Asia-Woche

bei Nordstrands 8)

…denn wir haben just eben die leichte, scharfe  Küche Asiens entdeckt und uns inspirieren lassen. Dank der letzten Asia-Woche von Penny & Co befanden sich reichlich exotische Gewürze in meinem Vorrat, Kokosmilch, grüne Curry-Paste und schon flirte Urlaubsfeeling in unsere gute Stube. Sogar Sushi haben wir dieser Tage selber gerollt. War viel leichter als es aussah und schmeckte für wenige Points ungefährlich gut. Wobei Frauen wohl empfänglicher sind für neue Geschmackserlebnisse. Das muß ich hinzufügen, nicht dass man meinen Mann nun allerorten mit Sushi verwöhnen will.

Ich lebe leichter – 1.Tag

Monatelang hatte ich darauf hingearbeitet. Mir ein Arbeitspensum zu ermöglichen, das mir ein bisschen mehr Zeit für andere Interessen lässt. Jawohl, die hab ich nämlich auch noch. Und seit heute ist es so weit:  Mein erster freier Donnerstag seit fünf Jahren. Und es fühlt sich so gut an 🙂

Weil sich Bayern im Osterferienschlaf befindet, habe ich ohne mit der Wimper zu zucken erst mal ausgeschlafen.  Bis mich eine ziemlich enttäuschte Teilnehmerin zum Leben erweckte. „Was, keine Donnerstagstreffen mehr…?“  Nach meiner Trostansprache  bereitete ich mir einen Ferientag wie er im Buche steht. Nahm mir viel Zeit, um ein exotisches Mittagsessen zu kochen, dann Einkaufsbummel mit Töchterlein im S.Oliver Outled und in der Stadt. Im Asialaden versorgten wir uns mit allen Zutaten fürs Sushi…mehr Zeit zum Leben eben  8)

Die Langweilerin

Vor mir steht der leckerste Osterbrunch aller Zeiten. Rührei, Bacon, Tortillas, Würstchen, Frikadellen, Kartoffelsalat, verschiedene Brotsorten, Obstsalat, andere Salate, Tunfisch, Dipps…Der Tisch biegt sich vor Köstlichkeiten, die unsere Töchter frisch zubereitet haben. Und was mache ich, die Frühstückslangweilerin? Greife zu dem, was  auch bei jedem Hotelfrühstück mit Büffet mein Herz höher schlagen lässt:  Obstsalat satt, gekrönt mit etwas Joghurt.

Ich schlage ungebremst zu, bis meine Töchter die Schüssel konfiszieren, damit zwei der nicht anwesenden Familienmitglieder auch noch in den Genuß kommen. Ich habe keineswegs das Gefühl, auf irgend etwas verzichtet zu haben…Laut Pointsbilanz  habe ich am Ostermontag 13.00 Uhr mal höchstens mal 5 ProPoints verdaddelt 🙂

Die neuen Dinge lieben lernen.  Aber Obstsalat liebe ich schon immer, besonders wenn er mundgerecht serviert wird 8)

Raupe Nimmersatt

Der Bücherwurm in mir hat zugeschlagen. Vor mir liegen mindestens vier jungfräulich und ungelesene Büchers, eines toller als das andere. Glaube ich zumindest, ich hab sie ja noch nicht gelesen.

Ebenfalls vor mir liegt der freie Ostermontag, kurzzeitig unterbrochen von einem Osterbrunch und einem Kinobesuch. Das Leben ist so schön, wenn es schön ist 🙂

Mit einem Paukenschlag

…ging das erste Vierteljahr 2010 zu Ende.

Ich, die voller Elan auf diesen Termin hingearbeitet habe, gönne mir nun erst mal eine Verschnaufpause und die Osterfeiertage kommen mir gerade recht.

Paukenschlag war der Tag der geöffneten Tür am 1. April, an dem ich nonstop in der Ohmstraße vor Ort war, drei Kennenlerntreffen hielt und Interessierten das Programm erklärte.

Die Kleidertauschbörse wurde gut angenommen. Frau W. stellte sich für wenige Eurönchen zugunsten der Kleiderkammer Agape  ihr Outfit für eine Hochzeitseinladung zusammen und war überglücklich. Frau F. war hingerissen, denn irgendein unbekannter Engel drückte ihr einen Gutschein über 12 Kleidungsstücke  in die Hand und sie zog mit vollbepackten Tüten von dannen.  „Wenn ich nur wüsste, wer das gewesen ist. Ich hätte ihr doch wenigstens einen Blumenstrauß geschenkt“.

Am nächsten Tag war ich platt – und jetzt ist er da, der leichte April…Keine Donnerstagstreffen mehr, sondern neue Perspektiven als Sekräterin des besten Ehemanns von allen.

Teilnehmer, die nicht auf mich verzichten wollen, hoffe ich, von meinen Montag/Dienstag/Mittwoch-Treffen überzeugt zu haben und einen Joker hab ich noch im Hut 8)

Muffensausen

„Morgen ist ja Dein erster freier Tag“. Mein Mann freut sich und sieht mich bereits im Geist und ganz uneigennützig in seinem Büro sitzen! Leider falsch!

Morgen ist die große Abschlußgala, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, für den ich heute mal eben noch zwei Bleche Himbeerkuchen gebacken habe, tütenweise Kleider in die Ohmstraße gekarrt habe und den Raum schon mal für die Besucher präpariert habe. Frau T. und Frau U. sind instruiert, über ihre tollen Abnahmen zu berichten, in der Zeitung stand es und die Teilnehmer aller meiner acht Treffen sind mobilisiert.

Morgen rücken in aller Frühe um 8.00 die Frauen von der Kleiderkammer Agape an, die die Kleidung für die Tauschbörse sortieren, I. setzt den Kaffee auf und ich trage die Verantwortung 8)

Drei letzte Donnerstagstreffen. Ich freu mich, aber ich bin sooo aufgeregt. Und wer denkt, dann kehrt erst mal Ruhe ein, hat sich vertan. Der nächste Coup wartet schon hinter der Ecke 😉

Ungeputzt und doch gemocht…

Einen so schönen Verwöhnvormittag konnte ich mir unmöglich durch einen Frühjahrsputz  verderben. „Die Arbeit ist kein Frosch“, hat mir C. mal verraten. „Die hüpft Dir nicht davon“. Außerdem schien die Sonne nicht und meine Lieben mochten mich auch nichtputzend.

Es war ein richtig toller Vormittag mit spannenden Begegnungen und Impulsen – und ich bin beeindruckt, welche Fähigkeiten in den beteiligten Frauen stecken.  Je mehr sie sich entfalten (die Frauen), desto sichtbarer wird der spannende Inhalt.

Claudia Mühlans Beschreibung einer attraktiven Frau kommt mir in den Sinn: „Sie hat einfach den gewissen Pfiff. Du siehst ihr an, dass sie frei ist und dass sie weiß, was sie will. Sie ist gepflegt und hat Humor. Sich mit ihr zu unterhalten, ist eine Bereicherung. Sie kennt weder Selbstmitleid noch Langeweile, sprüht vor Ideen und Kreativität und kann doch zuhören und verschwiegen sein. Sie ist eine Frau, von der Männer sagen: „Das ist ja ein interessanter Typ“ – und das wegen ihrer Persönlichkeit, nicht wegen der Erotik. Es scheint, als habe sie ein Geheimnis, das man unbedingt kennen lernen möchte“.

Mit solchen Frauen hab ich heute gefrühstückt!

Heute hier morgen dort…

bin kaum da, muss ich fort…

„Wenn Sie ein Problem mit Veränderungen haben, sind Sie hier falsch“, wahre Worte, die unser Chief Executive Officer, will sagen der Geschäftsführer von Weight Watchers International heute morgen gelassen aussprach.

Noch gestern abend um 22.00 Uhr mit einem voll beladenen PKW von meinen letzten Weight Watchers Treffen heimgekehrt, saß ich ein paar Stunden später schon in einem Meeting in Darmstadt und kaum bin ich um 21.00 Uhr zu meinen Lieben heimgekehrt,  packe ich schon wieder meine Siebensachen, um morgen früh beim Frauenverwöhnfrühstück was zum Verwöhnen beizutragen.

Nach dem Verwöhnen gehts Laufen. Dazwischen muß ich unbedingt putzen. Denn das Thema des Verwöhnfrühstücks  um 9.30: „Mein schönes Zuhause“, kombiniert mit der Frühjahrssonne, die morgen meine Hinterbliebenen durch ungeputze Fenster bescheint, wird mir die Schamröte ins Gesicht treiben. Veränderungen, kein Problem! Aber möglichst staub- und streifenfrei 8)

Ich bin dann mal wech…

Nein, nicht ich. Ich bleib hier.  Aber meine Teilnehmer: „Ich bin die nächsten zwei Wochen in Urlaub.“ „Wir sehen uns erst in drei Wochen wieder, wir fliegen auf die Malediven..“

„Würzburger sind Verreiserli“ , hatte mir meine Vorgängerin mal verraten und ich nehme es neidlos zur Kenntnis. Aber wenn ich mir Frau T. ansehe, die am Donnerstag von ihrer traumhaften Abnahme von 58 Kilo berichtet, dann können Würzburger auch auf andere Weise abhanden kommen. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich sage: Da ist eine ganze Würzbürgerin verschwunden…

Ausgemustert

Der Frühling kommt und ich schaue mit kritischen Augen durch meine Schrankfächer.

Eigentlich sollten Kleidungsstücke, die man zwei Jahre nicht mehr getragen hat, ausgemustert werden. Mein Blick fällt auf ein paar schöne Blazer, die mir öfter mal geholfen haben, unliebsame Pfunde zu kaschieren. Jetzt sind sie fällig. Nehm ich alle mit zur Kleidertauschbörse am nächsten Donnerstag, dann können andere damit ihre Röllchen verzieren 8)