Konzertvorbereitungen

Ich lächle immer noch, wenn ich dran denke. Als ich heute eifrig Kisten und Kästen in meinen Treffenraum schleppe, schaut mir eine Dame interessiert dabei zu. Als ich das dritte Mal an ihr vorbeigehe, spricht sie mich an: „Bereiten Sie gerade ein Konzert vor?“ Ich bin wirklich erstaunt, wie sie darauf kommt, ich trage ja nur die neuen Bücher und Riegel in den Raum… „Ach“, sagt sie, „sie sehen wie eine Künstlerin aus!“

Ich schaue an mir herab; braun getupfter Sommerrock, Bluse mit Spitzen und Häckeljäckchen. Schon irgendwie verständlich, aber mit einer Künstlerin bin ich wirklich noch nie verglichen worden.

Dabei bin ich im entfernten Sinn doch auch irgendwie künstlerisch unterwegs. Gestern traf die neue Lydia bei mir ein, mit einem Artikel von mir. Den hatte vor fast einem Jahr auf Elisabeth Mittelstädts Wunsch hin geschrieben – und in dieser Ausgabe ist er nun drin: „Vom Glück, nicht mehr dreißig zu sein„. Seit gestern lese ich mich nun durch die anderen guten und so sorgfältig zusammengestellten Artikel und bin richtig stolz, an dieser schönen Ausgabe mitgekünstlert zu haben.

Inzwischen habe ich meine sechste Gemüse-Reis-Frittata in dieser Woche zubereitet und ein weiteres geniales Rezept ausprobiert: Käsespätzleauflauf mit Schinkenspeck. Die Ferien lassen mehr Spielraum als sonst für kochkünstlerische Experimente.

Ich hatte noch mit der sommerschlafmäßigen Ruhe in meinen Treffen gerechnet: Pustekuchen. Neun Neue – und Birgitta und ich hatten richtig zu tun… Auf solchen Ansturm waren wir gar nicht vorbereitet gewesen. Und mit einiger Improvisation haben wir doch alle zufrieden stellen können. So gebe ich mir heute – verdient oder nicht den Titel: Schreib-, Koch-, Improvisations-und -Lebenskünstler 🙂

Im Lydia-Artikel „Sind Sie glücklich?“ von Bruni Klose gibt diese 12 Tipps zum Glücklichsein „lernen“

1. Etwas weggeben
2. Eine freundliche Tat
3. Das tägliche gute Wort
4. Dankbar sein
5. Arbeiten mit Schwung und Eifer
6. Ältere Menschen besuchen und von ihren Erfahrungen lernen
7. Über Gottes Schöpfung staunen
8. Häufiges Lachen
9. Schwierigkeiten eine Chance geben
10.Beten, um Gottes Wege zu erkennen
11.Planen, als ob man ewig leben wird
12.Leben, als ob heute der letzte Tag hier auf der Erde wäre

Ab in die Hecke

…heißt es im Moment in der Frühe. Denn die Brombeeren sind reif. Sich morgens um 7.00 frische Beeren fürs Frühstück „Quark satt für 3 Points mit Obst“ aus dem Garten zu holen „hat was“. Es ist tiefste Ferienzeit, auch für meinen Mann und für die Kinder erst recht – und ich genieße es, morgens allein am Frühstückstisch zu sitzen. Wer immer viele Menschen um sich hat versteht, dass auch einsame Stunden eine echte Wohltat sein können.

Im Moment probiere ich Rezepte aus dem neuen Kochbuch „Aufläufe und Gratins“ aus. Eine Gemüse-Reis-Frittata kommt gerade bei mir aus dem Ofen, denn ich bringe in jedes meiner 7 Treffen etwas zum Kosten mit. Wir hatten dieses Gericht gestern zum Mittagessen und es hat den Test bestanden: Urteil: Leicht und megalecker! Allerdings vegetarisch – und meine Männer könnten sich beim nächsten Mal auch etwas Schinken drin vorstellen. Kein Problem, aber zuerst werden die 87 anderen Rezepte ausprobiert 🙂

Schlaflos in Würzburg

Meine Tochter bringt es mal wieder auf den Punkt. „Am besten gehts Dir, wenn Du ein bisschen zu viel zu tun hast. Dann bist Du wieder richtig gut drauf“. Stimmt. Lange Tage mit wenig Programm sind abträglich für meine Laune. Kaum bin ich wieder in meinem Element und kann arbeiten und Ideen umsetzen, gehts mir gut.

Langsam fange ich an, unseren Frauentag mit Heike Malisic Anfang Oktober vorzubereiten. In den letzten Jahren war ich so mit dem Aufbau meiner Berufstätigkeit beschäftigt, dass ich die Planung unserer Frauentage anderen überlassen musste. Inzwischen hat sich meine berufliche Arbeit so weit eingespielt, dass ich wieder Freiräume für solche Lieblingsbeschäftigungen habe 🙂

Außerdem überlege ich, wie ich meine Donnerstagabend-Treffen optimieren könnte. Durch die vielen Feiertage, Länderspiele an Donnerstagen, Ferien u.s.w. sind meine beiden Abendtreffen geschrumpft. Ob ich das 20.00 Uhr Treffen canceln soll? Vielleicht ein 16.00 und ein 18.00 Uhr Treffen anbieten? Oder ein 17.00 und ein 19.00 Uhr Treffen? Ich war davon ausgegangen, dass eine große Stadt wie Würzburg ein 20.00 Uhr Treffen braucht. Das lag ich wohl falsch! Aber: Braucht Würzburg ein 16.00 Uhr Treffen?

Nun habe ich per Email meine festen Teilnehmer kontaktiert und versuche, eine optimale Lösung zu finden. Die ersten Reaktionen trudeln ein, ich wäge ab und ich bin gespannt, welche Lösung sich heraus kristallisiert.

Schweinehundezuchtbekämpfung

„Vielen Dank für Ihre Motivation zur Schweinehundezuchtbekämpfung“ schrieb mir eine Teilnehmerin meines Treffens am Dienstag Abend. Mein „Eisbrecher“ war die Frage gewesen: „Wie lautet die korrekte Bezeichnung für einen modernen Kleiderständer, der in vielen heimischen Schlafzimmern zu finden ist?“ Mein Mann kam nicht auf die Antwort, weil das entsprechende Gerät bei uns im heimischen Wohnzimmer zu finden ist, wo es meine Optik empfindlich stört. Aber mit jedem Monat gewöhne ich mich mehr an das schicke Teil (Antwort Heimtrainer, in unserem Fall Crosstrainer) – und hier wird er auf jeden Fall täglich benutzt.

Anders bei Frau E., die mit folgender Story aufwartete. Sie hatte letztes Jahr, als sie mit dem Abnehmen begann, einen Heimtrainer gekauft. Das gute Stück war so schwer, dass es den Weg in den Keller nie fand. Und es aufzubauen, erforderte so viel Motivation, dass sie zunächst mal eine Decke über den Karton hängte. Richtig toll sah das nicht aus – aber inzwischen steht auch eine Pflanze darauf und sie hat sich an den Anblick gewöhnt. Auf ihrem Notizzettel nach dem Treffen steht: AUSPACKEN!

Ikea-Tag

„Ihr tut so, als würdet ihr einen ganz tollen Ausflug machen“. Björn hat keinerlei Verständnis dafür, dass seine Schwestern sich auf einen Besuch bei Ikea freuen können. Trotz Anfahrtsweg von über einer Stunde Autobahn. Ich selber füge mich in mein Schicksal, denn meine Töchter brauchen zum Ferienanfang eine Dosis Ikea. Einen Stau später sitzen wir bei der ersten bodenlosen Tasse Kaffee in der riesigen Cafeteria und ich konstatiere, dass das Marketingkonzept der Firma einfach genial ist. Obwohl Ikea erst um 9.30 öffnet, ist die Cafeteria bereits gut gefüllt und hier sind Familien willkommen. Die kulinarischen Angebote sind allesamt verlockend. Z.B. Ein Croissant mit einer bodenlosen Tasse Kaffee 99,-Cent. Es stand halt nichts davon, dass ein mittelgroßes Croissant 9,5 Points hat 😉

Mit meinen drei Töchtern schlendere ich durch die Etagen, wir sammeln Kissen und Decken ein, Lampen, Kerzen, Dekomaterial und kleine Stehrümmchen. Ich freue mich schon, dass Tochter 3 die Gelegenheit nutzen wird, um ihr Zimmer mal wieder richtig auf Vordermann zu bringen. Meine Ausbeute: 2 große Salatschüseln aus Glas, einen Milchschäumer für 1,65 und Eiswürfelförmchen aus Silikon in Herz- und Sternformat.

Wieder einen Stau später, gegen 15.00 Uhr genieße ich meine heimische bodenlose Tasse Kaffee mit geschäumter Milch. Auf mich wartet noch der Wochenendeinkauf und mein eigener Lauftreff…. Abends hole ich mir eine kleine Flasche Piccolo aus meinem Vorrat. Eigentlich trinke ich keinen Alkohol und eigentlich sind die Fläschchen für meine Goldmitglieder gedacht. Ich fülle mein schönstes Sektglas mit gefrorenen Himbeeren und Eiswürfeln in Herzform, gieße mit Sekt auf und genieße den Sommerabend. Irgendwie hab ich mir doch heute wohl auch Gold verdient 🙂

Paul Pott und die Leiter

„Was ist der Unterschied zwischen einem Wunschtraum und einem Ziel“, fragte ich in dieser Woche meine Teilnehmer. „Beim Wunschtraum fehlt irgendwie die Leiter“, antwortete eine Frau.

Ich musste an die Gänsehautwerbung denken, die gerade für die Deutsche Telekom läuft und die auch mich als Fast-nicht -Fernsehgucker erreicht und berührt hat. Die Story hinter dem Spot zeigt, dass Paul Pott über eine Leiter zu seinem Traum verfügt. Sein Wunschtraum wurde – über viele Sprossen hinweg – Wirklichkeit. Nach dem Motto „Träume nicht dein Leben, lebe Deinen Traum“ Hier der Spot!

Wikipedia: Paul Potts stammt aus einem einfachen Elternhaus. Seine Mutter war Kassiererin und der Vater Busfahrer. Seine Eltern gehörten zu der bildungsfernen Schicht und hatten kein Interesse für klassische Musik. Inspiriert wurde die Leidenschaft von Paul Potts für die Oper durch eine ältere Aufnahme von José Carreras. „Ich kaufte eine billige Carreras-Aufnahme“, erinnert er sich. „Ich hörte zum ersten Mal ‚Che Gelida Manina’ und es bewegte mich. Bis heute ist ‚La Boheme’ meine Lieblingsoper.“ Er bildete seine Gesangstimme durch privat finanzierten Unterricht.

Im Jahre 1999 nahm er an der britischen Talentshow My Kind of Music teil und gewann 8.000 Pfund. Mit Hilfe dieses Gewinns nahm er in Nord-Italien Unterricht an Opernschulen unter Vilma Vernocchi und Katia Ricciarelli und wurde in die Meisterklasse aufgenommen. Für seine Ausbildung bezahlte er rund 12.000 £ (ca. 18.000 ).

Zwischen den Jahren 1999 und 2003 trat er auf verschiedenen Bühnen als Tenor ohne Gage auf. Seine Auftritte wurden zwar im Fernsehen und Radio veröffentlicht, führten jedoch nicht zu seinem Durchbruch.

Durch schwere Schicksalsschläge und finanzielle Probleme wurde es für ihn im Jahre 2003 unmöglich, seine Karriere als Sänger weiterzuführen. Bis zu seinen berühmten Auftritten im Jahr 2007 arbeitete Potts ab 2003 zunächst zwei Jahre in der Supermarktkette Tesco und danach als Verkäufer von Mobiltelefonen in der Einzelhandelskette The Carphone Warehouse, bei der Potts im Jahr 2006 zum leitenden Angestellten aufstieg.

Am 8. Juni 2007 trat Paul Potts nach drei Jahren Pause in der britischen Castingshow Britain’s Got Talent von Simon Cowell des Senders ITV in Cardiff auf. Er präsentierte eine gekürzte Version der Arie Nessun dorma von Giacomo Puccini. Bei seinem Auftritt wurde Potts zunächst vom Publikum und den Juroren (Simon Cowell, Piers Morgan und Amanda Holden) skeptisch betrachtet. Nach wenigen Takten verblüffte und begeisterte Potts jedoch mit seinem tief emotionalen Gesang die anwesenden Zuschauer, die dem Kandidaten daraufhin spontan applaudierten.

Bei seinen weiteren Auftritten am 14. Juni 2007 und 17. Juni 2007 setzte sich sein Erfolg mit dem Hauptteil des Stückes Con te partirò (Time to Say Goodbye) von Francesco Sartori und der ungekürzten Version von Nessun Dorma fort. Potts ging aus dem Wettbewerb als Gewinner hervor und durfte zur Belohnung am 3. Dezember 2007 in der Royal Variety Performance 2007 vor der britischen Königin Elisabeth II. auftreten.

Neben seiner spontanen Berühmtheit erhielt Potts einen Gewinn von 100.000 £ (rund 125.000 €) sowie einen Vertrag in Höhe von 1.000.000 £ (rund 1.250.000 €). Den Vertrag erhielt er von Simon Cowell als Produzent des Plattenlabels Sony BMG. Paul Potts erstes Album mit dem Namen „One Chance“ erschien im Jahr 2007.

Paul Potts ist seit dem Jahr 2003 mit seiner Frau Julie-Ann verheiratet, die er über das Internet kennenlernte. Ausschnitte der Sendung Britain’s Got Talent auf Videoportalen wie YouTube machten Potts weltweit bekannt. In zahlreichen Ländern konnte sich sein Album One Chance in den Charts platzieren, in vielen erreichte es sogar Platz 1. Im Juli 2008 wurde sein Auftritt aus Britain’s Got Talent in einem Werbespot des Unternehmens Deutsche Telekom verwendet. Dies führte dazu, dass seine Aufnahme von Nessun dorma so stark nachgefragt wurde, dass sie es alleine durch Downloadverkäufe auf Platz 3 der Charts in Deutschland schaffte, die bis dahin höchste Position eines reinen Downloadtitels in Deutschland . Auch sein Album, das 2007 nur Platz 31 erreicht hatte, kehrte in die Charts zurück und konnte schließlich sogar die Spitze der Charts erobern.

Plätzchenduft

…liegt in der Luft. Und das bei 30 Grad.

Gerade habe ich mein 4. Blech Florentiner in den Ofen geschoben. Bei der vorherrschenden Außentemperatur ist es gar nicht so leicht, die Plätzchen mit der Schokoglasur kühl zum Treffenort zu transportieren. Aber es gelang und alle Teilnehmer ließen sich auf das vorgegebene Thema „Alle Jahre wieder“ ein.

Die Goldcards, die ich in dieser Woche bereits ausgestellt habe, sind bald nicht mehr zu zählen. „Heute verdiene ich fast nichts“, sage ich manchmal scherzhaft. Denn ab „Gold“ zahlen die Besucher das Treffen nicht mehr. Sie werden gratis gewogen und erhalten alles Material umsonst.

Die Teilnehmer lachen und glauben kein Wort. Der Raum ist doch brechend voll….

Dienstag 7 Teilnehmer „vergoldet“, heute 3 – und morgen wieder Einige. Ich gönne es ihnen. Sie haben ihr Ziel erreicht. Aber erfahrungsgemäß ist Gewichthalten mindestens so schwer wie das Abnehmen 🙂

Für Mitte August hat Weight Watchers sich einige Überraschungen ausgedacht. Auf die freu mich selbst 🙂

Ferienzeit

Die bayrischen Sommerferien werfen ihren Schatten voraus. Das Haus ist voll mit ferienhungrigen, unternehmungslustigen jungen Leuten. Natürliche Folge: Der Frühstükstisch ist auch um 9.30 noch gedeckt und irgendwie ist mein Alltagsrhytmus dahin. Vor einigen Jahren waren diese Wochen die anstrengendsten im Jahresverlauf.

O-Ton meines Mannes damals war: „Gönn es den Kindern doch“, was mich einmal mehr frustrierte. Inzwischen schaffe ich es, die positiven Seiten der schulfreien Tage zu sehen, wo nicht alles pünktlich ablaufen muss. Selber ein bisschen länger schlafen – aber nicht zu lang – löst bei mir leider schlechte Laune aus 🙁 tut auch mal gut. Jetzt, wo es so heiß ist, gibts viel Salat und Rohkost – und allen ist es recht so.

Die erste Jahreshäfte liegt übrigens hinter uns – in 21 Wochen ist Weihnachten. Wenn der (abnehm) willige Teilnehmer bis dahin nur jede Woche 200 g abnimmt, ist er am Heilig Abend bereits über 4 Kilo leichter. Nimmt er ab jetzt jede Woche jedoch 300 g ab, hat er unter dem Tannenbaum schon über 6 Kilo weniger 🙂

Nimmt er in den nächsten 21 Wochen jede Woche 400 g ab – und zwischendurch nicht wieder zu, bringt er zu Weihnachten ganze 8,4 Kilo weniger auf die Waage.

Und was verspricht Weight Watchers? Teilnehmer, die sich in ihrem Pointsrahmen satt essen, die Fit-Formeln beachen und auch Bewegung einbauen, nehmen erfahrungsgemäß im Wochendurchschnitt ein Pfund ab. Und das wären bis Weihnachten satte 10,5 Kilo 🙂

Das erste Etappenziel für meine Teilnehmer: Schulanfang Mitte September! Wenn sie bis dahin 3 Kilo abgenommen haben – und das trotz Ferienzeit, dann liegen sie gut im Schnitt und die Wahrscheinlichkeit, dass bis Weihnachten die 10 Kilo-Marke knacken, steigt. Obwohl die Gefahren der Adventszeit hier nicht einkalkuliert wurden. Zur sanften Vorbereitung gab heute in meinen Treffen Plätzchen. Schlanke Florentiner, aus den Nougatriegeln – Rezept auf meiner Rezeptseite. Fröhliche Ferienzeit 🙂

Feste-Fallen

Feste muss man feiern, wie sie fallen – und werden deshalb regelmäßig zu  Abnahmefallen für meine lebenslustigen Teilnehmer. In dieser Woche kneife ich selbst, was das Wiegen betrifft. Keine Lust, der Wahrheit ins Digitalauge zu sehen. Tochter Nr. 2 ist für die Semesterferien nach Hause gekommen – Grund zu feiern. Es gibt Kuchen – aus Mangel an Vorbereitung leider einen gekauften, der vor Points nur so trieft.

Einen Tag später, gestern, feiert Sohn Nr. 1 seinen 20.Geburtstag. Er liebt Gnoccisalat – und so fällt das Mittagessen noch pointsarm aus; der Nachtisch auch noch….

Aber abends feiert Tochter 3 Ihren Realschulabschluß. In der Schule gibt es Sekt und kleine, leckere Häppchen. Und weil die letzten Tage pointstechnisch sowieso so durcheinander waren, habe ich zugegriffen wie in alten Zeiten.

Leider kann auch ich es mir nicht leisten, mehr als 3 Tage in alte Muster zurückzufallen. Die Waage erteilt mir sofort und unbarmherzig eine Abmahnung. Deshalb habe ich vorgesorgt. Heute gibts wieder mal Gaby Fischers Apfelauflauf. Der macht so satt, dass ich beim besten Willen nichts weiteres essen kann.

Übrigens müssen auch wir Leiterinnen regelmäßig bei unseren Arbeitstreffen auf die Waage. Mit den Vorgaben des Bodymaßindex habe ich kein Problem – aber man hat ja seinen Stolz – und will auf keinen Fall mehr wiegen als beim letzten Mal. Schöner Ansporn, in Form zu bleiben 😉

Sich wichtig nehmen

Was hat denn „sich selbst wichtig nehmen“ mit dem Abnehmen zu tun? Einiges! Veränderungen kommen eigentlich nie einfach so daher, sondern kosten Zeit, meistens Geld, Kreativität – und vor allem immer wieder neuen Anlauf. Je bewusster uns ist, dass unser (Wohl)Befinden genau so wichtig ist  wie das anderer Menschen, desto besser.

Frau V. nimmt sich jetzt jeden Dienstag frei. Weil Sie es sich wert ist, sozusagen. Dienstags investiert sie in Ihre Gesundheit. Geniesst das Treffen und gönnt sich einen Wellnesstag 🙂

Frau M. hat jahrelang in erster Linie darauf geachtet, dass das Essen der Familie schmeckt. Dass alle zufrieden sind. Heute achtet sie bewusst darauf, dass auch Sachen für wenig Points im Kühlschrank stehen, die ihr besonders gut schmecken. Und die dürfen die Kinder auch nicht einfach mal wegessen.

M. ging immer Laufen, wenn es sie es zeitlich irgendwie einbauen konnte. Aber Arbeit gibt es bei ihr mehr als genug und so waren ihre Laufstunden gleichzeitig Sternstunden. Inzwischen denkt sie um. Das Laufen tut ihr so gut, das gönnt sie sich jetzt fast jeden Morgen. Danach fühlt sie sich energiegeladen. Und siehe da: Die Arbeit hat gewartet – und wird mit ungewohntem Elan erledigt. Sternstunden hat sie jetzt mehrmals in der Woche…