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Auf dieser Seite nehme ich dich mit in meinen Alltag. Du erfährst, wie du leichter leben kannst, körperlich und seelisch. Außerdem erfährst du regelmäßig, wann neue Kurse oder Ausbildungen bei mir starten.

Live auf Antenne 7

Das Telefon klingelt. Ziemlich schlechte Verbindung, es knackt in der Leitung, aber das war schon heute Morgen bei meinem Gespräch mit Heike so.

„Spreche ich mit Frau Beate Nordstrand?“ Bei solchen Anrufen bin ich immer erst mal ein bisschen spröde. Habe keine Lust auf ein Verkaufsgespräch. „Sie befinden sich live auf Sendung. Haben Sie jemanden, den Sie spontan grüßen wollen, Frau Nordstrand?“ Nur nichts anbrennen lassen, denke ich und gehe in die Vollen.

„Da möchte ich gerne alle 100 Teilnehmer meiner Lebe leichter Gruppen grüßen“, antworte ich ohne Zögern (zähle im Geist und großzügig meine Onliner schon mal mit) und nutze die kostenlose Chance restlos aus. „Ich bin soeben mit dem Projekt Lebe leichter gestartet – ein 12 Wochen-Programm zum Abnehmen“… Ich rede so flüssig, als wäre ich 100% vorbereitet. Nur als ich am Schluss noch die Webadresse angeben will, komme ich ins Trudeln…Verhaspel mich, setze neu an und sehe plötzlich meinen Sohn, der sich vor Lachen wegschmeisst. Telefonstreich….Reingefallen.

„War ich wenigstens gut?“, frage ich . „Du warst supa, Mama, echt ganz toll. Und es tut mir ja so leid.“ Ich verzeihe ihm großmütig und denke mir, dass ich auf jeden Fall meine Internetadresse flüssig aufsagen lernen sollte. Für alle Fälle 8)

Berge

Wer Berge zum Wegräumen hat, scheint Berge zu besitzen. Morgen können wir unser Schlafzimmer wieder aufbauen und ich seufze bei dem Anblick der zu erwartenden Arbeit. Aber mit der Einstellung werde ich wohl nicht weiterkommen.

Will ich mal dankbar registrieren, dass

– ich bei der gesamten Hausrenovierung kein Möbelstück tragen musste
– wir jetzt im ganzen Haus neue, pflegeleichte Böden haben
– ich die Chance habe, mal wieder richtig auszumisten
– ich mir in den nächsten Wochen mein Büro so richtig schön machen kann

Außerdem bin ich dankbar, dass

– eine meiner Töchter wieder eine Berufsetappe geschafft hat
– K. mir mit einem Augenzwinkern vergeben hat, obwohl ich sie zweifach vergessen habe
– ich tolle Menschen in der Umgebung habe, mit denen ich supergut zusammenarbeiten kann.
– und den besten Ehemann von allen habe ich ja auch noch!

Wie gerufen

Es ist bereits 23.00 Uhr, als ich heute nach Hause komme. Im Auto hatte ich schon darüber nachgedacht, ob meine Blogleser wohl nachzählen, ob ich täglich auf meine 10 Gründe, danbkbar zu sein komme. Ich hatte heute erst zwei oder drei..

Öffne meine Kommunikationszentrale namens Outlook und lese das Feedback von A. auf meine Motivationsmail. Die kommt mir wie gerufen. A. schreibt:

Ich bin dankbar dafür, dass

– du dieses Konzept gefunden hast
– du uns so gut mit Tee versorgst
– die Teilnehmer so nett sind
– die sportliche Unterstützung dabei ist
– das Aquajogging auch noch die Haut strafft
– die Termine so flexibel geswitcht werden können
– wir Motivationsmails erhalten
– das Programm auch noch bezuschusst wird
– du die Nöte und Sorgen kennst
– du meine Kursleiterin/Trainerin/Motivatorin bist.

Zehn Gründe, dankbar zu sein. Ich bin sprachlos! Danke A. 8)

Umsetzung

Zum Ende des heutigen Kurses über den Nutzen der Bewegung beugte sich H. nach vorne: „Jetzt zeig ich Euch mal, was wirklich effektiv ist!“ Sprachs, zog die Winterstiefel aus und zeigte den staunenden Teilnehmern ein paar Übungen aus ihrem Gymnastikprogramm. Fand ich mutig und spornte uns an. Zum Schluss gemeinsames Walken bei eisigen Temperaturen. Wichtig, dass jeder seine Lieblingsart entdeckt, sich mehr zu bewegen.

Zu Hause angekommen, bereite ich mir eine große Tasse indischen Champagner (heißes Wasser), Wärmflasche und freue mich an einigen sehr netten Emails, die in meiner Kommunikationszentrale eingegangen sind.

Kann man für heißes Wasser dankbar sein? JA 8)

Zu Ende

Habe innerhalb einer Woche den dicken Wälzer mit seinen 685 Seiten ausgelesen.

Was mir hiermit den ersten Grund zur Dankbarkeit bietet: Zeit, ein Buch in einem Zug durchzulesen. Als ich heute mitten am Tag in meinem Sessel lümmelte und las, fühlte ich mich einfach privilegiert, Lesezeit zu haben. Ich liebe meinen Beruf. Aber er lässt mir inzwischen mehr Zeit für andere Wichtigkeiten.

Zweitens bin ich jeden Tag dankbar für mein Auto! Klein, mein und mein absolutes Wunschauto, sogar in der Wunschfarbe. Vielleicht bin ich einfach bescheiden, aber genau das wollte ich, habe ich und bin, seit ich es habe, jeden einzelnen Tag dankbar dafür.

Eine weitere Anschaffung, die mir meine Berufstätigkeit ermöglichte, war ein eigener Laptop. Er ist meine Kommunikationszentrale. Wie viele Kontakte in aller Welt kann ich ohne große Mühe halten.

Als ich vor 8 Jahren meine erste Lebe leichter Gruppe coachte, führte ich gleichzeitig eine Online-Gruppe. Jetzt, acht Jahre später steht Lebe leichter auf ziemlich soliden Beinen und morgen beginne ich mit neuen Online-Teilnehmern.

Vor einigen Tagen dachte ich immer wieder an Elisabeth Mittelstädt, Herausgeberin der Zeitschrift Lydia. „Ich sollte mich wieder mal bei ihr melden“, dachte ich mir. Am Abend sah ich mit großer Freude, dass Elisabeth mir zuvorgekommen war und sich bei mir gemeldet hat. Es macht mich dankbar, dass mein „Wisser“ funktioniert – und was sie schrieb, macht mich ebenfalls sehr dankbar. Das verrate ich dann später.

Heute hatte ich Lust, Gulasch zu kochen und war dankbar, dass sehr mageres Rindfleisch im Angebot war. Ich habe zu viel Nachtisch gegessen und bin dankbar, dass ich mir keinen Kopf machen muss, ob ich das darf. Ich darf auch mal zu viel Nachtisch essen.

Ich freu mich auf meine Lebe leichter Treffen in dieser Woche. Vor ein paar Monaten hätte das Thema mich abgeturnt. Zu einem bewegten Lebensstil war ich nur bedingt bereit. Das hat sich geändert. Ich bin dankbar.

Am Boden

Als ich gestern Abend ins Schlafzimmer kam, musste ich lachen. Neu gestrichene Wände in einer wahrlich innovativen Farbe und zwei Matrazen auf dem Boden. Ansonsten gähnende Leere. In dieser Woche bekommt auch das letzte Zimmer unseres Hauses neue Böden, dann haben wir fertig.

Bei dem Anblick muss ich sofort an unsere bescheidenen Anfänge vor fast 27 Jahren denken. Wo wir in einer klitzekleinen Wohnung von höchstens 24 qm mit zwei Matrazen auf dem Boden begannen, arm wie die Kirchenmäuse.

Inzwischen haben wir 5 absolute Wunschkinder (und für jeden mehr als ein Bett und weit mehr als 7 Matrazen) womit ich mindestens fünf Mal Grund zur Dankbarkeit habe.

Sechstens bin ich dankbar dafür, dass Sohn II, obwohl er bei einem Freund übernachtet hat, pünktlich und quitschfidel im Gottesdienst saß.

Dankbar, dass Sohn I kein Seufzer über die Lippen kam, als er mit seinem Vater die schweren Schlafzimmermöbel verräumen sollte – klar gerne, kein Problem.

Dankbar, weil mir zwei weitere Geschenke ins Haus geflattert sind, ja ist denn noch Weihnachten?

Dankbar, dass meine Eltern gesund sind, was mit knapp 80 und über 90 doch wohl ein Riesengeschenk ist.

Zehntens bekam ich heute Nachmittag einen Anruf. Ich hatte nach dem Gottesdienst mit einer Person geredet und für ein ziemlich verzwicktes Anliegen gebetet.  Und eine begeisterte Stimme informierte mich, dass soeben ein Wunder geschehen war.

„Wer an Wunder glaubt und für Wunder betet, wird sie erleben“.

Grateful

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Habe heute doch tatsächlich noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erhalten. Eine wunderschöne Figur names Grateful…Dankbarkeit. Ein Dank an die Freundschaft. Und eine Karte, die Psalm 50,23 zitiert: Wer dankt, bahnt Gott einen Weg. Dankbarkeit bahnt einen Weg, wo vorher kein Durchkommen war.

„Grateful“ war nicht das einzige Geschenk, dass ich heute bekommen habe: Eine ganze Tüte Lieblingsjoghurt. Eine Schachtel Mon Cherie (ohne Anlass). Herrliches Wetter! Eine lange Walkingrunde mit sehr netten Leuten. Ab Morgen etabliere ich mal die Tugend der Dankbarkeit und schreibe eine Woche lang täglich 10 Dinge, für die ich dankbar bin.

Seite 290

Ich lese und lese und lese…

Zwischendurch meine Lebe leichter Treffen und die festen Sport-Termine. Heute stand kein Mitläufer am vereinbarten Treffpunkt. Kurze Bedenk-Minute. War das meine Chance für die nächsten 50 Buchseiten? Ich schaute dem Schweinehund tief in die Augen, zischte mein basta und ging alleine JOGGEN.

Triumph auf der ganzen Linie. Danach Wärmflasche, 25 Buchseiten… und das bisschen Haushalt.

685 Seiten

Ich hätte nicht anfangen sollen. Bei einer guten Biografie kann ich nicht widerstehn. Gestern abend blätterte ich ein bisschen in einem dicken Wälzer, den mein Mann zu Weihnachten bekommen hatte. Las die ersten Seiten – seitdem sitze ich fest. Wenn ich erst einmal Feuer gefangen habe, kann ich nicht aufhören. Und werde nun jede freie Minute in meinem Lieblingssessel verbringen, bis die letzte Seite verschlungen ist.

Eine Autobiografie von Reinhard Bonnke, einem der leidenschaftlichsten, treusten und effektivsten Evangelisten unserer Generation. Er erfreut sich noch seines Lebens, aber ist heute schon eine Legende.