Trulla

Trulla war in meiner Kindheit die Bezeichnung für eine, die nicht in die Pötte kommt.

Beim montäglichen Telefonat mit Heike mussten wir beide über uns lachen. So termingerecht wir auch arbeiten können, manchmal nehmen wir einfach mal den Druck raus. Der Podcast kam Stunden zu spät, der Newsletter ist nicht fertig, der Beitrag für Lebe leichter kam zeitverzögert und gebloggt hab ich auch nicht so wirklich!

Meine Herbstkurse sind schon Ende November zu Ende gegangen – und nun hatte ich echt Zeit für Kamil, für Freundschaftspflege und zum Lesen…Es gibt so viel, was man nicht muss und man muss auch mal Trulla sein dürfen. .

Da die offizielle Verabschiedung von unserer Gemeinde auf Ende Januar verschoben wurde, konnten wir aber trotzdem schon mal eine tolle Überraschungskiste auspacken, gefüllt mit Dankes- und Liebesbriefen. Das war ein Lesegenuss. Auch das braucht Zeit.

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Dann hab ich zusammen mit meiner schönen Nachbarin einen Artikel für die Zeitschrift Lydia geschrieben und wie schön, wenn man so was nicht zwischen Tür und Angel machen muss

Jeruscha

Dann hab ich an meine neuen Teilnehmer die Buchsets verschickt, Rechnungen geschrieben.. und heute und morgen ist es soweit: Ich starte mit 8 neuen Zoom-Kursen. Jetzt kommt wahrscheinlich wieder ein bisschen Ordnung in Trullas Leben.

Und jetzt sitz ich im Arbeitszimmer und freu mich auf meine “ Neuen“.

Waiting

Gamechanger

Letzte Woche hast du vielleicht gedacht: Podcastmittwoch – kein neuer Podcast?

Da waren wir mal wieder ganz spontan, Heike und ich. Eine kleine Whatsapp nach Weihnachten von Heike…

„Was hältst du davon, wenn wir die PD nur noch 14-tägig machen“

Das musste ich erst mal überlegen. Aber dann, angesichts so vieler verschiedener Aufgaben, dachte ich, dass das eine gute Idee ist. Und wir hatten sozusagen keine Zeit, dich einzuweihen, haben das direkt im neuen Jahr umgesetzt! Normalerweise kündigen wir Veränderungen vorher an. Sorry, wenn wir dich durcheinandergebracht haben.

Ab jetzt 14.tägig mittwochs und im Wechsel, Heike und ich. Und hier ist der „Neue“

Gamechanger  Jedes Jahr braucht eine Person, die es verändert.

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Wenn die Nerven blank liegen

Für manche scheint diese Zeit, naja, ein bisschen unangenehm, aber irgendwie nicht beunruhigend zu sein. Bei anderen liegen die Nerven blank.

Manche sind stark von den herrschenden Einschränkungen betroffen, andere kaum.
Manche Eltern finden es zumutbar, dass ihre Kleinen in der Krippe 3x wöchentlich getestet werden, andere verzweifeln schier, was ihren Schätzen angetan wird und kündigen ihren Job, um mit dem Kind zu Hause zu sein.

Manche sitzen aus Furcht vor dem Virus auch mit Maske im Auto und sind längst geboostert. Anderen dreht sich das Herz um, wenn sie ihre Kinder mit Maske in die Schule schicken und überlegen, auszuwandern.

Manche glauben ernsthaft, dass die Pandemie zu Ende ist, wenn sich diese Wiederständler endlich mal haben impfen lassen. Andere befürchten: Dann fangen die Einschränkungen unserer Freiheitsrechte erst so richtig an.

Wenn deine Nerven blank liegen, warum auch immer, empfiehlt der kluge Dr. Hans-Joachim Maas folgende Punkte:

So wenig Anpassung wie möglich..
So viel Widerstand wie möglich – besonders gegen absolut unsinnige Anordnungen
Täglich Zeiten des Rückzugs – Gebet, Meditation, Spaziergänge in der Natur
Kreative, persönliche Lösungen, in dieser Zeit ein gesundes Leben zu leben, auch wenn es verboten scheint. Nein, keinen Impfpass fälschen 🙂
Regelmäßiger Austausch im kleinen Kreis! Keine Maske, im doppelten Sinn, kein Abstand, offene Gespräche über das, was dich bewegt, gegenseitiges Verständnis

Das ganze Interview findest du hier:

 

Fleißig

Eigentlich sollte heute unsere richtige, also so richtig coole Abschiedsparty von der Gemeinde in Würzburg stattfinden, wo wir 35 Jahren in der Gemeindeleitung waren.

Aber weil sie uns so richtig Hochleben lassen wollen und das mit Maske und Abstand einfach nicht ganz so prickelnd ist, wird es verschoben.

Alternativ saß Frau Lovelifeloveworking von 9.30-18.00 Uhr am Laptop und kann mit STOLZ sagen: Alles für meine 12-Lebeleichter-Wellness-und Gesundheitswochen vorbereitet. Verteiler angelegt, Rechnungen verschickt, es kann losgehen!

Und  jetzt ist er da, unser Neuanfang in Lohr.

Als Pionierin LIEBE LIEBE LIEBE ich Neuanfänge

Gottesdienst

Wundervoller Start am 02. Januar – und ab sofort findet jeden Sonntag Gottesdienst in Lohr statt. Stück für Stück wird es ein bisschen normaler! Wir finden das WIR!

Im Moment entsteht eine eigene Webseite, regelmäßiges Kinderprogramm wird aufgebaut, ein Welcome-Team.. und jede Woche ist es spannend, wen wir Neues begrüßen dürfen. Es spricht sich rum…

Gemeinsam

Eins meiner 1-G-Favoriten 2021 waren Walk & Talk Begegnungen mit wertvollen Menschen, am liebsten im Wald!

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„Waren das schon alle“, fragte eine Freundin, die das Bild entdeckte? Längst nicht..
Oft denke ich gar nicht daran, ein Foto zu machen. Manche waren mit, manche ohne Wald, manche mit und manche ohne Gebet…

Bilder helfen mir, mich an die schönen Momente zu erinnern und machen mich dankbar für die Menschen in meinem Leben.

Dankbar bin ich für die wunderbaren Begegnungen bei den drei Fastenwanderwochen.

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Ich bin ein Beziehungsmensch, leider kann ich nicht alle Lieblingsmenschen zeigen… aber meine Familie ist 1A bzw. 1G.

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Ob Familie, Gemeinde, Freunde oder im Beruf…Allein geh ich ein..

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Mit meiner Liebe zu 1-G- bin ich mit Graf Zinzendorf in guter Gesellschaft

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Behütet

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Behütet und getröstet wunderbar…diese Zeile aus dem Gedicht „Von guten Mächten“ geht mir durch den Kopf, wenn ich den Weihnachtsschnappschuss mit Kamil betrachte.. Der so sicher, tief und fest inmitten seiner Familie und des Weihnachtstrubels in Omas Lieblingssessel schlief. Es kann ihm nichts passieren. Genauso sicher bist du! Es kann dir nichts passieren. Erst beim Posten fällt mir auf, wie gut das Gedicht passt!

„Von Guten Mächten….“ von Dietrich Bonhoeffer

1. Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.

2. Noch will das Alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last. Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bitt´ren des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und geliebten Hand.

4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz.

5. Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.

7. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz bestimmt an jedem neuen Tag.

Huch & Respekt

Was im Laufe weniger Stunden in mein Mailfach getrudelt ist…Für und wider. Blanke Enttäuschung und hohe Bewunderung! Zustimmung, dass endlich jemand ausspricht, was er/sie seit Monaten in der Öffentlichkeit vermisst und eigene Erfahrungsberichte. Und das nur, weil ich ein paar Worte zu einem Thema schrieb, das unser Land spaltet, in Familien, Freundschaften, Nachbarschaften und Gemeinden wütet – allerdings nicht in unserer Familie, obwohl wir unterschiedliche Auffassungen haben – es hat keine einzige meiner Freundschaften gespalten und auch unsere Gemeinde nicht, Gott sei Dank! So soll es doch sein.

Was für ein emotionales Thema und die perfekte Gelegenheit, Einheit und Liebe zu praktizieren – trotz unterschiedlicher Ansichten.

Ich weiß heute schon, wer Recht behält: Gott. Was er uns hier gerade verordnet, ist eine ganz schön knifflige Aufgabe. Mal schauen, ob wir sie mit Seiner Hilfe lösen.

Wer von uns könnte sich anmaßen, die Zukunft zu kennen, die Folgen des Für und Wider absehen zu können. Es bleibt dein und mein Gewissen.

Mein Gewissen ist meine rote Linie.

Nach kurzer Denkpause habe ich den Post, zu dem ich Wort für Wort stehe, runtergenommen, weil ich keine Gefühle verletzten will. Falls jemand denkt, ich sei gegen Impfungen: Stimmt gar nicht. Eine wichtige Errungenschaft der Medizin, zweifellos! Ich bin gegen fast alles geimpft und akzeptiere jeden, der sich sowohl aus Eigenschutz als auch für den Schutz anderer für die neue Schutzimpfung entscheidet.

Ich wage es trotzdem, öffentlich dafür einzustehen, dass ich gegen eine Impfpflicht bin! Nicht gegen eine Schutzimpfung! Für meine Haltung, nicht gegen Impfung, sondern gegen die Impfpflicht – habe ich mancherlei gute Gründe. Niemand sollte zu einem medizinischen Eingriff verpflichtet werden. Vor ein paar Monaten gab es einen Aufschrei, wenn Menschen den Verdacht hatten, dass die Pflicht mal kommen könnte, Politiker haben sie vehement als Verleumdung von sich gewiesen…

Warum darf man ein halbes Jahr später nicht mal mehr seine Zweifel äußern?
Wie wäre es, du respektierst meine Einstellung – ich respektiere deine sowieso!

Podcast-Mittwoch

Je mehr Zeit ich habe, desto langsamer werde ich! Geht das nur mir so?
So habe ich auch diesmal meinen Podcast erst auf den letzten Drücker fertiggekriegt, hab wieder ein paar Tage keinen Blogbeitrag geschrieben, wobei mir eine Blogleserin der ersten Stunde, also seit 2008, per Weihnachtskarte schrieb, dass sie NUR den Blog liest und NIE den Podcast hört! Liebe Doris, danke für die Karte.. ich besser mich!

Mein persönlicher Jahresrückblick 2021

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