1320,- und ein paar Zerquetschte…

Bei unserem „Tag für Dich“, wo es ja schließlich ums „Salz- und Lichtsein“ ging, kam unser Vorbereitungsteam auf die geniale Idee, statt einer Kollekte, um die Unkosten des Tages zu decken, eine Spendenaktion für das „Lighthouse“ in der Würzburger Zellerau zu machen. Passender gehts ja wohl nicht, als an einen Leuchtturm zu spenden, nich???

Das Lighthouse entlastet Eltern im sozialen Brennpunkt Zellerau, bietet verschiedenste Aktionen für große und kleine Kinder, hat ein Netz von ehrenamtlichen Helfern und sorgt dafür, das Nächstenliebe vor Ort Hand und Fuß hat..

Wenn ich dann am Ende des Tages den Besucherinnen bekanntgeben darf, dass mehr als 1320,-€ eingegangen sind, freu ich mich so, als hätte ich selber das Geld bekommen…

Es gibt so großzügige Menschen. Ich hab fast den Eindruck, es werden immer mehr!

Oder vielleicht kenne ich einfach nur „die richtigen Leute“…

Ob wir glauben konnten oder nicht, wir konnten Licht für einen Leuchtturm sein.
Krass, oder?

 

Dankbar und platt

„Was machst Du eigentlich heute?“, fragte mich mein Mann, bevor ich mit meinem Kuchen, wie echte Übermütter halt, nachts um 24.00 Uhr gebacken  die häusliche Bühne verließ. „Ich sitz unter einem Stuhl und feuer die anderen an“…sagte ich und habe meinen Job als Cheerleeder mit Bravour gemeistert aber bin so platt, als hätte ich den ganzen Tag auf der Bühne gestanden. Eigentlich müsste es längst „Tradition“ sein, Inspirationstage, Frauentage, Freundinnen-Abende, Goldregenabende, haben wir seit 27 oder 28 Jahren…Aber ich hab mich noch nicht dran gewöhnt!

Diesmal war meine Funktion die des Gastgebers & Strippenziehers & Talentfinders &…
Dank unserer vielen tollen Frauen, die willig die Aufgaben übernahmen, für die ich sie als talentiert erklärte, füllte sich unser Saal um 10.00 mit vielen gespannt/entspannten Frauen.

Das Begrüßungsteam begrüßte, das Küchenteam servierte und übertraf sich selbst, die Technik funktionierte, das Gebetsteam betete für viele, viele Frauen und das Musikteam hatte wunder-volle Lieder vorbereitet, natürlich auch das Motto-Lied.
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Ein Gast: „Ich hab gleich beim ersten Lied Gänsehaut bekommen und mir sind die Tränen runtergelaufen.. und so war es den ganzen Tag“.

Die drei Vorträge brachten das Thema „Salz und Licht“ durch viele Beispiele auf den Punkt. Gerlinde, die letztes Jahr die Moderation des Tages gehabt hatte, konnte in diesem Jahr mit ihrer Lehrbegabung dienen. Ihre Liebe zur Bibel war so deutlich zu spüren, sie brachte uns in vielen Punkten zum Nachdenken und traf mitten ins Herz.

Juliane, die zweite Sprecherin des Tages, ließ uns nicht nur in ihr Leben, sondern ebenfalls in ihr Herz blicken…Ihre Beispiele für praktische Nächstenliebe im Alltag haben nicht nur mir die Tränen in die Augen getrieben…

Unsere 19jährige Moderatorin war der Knaller, eine Rakete, eine Überraschung. Hatte Gott direkt selber ausgesucht und das konnte wohl jeder sehen. Sobald ich ein Bild von ihr auftreibe, zeig ich sie Dir…aber Du hättest sie halt hören müssen…

8 Kurzeinblicke in das Leben von Frauen, die dort Licht sind, wo sie stehen, in ihrer Küche, im Seniorenheim oder der Sterbehilfe, bei den Pfadfindern, während des Betens für eine Freundin, bei Jugendevents, im Lighthouse, bei den Streetworker & unter Punks.

NICHT JEDER MUSS EINE RIESENSACHE TUN ABER JEDER KANN EIN LICHT SEIN

Ach, das Anspiel mit den Salzkörnern muss ich unbedingt noch erwähnen.. die eigentlich im Salzstreuer bleiben wollten… Aber sich dann doch überzeugen ließen, dass es heißt: Raus aus dem Salzstreuer, hinein in die Welt…

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Und so haben wir am Schluss die rund 220 Frauen mit „ihrem Licht“… natürlich mit jeweils einem passenden Vers beschriftet, und nach reichlich Gebet, wieder in die Welt gestubst..

Zum Frauenarzt

Bekomme eine Handy-Nachricht von einer Bekannten.

„Guten Morgen, den Frauenarzt – kann den jeder besuchen?“

Ich überlege krampfhaft,ob ich mit dieser Bekannten schon mal ernsthaft über Empfehlungen für Frauenärzte geredet habe. Bis mir die Erleuchtung kommt, das ihr  Handy per Worterkennung Frauenarzt statt Frauentag rausgehauen hatte.

Falls Du Dich gerade fragst, ob man da einfach so kommen kann: Ja, klar. Ohne Anmeldung, ohne Eintritt oder so was!

ICH FANGE GERADE AN, MEGA AUFGEREGT ZU WERDEN, ABER MORGEN WIRD ALLES GANZ COOL UND TIEFENENTSPANNT SEIN UND ICH FREU MICH AUF MORGEN UND VIELLEICHT AUF DICH!

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Warum es sich lohnt, Blog zu schreiben

– weil meine Töchter online updaten können, was bei ihrer Mutter so abgeht
wir sparen wertvolle Telefonminuten und kommen gleich zur Sache

– weil ich nahtlos nachlesen kann, was seit November 2007 bei mir so abgegangen ist – sogar meine Lieblingsrezepte hol ich mir aus meinem Blog, da hab ich alle hinterlegt.

– es macht Spaß, ich lächel immer wenn ich Blog schreibe, meine Lieblingsentspannung sozusagen

– meine Teilnehmer können sich über andere Facetten meines unperfekten Lebens amüsieren

– es zaubert mir Steilvorlagen für neue Artikel…

Am Freitag kam die Anfrage für einen Artikel über ein bestimmtes Thema, über das ich schon öfter mal gebloggt habe. Zeit, einen Artikel zu schreiben hatte ich eigentlich nicht.

Klick, klick, klick. Alles, was ich bisher dazu geschreibselt habe, aus meinem Blog rauskopiert, zusammengesetzt und an die Redaktion geschickt. „Danke für den tollen Text“, schreibt die Redakteurin. Im Blog gewöhnt man sich an eine lockere Schreibe, so als würde man sich mit jemandem unterhalten…Naja, ist ja auch so, oder?

Warum es sich lohnt, Coach zu sein

– Ich habe meinen Wunsch, ganzheitlich leichter zu leben zum Beruf gemacht
– Ich arbeite konsequent an meinem Lebensstil und meiner Gesundheit
– Ich lerne ständig die tollsten Menschen kennen
– Ich kann meine Themen jeden Kurs neu aufbereiten und profitiere selber am meisten
– Ich kann meine Zeit frei einteilen
– Ich verdiene mein eigenes Geld

Jede Woche setze ich mich neu mit den Themen rund um ein ganzheitliches, leichtes Leben auseinander und verziere meine Moderation mit Beispielen aus meinem Alltag.
Was tut man nicht alles, um anschauliche Beispiele zu haben, da fährt man z.B. ins China-Restaurant, um zu testen, welche Wahl beim mongolischem Büffet Lebe leichterkompatibel ist; macht man aber gern für seine Teilnehmer…

Themen wie „Leidenschaftlich leben – wofür schlägt mein Herz“, „Lebe mit Maßstäben, „Was hat bei mir Priorität“ sind wie geschaffen, über die Dimensionen zu sprechen, für
die es sich wirklich lohnt zu leben. Das Leben ist spannender als Ritter-Sport-Schokolade, knistert besser als Chio-Chips und hört zum Glück auch nicht damit auf, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat.

Schlicht & ergreifend: Lebe leichter Coach ist der perfekte Beruf – mit Nebenwirkungen.

Vergesslich

Sitze am Freitag mit einer wirklich eloquenten Persönlichkeit am Tisch, die aus ihrem bewegten Leben erzählt. Bei einem Detail kramt sie nach dem passenden Namen und kommt nicht drauf. Wie symphatisch, denke ich, dass das auch mal anderen passiert 🙂

Da erklärt sie, dass das gar nicht so sehr die Vergesslichkeit des fortschreitenden Alters ist, sondern dass das durchschnittliche Hirn sich nur in etwa 2000 Namen merken kann und die entsprechende Schublade bei manchen Leuten halt schon früher voll ist, je nachdem, auf wieviel Mitmenschen man/frau bisher schon gestoßen ist.

Ach was hat mich die Nachricht entspannt. Eigentlich ein Wunder, dass ich mir überhaupt noch einen Namen merke..Habe versucht, die Informatin durch Dr. Google belegen zu lassen, was mir leider nicht gelang – aber es tat doch gut und ich will es einfach glauben und trotzdem mein Gehirn nicht verrosten lassen.

Apropos nicht vergessen!

Nicht vergessen sollten wir, was wir bisher schon Gutes erlebt haben. Da haben ja manche durchaus ein Kurzzeitgedächtnis und hier lohnt sich GEDÄCHTNISTRAINING!

Wo Du Bewahrung erlebt hast. Wo Du wie durch ein Wunder – oder durch ein Wunder – aus Schwierigkeiten wieder rausgekommen bist. Wo Du gebetet hast und es ist gut geworden!

Nicht vergessen sollst Du, wo Gott Dir eine Verheißung gegeben hat. Auch wenn es ein bisschen dauert und Du immer noch nichts siehst: Gott hat ein 1A-Gedächtnis…

Was Du getrost vergessen kannst: Wo Du es mal wieder versemmelt hast. Wo Dir was schiefgelaufen ist, seien es handfeste Fehler oder sogar echte Schuld! Hast Du es einmal Gott gebracht mit der Bitte um Vergebung VERGISST SOGAR GOTT, WAS GEWESEN IST. Und wenn Du zum 10. Mal kommst, total geknickt, weil Du es schon wieder vergeigt hast und ihm Deinen Dauerfehler präsentierst, fragt er nur: „Was? Deswegen warst Du schon 9 Mal bei mir? Kann mich gar nicht erinnern!“

Was Du ebenfalls getrost vergessen kannst ist, was andere Dir „angetan“ haben… Falls Du da eine tägliche Privatkinovorstellung laufen lässt: Kontraprodukiv. Hält die Wunde länger frisch. Vergiss es einfach! Sei wie Gott. Lebe großzügig! Das kannst Du Dir leisten!

Donnerstagswecker

Muss mir einen Donnerstagswecker stellen um donnerstags das richtige Maß zu finden und mich nicht zu übernehmen. War neulich ja schonmal so und schwupps, war ich heute schon wieder in der gleichen Ecke: Nach Frühstück, Aufräumen und etlichen Emailantworten in meinen Kurs gejettet. Dann flugsflugs aufgeräumt, eine Gebetssession mit meiner Freundin gehabt, dann einkaufen, noch B. etwas vorbeibringen, Auto ausladen, in die Küche und will das Kochen anfangen.. und die Küche klebt! Vom Täter keine Spur. Meine Hausschuhe quitschen vor Klebe, irgendjemand hat nicht zu knapp Saft o.ä. verschütt und einfach mal trocknen lassen..Die Einkäufe liegen alle noch auf der Anrichte und dem Küchentisch und ich klebe am Boden fest!

Und beschließe, auf der Stelle, mir hier und jetzt – mit dem Lauch auf dem Küchentisch – eine Sternstunde zu machen. Hole die Zeitschrift, die ich mir für IRGENDWANN WENN ICH MAL GANZ VIEL ZEIT HABE, gekauft habe in die Küche, mache mir 2 schöne Brote, schenke mir einen Rest Rotwein vom Wochenende ein… und tauche ab!

Und klar kenne ich die Regel, nie Alkohol zu trinken, wenn es Dir schlecht geht, ABER ES GING MIR GUT! Und der Rest war, wenn es hochkommt, 0,2 ml…

Als mein Sohn zu gewohnter Zeit heimkommt und erwartungsvoll die Nase in den Küchenwind hält, bin ich grade am Boden wischen… es riecht nach Essigreiniger…

Aber er hat noch was gekriegt… UND ER WAR AUCH NICHT DER TÄTER.

Ohrwurm

Klick gemacht hatte es, als Heike und ich im April zusammen in einem Konzert der Outbreak-Band saßen und die Band genau dieses Lied spielte. Im Anschluss sollte unsere gemeinsame Freundin Gaby sprechen, die sich mit ihrer Arbeit „Mission Freedom“ gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel einsetzt. Ich hörte das Lied, bekam echt Gänsehaut und wusste: Genau das ist gerade dran. Und das wird das Thema unseres Frauentags im Herbst.

Und jetzt ist es bald so weit. Und genau das ist dran. Nicht zuzugucken, was andere machen und sie dafür zu kritisieren. Auch nicht die Dauerschleife von „ich, mich, meiner, mir, sondern selber Salz und Licht sein. Ganz wichtig: OB DU´S GLAUBST ODER NICHT. DU BIST SCHON SALZ, DU BIST SCHON EIN LICHTBLICK! Und wenn Du kommst, kannst Du schon mal unser Mottolied üben bzw. dann kriegst Du jetzt mal einen Ohrwurm.

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Unterbewusst

…oder wen ich nicht in mein Gehirn lasse.

Es gibt unzählige Diäten und Ernährungskonzepte und ich werde mich hüten, mich öffentlich darüber zu echauffieren… denn wie auch bei Lebe leichter funktioniert jedes Programm solange man sich daran hält, wobei ich die Ganzheitlichkeit und Einfachheit unseres Konzepts für unschlagbar halte.

Manche Ernährungsansätze wie stark eiweißbilanzierten Diäten oder Formular-Diäten verbuche ich unter „außer Spesen nichts gewesen“, aber fühle mich nicht befleißigt, alles bewerten oder gar davor warnen zu müssen.

Als ich heute beim Autofahren die fröhlichen Antenne Bayern Moderatoren erzählen hörte, dass sie „ganz Bayern“ per Hypnose-Coach zum Abnehmen programmieren und hypnotisieren möchten, wurde ich hellhörig. Nur Bluff oder Scharlatanerie oder was?

Während auch in der Produktwerbung mit psychologischen Tricks gearbeitet wird, um beim Verbraucher das „will haben“ zu erzeugen, weil man nach Verzehr von Du-darfst-Margarine so beschwingt shoppen gehen kann oder nach dem Genuß von Cola Zero so viele Freunde und so viel Spaß hat, arbeitet sich ein Hypnotiseur per Erlaubnis ins Unterbewusstsein und ehrlich gesagt: Da lass ich freiwillig keinen rein! Hypnose halte ich für ein Spiel mit dem Feuer. Weil es nämlich nicht nur gute Mächte gibt, sondern auch böse.

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Bei Lebe leichter gehts darum:

Gut für Deinen Körper zu sorgen! Ihn nicht überzustrapazieren mit minderwertigem Essen, das ihm in der Verarbeitung mehr Mühe macht als Nutzen bringt..In der richtigen Dosis und so bunt wie möglich. Mit viel Wasser. Wenig Zucker. Wenig Alkohol. Bewegung! Alles aus eigener Einsicht…

Gut für Deine Seele sorgen. Je stressiger der Alltag, umso wichtiger ist die Erholung.
Welche Oasen baust Du Dir ein, die nichts mit Essen zu tun haben? Was braucht eine satte Seele? Schönheit, Musik, nette Menschen, Berührung…

Und es geht um den Geist: Und da ist mir nicht egal „wes Geistes Kind man ist“.

Bau eine Beziehung zu Deinem Vater im Himmel auf. Zu dem, der Dich gewollt und geschaffen hat, der sogar die Haare auf Deinem Kopf gezählt hat. Der nicht schafft, Dich aus den Augen zu lassen und möchte, dass es Dir gut geht, körperlich, seelisch und geistlich.

Er ist nur ein Gebet weit entfernt. Ihm erlaube ich gerne, mich zu prägen: Mein Bewusstsein und mein Unterbewusstsein. Einmal hin, alles drin ok, das war jetzt Werbung für Real..