La petite Parisiennne

Post aus Paris. Eine Teilnehmerin meines Kurses hat das Thema der Woche 9 (Leidenschaft) persönlich genommen und sich ein viertel Jahr aus ihrem anspruchsvollen Beruf ausgeklingt, um drei Monate Paris zu erleben.

„Ja, es gibt sie wirklich, die typischen Pariserinnen in ihrem kleinen Schwarzen und den Lackballerinas. Wenn die Pariserin Essen geht, wählt sie sehr geschickt ihr Menü aus. Entweder Knoblauchschnecken mit viel Butter als Vorspeise und dann nur noch einen Salat oder das komplette Menü und von allem maximal !!! die Hälfte, was die männliche Begleitung zur Weißglut treibt. Und sie essen soooo langsam.“

Es ist also wahr 8)

Live und in Farbe

Ich sause durch das Foyer unserer Gemeinde, um zwei Gäste zu begrüßen, die mich kennenlernen wollen. Sie lächeln mir höflich interessiert zu, scheinen aber nicht zu glauben, dass sie die richtige Person vor sich haben. Nachdem ich ihnen mehrfach versichere, dass ich es selber bin, meint die eine: „Aber sie sehen ja ganz anderes aus. Viel jünger als auf dem Buch.“ Hm, als die Photos fürs Buch aufgenommen wurden, war ich 50 – und so bleibt das auch noch ein paar Monate. Ob Lebe leichter auch jünger macht?

Übrigens bin ich glücklich, älter zu werden statt jünger. Warum, lesen Sie hier

Mein Mann meint charmant, dass ich genauso alt aussehe wie ich bin. Aber er kennt mich auch ungeschminkt 8)

Passt schon

Was ich mir im Hugendubel in Erfurt verkniffen habe, hab ich zwei Tage später bei Amazon bestellt. Hirschhausens „Glück kommt selten allein“.

Und erfahre beim genussvollem Lesen, warum sich in meinen Treffen mehr Frauen als Männer befinden, obwohl gerade die die Kurse enorm aufpeppen. Während Frauen sich beim Anblick im Spiegel mit Selbstkritik zerfleischen, verhält sich ein Mann dort völlig anders.

„Steht da frontal, regungslos und kurz. Und nach zwei Sekunden ist er mit sich im Reinen – >passt schon<. Mehr will er gar nicht wissen. Natürlich hat ein Mann irgendwann auch einen Bauchansatz. Aber kein Mann ist so doof und dreht sich vor dem Spiegel ins Profil!“ 8)

Glück ist ansteckend

…und breitet sich in Netzwerken aus, hab ich gestern bei Eckart von Hirschhausen gelesen.

Lebe leichter ist auch ansteckend und breitet sich systematisch in Netzwerken aus. Gleich dreimal wurde mir das gestern bewußt. Durch das Feedback einer Online-Teilnehmerin, die sich den Lebe leichter Kurs in Karlsruhe mal angesehen hat. Durch die Email von Rita, die in dieser Woche mit über 70 Teilnehmern in die erste Runde Lebe leichter gestartet ist. Und am Abend kam eine Teilnehmerin in meinen Kurs, die feststellen durfte, dass es einen Lebe leichter Kurs gibt, der ihrem Wohnort noch näher ist als Würzburg. Wo es inzwischen überall Kurse gibt, steht hier.

An diesem Wochenende gehen bei Heike die nächsten Coaches in die Ausbildung, im September bei mir – und wir freuen uns, wie das Netz der Angebote enger wird 🙂

Maulwurfshügel

Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel (chinesisches Sprichwort).

War spannend heute. Mein erstes Einkaufscoaching mit L. Im Vorgespräch versuchte ich erst mal, den kleinen Füchsen auf die Spur zu kommen, die ihre Abnahme verhagelten. Im Hohelied in der Bibel steht ein guter Spruch: „Fangt uns die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben“.

Fand ein paar stark gezuckerte Füchse in Form von Säften und Eistee, für die L. eine kleine Schwäche aufweist. Im Geschäft nahmen wir einige der Packungen unter die Lupe. Und bei den Unterschieden blieb L. fast die Spucke weg…

Ein Glas Natreen Eistee Zitrone 30 kcal
Ein Glas Volvic Eistee Pfirsisch 41,5 kcal
Ein Glas Gerolsteiner Moment Eistee & Birne 45 kcal
Ein Glas Lipton Eistee Peach 65 kcal
Ein Glas Nestea Eistee Pfirsisch 80 kcal
Ein Glas Ja Eistee Pfirsisch 90 kcal

Die Traubensäfte, die sie auch so gerne mag, lagen bei 170 kcal pro Glas. Und eine Flasche Wasser: 0
Glas = 250ml.

Frikadellen

Da geht doch das Mutterherz auf, wenn die Tochter anruft, sagt, dass sie uns vermisst und sich für den Tag ihrer Heimkehr schon mal ihr Lieblingsessen sichert. „Ich hab so Hunger auf Frikadellen“. Am liebsten würde ich gleich das Hackfleisch kaufen…aber Töchterchen kommt erst in 1 1/2 Wochen wieder!

Frikadellen mach ich übrigens immer im Ofen. So benötigen sie kein Bratfett, ich hab keine Mühe mit dem Wenden – und außerdem tritt noch ein bisschen Fett aus, denn bei den Mengen, die ich verschaffe, nehm ich kein Tartar, sondern Rinderhack.

Einnorden

..nannte es eine Teilnehmerin, die sich eine Runde Coaching in meinem Treffen gönnte (…kommt also von Nordstrand).

Einnorden muss auch ich mich wieder. Drei Tage Auswärts inklusiv gehaltvollem Abschluss bei Freunden am Sonntag haben mir leider ein kleines Plus auf der Waage beschert (dabei kam ich mir soooo diszipiniert vor). Außerdem einen Wäscheberg, einen Emailberg und weitere Berge, nur in der Speisekammer und im Kühlschrank herrschte Ebbe.

Jetzt takte ich mich wieder ein. Die Vorräte sind aufgefüllt,  der Emailberg halbiert und auch meine Portionen halbiere ich in den nächsten Tagen mal wieder. Eben knurrt mir der Magen.

Wie heißt es da so schön bei Lebe leichter: Da holt sich der Körper gerade einen Snack von den Hüften. Jawoll, soll er ruhig… 8)

Frühstücksbüffet

Das Frühstück ist zweifellos meine Lieblingsmahlzeit. Und die Frühstücksbüffets in Hotels…auf die freue ich mich bei unseren Kurzurlauben immer am meisten.

Gerade kommen wir von einem Wochenendtrip zurück. 2 Seelenbaumellastage, (fast) ohne Computer, gutem Essen und Sightseeing. Während mein kulturell interessierter Gatte das Augustinerkloster besichtigte, bummelte ich selig und allein durch Erfurt und gönnte mir alle Geschäfte, die Würzburg nicht zu bieten hat wie Zara & Co. Shopping light… Viel gucken, probieren, nur ein Teil kaufen und darüber glücklich sein 🙂

Und weil sich unsere Kursteilnehmer bei Wochenenden und Urlauben stets fragen, wie man kulinarische Highlights  schlank überstehen kann, hier meine Erfurter Erfahrungen:

Im Hotelzimmer die ersten Gläser Wasser trinken. Im Frühstücksraum Überblick über das Angebot verschaffen. Kaffee bestellen.

1. Gang
Eine kleine Schale frisches Birchermüsli. Dazu frisches, bereits zerkleinertes Obst.

2.Gang
1 kleines Brötchen mit Butter, Lachs und einem Rührei (einen!).

3.Gang
2  Kiwis (wer hätte das gedacht)

Keine Säfte, sondern Obst pur.

Ok…. der Sonntag war ähnlich. Wenn Lachs oder Forellenfilets auf dem Büffet liegen, steht meine Wahl fest. Aber fest steht auch, dass ein Brötchen genauso zufrieden machen kann wie zwei oder drei. Man könnte es theoretisch sogar in Scheiben aufschneiden statt längs, um mehr Variationen beim Belegen zu haben…. Von vielem Probieren. Kleine Bissen. Jeden Bissen genießen. Nicht schlingen. Schlemmen.

Außerdem waren wir 2x im Restaurant. Ohh Wunder! Man bekommt, was man bestellt. Und keine Bedienung ist beleidigt, wenn man die Portion nicht bewältigt. Ich konnte essen, was mir schmeckt, einen Teller voll – und ließ den Rest mit dem guten Gefühl zurückgehen, dass mehr einfach nicht nötig war. Beim Wein machte ich die Erfahrung, dass drei viertel gefüllte Gläser mehr befriedigen als ein volles. Die Kunst, dass weniger mehr ist 🙂

Raus aus dem Haus

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Kommen Sie ans Licht! Denn Licht erhöht unseren Serotoninspiegel.

Serotonin ist das Hormon des Glücks. Es macht ausgeglichen, bremst den Appetit und dämpft Schmerzen. Ein Mangel des Nervenbotenstoffs Serotonin führt zu Antriebslosigkeit, Schlaf- und Essstörungen und Depressionen. Jeder Spaziergang an der frischen Luft stimuliert die Serotoninproduktion. Auch Bewegung hebt den Serotoninspiegel. Wenn Sie auf dem Trampolin springen, produzieren Sie mehr von diesen Molekülen der Gefühle. Und am besten stellen Sie es in den Garten 8)