Driving home for christmas

Songwriter Chris Rea, Verfasser dieses ruhigen, nostalgischen Weihnachtssongs über die Heimfahrt zu den Liebsten ist am 22.12.25, vor 2 Tagen, in die Ewigkeit abberufen worden…

Was für ein Geheimnis, unser letzter Tag, unser letztes Jahr – und was kommt danach?
War er vorbereitet? Kann man sich vorbereiten?

„Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde“ (F.v.Bodelschwingh)

Während ich heute mit Einkaufsliste und Betten für Gäste vorbereiten Zugang war und überlegt habe, was ich für die Festtage, den Heiligabendgottesdienst, den Sonntag darauf und die Vorbereitung für die Silvesterfeier nicht vergessen darf, kam die Erleuchtung!

DAS WICHTIGSTE HAB ICH JA! ICH BIN VORBEREITET!

Wäre ja ein bisschen schade für meine Liebsten, wenn ich vorzeitig abberufen würde, aber ich bin fest davon überzeugt: Um mit Mary Poppins zu sprechen, da wartet was Superkalifragilistikexpialigetisches auf mich. Also, mir könnte es recht sein. Aber selbstverständlich verweile ich auch noch ein bisschen.

Zwischen Raclette-Käse und Eiern

Manchmal ist der Kauf des neuen Kalenders ein Ritual. Ich nehme mir vor, ihn zu besorgen, fahre in das bestimmte Geschäft, wo ich ihn immer kriege und die Vorfreude aufs Benutzen steigt. Heute habe ich genau meinen, den, den ich seit über 30 Jahren jedes Jahr verwende, bei Kaufland gesehen und er landete mitten im Vorweihnachtseinkaufswagen.

Ich nenne den Kalender mein „DIE-WICHTIGSTEN-GEDANKEN-DES-TAGES-BUCH“. Inzwischen habe ich 30 Jahreskalender vollgeschrieben, Sammlungen mit Anekdoten, Einsichten und Zitaten, die mir helfen, meine Gedanken zu ordnen

Al Pacino schrieb mal: „Ich denke so oft an die Zukunft, denn das ist der Ort, an dem ich den Rest meines Lebens verbringen werde“.

An die Zukunft denken – und sie mir schreibend ausmalen. Gedanken und Wünsche niederschreiben ist Qualitätszeit mit mir selbst! Beim Schreiben kommt es zu einer Initialzündung im Gehirn. So wie neulich, als mir bewusst wurde, wie schwach die künstliche Intelligenz im Gegensatz zu der übernatürlichen Intelligenz ist, wenn ich mich von Gott persönlich beraten lasse.

Einer von mir sehr geschätzten Dame schrieb ich heute:

Für dieses Weihnachtsfest wünsche ich dir von Herzen Frieden, Momente der Gegenwart Gottes, die unser größter Schatz ist, Hoffnung auf bessere Zeiten, spätestens im Himmel, da wird es keine Tränen, keinen Schmerz und kein Geschrei geben! Da werden wir tanzen!

Ach, darauf freu ich mich – und dann brauchen wir weder zu schreiben noch zu telefonieren, da wird ein Verbunden sein herrschen,  von dem wir hier nur träumen können!

Das wollte ich DIR auch gerade schreiben!

Was du über mich noch nicht wusstest..

Das ist ganz sicher eine ganze Menge, aber es gibt ein paar Marotten, die ich noch nie hatte und mir daher auch nie abgewöhnen musste. Deshalb staune ich immer, wenn Teilnehmer mir von dem schwierigen Gummibärchen-Verzicht berichten, wie schwer es fällt, kein Haribo zu kaufen und erst recht der richtige Umgang mit Chips!

Kenne ich alles nicht, habe ich alles seit Jahrzehnten nicht gekauft, nicht wegen der Kalorien, sondern aus Mangel an Interesse.

Aber als ich heute am Mittagessen vorbereiten war und gerade den riesigen Berg Grünkohl verarbeitete, den ich in meinem Gesundheitsbewusstsein gekauft hatte, fiel mir ein, dass ich mal was von Grünkohlchips gelesen hatte… und dachte, so könnte ich den Beutel ein bisschen verbrauchen.

Warf eine große Menge gezupfter Grünkohlblätter in eine Schüssel, bisschen Olivenöl dazu, bisschen Zitronensaft und Zaatar und ließ es 20 Minuten im Ofen knuspern. HAMMER!

Grünkohl-Chips
Grünkohl mit wenig Olivenöl, Salz, Paprika mischen, bei 140 °C Umluft 20–25 Minuten backen. Optional: Hefeflocken oder Chili.  Ideal als Snack, Topping für Suppen oder als „Aha-Erlebnis“.

Mein Jahresrückblick

Ich nehme dich mit auf meinen Weg durch ein bewegtes und arbeitsreiches Jahr, teile ein paar Sternstunden, berufliche Herausforderungen und erzähle sogar davon, wo ich andere enttäuscht habe, denn das gab’s auch! Hier gehts zum Podcast

Du hörst einige meiner Stationen 2025 in Zahlen, erfährst von Vorsätzen, die ruckeln, wie mein Vision-Board mich begleitet – und warum es sich lohnt, eines zu haben.

In meinem Rückblick geht es um Berufung statt Perfektion, um Gemeinschaft statt Alleingang, um den Glauben, der mich trägt, und das Geschenk, einfach leben zu dürfen.

Und ganz am Ende bete ich für dich und mich!

Die versprochene Datei mit den Rückblick-Fragen von Expand sende ich auf Wunsch gerne zu! Sie ließ sich leider nicht einfügen.

Psst.. Geheim!

Heute kam ein Päckchen an mit dem Absender „Psst. Geheim“.

Darf man so ein Päckchen öffnen? Wen soll ich fragen?

War es der Nikolaus? Gibt es den Nikolaus?

Viele Fragen! Es war eine sehr schöne Schrift! Es war zu leicht für zwei Päckchen Tee.

Was, wenn sich verderbliche Lebensmittel darin befinden, die Weihnachten nicht überleben?

Ich bin sehr im Zwiespalt – vielleicht sollte ich mich einfach freuen und mich mal ganz allgemein bedanken! Bei Gott, dem Nikolaus und bei dir! Vielleicht sollte ich es zum 3. Advent öffnen – oder wenn ich mal Trost brauche, was ja auch mal vorkommt! DANKE!

Adventspodcast

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Warum Gewohnheiten unser Weihnachtsgewicht bestimmen – und wie du sie liebevoll veränderst

In dieser Adventsfolge spreche ich mit Barbara Ehmeier-Fertig darüber, wie Gewohnheiten unser Essverhalten prägen – gerade jetzt, zwischen Plätzchenduft, Festvorbereitungen und emotionalen Genussmomenten.

Du erfährst, warum unser Gehirn Routinen so sehr liebt, weshalb wir oft mehr essen, als uns guttut, und wie kleine, alltagstaugliche Schritte echte Veränderung bewirken können.

Mit Humor, viel Herz und praktischen Tipps zeigt Barbara, wie du alte Muster entlarvst, neue Gewohnheiten stärkst und die Adventszeit leichter erlebst – im Kopf, im Herzen und vielleicht bald auch auf der Waage.

Kleine und große Wunder

Ich liebe die wundervolle Dezember-Blume Amaryllis und hab heute den schönsten Weihnachtsstrauß ever erhalten und bin aus dem Häuschen vor Glück!

Der Advent ist wirklich eine Zeit der kleinen und großen Wunder und der Erlaubnisse! Die Erlaubnis, mir morgens Zeit zu nehmen, ein Kapitel im Lukusevangelium zu lesen und bis Heiligabend das ganze Leben Jesu gelesen zu haben und wenn ich am 1. Weihnachtsmorgen aufwache, weiß ich wen und warum wir Weihnachten feiern.

Ich geb mir die Erlaubnis, A. zu besuchen und freu mich jetzt schon auf „Qualitytime“ mit meiner Freundin!

Ich geb mir die Erlaubnis, ein neues Buch anzufangen, obwohl ich mir Romane sonst nur in den Ferien gönne, aber Dezember darf sich ein bisschen nach Entschleunigung und Ferien anfühlen…

Was erlaubst du dir in diesem Dezember?

Küchenverbot

Unser jüngster Enkel mit 1 1/2 Jahren ist blitzschnell. Wenn er uns besucht, wird das Wohnzimmer Zayyan-tauglich gemacht, bestimmte Gegenstände hochgeräumt, sodass wir nicht in einer Tour NEIN sagen müssen. Natürlich steht eine große Duplokiste auf dem Spielteppich, aber Kerzenleuchter, Telefon und Blumenvasen sind für ihn mindestens so attraktiv. Außerdem hat er „Küchenverbot“. Natürlich nur scherzhaft, die Küche grenzt ans Wohnzimmer und beim Kochen und Esszimmertisch decken geht die Tür auf und zu… Und Kamil erinnert ihn mit Hingabe: Zayyan, du hast Küchenverbot…

Im Wochenfeedback auf ihre Abnahme von fast 6 Kilo in 9 Wochen meinte eine Teilnehmerin heute: Ich hatte die Tage ganz schöne Gefechte mit dem Elefanten,
aber hab ihn schlussendlich doch aus der Küche gejagt!!! Küchenverbot für Elefanten!

Von Hackfleischpizza zu Rotkohlsteaks

Unsere Kinder erinnern sich bis heute an gehaltvolle Klassiker wie Hackfleischpizza, Quiche Lorraine und Schokoladenkuchen mit zentimeterdicker Glasur. Und dann wäre da noch der Einfluss meines Mannes aus dem Land, in dem Sahnebrei mit Rosinen und karamellisierter Käse eine Selbstverständlichkeit sind. Kalorien? Ja, existieren in der Theorie.

Mit diesem kulinarischen Erbe aufzuwachsen, war für unsere Kinder herrlich – für meine Figur ein Kunststück. Ich habe gelernt, wie man liebevoll kocht, schlemmt und gleichzeitig halbwegs in Form bleibt. Durch den Balance-Akt zwischen gesunden Gewohnheiten, Humor und der Erkenntnis, dass Genuss und Leichtigkeit sich nicht ausschließen.

Mit den Jahren sind meine Gemüseportionen stetig gewachsen, ich habe meinen Mann mit meiner Broccoliliebe angesteckt und gestern gab es tatsächlich Rotkohlsteaks!

Seit 22 Jahren begleite ich inzwischen Menschen zu mehr Leichtigkeit – und ja, ich habe dafür die beste Ausbildung: fünf Kinder, einen Norweger, der nicht mehr jeden Tag Fleisch und Fisch braucht, ein unerschütterlicher Glaube und ein Kühlschrank, der mich gelehrt hat, dass Wunder oft in der Gemüse-Schublade liegen.

Déjà-vu

Nachhaltig ist, wenn dir ein Bild von vor exakt 9 Jahren angezeigt wird und du das gleiche Outfit trägst wie damals und natürlich fast genauso fresh aussiehst und die ganze Crew sowieso. Ich glaube, wir waren gerade fertig mit der Vorbereitung eines Ladiesday im Lebendigen Wort! Rückblick ist schön. Gegenwart ist schön. Die Zukunft auch. Ich freu mich grade sehr auf die Adventszeit und schmiede wilde Pläne!