Summer of love

In unserer Gemeinde ist Heiratsboom. Im Juli waren Hochzeiten,  morgen geht ein Paar den Bund fürs Leben ein,  zwei weitere folgen.  Sie werden erleben, wie schön es  ist, morgens neben jemandem aufzuwachen und herausfinden müssen, mit welcher Brötchenhälfte sie dem Liebsten wirklich eine Freude machen. Sie kennen doch die Geschichte, wo der Mann seiner Angetrauten jahrzehntelang die bessere Brötchenhälfte überließ – um zur goldenen Hochzeit zu erfahren, dass ihr eigentlich die andere Seite lieber gewesen wäre :-(

Mein Mann freut sich, wenn ich ihm morgens den Kaffee eingieße. Ich dagegen will ihn erst dann in der richtigen Tasse haben, wenn ich bereit bin – und das kann durchaus dauern.Es gibt viel zu lernen in der Ehe. Naja, und Kaffee und Brötchen sind dabei die kleineren Lektionen.

Schön, wenn man auch nach 10, 20 oder 30 Jahren noch Lust hat, herauszufinden, was dem Liebsten Freude machen könnte. Damit mehr  “summer of love” folgen…

Slow food & Brain shower

Genuß braucht Zeit! Nur wer Zeit hat, kann seine Mahlzeiten genießen. Essen Sie heute langsam und bewußt. Genießen Sie Bissen für Bissen. Genuß entsteht nicht nebenbei. “Laufend” essen ist out. Erklären Sie manche Orte zur essfreien Zone!

Brain shower? Öfter mal ein Glas Wasser trinkt ist wie eine Dusche fürs Gehirn :-)

Öfter mal was Neues?

Unser Gehirn hat eine enorme Kapazität. Auf neue Impulse reagiert es mit dem Aufbau neuer Nervenverbindungen. Was es dazu benötigt? Überraschungen, Ungewohntes, Herausforderungen, Probleme,  neue  Geschmackserlebnisse, andere Wege statt  Autopilot, Verkehrtrumtage.

Manchmal langweilt mich das Aussehen meines Blogs. Und weil es so leicht ist, das Layout zu ändern, tu ichs dann einfach.

Und weil die Kommentarfunktion ja wieder funktioniert (die ich in so einer Bastelstunde wohl gekappt  hatte), frag ich einfach mal nach: Ist “öfter mal was Neues” im Layout eher (gehirn)anregend oder eher störend. Das jetzige Outfit  find ich so `la`la. Hat was Hebstliches, so mitten in den Sommerferien. Freu mich auf Kommentare.

Die Anstreicher

Mein Mann möchte die Ferien nutzen und das Haus renovieren. Der Sperrmüll flog schon in so großen Stil aus dem Haus, dass die Nachbarn fragten, ob wir umziehen.

Und heute spielen Mann und Sohn Anstreicher. Von mir erwarten sie nichts. Außer gutem Essen und Dankbarkeit! Könnte beides klappen!

Ins Wasser gefallen

Beim gemütlichen Glas Wein in der äußerst empfehlenswerten Vinothek  Tiepolo wurden unsere sächsischen Gäste im Stundentakt  auf dem Laufenden gehalten. Am Morgen waren sie ohne Regenjacke in Görlitz aufgebrochen, um ein paar unbeschwerte Urlaubstage zu genießen.

12 Stunden später wurden Teile von Görlitz evakuiert – und auch der Hochwasserschutz des  Internationalen Begegnungszentrums, dessen Leiter der Mann ist,  hatte dem Druck nicht standgehalten. Das frisch renovierte Zisterzienserkloster, direkt an der Neiße, steht unter Wasser. Alle Gäste müssen evakuiert werden. Eine Schicksalsstunde.  Mein Bruder bricht seinen Urlaub ab.

Und ich sitze an einem meiner Stapel und kann mich kaum konzentrieren. Wie nebensächlich Papierstapel werden, wenn das Schicksal zuschlägt!

Kein Kommentar

Hatte anscheinend für ein paar Wochen die Kommentarfunktion gekappt.  Ich hatte mich schon ein bisschen gewundert, dass mich so gar keiner kommentieren wollte, wurde aber erst gestern darauf aufmerksam gemacht, dass das gar nicht ging. Also: Kommentare natürlich willkommen.

Deutschland ist schön…

Konzert mit Xavier Naidoo. 8000 Menschen auf der Festung und Xavier Naidoo eroberte den Festungsberg. “Würzburg ist schön”, “Deutschland ist schön”, “es gibt nichts, was so schön ist wie Du”.  “Bitte hör nicht auf zu träumen”, “Mut zur Veränderung” , “Gib Dich nicht auf, selbst wenn das alle tun, wenn Du nicht an dich glaubst, wirst Du Deiner Träume beraubt….” Psychotherapie auf dem Marienberg

Ein bisschen Psychotherapie im Alltag:  Frau Dr. L, die vor kurzem ihr Wunschgewicht bei mir erreichte schrieb:  “Aus ärztlicher Sicht habe ich Ihre Motivation  immer als kleine Psychotherapie empfunden…” ;-) Alles kann besser werden, hol`n wir uns den Himmel auf Erden”.

Menschen…

sind immer wichtiger als Computer, Arbeit und Vorhaben. Ich bin umgeben von mindestens vier Papierstapeln, die alle laut meinen Namen rufen. Der Karteikartenberg der letzten Woche und die Abrechnungen müssen vom Tisch. Die Buchungen des Vormonats warten auf Abheftung. Mein neustes Werk ruft laut: “Schreib weiter” – am Nachmittag erkundigte sich die Lektorin bereitsl, wie weit ich denn sei. Und eine weitere Baustelle blinkt und ruft: “Mich zuerst!”

Aber im Haus Nordstrand sind auch Ferien. Es wird in einer Tour gegessen, geredet und ob meiner kommunikativen Kinder läutet permanent das Telefon oder die Türglocke.  Am Wochenende geht schon mal gar nichts in Sachen Papierstapel.  Heute gehen wir zum Konzert mit Xavier Naidoo auf die  Marienfestung. Samstag  bekomme ich beigebracht, wie ich mit wenigen Kunstgriffen Flyer für Frauentage u.ä. erstellen kann  und Sonntag kommen Gäste. Wenn ich geschafft habe, einzukaufen und aufzuräumen. Sonst lass ich keinen rein, sondern schließ mich mit meinen vier Stapeln ein. Ich bin ja schließlich auch noch ein Mensch.