Nicht unsichtbar

Gedanken zu meinem letzten Podcast.

Wusstest du, dass du im Lauf deines Lebens rund 10.000 Menschen direkt oder indirekt beeinflusst?

Vielleicht merkst du es gar nicht – aber durch dein Verhalten, deine Worte, deine Haltung inspirierst du viel mehr Menschen, als dir bewusst ist.

Manchmal denkst du vielleicht: „Wen interessiert es schon, ob ich den Enkel vom Kindergarten abhole, wenn ich einkaufen gehe, ob ich an Veranstaltung xy teilnehme oder nicht?“ Doch andere nehmen dich wahr. Für die Kindergärtnerinnen bin ich „die Frau mit den Ketten“. Für die Nachbarn bist du vielleicht „die mit dem weißen Roller“ oder „die, die immer ihre Mutter zum Spazierengehen abholt“. Ob dir das bewusst ist oder nicht – du hinterlässt Spuren.

Dein Leben wirkt, dein Lächeln kann jemandem den Tag erhellen, dein Mut kann andere anstecken, dein Glaube kann Hoffnung weitergeben, ein freundliches Wort kann für jemand anderen den Tag retten. Du bist ein Lichtblick – nicht weil du perfekt bist, sondern weil du echt bist.

👉 Frage dich heute: Welchen kleinen Unterschied möchte ich für jemanden machen?

Podcast-Mittwoch… Endlich wieder..

Älter heißt nicht unsichtbar – Body Spirit Soul – Leb dein bestes Leben – Podcast

In dieser Folge spreche ich darüber, warum jede Lebensphase ihre eigenen Möglichkeiten hat, ob du nun 30 – 47 oder 65 bist.

  • Wie sich Selbstfürsorge, Gelassenheit und Spiritualität mit den Jahren vertiefen
  • Und warum es sich lohnt, immer wieder neu „Ja“ zum Leben zu sagen
    Du bist nicht zu alt, um neu anzufangen, neu zu träumen und Großes zu bewirken.

In 20 Jahren wirst du eher von den Dingen enttäuscht sein, die du nicht getan hast, als von denen, die du getan hast. So ähnlich hat es Mark Twain ausgedrückt. Die Zeit vergeht sowieso – ob ich Ja sage oder Nein. Meistens zwingt mich niemand zu etwas. Ich bin erwachsen. Ich habe die Wahl. Ich mag mein Leben, mit Höhen und Tiefen. Viel Spaß beim Zuhören!

Am Ende erwarten dich Spiegelfragen, die dich ermutigen, deine aktuelle Lebensphase bewusst zu feiern.

Konservativ

Der Mord am konservativen Charles Kirk hat meinen Mann und mich sehr erschüttert, auch die Reaktionen in den deutschen Medien. Weil ich ja auch konservativ bin. Weil ich auch unerschütterlich für den Schutz des ungeborenen Lebens bin. Für den Erhalt christlicher Werte wie Familie und Ehe, das Gedankengut biblischer Werte.

Mein Wochenende war konservativ! Familenzeit mit Enkel und Besuch des Meeresaquariums in Zella-Mehlis…

Besuch des Gottesdienstes im GospelHaus Mainspessart

Und anschließend gemeinsames Mittagessen mit Kindern und Enkeln..

Ich liebe und lebe konservativ. Ich liebe und lebe den Erhalt des abendländischen Christentums mit all den damit verbundenen Werten. Ich liebe Gott, Kirche und Gemeinde. Ich liebe Familie. Ich glaube, das Familie das Supermodel Gottes für eine funktionierende Gesellschaft ist. Ich zwinge keinem mein Weltbild auf. Aber ich bin überzeugt von meinem und werde auch weiterhin dafür werben.

Ferienausklang

Mein Mann und ich sind uns einig, dass wir selten einen so schönen Sommerurlaub hatten. Gestern sind wir nochmal nach Erfurt gefahren, heute haben wir einen Gutschein für das Restaurant auf der Würzburger Steinburg eingelöst – es war fürstlich schön – und die Atmosphäre sehr angenehm, kein bisschen steif, obwohl es so piekfein dort ist..

In Erfurt haben wir es uns nochmal richtig gut gehen lassen, bei der Wahl von Essen und Trinken war ich allerdings ein bisschen schusselig.

Mittags eine Pizza, dazu ein 0,4 alkohohlfreies Getränk des Hauses, süffig, aber doch wesentlich zuckriger als ich es gewohnt bin – und am Nachmittag einen Eisbecher…

Tja, abends und nachts und erst recht heute morgen wusste ich mein körperliches Unwohlsein und meinen Brummkopf ohne ein Gramm Alkohol gar nicht einzuordnen…

Irgendwann heute kam die Erleuchtung: Ich hatte einen Zuckerschock!

Das konnte mir heute auf der Steinburg nicht passieren.

Nun ist auch erst mal Selberkochen angesagt… und das schmeckt mindestens genauso lecker – ohne Brummkopf.

August Vibes

Das Leben schuldet mir nichts – höchstens ich dem Leben..

Wenn ich nicht mit riesigen Erwartungen und Bedingungen aufwarte, läuft mir das Glück quasi hinterher. Ich wäre genauso gern zu Hause geblieben, aber ich gebe zu, mal weg aus den eigenen vier Wänden zu sein, tut gut.

Und klar ist schönes Wetter im Urlaub das I-Tüpfelchen. Aber wenn es geregnet hätte, hätte ich die Zeit wahrscheinlich in den Lesesommer meines Lebens verwandelt. Nach 5 Tagen Prag lassen wir unser Auswärtssein in Dresden ausklingen. Nein, wir nutzen nicht jede Sekunde mit Sightseeing.. ein paar Highlights, Frauenkirche, Brühlsche Terrasse, den „Balkon Europas“. Als wir uns mit Blick auf die Elbe auf eine Bank setzten, um den Ausblick zu genießen, lasen wir zu unseren Füßen folgendes Schild:

„Nur für Arier“. Ende November 1938: Juden ist das Betreten des Königsufers verboten.

Body Spirit Soul geht weiter

Vor 7 Jahren hat alles angefangen – mit einer Idee, Frauen auf eine ganzheitliche Reise mitzunehmen: Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Heute staunen wir Bauklötze: Über 600 Kursleiterinnen haben sich auf den Weg gemacht, Räume zu gestalten, in denen Frauen aufblühen, sich wertgeschätzt fühlen, neue Perspektiven gewinnen – und sich mit ihrem Schöpfer versöhnen.

Immer wieder hören wir Rückmeldungen, wie sehr die Abende bereichern: tiefgehende Gespräche, eine warme Gemeinschaft, neue Schritte im Glauben, neue Freundschaften. Genau das war unser Herzensanliegen – und es ist wunderbar zu sehen, wie es überall im deutschsprachigen Raum Frucht bringt.

Vielleicht spürst auch du den Wunsch, Frauen zu begleiten und Ermutigung weiterzugeben? Dann werde Teil dieser Bewegung und melde dich zu einem unserer nächsten Kursleiter-Seminare an. Infos unter: BSS Kursleiter Seminar – BODY SPIRIT SOUL

Wir freuen uns, wenn die Geschichte von Body Spirit Soul mit dir weitergeht! 💜

Prag

Magne und ich verbringen fünf Tage in der Stadt der 100 Türme und dem kulturellen und historischem Knotenpunkt Europas. Wir haben schon im Voraus einige Sehenswürdigkeiten ausgeguckt; nein, nicht nur die Karlsbrücke, sondern eine Führung durch das ehemalige jüdische Viertel gebucht, die Spuren von Jan Hus begangen, der; tiefgläubig, als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden war und heute als Nationalheld verehrt wird – und heute fahren wir nach Theresienstadt, wo sich im 2. Weltkrieg ein Ghetto und Konzentrationslager befand. Solche Orte zu besuchen ist nicht nur „historisches Interesse“. Die Geschichte ist unser Lehrmeister und wir sollten sie kennen, damit sich NICHTS wiederholt!

Aber auch die schönen Dinge kommen bei uns nicht zu kurz.. Die Karlsbrücke war nicht überlaufen, sondern ein Highlight, das Wetter ist herrlich, im Gegensatz zu Deutschland, wo es gerade Bindfäden regnet und uns gehts richtig gut hier.

Urlaub nach meinem Geschmack

Ich bevorzuge die richtige Mischung. Ausschlafen zum Beispiel spielt bei uns überhaupt keine Rolle. Mein innerer Wecker steht auf 06.15… und auch wenn es mal ein Viertelstündchen später wird, bis wir dann aufstehen: Frühstück ist spätestens 7.00.

Deshalb bin ich auch kein Fan der Zeitumstellung.

Zeit im Bad für kurze Gymnastik, Trockenbürsten. Langsames Frühstück, im Moment ein Butterbrot, höchstens mit einer Tomate, gerne viel Kaffee, gerne mein Pott heißes Wasser und viel Zeit.

Hausarbeit fällt in einem Haushalt für zwei fast nicht an, besonders wenn man wie ich kein Perfektionist ist. Als Selbstständige tröpfeln zwar auch in den Sommerferien kleine Aufgaben herein, deutlich weniger als sonst, aber mal kurz den Rechner anschalten, um 2-3 Dinge zu erledigen, unterbricht meinen Urlaub nicht.

Trotzdem stehen jetzt ein paar Tage außerhalb Balkonien auf dem Programm, ich müsste wahrhaftig nicht verreisen, genieße die maximale Entschleunigung, aber merke doch, wie eine fremde Umgebung wieder neue Prozesse in mir anstößt… ich werde berichten!

Ihm schmeckts doch

Gäste zum Abendessen auf unserer Terrasse. Ein wunderschöner Sommerabend. Ich frage selten, ob es bestimmte Gerichte gibt, die die Gäste nicht mögen oder nicht vertragen. So auch hier. Ich gehe davon aus, dass es ihnen schmeckt und bekommt.

Und weil es sommerlich warm war, entschied ich mich, wie so oft in den letzten Wochen, für einen Brotsalat und Bruschetta, dazu Oliven, Weintrauben, Selen, diese wunderbaren Salzstangen, ein Rotwein und sogar ein Schälchen Hummus war aufgetischt.

Ein wunderschöner, langer Abend voll Atmosphäre, viel geredet, gelacht und die Gäste blieben lang.

Am nächsten Tag kam die Rückmeldung der Frau: „Mein Mann hat dich über den grünen Klee gelobt. Dass ein Salat so gut schmecken kann – und auch so sättigend ist. Und weißt du? Ich hab strenges Tomatenverbot! Die darf ich NIE NIE NIE in einem Essen verwenden“.

Tomatiger als Mittwoch ging es wohl kaum. Ich hab dem Freund nichts angemerkt! Ihm hats ja doch geschmeckt! Und vielleicht ist eine jahrzehntelange Fehde besiegt!

Wenn plötzlich alles anders ist

Am Sonntagabend griff ich spontan zum Telefon:
„Hast du kurz Zeit zu telefonieren?“
„Ja, klar – ruf an …“, antwortete H.

Wir brainstormten über einen Artikel, den ich gerade schrieb. Sie gab mir wertvolle Informationen über die Gruppe „Zeitschenker“ in ihrer Kirche. 15 Minuten lang tauschten wir uns aus, lachten, dachten weiter – und ich versprach, ihr meinen fertigen Artikel zum Gegenlesen zu schicken.

Schon am nächsten Morgen um 8:30 Uhr war der Text fertig. Voller Schwung schrieb ich sie bei WhatsApp an: „Schau mal, magst du den Artikel einmal durchlesen?“

Keine Reaktion. Sehr ungewöhnlich.

Einige Stunden später die erschütternde Nachricht ihrer Tochter:
H. liegt auf der Intensivstation. Sie hatte einen schweren Verkehrsunfall …

Plötzlich war alles anders. Gestern noch schenkte sie Zeit – heute braucht sie selbst Zeit. Für Heilung. Für Hoffnung. Für Gebet.

Und wir beten! Denn Gebet verändert. Gebet wirkt. Gebet bewirkt Wunder.