Kollateralschäden

Nein, nicht wie Du denkst. Ich bin kein Auto gefahren. Das hätte ich mich als Blindschleiche nun wirklich nicht getraut, meine Familie traut mir indes alles zu!!

Ich bin Bus, Taxi und Mitfahrerzentrale gefahren und konnte so mein Pensum erledigen…Trotzdem konnte ich ja nicht lassen, ein paar Emails und Whatsapps zu schreiben. Gestern ein Dankeschön den Macher unseres Gemeindebriefs. Am Abend die Nachricht meines Bruders, dass er zwar Martin heiße, aber dass da wohl was schiefgelaufen sei. Hmmm. Heute eine Whatsapp ans Töchterlein, mir doch für mein Abschlusstreffen eine Flasche Hohes C mitzubringen. Eine Stunde später meldet sich einer unserer Coachs, aus der Nähe von Stuttgart. Nicht, dass sie nicht gerne helfen würde, aber der Weg sei ihr definitiv zu weit..Wieder hmmm. Meine Trefferquote sinkt.

Eben nun Abschlusstreffen des „Rosenkurses“, in dem  es für jedes Kilo weniger eine Rose gab. Tolle Abnahmen, schöne Feedbackrunde. Schade, dass es vorbei ist!

Drittes Türchen

Heute gibts wieder mal eine Geschichte, die mir jedes Mal eine Gänsehaut macht:

Ein wohlhabender Amerikaner sammelte Kunstschätze. Er hatte viele wertvolle Stücke in der Sammlung. Oft saß er mit seinem Sohn zusammen und bewunderte gemeinsam mit ihm die zusammengetragene Kunst. Als der Sohn als Soldat in den Vietnamkrieg zog, erwies dieser sich als mutiger Soldat und rettete einigen seiner Kameraden das Leben. Er selbst jedoch wurde dabei tödlich verletzt. Als der Vater vom Tod seines Sohnes erfuhr, verfiel er in tiefe Trauer.

Einige Wochen später besuchte ihn ein Soldat mit einem großen Bild: „Ihr Sohn rettete vielen Kameraden das Leben. Aber er trug mich auf seinen Schultern, als ihn die tödliche Kugel traf. Er hat oft über Sie und Ihre Vorliebe für Kunst geredet.“ Jetzt überreichte er dem Vater ein Porträt seines Sohnes: „Er hätte gewollt, dass Sie es bekommen.“

Der Vater betrachtete das Porträt. Die Persönlichkeit des Sohnes war äußerst gut darge- stellt. Der Vater begann zu weinen, dankte dem jungen Mann und bot an, das Bild zu bezahlen. Doch dieser antwortete: „Nein! Es ist ein Geschenk. Könnte ich je zurückzahlen, was Ihr Sohn für mich getan hat?“ Der Vater hängte das Bild über seinen Kamin und jedem Besucher zeigte er dieses Porträt, bevor er die anderen Bilder präsentierte.

Als der Vater starb, sollten durch eine Auktion die hinterlassenen Kunstschätze einen neue Besitzer finden. Viele reiche Leute kamen und wollten die Bilder ersteigern. Der Auktio- nator begann: „Wir werden mit einem Gebot für das Porträt des Sohnes beginnen. Wer will für dieses Bild bieten?“ Die betretene Stille wurde von einem mutigen Mann unterbrochen: „Wir wollen die berühmten Bilder, lassen Sie dieses Bild aus!“ Doch der Auktionator bestand darauf: „Wir beginnen mit einem Betrag von 100 Dollar für dieses Porträt.“ – „Wir wollen die echten Meister! Machen Sie mit den echten Bildern weiter!“ Doch der Auktionator blieb bei dem Bild des Sohnes. Schließlich ertönte leise die Stimme des langjährigen Gärtners der Familie. Er war nicht reich: „Ich biete Zehn Dollar. Ich nehme das Bild des Sohnes.“

Der Auktionator nahm das Gebot an: „Wir haben Zehn. Zehn Dollar. Bietet jemand 20?“ – „Geben Sie’s ihm für Zehn, damit wir endlich zu den großen Meistern kommen!“ – „Zehn ist geboten, bietet jemand 20?“ Die Menge der zahlungskräftigen Herren wurde ungeduldig. Sie wollten das Bild des Sohnes nicht. Endlich: „Zum ersten, zum Zweiten und zum Dritten“, der Hammer fiel: „Verkauft an den Herrn in der Latzhose für Zehn amerikanische Dollar!“

Jetzt schrie ein Mann den Auktionator an: „Zeigen Sie jetzt endlich die großartigen Meister?“ Doch der Auktionator zuckte mit den Achseln: „Es tut mir leid, aber die Auktion ist beendet.“ – „Aber was ist mit den Gemälden!?“ – „Vor der Auktion teilte man mir eine geheime Bestimmung aus dem Testament mit: Nur das Porträt des Sohnes sollte versteigert werden. Wer immer das Bild bekommen würde, sollte den gesamten Nachlass erben. Der Mann, der den Sohn nimmt, soll alles andere bekommen.

Auch Gott hat ein solches Testament geschrieben. Sein Sohn starb vor 2000 Jahren am Kreuz. Ganz ähnlich wie in dieser Geschichte. Auch hier lautet die Frage: „Will jemand den Sohn?“ – Und auch hier gilt: wer den Sohn nimmt, bekommt alles andere. „Denn Gott liebte die Welt so sehr, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben erben“. (Johannes 3,16)

Zweites Türchen

Alle Jahre wieder ist der Dezember der Monat der Rückblicke aufs vergangene Jahr.

Wer wird mein Mensch 2014? Wer wird Dein Mensch 2014?

Ich muss keine Sekunde überlegen. Es wird T. für die ich im Moment so eine Art Weihnachtsengel sein darf. Die seit Oktober im Krankenhaus liegt und gegen Krebs kämpft. Die ich erst seit März kenne. Habe sie mal nach Hause gefahren und mich ab und zu ein paar Minütchen über Gott und die Welt mit ihr unterhalten.

Im April fuhr sie mit uns zusammen für 9 Tage nach Israel und weil sie gleich am Anfang den Akku ihres Fotoapparats verlor, sorgte ich mit meinem Handy an den legendären Stellen für ein paar schöne Aufnahmen von ihr.

Meine Besuche bei ihr sind keine normalen Krankenbesuche, sondern irgendwas „Höheres“.Ohne dass uns eine lange Freundschaft verbindet, fühle ich mich regelrecht hingezogen. Sitze eine Dreiviertelstunde am Bett, wir lachen, erzählen, beten. Es macht was mit mir und es macht was mit ihr! Und gestern hat sie mir auf dem Klavier so wundervoll vorgespielt, dass die Station zusammengelaufen ist… denn Musik berührt die Seele und ist eine Art kostenlose Medizin.

In diesem zweiten Törchen also die Frage des Monats für Dich:

WER IST DEIN MENSCH 2014?

WEISS DIESER MENSCH, WAS ER DIR BEDEUTET?

UND ZIEMLICH SICHER BIST AUCH DU FÜR JEMANDEN DER MENSCH 2014.

UND GENAUSO WENIG, WIE T. DAS JETZT GRADE WEIß, WEIßT DU ES AUCH NOCH NICHT.

Erstes Türchen

Hast Du einen Adventskalender? Ich habe einen Tee-Adventskalender, mit dessem ersten „Törchen“ ich es mir gerade gemütlich mache. Und passend zu jeder Teetasse gibts hier jeden Tag etwas Weihnachtliches, völlig ohne Kalorien! Und heute gibts eine Geschichte!

Die Geschichte vom halben Brot

Als der alte Doktor gestorben war, gingen seine drei Söhne daran, den Nachlass zu ordnen: die schweren alten Möbel, die kostbaren Bilder und die vielen Bücher.
In einem zierlichen Glasschrank hatte der Vater seine Erinnerungsstücke aufbewahrt: feine Gläser, altes Porzellan, Reiseandenken aller Art.

Im untersten Fach, hinten in der Ecke, fand sich ein merkwürdiger harter, grauer Klumpen. Als sie ihn bei Licht besahen, stellten sie fest: ein uraltes vertrocknetes Stück Brot.

Wie kam das wohl unter all die Kostbarkeiten im Glasschrank? Die Haushälterin erzählte:

„In den Hungerjahren am Ende des Weltkriegs war der Doktor sehr krank gewesen und dann vor Erschöpfung lange nicht wieder genesen können. Der Arztkollege hatte etwas von kräftiger Nahrung gemurmelt. Aber wo sollte die herkommen in dieser Zeit?

Da brachte ein Freund des Doktors ein Stück kräftiges Bauernbrot, das er selbst geschenkt bekommen hatte. Dem Doktor kamen die Tränen, als er es in den Händen hielt. Aber als der Freund gegangen war, wollte er es nicht essen, sondern schickte es der Familie ins Nachbarhaus, deren kleine Tochter krank lag: „Das junge Leben braucht es nötiger als ich alter Mann.“

Die Frau im Nachbarhaus aber trug das Stück Brot zu der alten Flüchtlingsfrau, die in der Dachkammer untergekommen und noch völlig fremd war. Die brachte es zu ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern in einem Keller hauste. Und die erinnerte sich an den Doktor, der ihre kranken Kinder zuvor unentgeltlich behandelt hatte und der nun selbst krank und erschöpft da lag.

Der Doktor erkannte das Brot sofort und war tief bewegt: „Wenn es das noch gibt, dass Menschen ihr letztes Stück Brot miteinander teilen, mache ich mir keine Sorgen um uns alle,“ sagte er. „Dieses Brot hat viele Menschen satt gemacht, ohne dass einer davon gegessen hat. Es ist ein heiliges Brot.“

Wer weiß, wie oft der alte Doktor es später noch nachdenklich angeschaut und daraus Kraft und Hoffnung genommen hat in bedrückenden Tagen. Die Söhne spürten, dass ihnen der Vater in diesem alten Stück Brot näher war als in den teuren Möbeln und angesammelten Kunstschätzen. Hier hielten sie sein Vermächtnis in Händen, und das sollte bei ihnen bleiben als geheimnisvolle Kraft zum Leben. Sie teilten es sich zum Andenken an ihren Vater und an den, der einst das Brot der Liebe gebrochen hatte.“

Verwöhnt & geschont

Mache in meinem Krankenstand jede Menge interessanter Erfahrungen. Wer krank, schwach, hilflos ist oder so tut wird geschont. Verwöhnt. Darf rumkommandieren. Trifft auf Verständnis. Könnte mich ja direkt daran gewöhnen.. Ist echt mal was Neues für mich.

Aber Gesundsein ist definitiv attraktiver und so hoffe ich, dass ich späterstens morgen in einer Woche mit zwei blitzblanken, sozusagen neuen Augen durch die Welt sehe und selber autofahre, einkaufe, putze und was den lieben langen Tag so anfällt.

Danke allen vielen guten Wünschern! Muss direkt aufpassen, nicht doch noch etwas besorgt zu werden, wenn Ihr mir so liebevollst gutes Gelingen wünscht. Aber es heißt, dass die OP vom grauen Star zu den sichersten OPs überhaupt gehört.

Habe idealistischerweise von Freitag bis Sonntag eine Fortbildung gebucht, Buchungstermin war natürlich lange bevor ich ein grauer Star wurde – und bis jetzt sieht es so aus,. als würde ich den Termin wahrnehmen. Aber um Euch zu beruhigen: ‚

Natürlich fahre ich nicht selber… Ein grauer Star hat schließlich einen Chauffeur 🙂

Was geht ab?

Neulich habe ich über unsere Familienapp mitgeteilt, dass ich quasi schon im OP liege. Die Folge war, dass unsere Kinder, die eine funktionierende Mutter gewohnt sind, schreckstarr und sofort zurückriefen, was passiert sei. Naja, so dramatisch war es ja nicht, aber wie nett, dass so eine Botschaft doch das Potential hat, sofortige besorgte Anrufe zu veranlassen. Werd ich mir merken.

Da gibts sogar einen passenden Witz dazu:

„Ein älterer Mann in Phoenix ruft seinen erwachsenen Sohn in New York an und sagt am Telefon: „Ich hasse es, dir deinen Tag zu verderben, aber ich muss dir mitteilen, dass deine Mutter und ich dabei sind, uns scheiden zu lassen. Fünfundvierzig Jahre Elend sind einfach genug!“ „Vater, was redest du denn da?“, schreit der Sohn entsetzt in den Hörer. „Wir halten gegenseitig unseren Anblick nicht mehr aus,“ sagt der alte Mann. „Wir sind einander überdrüssig und es macht mich krank auch nur darüber zu erzählen. Also rufe deine Schwester in Chicago an und sag du es ihr!“ und er hängt auf. Voller Bestürzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: „Was um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!“ Augenblicklich ruft sie in Phoenix an und schreit den alten Vater an: „Ihr lasst euch NICHT scheiden, hörst du? Ihr tut nichts, bis ich da bin. Ich rufe gleich meinen Bruder zurück und wir werden beide morgen bei euch eintreffen. Bis dahin unternehmt ihr nichts, hast du mich verstanden?“ Während der alte Mann den Hörer auflegt, dreht er sich zu seiner Frau und sagt: „Sie kommen beide zu Weihnachten, Liebling, und ihren Flug zahlen sie auch selber.“

Zurück zu meiner OP: Die Wahrheit ist, dass der Augenarzt mir bescheinigt hatte, dass ich ein grauer Star bin und mir sofort zwei OP-Termine für Anfang Dezember gegeben hat.

Seit heute darf ich nun meine Kontaktlinsen nicht mehr tragen und da meine letzte Brille uralt ist, bin ich nun  äußerst eingeschränkt. Autofahren geht bis übernächste Woche gar  und auch der häusliche Allltag erweist als grauer Star kompliziert. Wenn meine Emails nun feler enthalten, müsst Ihr mir das nachsehen. Mein Mann wird einkaufen und feststellen, wie teuer das Leben ist und nicht verstehen, dass der Kühlschrank schon wieder leer ist, wo er doch vorgestern erst…. Meine Kinder werden Wäsche waschen und mir Dinge abnehmen und wenn mein Sohn mal wieder locker fragt, „was  geht ab“, schick ich ihn mal alle Mülleimer im Haus leeren und so…

Zu früh gefreut

„Und in der letzen Stunde gebe ich Euch dann noch…“ „Plätzchenrezepte“, ergänzte eine Teilnehmerin hoffnungsvoll. Falsch geraten, denn ich wollte sagen….“Tipps, wie ihr leicht durch die Adventszeit kommt“… Na, da haben sie sich trotzdem ein bisschen gefreut.

Die meisten Tipps hebe ich mir für den Newsletter auf. Der nächste kommt nächste Woche. Aber weil ich doch immer wieder mal nach leichten, weihnachtlichen Rezepten gefragt werde, kriegen sie natürlich auch ein paar Rezepte. Zum Beispiel fürs

Apfelbrot:

750 g Äpfel (z.B.) Boskop
120 Zucker
2 TL Zitronensaft
3 TL brauner Zucker
140 g Rosinen
100 g ganze Nüsse
2 TL Zimtpulver
400 g Mehl
1 Pk. Backpulver

Äpfel raspeln, mit Zucker und Zitronensaft vermengen und 4 Std ruhen lassen. Apfelmischung mit braunem Zucker, Rosinen, Nüssen und Zimt verrühren. Mehl und Backpulver mischen, darüber sieben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Kastenform (Länge 26 cm) einfetten, Teig einfüllen und bei 175 Grad auf mittlerer Stufe ca. 70 Minuten backen.

Dann mag ich in der Weihnachtszeit Bratäpfel

Meiner muss säuerlich sein, also Boskop oder Cox Orange. Ich steche das Gehäuse aus und befülle ihn mit einem Dominostein. Oder mit Preiselbeermarmelade und Nüssen. Oder Trockenobst und ein paar geröstete Mandeln. Oder Marzipan… Oder streue nur Zucker und Zimt drauf. In der Auflaufform in den Ofen, bis die Haut des Apfel aufplatzt. Wenn es sich um unseren obligatorischen Weihnachtsnachtischbratapfel handelt, bekommt er ein Häubchen Vanillesoße. Ganz schnell geht die Nummer natürlich in der Mikrowelle. Dann bestäube ich ihn nur mit echtem Kakaopulver und genieße…

Weihnachtszeitsfrühstück

Ab und zu tausche ich mein Standartfrühstück (2 dünne Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Honig + eine Kiwi) gegen was Spannenderes aus. Und weil sich doch etliche Weihnachtsbackzutaten in meinem Schrank befinden, gabs jetzt öfter zum Frühstück selbstgemachten Stracciatella-Joghurt. Schmeckt mindestens so gut wie selbstgekaufter, aber glänzt mit weniger Kalorien und Geschmackverstärkern. Und sorgt für eine gute Sättigung mit gesunden Zutaten.

Meist verwende ich 3,5 % igen, Hauptsache ist aber, er schmeckt. Ein Teelöffel gehackte, etwas angeröstete Mandeln, etwas geraspelte Backschokolade, eventuell etwas Vanillezucker. Fertig! Möglichst wenig Zucker verwenden, um den Geschmack der guten Zutaten nicht zu übertünchen. Lecker und gesund.  Dann brauch ich nur noch eine Scheibe Brot, um satt zu sein. Oder ich gebe noch ein paar weitere Müslizutaten wie Haferflocken, bisschen Leinsamen, bisschen Sesam, bisschen Weizenkeime….. dazu – rühre dann auch meinen Standartteelöffel Leinöl rein… Dann schmeckt es nicht nur köstlich und ist gesund, sondern macht auch noch SCHÖN.

Bratapfeljoghurt geht ähnlich simpel und schlägt die Teuervariante, die man im Handel bekommt um Längen. Einen säuerlichen Apfel in kleine Stück schneiden, in etwas Wasser weichdünsten, abkühlen lassen und mit Zimt, Zucker und etwas Vanillearoma ins Joghurt mischen. Gerne auch noch ein paar gehackte (angeröstete) Mandeln mit ins Joghurt. Hm.

Übrigens: Mandeln bewirken eine langfristige Sättigung und tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Dieses Wissen darf man gut und gerne a`la Lebe leichter einbauen. Mandeln in Maßen, nicht in Massen sind gesund, machen satt und in mir lösen sie weihnachtliche Gefühle aus.

Glühweingugelhupf
– mein Liebling für die Adventszeit

210 g Halbfettmargarine, 3 Eier, 120 g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz, 2 EL Kakaopulver ohne Zucker, 70 g Zartbitterschokolade, 210 g Mehl, 80 g. Stärkemehl, 1TL Backpulver, 200 ml Glühwein, 1 Msp.Kardamon und Zimt, einige Tropfen Süßstoff, 3 EL Puderzucker

Von der Butter 1 EL abnehmen. Eier trennen, Eigelb mit Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Kakao schaumig schlagen. Schokolade hacken und mit Mehl, Stärke, Backpulver, 80 ml Glühwein, Kardamon und Zimt unter die Eigelbmasse rühren. Eiweiß steif schlagen und unterheben. Teig mit Süßstoff abschmecken.

Gugelhupfform (22cm) mit der restlichen Butter ausstreichen, Teig einfüllen. Auf mittlerer Schiene im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad 40-45 Minuten backen. Kuchen stürzen, mit restlichem Glühwein tränken (was ich unterlasse) und mit Puderzucker bestäubt servieren (was ich beherzige).

Dream Team

Nachlese zum „Tag für Dich“:

Wenn die Servietten so schön gefaltet waren, dass 80% der Besucher nicht gewagt haben, sie zu benutzen, wenn nicht nur die Kartoffeln für den Kartoffelsalat handgeschält worden sind, sondern auch Brote für 300 Besucher selber gebacken worden waren, wenn 30 saftigste hausgemachte Kuchen gespendet worden sind und wenn R. die am „Tag für Dich“ Geburtstag hatte, den ganzen Tag in der Küche half, weil da so eine tolle Atmosphäre war, sodass sie uns versicherte, noch nie im Leben einen so schönen Geburtstag gefeiert zu haben, wenn das Cd-Kopier-Team kaum nachkam mit Kopieren und schon um die 100 Sets verkauft hat und wenn nicht nur alle Unkosten des kostenlosen „Frauentags“ gedeckt sind, sondern wir morgen eine Spende von 2000 € an das Frauenhaus in Rumänien überweisen können, wenn jetzt eine Dankeschönemail nach der nächsten in mein Emailfach reinplumst, dann weiß ich einfach, dass wir hier ein Dream-Team haben.

O-ton: „ja das war sehr oberhammergenial am Samstag und: mich hat noch nie vorher irgendein Thema vorher so sehr beschäftigt wie dieses.  Dank euch Dreien bin ich voll auf meine Kosten gekommen und es war echt ein starker Tag. DANKE“ ..

Impressionen vom Tag für Dich

Lang ersehnt, nun war er da und ist vorbei, unser bestimmt 30. „Frauentag“, den wir jetzt „Tag für Dich“ nennen, weil Frauentag so verstaubt und nach Dutt und Blümchen klingt…1

Schön, dass Du da warst, falls Du da warst! Hier ein paar Bilder! Ich habe den Tag so genossen. Gerlinde, die noch im letzten Jahr als distanzierter Gast an unserem Glückstag teilgenommen hatte, moderierte u. erzählte nebenbei  was seitdem bei ihr geschehen war.
G

Zum ersten Mal nicht mit der Moderation betraut, konnte ich mich auf meinen Vortrag „Body“ konzentrieren… und natürlich das Wiedersehen mit vielen Freundinnen, Kennenlernen von Frauen, mit denen ich bisher nur per Web verbunden war und ein paar Gänsehauterfahrungen gabs auch, weil ich nicht mit D. und M und C. gerechnet hatte und PLÖTZLICH STANDEN SIE VOR MIR!!!

Gänsehaut auch, als ich S. auf die Bühne bat und sie erzählte, wie Gottes GNADE ihr geholfen hatte, den Stier „Gewichtsprobleme“ aus der Arena zu schieben.
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Die Zuhörerinnen lauschten gebannt.

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Dann Heikes Part „Soul“, der ihr auf den Leib geschnitten ist, nicht weil sie so ein emotionales Weichei ist, wie sie von sich behauptet, sondern weil sie die Gabe hat, durch Beispiele aus ihrem Leben Herzen zu berühren. Danke!

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Der Vormittag war wie im Flug vergangen und hinter den Kulissen hatte ein Team Hand in Hand gearbeitet, um ein köstliches Mittagessen für unsere 300 Gäste vorzubereiten. Dank unserer großen Räumlichkeiten war das eine sehr entspannte Pause….

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…die ohne unser Hammerteam mit Männern und Frauen, die alle Salate selber gemacht haben, JA, SOGAR DEN KARTOFFELSALAT, gar nicht möglich gewesen wäre.

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Am Nachmittag stieß Dr. Cornelia Kopping zum eigentlichen Kern vor:
Nach Body und Soul ging es um den innersten Kern unserer Persönlichkeit, den Geist.

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Und weil sie nicht nur Ärztin und begnadete Lobpreiserin ist, sondern auch noch sportlich, gabs auch ein paar Leibesertüchtigungen..

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Nach einer Gebetszeit war der Tag leider leider leider viel zu schnell zu Ende und Gerlinde schloss mit einem Riesendank an alle ab.
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Alles Geld, was in der freiwilligen Kollekte eingenommen wurde, fließt in ein Hilfsprojekt, an ein Frauenhaus in Rumänien, die es für die dringend zu erneuernde Küche verwenden werden. Da können wir unsere Freude gleich ganz praktisch weitergeben!

Zu Hause packte ich meine Geschenketüte aus und freute mich über eine selbstgenähte Getreidemaus, die mich im Winter wärmen wird, einen selbstgebastelten Origami-Stern, der sogar leuchten kann, ein Buch, dass ich mir die ganze Zeit schon kaufen wollte, Marmelade, Müsli, eine Waffelmischung…UND ALL DAS HÄTTE ICH GAR NICHT GEBRAUCHT, WEIL ICH MAL WIEDER SOOOO DANKBAR BIN! FÜR DAS, WAS ICH MACHEN DARF UND DIE, MIT DENEN ICH DAS MACHEN DARF UND DEN, FÜR DEN ICH DAS MACHEN DARF! I FEEL GOOD AND I FEEL GOD!
Ende

Und als ich gerade bedauern wollte, dass der schöne Tag schon vorbei ist, fiel mir GOTT SEI DANK ein, dass der nächste Freundinnen-Abend schon wieder vor der Tür steht… naja, auf jeden Fall ist er schon fest geplant, nämlich am Donnerstag, den 15. Januar um 19.30 und geplant ist auch, dass Diana, unsere Deko-Queen, sprechen wird

…über das Thema „Werden wie Gott Dich sieht“…Und eine andere wird was aus ihrem Leben erzählen… und falls es Dir gestern gut gefallen hat oder falls Du es aus irgeneinem Grund gestern nicht geschafft hast. Du bist herzlich willkommen!

FÜR DICH HABEN WIR IMMER EIN PLÄTZCHEN FREI!