Ab und zu brauche ich einfach eine Veränderung meiner Frühstücksgewohnheiten. Seit ein paar Wochen liebe ich mein „Ballaststoffmüsli“. Die verschiedensten Ballaststofflieferanten stehen in kleinen Gläsern in einem Körbchen. Und morgens wird gemixt:
- 3 g Haferkleie (1/2 Teelöffel)
- 3 g Weizenkleie
- 3 g Chiasamen
- 3 g Leinsamen
- 3 g Flohsamenschalen
- 3 g Hanfsamen
- 2 Walnusshälften
- 5 g Haselnüsse
- 1 TL Leinöl
- 100 g Kefir
- 100g Joghurt
- 1 Handvoll Himbeeren, etwa 80 g
Das Ganze verrühre ich, nach Bedarf kommt noch ein Schuss Wasser oder Milch dazu.
Mein Sommer-Liebling hat 12-12,5 sowohl pflanzliches als auch tierisches Eiweiß und 11-12g Ballaststoffe. Damit habe ich sowohl 1/3 des Ballaststoffbedarfs abgedeckt, lösliche und unlösliche gemixt und sowohl tierisches als auch pflanzliches Eiweiß dabei. Die Himbeeren bringen auch nochmal ordentlich Ballaststoffe.
Bei meiner Mischung ist mir noch etwas wichtig: Ballaststoffe brauchen Flüssigkeit.
Gerade Flohsamenschalen können sehr viel Wasser aufnehmen, auch Kleie, Chia und Leinsamen quellen. Ich achte darauf, genügend zu trinken und die Mischung etwas quellen zu lassen. Kefir, Jogurt, evt. noch einen Schuss Wasser oder Milch und die Himbeeren machen das Müsli schon schön saftig – trotzdem gehört für mich ein großes Glas Wasser dazu. Heißes Wasser trinke ich vor dem Frühstück sowieso.
Mein Sommermüsli macht mich lange satt, schmeckt jeden Morgen ein bisschen anders und ich kann nach Lust und Jahreszeit variieren. Heute Himbeeren, morgen Heidelbeeren oder ein Stück Apfel. Vielleicht ist mein Ballaststoffmüsli nur ein Sommerfavorit. Vielleicht bleibt es auch länger. Im Moment jedenfalls freue ich mich morgens darauf – für die Verdauung ist so ein Ballaststoffbooster natürlich perfekt.












