Über admin

Auf dieser Seite nehme ich dich mit in meinen Alltag. Du erfährst, wie du leichter leben kannst, körperlich und seelisch. Außerdem erfährst du regelmäßig, wann neue Kurse oder Ausbildungen bei mir starten.

Prinzessinnen

2o Frauen waren wir an diesem wunderschönen Wochenende – und fühlten uns wie Prinzessinnen. Das Wetter war eine Wonne, das Essen perfekt für  Frauen wie uns, die Obst, Gemüse und gesunde Küche lieben – und die noble Ambiente des alten Schlosses tat sein übriges.

Das Allerschönste für uns Frauen war der Glücksfaktor „Zeit“. Zeit zum Reden, Austauschen, Walken… und natürlich Zeit, uns in das Thema „Inspiration für einen zufriedenen Alltag“ zu vertiefen.

Am ersten Abend gabs eine Überrraschungsfeier für das Geburtstagskind – mit Kaffee und edler Konditortorte – direkt vom Cafe Michel, 54 brennenden Kerzen und 19 Geschenken. Wie Barbara sich freute und wie sie sich ans Auspacken machte war ein Lehrstück  für sich: Lange verweilte sie bei jedem Geschenk, betrachtete es, sagte ein paar Worte dazu, bedankte sich herzlich bei dem Geber und erinnerte mich, trotz ihrer 54 Jahre an ein kleines, glückliches Mädchen. Ich war froh, dass ich mir wirklich Gedanken gemacht hatte, was ihr Freude bereiten würde…

Da fiel mir ein Gedicht von Joachim Ringelnatz ein, dass ich seit Kindertagen kenne:

Schenke groß oder klein, aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten  die Gabe wiegen, sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei. Schenke dabei,was in dir wohnt an Meinung Geschmack und Humor, 
so daß die eigene Freude zuvor dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist, ohne List. Sei eingedenk, daß dein Geschenk du selber bist.

Eine der Frauen, die bei dem Wochenende dabei war, ist eine Schenkerin aus Leidenschaft. Sie scheint Menschen zu „beobachten“, um Möglichkeiten zu finden, ihnen  eine Freude zu machen.

Einmal beobachtete sie, wie Ch. im Bücherladen unserer Gemeinde mit einer schönen Tasse liebäugelte. Nicht, dass Ch. sie sich nicht hätte leisten können – aber sie stellte sie doch wieder weg und kaufte nichts. Eine Woche später fragte meine „begabte“ Freundin: „Na, hast Du Dir die Tasse gekauft?“ „Nein!“ „Dann möchte ich sie dir gern schenken“ und schwupps, schon stand sie vor der verduzten Ch. So ist sie! (Das war die selbe Frau wie die mit den 15 Gläsern Nutella).

Kann man Schenken „lernen“? Die Auswirkungen sind auf jeden Fall so begeisternd,  dass es ansteckend ist… und ärmer wird man keinesfalls dabei . (Vorsicht: Suchtfaktor)

Großzügigkeit ist eine echte Gabe Gottes – und wenn ich miterlebe, wie Menschen ihre Gaben ausleben und ihrem  Schöpfer immer ähnlicher werden  werde ich ziemlich begeistert 🙂

Vollgetankt mit Sonne, bestem Essen, wertvollen Impulsen und Eindrücken fuhren wir einer neuen Woche mit inspiriertem Alltag entgegen 😉

Wochenende…

Weil mir mein Beruf  so viel Spaß macht, kann ich gar nicht sagen, dass die Wochenenden mein „Highlight“ wären. Aber wenn der Alltag von etwas Besonderem unterbrochen wird, steigt die Vorfreude doch. Und mal ein paar Tage die Kulisse zu wechseln tut mir immer gut.

Dieses Wochenende fahren 21 Frauen unserer Gemeinde zu einem Frauenwochenende nach Schloss Crahheim.

Thema: „Inspiration für einen zufriedenenen Alltag“. Dieses Mal sind wir altermäßig eine bunt gemischte Gruppe – einige ältere Damen, ein paar junge – ich ziemlich genau in der Mitte – und sogar ein Geburtstagkind haben wir dabei.

Unser Frauenwochenende hat einen „Ein jeder habe Etwas-Charakter“. Wir lassen uns zwar durch die Küche verwöhnen, ansonsten trägt jede Frau mit ihren persönlichen Stärken zum Gelingen des Wochenendes bei. Wir haben die beste Musikerin unserer Gemeinde dabei, Frauen, die gut tanzen können, die mit Speckstein arbeiten wollen, die einen Abend fürs „Herz“ gestalten…. und so ist keiner besonders gefordert, sondern alle können nur genießen. Ich freu mich besonders auf die gemeinsame Zeit mit den anderen. Die kommt Sonntags nach dem Gottesdienst doch manchmal zu kurz.

Leider leider kann ich deshalb am Samstag in Würzburg beim Lauftreff nicht mitwalken…. Meine Nordic Walking Stöcke habe ich aber im Auto – und wenn sich eine Gelegenheit bietet, laufe ich dort.

Wenn jemand bemerkt, dass ich meine „Lebe leichter Seite“ seit 2 Wochen nicht aktualisiert habe: Mein Laptop wird gerade repariert und ich kann keine Updates vornehmen…. Ich hoffe, nächste Woche ist er wieder in Ordnung.

Abgemeldet

„Ich wollte mich doch noch einmal für die tolle Unterstützung bedanken, die sie mir im letzten Jahr gegeben haben“. Die Dame hatte in den letzten Monaten rund 15 Kilo abgenommen und war mit dem Erreichten voll und ganz zufrieden. Eigentlich hatte sie mir schon vor 2 Wochen signalisiert, dass sie – auch ohne Goldcard – am Ziel ihrer Wünsche war – aber sie kam noch einmal im Treffen vorbei, um sich zu bedanken und sich zu verabschieden.

Ich werde Frau L. vermissen, denn ihr Humor und ihre feine Selbstironie haben uns im Treffen oft zum Lachen gebracht. Aber wenn ich weiß, dass sie zufrieden ist und sich nun wieder anderen Dingen zuwenden kann, weil die Baustelle „Abnehmen“ geräumt ist, ja, dann bin ich auch zufrieden.

Anders ist es, wenn Teilnehmer, die ich nun schon länger kenne, einfach kommentarlos wegbleiben. Das ist bei Weight Watchers ohne weiteres möglich -und wenn ich sie  im Laufe der nächsten Wochen nicht sehe oder erreiche, melde ich sie ab. Doch ab und zu denk ich an sie – und würde so gerne wissen, wie ihre Geschichte  „weitergegangen“ ist? Denn jeder Einzelne ist ja mit Erwartungen gestartet.

Hatten auch sie, wie Frau L. ihr Ziel erreicht und waren nun einfach zufrieden – sie hatten nur einfach vergessen, mich zu informieren? Waren sie vielleicht krank geworden und ich wusste nichts davon? Hatten sie die Lust am „leichter werden“ verloren, weil das Durchhalten oft so schwer ist, besonders an den Wochenenden?

Hinter jeder meiner „Karteikarten“ steht eine Persönlichkeit mit ihrer eigenen Geschichte. Und ich liebe gute Geschichten. Sie können gerne spannend sein – unerwartete Wendungen haben und völlig anders, als ich sie geschrieben hätte – aber ich wünsch mir immer einen guten Schluss 🙂

                                    „Gott schreibt auf krummen Zeilen grade“

Tiefschwarz

Ein Mann sitzt im eigentlich ausverkauften Stadion des EM-Finales, der Sitz neben ihm ist leer. Irritiert fragt er den Zuschauer auf der anderen Seite des leeren Platzes, ob der Platz jemandem gehöre.  „Nein“, lautet die Antwort. „Der Sitz ist leer.“  „Aber das ist doch unmöglich! Wer in aller Welt hat eine Karte für das EM-Finale, dem größten sportlichen Ereignis überhaupt, und lässt dann den Sitz ungenutzt?“ „Nun, der Sitz gehört zu mir. Meine Frau wollte mitkommen, aber sie ist kürzlich verstorben. Es ist das erste EM-Finale, das wir uns nicht gemeinsam ansehen können, seitdem wir geheiratet haben.“  „Oh, das tut mir leid. Aber wollte denn niemand Ihrer Verwandten oder Freunde an ihrer Stelle mitkommen?“  Der Mann schüttelt den Kopf: „Nein, die sind alle auf der Beerdigung.“

Ein schwarz gekleideter Mann klopft an die Himmelstür. Petrus öffnet und fragt: „Warst Du jemals ungerecht?“
„Ich war Fußballschiedsrichter“, sagt der Mann, „einmal, bei einem Spiel Italien gegen England, habe ich Italien einen Elfmeter zugesprochen. Das war falsch.“ „Wie lange ist das her?“, will Petrus wissen. „Etwa 30 Sekunden!“

„Du kannst das ja alles“…

seufzte eine Freundin leicht genervt. „Es ging um die die Bedienung von Beamer, Laptop & Co.

Sie schien anzunehmen, dass mir diese (Bedienungsan)Gaben einfach in den Schoss gefallen waren, während sie diese technischen Ungeheuer zwar liebend gerne nutzen würde, sie die Bedienung aber einfach nicht beherrschte.

Wenn sie von meinen Anfängen gewusst hätte… Ich erzählte ihr die Glosse meiner Mulitimediapleite  zu Anfang des Jahres und meiner Einschätzung, das die normal intelligente Frau mindestens so fähig ist, solcherlei  Gerät zu bedienen wie ein normal intelligenter 12jähriger….

Sie lachte… Doch ob mein Beispiel sie anspornt, es wenigstens zu versuchen?

Ein mir gut bekannter junger Mann bezirzt seine Schwestern regelmäßig mit Aussprüchen wie: „Ich bin übelst der Grobmotoriker. (O-Ton im Jugendstil)  Kannst Du mir mal ein Hemd bügeln?“ (Ein Rührei machen…Ein paar Brote schmieren.. die Pizza aus dem Ofen holen?). Die feinmotorischen Schwestern lächeln geschmeichelt und springen. Der Grobmotoriker, in seinem Denken gar nicht so grob, sondern äußerst gewieft, bedankt sich angesichts der Arbeitsersparnis freundlich und bleib gern grobmotorisch. Kein Wunder!

Zugegeben: Bei manchen Aufgaben drücke ich mich auch. Ich „kann“ keine Autoreifen wechseln und nicht den elektrischen Rasenmäher bedienen. Ich kann die  Industriespülmaschine in unserer Gemeinde nicht anstellen, weswegen mich auch niemand bitten kann damit zu spülen… Ich „kann“ die Lohnsteuerjahreserklärung nicht ausfüllen und nicht mit einer Digitalkamera umgehen. Sehr bequem für mich. Unbequem für meinen Mann. „Ich kanns ja nicht“.

Manche Dinge nicht zu können bringt also scheinbar Vorteile. Arbeitsersparnis, Zeitersparnis, Kraftersparnis… Und doch ist es irgendwie eine Mogelpackung. Spart man wirklich?

Staunend denke ich an eine Bekannte, die mit der Bedienungsanleitung ihrer Digicam, einem richtigen Booklet, ins Bett geht. Sie hat ein Lesezeichen darin und freut sich über jede Finesse, die sie gelernt hat. Mein Vorbild!

Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag etwas zu lernen. Nur das mit dem Autoreifen wechseln möchte ich auslassen. Ich hoffe, ich bereu das nicht einmal 😉

Mehr Taille

Angst,  Frust und schlechte Laune  sind die Dunkelkammer, in der unsere Negative entwickelt werden!

Eine positive, optimistische Einstellung ist nicht einfach nur ein „Spleen“ von Träumern und Leuten, die einfach keine Ahnung vom richtigen Leben haben, sondern sorgt für mehr Lebensfreude- und -qualität.

Auch in meinen Treffen in dieser Woche ging es um die Auswirkungen von positiven Aussagen. Eine Fachfrau in Sachen Werbung hatte in Berlin ein Plakat von Weight Watchers gesehen, auf dem eine Litfaßsäule abgebildet war mit dem Spruch: „Ich will mehr Taille!“

Genial“, meinte die Werbefrau. „Denn Menschen bewegen sich wesentlich lieber auf etwas zu, was sie haben wollen, anstatt sich von etwas zu entfernen, was sie nicht wollen.

Auf die Frage:“Von was wollen Sie mehr?“, bekam ich die kreativsten Antworten: „Mehr Komplimente“, „Mehr Gesundheit“, „Mehr schicke Klamotten“, „Mehr Fitness“, „Mehr Lebensqualität“……

Am besten gefiel mir die Antwort von Frau B:  „Mehr Alternativen“. Sie sucht ständig nach pointsarmen Möglichkeiten, weiterhin bewußt und gesund genießen zu dürfen.  Ihre Idee, große Scheiben Metzgerschinken zu nehmen, Sauerkraut darin einzuwickeln und als Alternative zu Grillschnecke & Co zu servieren, hat schon die ersten Nachahmer gefunden. Die „Unverbesserlichen“ haben gleich noch Käse mit eingewickelt. Hoffentlich klappts dann trotzdem mit mehr Taille 😉

Geplatzt…

ist unser diesjähriges Urlaubsziel. 10 Tage Familienurlaub in Norwegen bei den Schwiegereltern waren geplant und der günstigste Flug bereits gebucht. In Norwegen ist es jedoch um das Gesundheitswesen nicht genauso gut bestellt wie bei uns. Wir wissen wahrscheinlich gar nicht, wie gut wir es haben.

Obwohl die Schwiegermutter sich bereits vor Monaten für eine Hüft-OP angemeldet hat, war nicht abzusehen, wann sie einen Operationstermin bekommen würde. Sie tippte auf den Herbst. Heute der Anruf: Sie hat unerwartet einen Termin ergattert und stellt sich nun schnellstens auf das ein, was unvermeidlich ist.

Für uns bedeutet das: Leider keinen Norwegenbesuch in diesem Sommer! Schade! Wir hatten uns schon darauf gefreut. Neue Möglichkeiten suchen, einen Urlaubsort finden, der allen genauso gut gefällt wie die kleine Insel bei Bergen, auf der mein Mann aufgewachsen ist.

Für meine 7 Weight Watchers Treffen habe ich schon nette Kolleginnen gefunden, die mich vertreten, sodass alle Treffen den ganzen Sommer durchgehend besetzt sind.

Als Kind war ich viele Sommer auf Sylt. Das wäre mein persönliches Traumziel: Meinen Kindern die Dünen Sylts und den herrlichen Strand zu zeigen – und meinem Mann zu beweisen, dass auch Deutschland mit Meer punkten kann. Wenn wir Urlaubsphotos anschauen, sehen wir darauf nämlich grundsätzlich nur Norwegen und viel Meer.

Die Teilnehmer meiner Weight Watchers Treffen nehmen im Moment so gut ab. Ob es das schöne Wetter ist? Das viele frische Obst und Gemüse? Alle Teilnehmer sind motiviert, am Ball zu bleiben bzw. ihr Ziel zu erreichen. Bis jetzt habe ich in dieser Woche bereits fünf neue Goldcards ausgestellt.

Apropos Ball: Während morgen um 18.00 Uhr Deutschland gegen Kroatien spielt, stehe ich in meinem Donnerstag-Treffen. Mal gespannt, wer sich da zu mir gesellt 🙂 Vielleicht hätte ich mit Kuchen, Piccolos und/oder einer Großleinwand locken sollen. Eine Flasche Piccolo = 3 Points. Weil auch morgen abend eine Teilnehmerin mit Gold abschließt, bringe ich ihr eine Flasche mit und falls ich allein sein sollte, gehört sie mir. Skol 😉

Halbzeit

Wer nach den drei besten Fussballwitzen sucht: Die stelle ich erst am Freitag ein. Ich möchte doch, dass auch mein Donnerstag-Treffen noch darüber lachen kann.

In dieser Woche dreht sich alles um Fussball. Bei den Weight Watchers natürlich im übertragenen Sinn – bei uns allemal. Gerade befinden sich meine drei Männer (Mann und die Söhne) begeistert vor dem Fernseher; Fussball macht (sie) glücklich. Mein Mann schwitzt im Rhytmus dazu auf dem Crosstrainer. Bei solcher Unterhaltung könnte er seine Trainingseinheit von 4 x in der Woche auf täglich erhöhen.

Mit den Jahren habe ich mich an den Crosstrainer im Wohnzimmer gewöhnt. Im Schlafzimmer wäre er längst zum Kleiderständer mutiert. Aber weil mein Mann zum Trainieren Nachrichten, God-TV, norwegisches Fernsehen oder halt Fussball guckt, bleibt seine Motivation gleichbleibend hoch. Ich bewundere ihn, wie er das durchzieht. Ich habe noch keine halbe Stunde drauf trainiert, seit wir ihn haben, mein Mann trainiert bei jeder Einheit über 30 Minuten.

Was passiert wohl in der Halbzeit in der Kabine? Gibts  Erfrischungen? Oder eher eine kalte Dusche? Demotivieren sich die Spieler gegenseitig oder beschweren sie sich über die harten Bedingungen? Gibts einen Motivationsschub durch den Trainer? Muß eine neue Strategie her? Muss jemand ausgewechselt werden?

Jede Woche starten bei mir neue Teilnehmer, hoch motiviert. Was sie auf ihrem Weg zu mehr Taille immer wieder auftanken müssen ist neue Motivation. Bei manchen ist nach 6 Wochen Halbzeit – und die Goldcard, die kostenlose Teilnahme, ist zum Greifen nahe – bei manchen ist Halbzeit erst nach einemoder zwei Jahren.

Wie hält man die Motivation über längere Zeit aufrecht? Dafür brauchen sie ein klar definiertes, erreichbares, attraktives, lohnenswertes Ziel.

In der Halbzeit ist es Zeit, das Ziel (Sieg natürlich! Toooor!!!!) wieder anzuvisieren, eventuell die Strategie zu ändern, wenn man den Gegner unterschätzt hat – und reichlich Erfrischungen genießen.

Mit 47 Jahren hab ich wohl auch irgendwie „Halbzeit“. Habe zur Erfrischung eine gekühlte halbe Melone gegessen.Und mehr Erfrischungen als im Moment brauche ich wirklich nicht.

Der Wahrheit

Fußballer-Zitate

Mario Basler:
Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt.
________________________________________
Richard Golz:
Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt.
________________________________________
Olaf Thon:
Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!
________________________________________
Steffen Freund:
Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: „Komm Stefan, zieh Deine Sachen aus, jetzt geht´s los.“
________________________________________
Lothar Matthäus:
Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.
________________________________________
Fritz Walter jun.:
Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.
________________________________________
Toni Poster:
Für mich gibt es nur „entweder-oder“. Also entweder voll oder ganz!
________________________________________
Rudi Völler:
Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!
________________________________________
George Best:
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.
________________________________________
Paul Steiner auf die Frage, ob die Nationalmannschaft für ihn ein Thema sei:
Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit.
________________________________________
Andreas Möller:
Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.
________________________________________
Fritz Walter jun.:
Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio. (Etwas später) Ich meinte: ein Quartett!
________________________________________
Andreas Möller:
Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!
________________________________________
Paul Breitner:
Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief´s ganz flüssig.
________________________________________
Roland Wohlfahrt:
Zwei Chancen, ein Tor – das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.
________________________________________
Paul Gascoigne:
Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.
________________________________________
Thomas Häßler:
Ich bin körperlich und physisch topfit.
________________________________________
Olaf Thon:
Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen.
________________________________________
Marco Rehmer:
Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause.
________________________________________
Lothar Matthäus:
Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!
________________________________________
Andreas Möller:
Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.
________________________________________
Hans Krankl:
Wir müssen gewinnen, alles andere ist prima.
________________________________________
Mehmet Scholl als werdender Vater:
Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache er ist gesund!
________________________________________
Olaf Thon:
In erster Linie stehe ich voll hinter dem Trainer, in zweiter Linie hat er recht.
________________________________________
Anthony Yeboah (er hatte gegen Michael Schulz nachgetreten):
Ich wollte den Ball treffen, aber der Ball war nicht da.
________________________________________
Olaf Thon:
Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.
________________________________________
Lothar Matthäus:
Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.
________________________________________
Thomas Häßler:
Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.
________________________________________
Werner Lorant über sein Buch „Eine beinharte Story“:
Vieles was darin geschrieben wurde, ist auch wahr.
________________________________________
Berti Vogts vor dem WM-Spiel gegen Kroatien:
Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.
________________________________________
Franz Beckenbauer:
Berkant Oktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat, wird er nächsten Monat achtzehn.
________________________________________
Helmut Schulte:
Das größte Problem beim Fußball sind die Spieler. Wenn wir die abschaffen könnten, wäre alles gut.
________________________________________
Franz Beckenbauer nach einer Bayern-Niederlage:
Ich bin immer noch am überlegen, welche Sportart meine Mannschaft an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war´s mit Sicherheit nicht.
________________________________________
Ron Atkinson:
Ich wage mal Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.
________________________________________
Franz Beckenbauer über das WM-Finale 1990
Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden.
________________________________________
Peter Neururer:
Wir waren alle vorher überzeugt davon, dass wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten.
________________________________________
Frank Pagelsdorf:
Wir werden nur noch Einzelgespräche führen, damit sich keiner verletzt.
________________________________________

Franz Beckenbauer:
Die Schweden sind keine Holländer – das hat man ganz genau gesehen.
________________________________________
Rolf Rüssmann:
Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.
________________________________________
Karl-Heinz Korbel als Trainer von Eintracht Frankfurt:
Den größten Fehler, den wir jetzt machen konnten, wäre, die Schuld beim Trainer zu suchen.
________________________________________
Aleksandar Ristic:
Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.
________________________________________
Bryan Robson:
Würden wir jede Woche so spielen, wären unsere Leistungen nicht so schwankend.
________________________________________
Berti Vogts:
Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.
________________________________________
Rudi Völler über Rainer Calmund:
Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, so was nennt man im Volksmund glaube ich Alcoholic.

Nichts als der Wahrheit 🙂

Verkehrtrum-Tag

Ab und zu mache ich einen Verkehrtum-Tag. Lieblingsvariante meiner Kinder ist, wenn wir nach dem Gottesdienst statt nach Hause zu fahren, unverhofft vor Mac Donalds stehen.

Heute Vormittag hatte ich auch Verkehrtrum-Tag. Statt früh aufzustehen, habe ich lang geschlafen und noch im Bett gelesen. Statt zu frühstücken, habe ich ein Weight Watchers Eis gegessen. Statt beim Einkaufen flott die Liste abzuhaken, schlenderte ich durch ein paar 99-Cent-Läden, die ich sonst nie betrete auf der Suche nach witzigen „Eisbrechern“ für meine Treffen nächste Woche. Das Thema ist „Dream-Team“. Warum wohl???

Hab tolle Sachen für fast kein Geld gefunden und Björn kriegte sich fast nicht ein vor Staunen. Wenn die Woche rum ist, kassiert er alles ein.

Wenn ich „unser“ Buch mitgeschrieben hätte, müsste ich jetzt mit meiner Zeit geizen. So hatte ich gestern Abend die Wahl: Gemütlicher Fernsehabend mit den Kindern, lesen oder endlich mal wieder unseren Freitag-Gebetsabend besuchen. Weil ich von Montag bis Donnerstag jeden Abend arbeite, hatte ich das in den letzten Jahren gar nicht mehr wahrgenommen.

Ich entschied mich für den Gebetsabend und es war einfach klasse. Beten hilft! Beten verändert (mich, aber auch die Umstände), Beten zusammen mit anderen inspiriert und ich merke regelrecht, wie sich durch gemeinsames Gebet die „Schubkraft“ verstärkt. Es hat soooo gut getan und wie zur Belohnung für die richtige Entscheidung hatte ich zum Frühstück (will sagen beim Eisessen) die erste Gebetserhörung.