Prima Klima?

Im Ernst – ich brauch viel Spaß. Wer viel arbeitet, sollte auch viel – nein, nicht essen, sondern sollte auch viel zu lachen haben. Denn ähnlich wie Sport entspannt es, wenn man mal wieder richtig gelacht hat. Lachen halte ich, noch vor Nordic Walking für die schönste Sportart. Der Herzschlag steigt, der Atemrhytmus wird beschleunigt, die Lunge durchlüftet, Muskeln aktiviert….Lachen hat also regelrecht medizinische Berechtigung. Schon in der Bibel steht, dass ein frohes Herz gut tut wie Medizin.

Beim Alpha-Kurs, einem Glaubensgrundkurs, den wir auch in unserer Gemeinde anbieten, erzählen die Veranstalter am Anfang immer einen Witz. Das habe ich mir abgeguckt und tu das in meinen WW-Treffen meist auch – und achte darauf, dass nicht immer alles so bierernst ist.

Lachen steckt an. Ganz weit ist man gekommen, wenn man über sich selbst lachen kann. Meine Familie findet täglich 100 Gründe, über mich zu lachen: Wenn ich Englisch spreche und die Aussprache nicht perfekt ist. Wenn die Schokolade, die wir geschenkt bekommen oder die ich als Anschauungsmaterial gekauft habe, leer ist… 😉 Grundsätzlich werde ich verdächtigt und ohne Erbarmen ausgelacht, ob es stimmt oder nicht….und wegen 98 weiterer lächerlicher Lapalien.

Vorsatz: Freudenräuber im im Regen stehn lassen. Eintritt verboten! Vorteil: Prima Klima

Locker vom Hocker?

Ist Kreativität Glückssache? Ist Erfolg Zufall?

Michelangelo sagte einmal: „Wenn die Menschen wüssten, wie hart ich arbeite, fänden sie meine Leistungen nicht mehr so bemerkenswert“.

Ich glaube, jeder Mensch hat unzählige Möglichkeiten, aus seinem Leben etwas ganz Besonderes zu machen. Er muß die Möglichkeiten nur sehen, sich trauen und darf – trotz Misserfolgen – nicht aufgeben.

Der größte Unterschied zwischen Menschen, die erfolgreich sind und denen, die scheitern ist der, dass die Erfolgreichen einfach trotzdem weitermachen 😉

Und trotz Begabung, Einsatz und „Nicht Aufgeben“ wacht über uns der, von dem in den Psalmen steht:

„Wenn der Herr das Haus nicht baut, bauen die Bauleute vergebens“.

So setz ich mich immer öfter mal auf den Hocker und mach mich locker 🙂

Verrückte Pastorenehefrau

Ausgeruht und vergnügt komme ich vom Essen mit Kerstin zurück. Wir haben uns glänzend unterhalten, Autorentipps getauscht und ich kam in den Genuss, ein paar choachige Fragen von ihr beantworten zu können und meine eigenen Antworten zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

MdH, Minuten der Motivation, nennt man das bei Weight Watchers. Durch eine gekonnte Fragetechnik kann man bewirken, dass der Andere die Lösung eines Problems selber findet. Funktioniert also auch, wenn Choach Kerstin das bei mir anwendet. Am Ende des Abends wünschte sie mir mit hinreißendem Lächeln eine richtig nette Putzfrau 🙂

Auch Björn war putzmunter, als ich nach Hause kam. Und überredete mich, nachts um 23.00 Uhr mit ihm ins Kino zu gehen. Als wir im Auto saßen, sagte ich: „Björn, das ist doch schon verrückt, was wir tun“. Aber er war hingerissen von unserem Coup und konterte: „Naja, für eine gute Pastorenehefrau ist das schon verrückt, aber nicht für meine Mutter. Morgen erzähle ich allen meinen Freunden, was ich für ne coole Mutter habe.“ Na gut. Besser so ein Titel, als gar keiner 🙂

Kleine Geste – anhaltende Wirkung

Es ist schon ein paar Jahre her. Ich stand in der Küche und war am Ostereier färben. Auf dem Gehweg vor dem Küchenfenster trollte ein Kindergartenkind vorbei. Ohne Nachzudenken nahm ich eines der gefärbten Eier, öffnete schnell die Haustür und schenkte dem Kind mein schönstes Osterei. Und vergaß diese Kleinigkeit fast im gleichen Augenblick wieder.

Gestern, Jahre später, unterhalte ich mich mit einer Nachbarin. Da erinnert sie sich daran, dass unsere erste Begegnung die „mit dem Osterei“ war. Ich hatte die Frau damals noch gar nicht gekannt und schon gar nicht als „neue Nachbarin“ identifiziert. Meine kleine spontane Geste hatte sie in all den Jahren nicht vergessen.

Heute abend bin ich mit Kerstin verabredet und ich freue mich schon. Kerstin Hack habe ich einmal kurz in Berlin kennengelernt und unsere erste (und einzige) Begegnung habe ich nicht vergessen. Sie saß hinter ihrem „Down to earth“ Bücherstand und ich begutachtete ihre Ware. Damals war ich am Aufbau meiner ersten Website und hatte Lust, ein paar richtig gute Bücher vorzustellen. Weil ich kein Geld mehr dabei hatte, fragte ich Kerstin, ob sie mir wohl ein Rezessionsexemlar zur Verfügung stellen würde. Man konnte sehen, wie es in ihr arbeitete und sie mit sich „kämpfte“ – bis sie Ja sagte. Wie gut ich sie heute verstehe 🙂

Noch auf der Heimfahrt gab ich das Buch an eine Frau weiter, die versprach, recht bald eine schöne Buchbesprechnung für mich zu schreiben. Das Buch sah ich nie wieder. Nach etlichen Monaten bekam ich dann die Buchvorstellung. Nicht als Datei, sondern mit Schreinmaschine geschrieben 🙁 Die Arbeit, die Texte in meinen Computer zu tippen, habe ich gescheut…und so ist das Buch bis heute nicht erwähnt worden….

Inzwischen verschenke ich selber oft und gerne Bücher. Wenn ich einen Vortrag über „Lebe leichter“ halte und demonstrieren will, wie wichtig es ist, ein Geschenk anzunehmen, dann verschenke ich ein Exemplar meines eigenen Buches. Das Buch „Swing„, das Kerstin geschrieben hat, ist ein weiteres Buch, das ich gerne verschenke.

Den Bestseller „Weisst Du nicht, wie schön Du bist“ habe ich mir mindestens schon vier mal gekauft – und in der gleichen Woche wieder verschenkt. Es ist einfach klasse und berührt mich beim Lesen jedesmal neu.

Ein Effekt meines Dazuverdienens ist, endlich ein Budget für solche Extras haben zu dürfen. Heute abend brauch ich zum Beispiel ein paar Eurönchen, um im Waldhaus, meinem Lieblingsrestaurant mit Kerstin essen zu gehen 🙂

Eine Mütze Freude bitte

Rühre meinen 7. (gefühlten 20.) Limettenkuchen für diese Woche an. Da ich zu bequem – gutdeutsch zu faul – bin, um den zweiten Quirlstab abzuspülen, rühre ich nur mit einem und brauche doppelt so lang. Keine wirkliche Arbeitsersparnis. Was hätte wohl der Postbote gemacht? 😉

Ein schöner Tag mit genau dem richtigen Quantum Arbeit liegt hinter mir. Mit viel Gelächter und noch mehr netten Leuten. Es gibt  Menschen, die tun einfach nur gut. Schreiben ihre eigene Lebensgeschichte dermaßen originell und bravourös, dass ich vor vielen von ihnen den Hut ziehe.

Als ich abends müde bin und noch eine Mütze Freude brauche, muß ich nur Björn anzuspitzen: „Bring mich mal zum Lachen“.

Auf den Jungen ist Verlaß. Er steht auf, dreht Pirouetten um seine müde Mutter und singt mir schnulzige „Mutter-ist-die Beste-Schönste-Liebste-Liebeslieder“. Diese Nummer wirkt bei mir Wunder 🙂

Während er abends zur Höchstform aufläuft – je später, desto besser – ist er morgens zwischen 6:45-7:10 nur mit sehr viel Kaffee zu ertragen. So sammel ich abends Bonus -Punkte für morgen früh. Die Busse streiken; da werde ich das Musterkind vom abend wohl in die Schule fahren müssen 🙂

Lola und der DPD-Mann

Eine meiner Freundinnen nenne ich heimlich Lola. Wann immer ich sie treffe, ist sie am Rennen. Rennt in den Raum, setzt sich kaum, ständig auf dem Sprung und schnell wieder auf der Fährte zum nächsten Ziel. Genauso sind meine DPD-Männer, die mir die Waren für meine Treffen bringen. Biegen flott um die Kurve in den Hof, springen aus dem Auto, bringen mir im Laufschritt meine Waren, schnell schnell eine Unterschrift – und weg sind sie wieder.

Gestern das krasse Gegenteil: Ein Nachnahmepaket, versandt über die gute alte Post. Es klingelt – ich lasse meine Pfannen auf dem Herd stehen und öffne die Tür. Nachdem der Postbote sich wiederholt versichert hat, dass ich wirklich zuständig bin (wen hat er wohl in unserem Haus sonst vermutet), überreicht er mir feierlich das Paket. Seelenruhig füllt er einige Formulare aus und rechnet aus, wie viel Geld ich ihm schulde. Ich laufe mehrmals in die Küche, um in meinem Mittagessen zu rühren. Ihm ist es recht. Nachdem er mein Geld sorgsam gezählt hat, rechnet er aus, wie viel Wechselgeld ich rausbekomme. Ich laufe wieder in die Küche und koche ein bisschen weiter. Die Rechnung steht, jetzt muß nur noch das Kleingeld gezählt werden. Es dauert und ich überlege, ob ich wohl anfangen dürfte, die Kartoffeln zu schälen. Nein, nach wenigen Miuten hat er das Kleingeld herausgesucht, zählt es mir in die Hand und kommt zum Ende seiner Amtshandlung. Er verabschiedet sich freundlich – und ich eile in die Küche zurück. Vom Küchenfester aus kann ich ihn noch lange beobachten. Er verweilt noch ein wenig vor unserer Haustüre. Allein der Weg zurück zum Auto bringt mir mindestens 4 geschälte Kartoffeln. Er war ruhig, er war freundlich und hat eine gute Zeit. Und wunderte sich sicher über mich, die rennende Hausfrau.

Ich beschließe, dass es sich nicht nur lohnt, von Lola und den rennenden DPD-Männern zu lernen, denn sie verpassen auf ihrem Sprint durchs Leben eine Menge Lohnenwertes. Ich möchte vom Postmann lernen, den Augenblick zu genießen.

Heute morgen habe ich frei. Ich genieße die Ruhe im Haus und kann meine Beschlüsse gleich umsetzen. Wie wärs mit einer ungeplanten Runde Laufen, statt mein nächstes Kuchenblech zu backen? Beim Laufen kommen mir die besten Ideen. Es ist 8:30. Der Tag liegt vor mir. Carpe diem 🙂

Der Hase im Schwimmteam

„Eines Tages beschlossen die Tiere, dass sie etwas zur Lösung der Probleme der Welt beitragen sollten und organisierten eine Schule. Um die Verwaltung zu erleichtern, belegte jedes der Tiere alle Fächer.

Die Ente konnte hervorragend schwimmen – besser sogar als ihr Lehrer. Aber im Fliegen waren ihre Noten nur knapp ausreichend und im Rennen mangelhaft. Da sie sehr langsam lief, musste sie das Schwimmen aufgeben und nach der Schule länger bleiben, um Rennen zu üben. Dadurch waren ihre Füße so wund, dass sie nur noch durchschnittlich im Schwimmen war. Aber der Durchschnitt war so akzeptabel, also kümmerte es niemanden weiter, bis auf die Ente.

Der Hase startete an der Spitze seiner Klasse im Rennen, aber er bekam nervöse Zuckungen in seinen Muskeln, weil er so viel im Schwimmen aufholen musste.

Das Eichhörnchen konnte ausgezeichntet klettern, aber im Fliegen war es ständig frustriert, weil seine Lehrerin es zwang, vom Boden nach oben zu fliegen, statt vom Baumwipfel nach unten. Es bekam ein steifes Bein vor Überanstrengung und erhielt nur noch eine 4 im Klettern und eine 4 im Rennen.

Der Adler war ein Problemkind und wurde ständig gerügt, weil er aus der Reihe tanzte. Im Klettern überholte er alle bis zur Baumkrone, aber er beharrte auf seinem eigenen Weg dorthin…“

Der traut sich was, der Adler

Klarer Vorteil

Meine berufliche Tätigkeit bringt für meine Familie klare Vorteile. Ich muß immer wieder mal was Neues aus unseren Kochbüchern, und den Materialien, die ich ausgebe ausprobieren. So bleibt meine Küche seit Jahren abwechslungsreich – und ich bekomme ordentlich Routine und noch besser: Richtig Tempo!

In dieser Woche teste ich zur Freude meinerLieben ein leichtes Kuchenrezept, den Limonen-Kokos-Kuchen. Habe es am Samstag meiner Familie vorgesetzt. Hm, lecker, alles war im Nu weggeputzt.

Sonntags den gleichen Kuchen mit zum Kaffeetrinken in die Gemeinde mitgenommen – rubbeldikatz – kaum hatte ich ihn hingestellt, war er auch schon weg.

Montag ein Blech für mein WW-Treffen in Karlstadt. Den Rest bekam mein nimmersatter 19jähriger, damit er spät abends kurz vor dem ins Bett gehen nicht noch verhungert.

Dienstag früh ein Blech für mein Morgentreffen – der Rest kam ins Gemeindebüro, wo Pastor und Jugendpastor höchst erfreut waren. Und jetzt ist ein Blech für das Abendtreffen und ein zweites für den Hauskreis im Ofen.

In meinen ersten 20 Jahren Hausfrau-Dasein war meine Küche viel üppiger. Weil wir eine so große Familie sind und ich nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung hatte, arbeitete ich viel mit Hackfleisch. Und öfter als heute standen Maultaschen, Schupfnudeln und andere fixe Pastagerichte auf dem Plan. Schon irgendwie kreativ, aber doch ganz schön kalorienlastig.

Inzwischen probiere ich fast jede Woche irgendein neues, leichtes Rezept aus und meine Lieben mögen es (meistens).

Für heute steht Chilli-Con-Polo auf dem Speiseplan, ein Lieblingsrezept, wo das fettreiche Hackfleisch durch mageres Hühnchenfleisch ersetzt wird. Immer noch liegen 4 Bleche Kuchen und 5 Treffen in dieser Woche vor mir.

Gut, dass ich mag, was ich tue.

„Wenn du nicht das tun kannst, was du magst, ist es am besten, das zu mögen, was immer dir an Arbeit über den Weg läuft“ . Auf diese Weise habe ich fast den ganzen lieben langen Tag Spaß 😉

Risiko

Für den Einen besteht Risikobereitschaft darin, bei heftigem Orkantief Emma durch den Wald zu joggen, wie mir eben eine Frau erzählte. „So aufregend“, sagte sie. Doch solche Risiken lehne ich ab.

Für den Anderen besteht Risiko darin, vor 50-60 Zuhöreren von den Kämpfen der letzten Jahre zu berichten, von Niederlagen, Problemen, aber auch von einem guten Gott, der sie durch diese harten Jahre durchgetragen hat. Uli hat mit mich mit ihrem Vortrag über die letzten 5 Jahre mit Simon bewegt.

Sie erzählte, auch wenn sie die letzten 7 Jahre am liebsten streichen würde, hat sie in dieser Zeit weit mehr an Tiefe und Gottvertrauen gewonnen als in den Jahren, wo alles glatt lief. Uli und Klaus haben sich trotz extremer Härtetests positiv verändert und sind als Familie weiter zusammengewachsen. Wow, das kann man nicht von jedem sagen, der solche Jahre hinter sich hat.

Anschließend war ich beim Laufen – natürlich nicht durch den Wald – und auch heute nicht allein 🙂

Die unterschiedliche Definition von Risiko lässt mich nicht los. Ich habe eine Freundin, die sich nicht traut, ein Flugzeug zu besteigen und hofft, dass es keines ihrer Kinder nach Übersee verschlägt. Sie scheut sich bis heute, ihre Flugangst zu besiegen. Urlaub ist also nur in Ländern möglich, die mit dem Auto erreichbar sind.

Ich überlege, ob es bei mir Risiken gibt, die ich scheue? Weil ich zu bequem oder zu ängstlich bin? Gibt es Herzenswünsche, die ich hege, die mir aber einfach zu riskant erscheinen?

Viele Menschen sagen am Lebensende, sie würden mutiger und risikofreudiger sein, wenn sie noch einmal von vorne anfangen könnten. Geht aber nicht! Ich entschließe mich, diese Fragen mutig zu Ende zu denken, damit ich so wenig wie möglich „verpasse“ von all dem Guten, was Gott noch für mich vorgesehen hat 🙂 und am Ende nichts bereuen muss.

Sekt und Selters

Feierabend! 🙂 Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn obwohl ich heute kein WW-Treffen habe, war ich ganz schön auf Achse. Nachdem nun alle Abrechnungen abgeschickt, Gelder eingezahlt, Teenies an der FOS angemeldet, Wocheneinkauf erledigt habe, eile ich zum Optiker, um meine Lesebrille abzuholen. Ich werfe nur 50 Cent in die Parkuhr, damit ich erst gar nicht in Versuchung komme, einen Abstecher zum Hugendubel zu machen. Seit er umgebaut hat, könnte ich mich hier nämlich festlesen…

Es ist später Vormittag und mir kommen scharenweise kauende Leute entgegen. Wurstsemmel, Leberkäsbrötchen (bei Real für nur 1 € ), Döner, Fischbrötchen. „Ist das ein Genuss, auf den ich nun mühsam verzichten muß“ frage ich mich? Fehlt mir was?

Und stelle mit Genugtuung fest, dass sich hier ein positiver Geiz eingebürgert hat. Auch für 1 € wäre mir der schnelle Mac auf dem Weg zum Auto zu „teuer“. Zu wenig Genuss in zu kurzer Zeit für zu viele Points 😉

Ich beschließe spontan und völlig geizfrei, einen kleinen Wochenend-Sondereinkauf zu machen; kaufe eine Kokosnus, eine frische Ananas, rote und gelbe Weintrauben, Braeburn-Äpfel, saftige Birnen…. und freu mich, es mir heute abend mit meiner Familie so richtig gemütlich zu machen.

Nach einer Woche Selters (naja, bei mir ist es ehrlich gesagt sogar Leitungswasser) ist heute abend Sekt angesagt. Und auch hier will ich ehrlich sein, ist es alkoholfreier Sekt. Sieht aber superedel aus.

Im Real habe ich noch ein witziges Erlebnis: Ratlos stehe ich vor dem langen Regal mit den Backzutaten, suche und suche… Ich will heute schon mal den Limetten-Kokos-Kuchen aus dem neuen WW-Magazin ausprobieren, den ich meinen Teilnehmern für die nächste Woche versprochen habe. Aber wo sind hier die Kokosflocken?

Ganz sicher rede ich nicht laut mit mir selbst. Und doch fragt mich eine andere „Suchende“?
Na, suchen Sie auch die Kokosflocken?

„Huch, sehe ich so aus, als würde ich Kokosflocken suchen? Steht mir das vielleicht im Gesicht geschrieben?“ Ich betrachte die Frau aus den Augenwinkeln. Kann sie Gedanken lesen? Oder ist sie eine heimliche Blogleserin? Oder – sie suchte einfach auch nur die Kokosflocken. 😉