererpacks in den Einkaufswagen und überlegt nun, wie das wohl gemeint ist mit dem Nachtisch…

Einmal am Tag? Nach jeder Mahlzeit? Darf sie den Teelichtbehälter auch mit Gummibärchen füllen? Mit Schokolade? Könnte sie die Schokolade auch flüssig einfüllen und im Kühlschrank wieder hart werden lassen? Ist das immer noch Lebe leichter? Sie beschließt, mir eine Email zu schreiben.

Also: Der Teelichthalter ist RICHTIG!

Und:  Nachtisch darfst Du Dir einmal am Tag genehmigen. Musst nicht, aber darfst. Ein süßer Abschluß nach einer herzhaften Mahlzeit bringt eine schöne Zufriedenheit.Wenn Du allerdings so satt bist, dass Du den Nachtisch fast nicht essen kannst, sondern erst mal eine Pause brauchst, hast Du den Nachtisch „verspielt“…immer schön Platz lassen..

Ob es nun Erdbeeren als Nachtisch gibt, frische Himbeeren, Joghurt, Apfelmus, eine Kugel Eis, Schokopudding, Obstquark, Rhabarbarkompott…die Abwechslung machts.

Schokolade oder Gummibärchen haben eine ziemliche Kaloriendichte. Bei solcher Art Nachtisch solltest Du wirklich darauf achten, dass es nur „eine Kleinigkeit“ ist. Wobei weder ein Snickers eine Kleinigkeit wäre, noch 100 Gramm Gummibärchen eng in den Ikea-Kerzenhalter gequetscht und in die Höhe gestapelt. Schokoladen-pur-Nachtischobergrenze 20 Gramm. Ein Stück Schokolade hat übrigens 7 Gramm…Bei Gummibärchen 25 Gramm. Hoffe, ich konnte Dir helfen. Damit es Dir leicht fällt, leichter zu werden!

Schrei vor Glück

Also ich hab noch nie vor Glück geschrien, als ich mir Schuhe gekauft habe (ist der Werbespot von Zalando). Auch keine Schnappatmung beim Kauf eines Kleidungsstücks. Wenn dann mal ein Fleck der Marke Sogarmuttibringtihnnichtweg drauf ist, müsste ich dann ja weinen vor Schmerz.

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Äußerlichkeiten sind mir ziemlich egal, ob Dus glaubst oder nicht. Ich guck morgens in den Spiegel…Naja..und wenn ich mich nach dem Frühstück schminke, was ich seit meinem 14.Lebensjahr tue..und wenn ich aus dem Haus gehe.

Gestern habe ich drei traurige Nachrichten bekommen von Freunden, die in echten Nöten stecken und wo ich jetzt gerne einen Post zur Überschrift „Schrei vor Glück“ geschrieben hätte, kommt mir das gerade ziemlich unpassend vor.

Es gibt Wüstenzeiten im Leben und es gibt Hoch-Zeiten. Beide haben weder was mit dem momentanen Umfang Deiner Oberschenkel zu tun, noch damit, ob die Haare liegen. Die sind nämlich alle drei ziemlich schlank und schön und trotzdem hat das Schicksal ihnen einen Kinnhaken verpasst.

Passend fand ich den Spruch, den Uschi gestern gepostet hat:  „Glücklichsein ist wie Unglücklichsein eine Gewohnheitssache“. Gedanken beeinflussen unser Handeln. Es gibt gute Zeiten und schlechte Zeiten. In den schlechten Zeiten lernt man am meisten. Das ist das einzig Gute dran.

Das Wirtshaus im Spessart

Wer meinen Mann und mich kennt, weiß, dass es sich um ein mittelgroßes Wunder handeln muss. Natürlich waren wir nicht selber auf die Idee gekommen. Wir hatten unseren Freunden einen Ausflug in den Zoo vorgeschlagen – oder wie wärs mit einer gemeinsamen Runde Minigolf…?

Aber die Idee, 2 Bayerntickets  maximal zu stretchen und in den Spessart zu fahren, um dort zu wandern, kam bei allen richtig gut an.  A L S O : W I R  S I N D   H E U T E  G E W A N D E R T

Das Wetter hat gehalten, die Entfernung zum Wirtshaus war optimal. Beim Wandern kann man die besten Gespräche führen und so erfuhr ich vieles von vielen, was ich noch nicht wusste.

Im Wirtshaus gabs Gastwirts selbst erlegtes Wild, Kloß, Soß…Fränkisches Herz, was willst Du mehr…Nur noch ein Stück Käsekuchen. Mit bestem Gewissen!

Feiertags brauch ich ja neuerdings auch nicht arbeiten 8)