Mein liebstes Kleidungsstück

Nachdem ich auf dem Inspirationstag öffentlich von den Sisters unserer Gemeinde einen erklecklichen Betrag für schicke Klamöttchen geschenkt bekommen habe, muss ich doch mal ein Loblied auf mein Lieblingskleidungsstück anstimmen: Meinen Bademantel.

Ich habe ihn seit fünf Jahren und er ist wunderbar! Wadenlanger, flauschiger rosa Frottee. Er ist das erste, nach dem ich am Morgen greife und das Teil, das mir nach anstrengenden Tagen den Feierabend einläutet.

Der Bademantel signaslisiert, ich bin wach und habe alle Zeit der Welt. Alles wird gut.

Bademäntel sind freundlich. Sie passen immer. Ich knote je nach Tages- und Stimmungslage locker oder straff.

Sitze ich im Bademantel auf meiner roten Couch, kommen mir die besten Ideen. Im Moment habe ich den Bademantel so oft an wie nie zuvor. Man darf gespannt sein.

Außerdem liebe ich meine rote Gummiwärmflasche 🙂

Das leichte Leben

So wenig wie im Moment habe ich wohl die letzten acht Jahre nicht gearbeitet. Noch kann ich die neue Dimension fast nicht glauben, so sehr war ich den hochtourigen Lebensstil gewöhnt. Er hatte mich gelehrt, schnell und effektiv zu arbeiten und auch das kommt mir zupass.

Heute Morgen habe ich mein kleines Lebe leichter Treffen gecoacht und mich über die herzliche Atmosphäre, die mittlerweile alle Teilnehmer verbindet gefreut. Dann tranken wir einen Tee und gingen zusammen walken.

Nach vier Lebe leichter Wochen sind die Teilnehmer mit den wenigen Regeln vertraut und haben inzwischen alle gut abgenommen. Und wenn ich auf diese Weise jemanden habe, der mit mir läuft, kommen alle voll auf ihre Kosten. Was für ein schönes, leichtes Leben.

Was für ein Wochenende

Sehnlichst erwartet, der Mega-Inspirationstag und so reich beschenkt worden. Noch nie haben so Viele so gerne und selbstverständlich mitgearbeitet, um ein Super-Event auf die Beine zu stellen. Hoch lebe das Ehrenamt. Zwischen 300-400 Frauen, umringt von ungefähr 20 selbstlosen Männern wogten durch unsere Gemeinderäume.

„Wenn ich dann wieder so eine heiße Frau nach Hause bekomme, spüle ich gerne ein paar Stunden“, verriet mir einer der spülenden Ehemänner, profitierte also doch irgendwie 😉

Den gestrigen Abend haben wir mit Gaby Wentland verbracht. Sie beschäftigt sich stark damit, wie man junge Mädchen aus der Zwangsprostituion herausholen kann. „Gibts so was in unserer Stadt?  Dass sogar Kinder zur Prostitution gezwungen werden? Zu diesen Zwecken „gehalten“ werden, auf menschenverachtendste Art und Weise?

Bei einigen Fakten blieben mir die Bissen im Halse stecken. Es gibt eine heile Welt, die so nicht stimmt. Wo wir lieber die Augen zu machen, weil wir eine solche Hölle auf Erden nicht wahrhaben wollen. Wenn nun alle denken, was kann ich schon gegen Menschenhandel tun, ja, wenn alle so denken, dann ändert sich nichts.  Wegsehen oder hinsehen. Ich bin sehr nachdenklich.

AusderReservelockfrage: Wozu verwendet Beate N. ein Geldgeschenk? Für neue Kleider oder einen neuen Laptop – oder beides?

Der Rand ist egal

tasse01.gif

Wer mir Schokolade schenkt, trifft damit direkt meine Schwachstelle. Ist sie mal im Haus, habe ich Angst, sie könnte schlecht werden – und mache kurzen Prozess.

Wer mir eine  Tasse schenkt, hilft meinen guten Gewohnheiten. Seit zwei Tagen freu ich mich an einer Riesentasse mit Mutmachtext: Drauf der Spruch, der mich seit einem halben Jahr begleitet, der in unserem Bad hängt und mich schon ungewaschen zum Schmunzeln bringt. Jetzt gehts beim Frühstück weiter mit der Schmunzelei.

Guten Morgen, hier spricht Gott. Ich werde mich heute um Deine Probleme kümmern. Du brauchst mir dabei nicht zu helfen. Genieß einfach den Tag. Ich liebe Dich!

Die Tasse ist so cool, da ist der Rand mir völlig egal. Man kann sie mit Kaffee füllen, mit heißen Wasser oder mit Tea. Nur Giottos gibts keine dazu.

Mit 50

– bekommt man die erste Dose  Anti-Faltencreme
– liest man Kartengrüße sorgfältiger und mit größerer Dankbarkeit
– bekommt man mehr Blumen als mit 49

– habe ich immer noch nicht gelernt, Schokolade einzuteilen oder ihr zu entsagen

Ansonsten ist alles so wie immer. Vielleicht noch ein bisschen entspannter.
Aber bitte schenkt mir keine  Schokolade mehr…

Ohne Schiedsrichter

Ein richtig entspannter Geburtstag. Eine Tochter verwöhnte mich Chinesisch, von Samstag war noch Kuchen übrig und ich telefonierte mich gelassen durch den Tag 🙂

Am frühen Abend ließen wir uns sogar zu einer Runde Scrabble hinreißen, was bei den durchaus ehrgeizigen Mitspielern regelmäßig zu Differenzen führt. Man erinnere sich noch an unsere Auseinandersetzung um Huhnmist und Hexentante.

Just derselbe Mitspieler brachte die ganze Familie gegen sich auf, weil er mit der Wortschöpfung Gruselwochen a) alle Buchstaben auf einmal verlegen konnte, b) 50 Extrapunkte einkassierte, wobei das Wort nicht im Duden steht (genauso wenig wie Reismüsli), aber an diesem Tag keiner Schiedsrichter sein wollte. Tochter B. blieb Siegerin der Herzen.

Neue Mode

Besitze seit ein paar Wochen die ersten Leggins meines Lebens. Zu Stiefeln und einem langen Oberteil sieht das richtig schick aus. Aber es fühlt sich falsch an. Als wäre frau mit einer Schlafanzughose unterwegs 8)

Manche lieben diesen Stil. Ich bin noch unentschlossen. Die neue Bequemlichkeit könnte zu Dimensionen führen,  die frau gar nicht erreichen will  und sie erkennt die Bescherung erst hinterher.

Salami-Taktik

Die Wurst, die Zeit, das Ziel in dünne, leicht genießbare Scheibchen schneiden, das nennt man Salamitaktik. Den Oktober zelebriere ich scheibchenweise.

Zuerst der Beginn meiner Pilotgruppen Lebe leichter. Ich war so gespannt, wie mein Konzept a) ankommt, b) anschlägt. Inzwischen sind 2 1/2 Wochen vergangen und die 32 Teilnehmer im Durchschnitt 1,6 Kilo leichter… Das entspannt.

Dann der Anfang meiner Koooperation mit dem Sandervita. Arbeitsaufwand klein, Spaßfaktor hoch – und in der ersten Woche haben alle abgenommen 8)

Jetzt feiere ich drei Tage Geburtstag. Habe heute gläubigerweise mit meiner gesamten Verwandtschaft vorgefeiert, denn ich bin sicher, dass ich übermorgen noch erlebe. Aber da mein Vater nur 4 Tage vor meinem 50. Geburtstag 90 wurde, ließen wir es heute gemeinsam krachen.

Im Augenwinkel lacht mich aber schon die nächste Scheibe an. Inspirationstag am 23. Oktober. Thema: Lebe Dein Leben mit Leidenschaft.

Gaby Wentland ist eine der inspirierendsten, leidenschaftlichen, positivsten Frauen, die ich kenne. Hab sie mir quasi als Geburtstagsgeschenk zum Predigen eingeladen und als Freundin konnte sie mir das wohl nicht abschlagen!

Wer kommen will: Open House in Würzburg am Samstag in der Ohmstraße 8a von 10.00-17.00 Uhr. Tolle Musik, gute Predigten, Heike Malisic und ich machen je einen Workshop. Das Einzigste, was noch nicht super aufgestellt ist, ist die Kuchenliste… Aber irgendwie mach ich mir da grad auch keine Sorgen… Wenns nicht reicht, wars Strategie. Wollten Sie nicht auch grade noch 1 Kilo abnehmen 😉

Aqua

Während die pfiffigen Bewegungstherapeuten vom Sandervita letzte Woche mit mir und meiner Lebe-leichter-Gruppe beim Walken waren, ging es heute ins Schwimmbad. Unsere erste Runde Aquajogging. Die Dame, die mich mit dem Spaßfaktor geködert hatte, sollte recht behalten. Es hat richtig Spaß gemacht. Wenn ich erst mal sanft zur Bewegung gezwungen werde, steigt mein Stimmungsbarometer im Minutentakt.

Meine Tagesstimmung war getrübt gewesen, denn mein langjähriger Laptopgefährte leidet an Altersschwäche und war heute nur mit viel Geduld und mehrmaligem Neustart zu den einfachsten Aufgaben zu bewegen gewesen. Seit seiner Aufrüstung mit dem neuen Microsoft Word ist er völlig überfordert.

„Ich habe heute schon ein paar Mal an Dich denken müssen“, hatte mir R. geschrieben, die meinen ultimativen Tipp befolgt hatte, störrische Laptops gelegentlich und zwecks besserer Belüftung zu staubsaugen. Schön, dass Du von meinem Tipp profitierst. Bei meinem indes nützt das Saugen nichts mehr. Wir werden uns trennen müssen 🙁

Im Augenblick leben…

Täglich bekomme ich Nachhilfeunterricht bezüglich meines Life-Managements. Die Marktwirtschaft scheint besorgt, dass ich in diesem Jahr Weihnachten vergesse, Ob ich nicht schon diese Geschenke bestellen und mich mit jener Grußkartenserie bevorraten möchte?

Nein, möchte ich nicht. Es ist der 12. Oktober und ich will den Herbst in vollen Zügen genießen.