19.2.2010 von admin.
hatte es mich - und zwar ganz schön heftig.
Wenn ich einen “normalen” Beruf gehabt hätte, hätte ich Mittwoch und Donnerstag schön das Bettchen gehütet. Aber das Wort Selbstständig verrät es ja schon: Selbst & ständig. Und mal grade eine Vertretung zu organisieren, ist in meinem Job gar nicht so einfach.
Im Hinterkopf meine Zusage, Samstag auf einem Frauenfrühstück zu sprechen. So ließ ich zum ersten Mal seit Jahren ein paar Eurönchen in der Apotheke, trinke brav Aspirin complex, schlafe viel und rede kein Wort mehr. Ich, der Nachtmensch, gehe um 10.00 in die Heia und lasse mich morgen im schwarzen Volvo nach Wettringen chauffieren. Schwäche hat auch seine charmanten Seiten ![]()
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17.2.2010 von admin.
Überarbeiten tu ich mich nicht gerade. Es ist Faschingswoche, kombiniert mit den bayrischen Schulferien und das bekomme ich in meinen Treffen zu spüren. Keine Menschentrauben an der Waage und jede Menge freier Plätze.. Heute und morgen stelle ich mal halb so viele Stühle auf wie letzte Woche. Ich nehms sportlich… ab der nächsten Woche wird es wieder brummen und so nehme ich mir eine kurze Auszeit und trete selbst ein bisschen kürzer.
Am Wochenende bin ich für zwei Tage ins tiefste Mittelalter abgetaucht und habe das brandneue Buch von Elisabeth verschlungen: Das Mädchen aus Herrnhut. Und da mir die Geschichte der Herrnhuter höchst vertraut ist und wir den wunderschönen Ort in der Oberlausitz schon dreimal bereist haben, versank ich zwei Tage in der spannenden Geschichte…
Im Moment pflege ich mein Hälschen, trinke Zitronentee und lutsche Bonbons, damit mein Stimmchen durchhält. Samstag spreche ich auf einem Frauenevent über das “dolce vita”, das süße, leichte Leben… und da käme es doch gut, wenn auch meine Stimme lieblich klingt!
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12.2.2010 von admin.
It`s a free facelift
Komme wieder einmal mit gut massiertem Zwerchfell nach Hause. Eine Teilnehmerin, die soeben einstieg, begründete ihre Entscheidung damit, das hier so viel gelacht würde…
Humor nimmt dem sensiblen Thema “abgenommen oder nicht” die Schärfe. Mit einem Schuss Selbstironie gelingt es, über die eigenen Pleiten und Pannen zu lachen und in fröhlich-wachem Zustand, trotz des langen Arbeitstages, den viele hinter sich haben, können sie von so manchem gutem Tipp profitieren.
Seit heute weiß ich, warum sich an den Piccoloflaschen mit Sekt ein Schraubverschuss befindet. Natürlich! Damit man sich die stolzen 6-8 Points (samt Sekt) auf drei Tage verteilen kann. Hellau!
Frau R. die in dieser Woche mit der Goldcard abschloss, berichtete vom neu eingeführten “Tellerservice”. Das Essen wird serviert! Ist der Teller leer, gibts nichts mehr. Reimt sich sogar. Und funktioniert (bei ihr) Ich glaube, sie hat noch ziemlich kleine Kinder ![]()
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11.2.2010 von admin.
Ich geh nicht gerne einkaufen. Weder Alltägliches, noch Besonderes. Wahrscheinlich, weil es in einem Haushalt von unserem Anforderungsprofil ständig irgendwas zu besorgen gibt…
Vor ein paar Jahren verriet mir eine Freundin ihren Geheimtipp für den Kleiderkauf, den ich ebenfalls, man glaubt es kaum, eher wiederwillig absolviere: Eine kleine, exquisite Boutique mitten in einem Wohngebiet im Würzburger Frauenland mit großer Auswahl auf kleinster Fläche.
Gibt man den engagierten Mitarbeiterinnen ein Stichwort (ich suche ein schönes, weibliches Kleid), (ich brauche ein senfgelbes Top), (ich hätte gern ein Oberteil zu diesem Rock), flitzen sie zwischen Umkleide und ihrem enormen Lager hin und her und sind kein bisschen angefasst, wenn auch das 10.Teil nicht den Vorstellungen entsprach. Uccello, Lebenslust zieht an.
Letzte Woche schrieb D. mir eine Mail. Falls wir genauso gerne Meeresfrüchte essen wie sie (man scheint mir das anzusehen
) , möchte sie mir einen Geheimtipp geben, denn ich führe ja quasi jeden Dienstag auf dem Rückweg von Karlstadt nach Würzburg an Bella Italia vorbei!
Bingo! Ein Geschäft nach meinem Geschmack! Man parkt vor der Tür, der Laden ist klein und übersichtlich und führt günstige Fischdelikatessen und Großpackungen Gemüse zu Spottpreisen: Ich packe meinen Einkauswagen voll, staune über die Preise und lasse mir vom freundlichen Herrn an der Kasse die Ware zum Auto tragen.
Und gleich heute gabs, aus gegebenem Anlaß, Garnelen satt! Obwohl, bei den Preisen brauchen wir jetzt noch nicht mal mehr einen Anlaß.
Jetzt wünsch ich mir, dass auch andere auf die Idee kommen, ihre Geheimtipps weiterzugeben. Zum Beispiel: Wenn Du abnehmen willst, gehst Du zu Weight Watchers. Tolles Konzept und richtig gut motiviert wirst Du da auch ![]()
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9.2.2010 von admin.
..wie Nadine Stair, die im hohen Alter zu folgenden Einsichten kam…
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich es wagen, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen. Ich würde alberner sein, als ich auf dieser “Reise” war. Ich würde mehr Chancen nutzen. Ich würde mehr Reisen machen. Ich würde mehr Berge besteigen und mehr Flüsse durchschwimmen. Ich würde mehr Eis essen und weniger Bohnen. Ich würde vielleicht mehr tatsächliche Sorgen haben, aber auch weniger eingebildete.
Sehen Sie, ich bin einer dieser Menschen, die Stunde um Stunde, Tag um Tag vernünftig und normal leben. Oh, ich hatte meine “Momente”, aber wenn ich es noch mal machen könnte, würde ich mehr solcher Momente haben. Ich würde Augenblicke sammeln statt so viele Jahre jedem Tag vorauszueilen.
Ich war einer dieser Menschen, die ohne Thermometer, einer heißen Wärmflasche, einem Regenmantel und einem Fallschirm nirgendwo hingingen. Wenn ich es noch einmal machen könnte, würde ich mit leichterem Gepäck reisen.
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich im Frühling früher anfangen, barfuß zu gehen und im Herbst später damit aufhören. Ich würde öfter zum Tanzen gehen. Ich würde mehr Karusell fahren und mehr Gänseblümchen pflücken….
*Mein Appell: Wir müssen nicht erst 86 werden! Wir können ab sofort den heutigen Tag genießen, jeden einzelnen Augenblick (solche wie die, die Nadine Stair heute sammeln würde), frei nach dem Motto: Dies ist der erste Moment vom Rest meines wundervollen, kostbaren Lebens!
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9.2.2010 von admin.
“Nachdem wir unser Ziel völlig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen” (Mark Twain)
Als mir dieses Zitat heute auf dem Hörbuch (Mehr Zeit fürs Wesentliche) zu Ohren kam, mußte ich lächeln. Genau diese Anstengung, diese Panik, “es” nicht zu schaffen, das Gewünschte doch nicht zu erreichen, das Wichtigste zu verpassen, bewirkt einen solch imensen Kräftestrudel.
Sich immer wieder auf das Ziel “einzunorden” ,Leute, die bei mir abnehmen, mögen das Wort :-), den Kurs wenn nötig zu korrigieren, um nicht am Ende des Lebens sagen zu müssen: Viel gearbeitet, wenig erreicht, wenig gelebt..
Mit weniger Anstrengung die gesteckten Ziele zu erreichen, war letztes Jahr einer meiner Wünsche gewesen. Und, leicht zeitverzögert, scheint es in diesem Jahr zu klappen: Mehr Zeit fürs Wesentliche ![]()
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7.2.2010 von admin.
ist eigentlich das einzige (ernährungstechnische) Fettnäpfchen*, in das ich gelegentlich noch trete. Ein Brotnäpfchen, sozusagen!
Heute abend musste ich auf die Schnelle ein Extrabrot backen, weil in unserem Hause Kahlschlag herrschte.
Zum Glück hatte ich noch einen Würfel Hefe, Mehl und Haferflocken im Haus und zauberte (ganz ohne Thermomix, Heike und Rita) mal fix ein leckeres Haferflockenbrot.
Das roch so unglaublich gut (bitte nicht nach dem Rezept oder gar der PP-zahl fragen, Brot und Brötchen backe ich eher ohne Rezept), dass ich gezwungen war, eine 3/4 Stunde auf dem Crosstrainer zu verbringen - dann war die Versuchung verpufft - und die erste Hälfte des Brots von der hungrigen Familie auch schon wieder vertilgt. Die zweite Hälfte brauchen wir für morgen früh, nicht dass ich um 6.00 Uhr früh noch zum Bäcker muß
*Andere Fettnäpfchen gibts natürlich noch jede Menge…
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6.2.2010 von admin.
Sie müsste das leben. was ich sein will. Sie müsste mich motivieren können, ohne mich zu bevormunden.
Sie müsste ein Zwinkern in den Augen haben, an dem ich sehe, dass sie mich durchschaut hat und sie mich trotzdem nicht an die Wand spielt oder auflaufen lässt.
Sie müsste großzügig sein und trotz meiner Macken “an mich glauben”.
Sie müsste wach und neugierig sein und selber bereit, ihre Grenzen zu erweitern und ihre Komfortzone zu verlassen!
Sie müsste locker sein und trotzdem ziemlich genau wissen, was sie will und wie es weitergehen soll.
Sie müsste eigene Ziele haben, die mich selber inspirieren, für mehr “zu glauben” und die Eigenschaft, Misserfolge und Niederlagen als Chancen sehen zu können.
Das Thema wird mich wohl noch länger beschäftigen!
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6.2.2010 von admin.
Mein Laptop war krank! Immer wieder stürzte er ab, meine Worddokumente wollte er schon gar nicht mehr lesen und Schreibarbeiten schienen ihn enorm anzustrengen und brachten ihn im Nu an die Grenzen…
Jetzt war er einen Vormittag beim Saubermann, der sich mit viel Gefühl der Reinigung des Kühlers widmete und seitdem läuft das gute Stück wieder. Dass ein bisschen Staub so viel ausmacht! Und wie halte ich meinen Haushalt in Zukunft staubfrei?
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3.2.2010 von admin.
Während ich auf dem Crosstrainer stehe, schaue ich bevorzugt aufgenommene Fernsehsendungen. Bei “wer wird Millionär” hatte Günther Jauch einen Busfahrer auf dem heißen Stuhl. Gefragt, wofür er sein gewonnenes Geld investieren würde, meinte der: “In einen personal trainer”. Der ihm helfen würde, seine Wampe wieder wegzukriegen…
Das wärs doch…Ein eigener Coach, der mir morgens mein Obst schneidet, das Wasserglas hinstellt und mich motiviert, wenn ich ausscheren will. Der mir schon morgens sagt, zu welcher Zeit mein Sportpensum ansteht und was heute dran ist. Der dafür sorgt, dass ich ein leichtes, leckeres Mittagessen bekomme und der Obstkorb nicht leer wird. “Schon auf Deine drei Liter Getränke gekommen, Beate? Nein… Komm, ich mach Dir einen Chai-Tee…”
Das Geld kann ich mir auch sparen und in andere Nettigkeiten (oder Notwendigkeiten wie wie die Klassenfahrt meines Sohnes) investieren… Bin mein eigener Coach. Das ungeliebte Wasser verschönere ich mir nun öfters mal mit einer Brausetablette, die angeblich Zink enthält und nach Ananas schmeckt. Auch ohne Obstschneidemaschine, die der neuste Hit bei meinen Teilnehmern ist, bekomme ich dank jahrelanger Hausfrauenpraxis meine Birne und den Apfel in sekundenschnelle klein geschnitten und die Zeit auf dem Crosstrainer versüße ich mir durch Hörbücher oder Sendungen wie Monk oder Millionär… Motivation, aus dem lateinischen von Motus, Bewegung, muss uns selber am meisten bewegen. Kann von außen verstärkt werden, aber am Besten, man ist gerne “sein eigener Coach”
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